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Martin

Brosnans Last Line of Defense

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1

Donnerstag, 2. Juni 2016, 23:41

Regie

Erstes Name-dropping, nachdem Sam Mendes seinen Ausstieg verkündet hat:

Die dänische Regisseurin Susanne Bier, die die Miniserie 'The Night Manager' mit Tom Hiddleston inszeniert hat. Für ihr Drama 'In einer besseren Welt' erhielt sie einen Oscar, bei 'Love is all you need' arbeitete sie auch schon mit Pierce Brosnan zusammen.

2

Freitag, 3. Juni 2016, 18:47

Die dänische Regisseurin Susanne Bier

Aha, durchaus interessant. Ich kenne Susanne Biers Werk nicht besonders gut. Ein Blick in die IMDB verrät aber, dass ihre Filme sehr unterschiedlich bewertet werden. Es fällt auf, dass sie eigentlich eine Spezialistin für Dramen, Komödien und Liebesfilme zu sein scheint und mit dem Action/Thriller-Genre bisher noch nicht soviel Erfahrung hat. Da liegt der Vergleich mit Marc Forster nahe. Zumal Bier nach ihm die zweite Regiestuhlinhaberin wäre, die nicht aus einem Commonwealth-Land stammt und keine Englisch-Muttersprachlerin ist. Und sie wäre natürlich auch die erste Regisseurin bei Bond. Bier wäre somit, falls es tatsächlich dazu kommen sollte, eine recht progressive Wahl.

In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass Susanne Bier jüngst den John le Carré-Roman The Night Manager als Mini-Serie verfilmt hat. Und wer spielt da die Hauptrolle? Richtig, Tom Hiddelston! Der deutsche Trailer wirkt fast wie ein Bewerbungsvideo Hiddlestons für die Bondrolle. Von daher fragt man sich, ob die Produzenten so auf Bier aufmerksam wurden, oder ob bei den Medien hier nicht der Wunsch der Vater des Gedankens ist; frei nach der Gleichung Babs/Fleming/007 = Bier/le Carré/Hiddelston. :huh:
Kurioserweise spielt auch noch Hugh Laurie, der ja zu House-Zeiten (2004-2012) verstärkt als Bondgegner gehandelt wurde, in der besagten Serie den Fiesling. Vielleicht soll er ja Christoph Waltz als Blofeld beerben? Wäre schon echt kurios, falls es tatsächlich so kommen würde.
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Martin

Brosnans Last Line of Defense

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3

Samstag, 4. Juni 2016, 21:45

Laut Guardin würde sich Bier sogar die Elektra-King-Behandlung geben, um Bond zu inszenieren: I would probably cut my ear off to do James Bond.

Grundsätzlich hab ich kein Problem mit einer Regisseurin. Man könnte damit dem Zeitgeist entsprechen, ohne Bond selbst dabei allzu sehr zu verstümmeln. Wobei meine erste Wahl da immer noch Kathryn Bigelow wäre, die sich ihre Meriten im Action- und Agentenbereich schon mehr als verdient hat.

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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4

Samstag, 4. Juni 2016, 23:05

Wie wäre es mit einem dramatischen Bond von Lea Pool ('Lost and delirious')?
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Dr. moVe

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5

Samstag, 4. Juni 2016, 23:08

@ Martin

Ich dachte bei der Meldung, das eventuell eine Regisseurin für den kommenden Regie-Posten in Frage kommt auch direkt an Bigelow. Aber das geht vermutlich vielen so, da sie ja nunmal die bisher mit Abstand erfolgreichste Dame in der Welt des 'Adrenalin'-Kinos ist. Einen Bondfilm von Bigelow hätte nebenbei dann auch ein kleine Œuvre-Pointe, da dies dann der dritte Bigelow-Film mit einem 'coolen' Ralph Fiennes-Part (vorausgesetzt er hält der Reihe die Treue) wäre. 8)

Die Personalie Susanne Bier finde ich allerdings auch interessant und spannend.
Was ich bisher von ihren Arbeiten gesehen habe, fand ich recht ansprechend. Und abgesehen von dem Reiz der durch den Aspekt entstehen würde, das das Bondruder mal quasi komplett 'weiblich' geführt wird (Produktion und Regie), schätze ich die Wahrscheinlichkeit, das Bier's Inszenierung etwas frischen Wind in die Reihe bringen könnte, als recht hoch ein. Wobei natürlich die Aussicht auf eine Bondarbeit von solch einer Art von Künstlerin, alle diejenigen Fans, denen die bisherigen sogenannten 'Anspruchsregisseure' der Reihe ala Apted, Forster und Mendes höchst lästig sind, und endlich lieber einen totalen Action-Profi am Ruder sehen wollen, sicher nicht in Jubelstimmung versetzt.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dr. moVe« (4. Juni 2016, 23:16)


6

Sonntag, 5. Juni 2016, 13:44

Wobei natürlich die Aussicht auf eine Bondarbeit von solch einer Art von Künstlerin, alle diejenigen Fans, denen die bisherigen sogenannten 'Anspruchsregisseure' der Reihe ala Apted, Forster und Mendes höchst lästig sind, und endlich lieber einen totalen Action-Profi am Ruder sehen wollen, sicher nicht in Jubelstimmung versetzt.

Das ist zum Beispiel etwas, das ich im Fandom nie verstehe. Da würde ich für etwas mehr Offenheit plädieren wollen. Lee Tamahori kommt ja auch aus der Arthouse-Ecke. Trotzdem hat er mit Die Another Day weitgehend eine glattgebügelte Gilbert-Bond-Hommage gedreht. Oder auch Marc Forster: Dieser "Drama"-Regisseur hat mit Quantum of Solace im wesentlichen einen für ihn a-typischen, atemlosen Non-stop-Actionfilm mit reißerischem Schnitt fabriziert. Umgekehrt hat der Action- und Thriller-Spezialist Martin Campbell mit Casino Royale einen handlungsfixierten Bondfilm gemacht, der sehr viele dramatische Szenen und Dialoge, aber vergleichsweise wenig Action bietet.

Nach Skyfall sind ja auch viele der Meinung, dass dieser Film soviel Christopher Nolan-Style atmen würde, womit der Brite nun selbst nicht mehr ran müsste. Aber auch hier stellt sich die Frage, ob man da nicht zu voreilig ist. Nur weil Skyfall viele Merkmale des Nolan-Kinos der letzten zehn Jahre aufweist, heißt das ja nicht, dass der Mann seinen Bondfilm haargenau so machen würde. Nolans Favorit ist bekanntlich On Her Majesty’s Secret Service und der ist vom Stil her schon ein ganz Stück weit von Nolans Action-Filmen entfernt. Es wäre also gut möglich, dass Nolan einen für seine Verhältnisse sehr eigenwilligen Bondfilm drehen würde. Genauso kann es bei Susanne Bier sein, dass sie einen knalligen Action-Bond mit viel Glamour und ohne jeden emotionalen Ballast kreiert. Wer weiß das schon? Im Zweifelsfall ist mir ein(e) solche(r) Regisseur(in) jedenfalls tausendmal lieber als ein 08/15-Action-Regisseur aus Hollywood, der den Film nach Schema F runterkurbelt.
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ollistone

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7

Donnerstag, 14. Juli 2016, 11:44

Ein paar nicht ganz uninteressante Gedankenspiele:

Bei Paul Thomas Anderson musste ich zuerst lachen, aber andererseits, wenn man sich mal darauf einlässt, könnte das extrem spannend werden. Guy Ritchie wäre auch nicht die schlechteste Wahl.
"Die Frechheiten des Jünglings sind bloß die Fußtritte des Esels, der sich an seinen Stall gewöhnt. Dagegen ist der Übermut des Erwachsenen, der jäh von seinem gekrümmten Rücken die Jahre der Geduld abschüttelt, ein bewundernswertes Schauspiel."
Nicolás Gómez Dávila

8

Freitag, 15. Juli 2016, 19:21

Interessanter Fund, ollistone. :thumbup:

Da man ja aktuell vom nächsten Bondfilm noch gar nichts hört, könnte es tatsächlich sein, dass die Verantwortlichen erst einmal ausloten wollen, ob es nun mit oder ohne Daniel Craig weitergeht. Oder liegt`s am Brexit-Schock, dass bisher noch nicht einmal ein Drehbuchautor verpflichtet wurde? ;)

Wenden wir uns doch mal den aufgelisteten Regisseur-Vorschlägen zu:

Martin Campbell (The Mask of Zorro, Vertical Limit) zum Dritten? Daran glaube ich einfach nicht. Campbell hat noch so viele (angekündigte) Projekte vor sich und außerdem hat er doch quasi ausgeschlossen nochmals auf den Regiestuhl zurückzukehren. Wieso auch? Er hat zwei Darsteller debütieren lassen und mit GoldenEye und Casino Royale zwei epochemachende Bondfilme inszeniert, die Beide auf ihre Art das Franchise geprägt haben und in der allgemeinen Wahrnehmung einen hohen Stellenwert besitzen. Die Mission hieße jetzt, entweder einen fünften Craig-Einsatz zu betreuen, oder aber einem dritten (!) Darsteller sein Bonddebüt zu verschaffen. Zwar wäre er eine „Nummer-sicher“-Personalie, aber man darf auch nicht vergessen, dass Campbell 1995 selbst ein Debütant war. Für einen Darstellereinstand ist folglich nicht unbedingt eine etablierte Kraft vonnöten. In Kürze wird von dem Neuseeländer der Thriller The Foreigner (u.a. Jackie Chan) erscheinen und für 2017 ist das Drama Across the River and Into the Trees vorgesehen. In beiden Filmen spielt Pierce Brosnan die Hauptrolle.

Rian Johnson (Brothers Bloom, Looper) ist natürlich ein aufstrebender Regisseur, aber er wird wohl noch zu lange mit Star Wars – Episode VIII beschäftigt sein, um für Bond 25 ernsthaft in Frage zu kommen. Dennoch könnte ich mir ihn mit seinem famosen Genre-Verständnis sehr gut als Spielleiter bei einem Bondstreifen vorstellen.

Über Anthony & Joe Russo (The Return of the First Avenger, The First Avenger: Civil War) möchte ich jetzt nicht den Stab brechen, aber als Regisseure haben sie mich bisher nicht derart überzeugt, dass ich sie unbedingt auf dem Regiestuhl sehen möchte. Außerdem steckt das Regisseur-Duo doch klaftertief in Arbeit zu diversen Marvel-Projekten (u.a. mehrere kommende Avengers-Filme). Und wenn ich ehrlich bin, brauche ich diesen Einheitsbrei-Stil des cineastischen Marvel-Universums nicht unbedingt in der Bond-Serie.

Guy Ritchie (Snatch, The Man from U.N.C.L.E.) & Christopher Nolan (The Dark Knight, Inception) sind eindeutig die Fan-Lieblinge und wohl auch sonst Ideal-Kandidaten für den Job. Beide sind Briten und jeweils als Genre-Spezialisten mit dem Hang zum Unkonventionellen bekannt. Außerdem sind die Filmemacher nach aktuellem Stand auch ab Frühjahr/Sommer 2017 frei, da zu diesem Zeitpunkt ihre neuesten Werke King Arthur: Legend of the Sword und Dunkirk in die Kinos kommen. Damit wäre eine Involvierung dieser Kreativen bei einem November 2018-Start keinesfalls ausgeschlossen. Ich könnte mir beide Regisseure ganz gut als Teil des Bond-Kosmos vorstellen.

Wieso allerdings David Fincher (Fight Club, The Girl with the Dragon Tattoo) & Danny Boyle (Trainspotting, Slumdog Millionaire) immer wieder genannt werden, kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Keinen der Beiden könnte ich mir gut auf dem Regiestuhl eines Bondfilms vorstellen. Dafür finde ich beide Filmemacher stilistisch zu eingeschränkt, da sie mehr oder minder jeweils nur auf ein Subgenre abonniert sind. Fincher auf den Psychothriller und Boyle auf das Essentialdrama. Zumal hat Boyle, der gerade ein Sequel zu seinem Erfolgshit Trainspotting dreht, doch mehrmals bekräftigt, die Bondfilme zwar zu lieben, aber sich außer Stande sehe, selbst einen Bondfilm zu inszenieren. Vor diesem Hintergrund sehe ich Fincher und Boyle nicht als zukünftige Regisseure der Reihe.

Bei dem Namen Paul Thomas Anderson (Magnolia, There Will Be Blood) musste ich auch schmunzeln, aber mehr aus dem Grund, dass ich diese Idee vor ein paar Jahren selbst mal hatte und damals auch im alten Forum breitgetreten habe (u.a. mit der Idee, dass Anderson einen epischen 007-Film nach Motiven des Romans Diamonds Are Forever machen könnte). Die Wahrscheinlichkeit, dass man Anderson allerdings anfragt oder er selbst an einem Bondfilm interessiert wäre, liegt aber wohl bestenfalls im Promillebereich. Daran glaube ich mittlerweile nicht mehr.
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Sonntag, 17. Juli 2016, 12:25

Einen Bond von Werner Herzog könnte ich mir in Ansätzen vorstellen. Ein etwas eigenartiger Vorschlag, aber seine Abenteuerlust (siehe Schauplätze von u.a. Fitzcarraldo, Königin der Wüste) spräche für einen exotischen Film, ganz in der Tradition der damaligen Klassiker der Reihe.
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Havanna

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Sonntag, 17. Juli 2016, 13:09

Den Vorschlag, der in dem Link für einen Guy-Ritchie-Bond gemacht wird, fände ich von der Sache her gar nicht so schlecht, wenn er gut gemacht ist, es wäre halt ein Experiment. Andererseits hat sich die Reihe immer dadurch ausgezeichnet, dass sie mit der Zeit gegangen ist und sich nicht (immer nur) zurück orientiert hat. Außerdem würde ein solcher Film zwangsläufig immer mit den "echten" 60er-Werken verglichen werden und da würden Film und Regisseur wohl nur verlieren können, welcher Regisseur würde sich das antun? Zudem bezweifle ich, dass sich ein Schauspieler finden würde, der Bond nur einmal spielen würde. Und wenn der Film erfolgreich wäre (wovon auszugehen ist), würden sie ihn doch nicht mehr austauschen und dann hätten wir mindestens 2-3 Filme in diesem Retro-Bereich. Würde das jemand sehen wollen?
Also: Durchaus reizvoll, aber sehr unwahrscheinlich (ein Sixties-Bond von Ritchie, nicht unbedingt ein Ritchie-Bond per se).

Christopher Nolans Stil hatten wir jetzt zweimal, zumindest sehr ähnlich, brauche ich nicht unbedingt so bald nochmal. Die Marvel-Brüder würden, wenn sie ihren Stil beibehalten, dem Franchise nicht gut tun, denke ich. Von Rian Johnson, David Fincher und Danny Boyle habe ich zu wenig gesehen. Martin Campbell zum Dritten glaube ich auch nicht.

Am Ende wird es wohl sowieso jemand ganz anderes.:)

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11

Sonntag, 17. Juli 2016, 13:55

David Fincher gern, das entwickelt sich schnell zu einem Psycho-Trip, der Bond einiges abfordert, sowohl innerlich als auch physisch.
Danny Boyle, warum nicht? Wäre wohl ein sehr schwarzhumoriger Bond, passt also eigentlich ebenfalls in ein britisches franchise, gleichwohl...ich kenne von ihm - so glaubt es aus mir - nur Trainspotting.
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MilesM

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12

Montag, 18. Juli 2016, 10:05

Den Vorschlag, der in dem Link für einen Guy-Ritchie-Bond gemacht wird, fände ich von der Sache her gar nicht so schlecht, wenn er gut gemacht ist, es wäre halt ein Experiment. Andererseits hat sich die Reihe immer dadurch ausgezeichnet, dass sie mit der Zeit gegangen ist und sich nicht (immer nur) zurück orientiert hat. Außerdem würde ein solcher Film zwangsläufig immer mit den "echten" 60er-Werken verglichen werden und da würden Film und Regisseur wohl nur verlieren können, welcher Regisseur würde sich das antun? Zudem bezweifle ich, dass sich ein Schauspieler finden würde, der Bond nur einmal spielen würde. Und wenn der Film erfolgreich wäre (wovon auszugehen ist), würden sie ihn doch nicht mehr austauschen und dann hätten wir mindestens 2-3 Filme in diesem Retro-Bereich. Würde das jemand sehen wollen?
Also: Durchaus reizvoll, aber sehr unwahrscheinlich (ein Sixties-Bond von Ritchie, nicht unbedingt ein Ritchie-Bond per se).
Nur dass halt Guy diesen Film im Grunde mit UNCLE schon gemacht hat. Klar, zitiert er sich auch selbst gerne, aber so weit sollte es dann doch nicht gehen.

Martin

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Dienstag, 19. Juli 2016, 00:22

Nur dass halt Guy diesen Film im Grunde mit UNCLE schon gemacht hat. Klar, zitiert er sich auch selbst gerne, aber so weit sollte es dann doch nicht gehen.


Abgesehen davon blieb UNCLE ja auch hinter den finanziellen Erwartungen zurück. Wenn man schon dessen Fortsetzung auf Eis legt, wird man sicher nicht Bond in dieselbe Richtung manövrieren. Ich war irgendwie auch nie ein großer Fan dieser Retro-Idee. Als TV-Mehrteiler á la Sherlock sehr gern, aber für einen Kinofilm hat UNCLE meiner Meinung nach auch gezeigt, dass das inhaltlich sehr schnell an gewisse Grenzen stößt. Man bewegt sich da in einem Terrain, das schon in den 60ern selber ziemlich abgegrast war.

Wobei ich den etwas leichteren, charmanten Stil von Ritchie an sich eher begrüßen würde als die Düsternis-Schiene, die wahrscheinlich Nolan und vor allem Fincher gehen würden.

Bei Martin Campbell halte ich es für unwahrscheinlich, dass er CR noch einmal übertreffen könnte. Man wäre da wahrscheinlich eher enttäuscht, ähnlich wie bei Mendes' Zweitwerk. Abgesehen davon ist er ja auch nicht mehr der Jüngste.

Die Marvel-Brüder bitte auf keinen Fall. Das sehe ich wie Scarpine. Ich denke auch, dass europäische Filme dem Marvelstil jetzt nicht hinterherlaufen, sondern eher die Chance ergreifen sollten, einen interessanten Gegenpol zu dieser ewiggleichen Superheldensuppe zu bieten.

Rian Johnson wäre okay. Von ihm hab ich bisher nur 'Looper' gesehen, der mich aber etwas weniger aus den Socken gehauen hat als im Vorfeld erwartet. Aus der ähnlichen Ecke kommt für mich Duncan Jones, der mit 'Moon' und 'Source Code' auch zwei sehr schöne SF-Werke geliefert hat. Zu 'World of Warcraft' kann ich dagegen nichts sagen.

Einer meiner persönlichen Favoriten ist auf jeden Fall der Brite Joe Wright, der mit 'Abbitte' einen Hammerfilm abgeliefert hat, und mit 'Wer ist Hanna' auch einen überzeugenden, vielschichtigen Actionthriller.

14

Dienstag, 19. Juli 2016, 16:11

Ich bin da weitgehend bei Martin. Ein Retro-Bond passt irgendwie nicht. Die Themen sind schnell erschöpft und man setzt sich auch noch dem Vergleich mit den echten Sixties-Filmen aus. Da stand man schon seinerzeit bei Never Say Never Again mit seinem zwangsweise wiederzuverwendenden Atombombenplot vor gewissen Problemen. Heute gibt es einfach in der Welt ganz andere Probleme und viel mehr Möglichkeiten Bond agieren zu lassen. Vielleicht verwirklicht man ja mit dem Craig-Nachfolger das ursprüngliche,verworfene Konzept von Bond 15, der dann schließlich The Living Daylights wurde. Hier würden wir einen jungen Bond sehen, der noch bei der Royal Navy ist und dann vom Admiral M während eines Einsatzes für den Geheimdienst rekrutiert wird. Wie auch immer, eine Story, die sich um die Navy dreht und Bond mal wirklich als Commander in Erscheinung treten lässt, fände ich sehr spannend.

Auch bei David Fincher sehe ich das ganz ähnlich. Er ist der Mann für düstere Trips und ich denke, viele Fans wollen eher wieder "leichtere" Bondfilme sehen. Außerdem hat er Mann doch soviele Projekte in der Pipeline und ich glaube auch nicht, dass er große Ambitionen hegt, einen Bondfilm zu inszenieren. Christopher Nolan und Bond: Das ist wohl ein ewiges Thema. Ich frage mich eben immer, ob er dem Franchise wirklich gut tun würde. Auf der anderen Seite würde der Film bei den vielen Nolan-Bewunderern sicher locker die Milliarde knacken. Ich fände es halt interessant, wenn Nolan an Bord kommen und dann - ähnlich wie Marc Forster - einen ganz anderen Bondfilm machen würde, als man von ihm erwartet.

Joe Wright (Pride & Prejudice, Anna Karenina) war auch lange mein Favorit, weil er so vielseitig ist und sehr gute Filme macht. Wright hat auch schon Hinweise geliefert, dass ihn der Bond-Job reizen würde. Allerdings sieht es nicht so aus, als ob er für Bond 25 in Frage käme, da er gerade sein Zweiter Weltkriegsdrama Darkest Hour vorbereitet. Gerüchteweise ist für die Hauptrolle Gary Oldman als Winston Churchill vorgesehen.

Werner Herzog (Fitzcarraldo, Rescue Dawn) kann ich mir gar nicht vorstellen. Der eigenwillige Bayer hat doch noch nie einen Mainstream-Film gemacht und er hat es heute noch weniger nötig als zu seiner Zeit als junger Filmemacher in den Sechziger und Siebziger Jahren. Ein Bondfilm wird Herzog nicht die Bohne interessieren, zumal er ja auch beileibe kein Studio- oder Produzenten-Regisseur ist. Er ist vollständig Herr der eigenen Filme. Wenn überhaupt hätte ich mir Herzog von den frühen Siebziger Jahren bis etwa Anfang der Achtziger Jahre einigermaßen als Bond-Regisseur (und das schon sehr schlecht) vorstellen können. Vielleicht bei Bondfilmen, die verstärkt Länder porträtieren oder bei denen die Natur als bestimmendes Element eine größere Rolle spielt. Live And Let Die & The Man with the Golden Gun hätten sich da zeitlich angeboten; vielleicht auch noch Octopussy. Aber ich bin eigentlich ganz froh, dass es nicht dazu kam. Werner Herzogs neuer Spielfilm, der Umwelt-Thriller Salt and Fire mit Michael Shannon und Veronica Ferres in den Hauptrollen, wird übrigens hierzulande am 17. November in die Kinos kommen.
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15

Mittwoch, 20. Juli 2016, 11:30

Deswegen schrieb ich auch, ich könnte mir Herzog "in Ansätzen" vorstellen ;)

Womöglich würde seine oftmals als Arroganz wahrgenommene Art gut auf den Bonddarsteller abfärben, Bond darf diesbezüglich ja auch mal etwas hochnäsiger sein, wobei es bei Brosnan schon fast wieder zu viel des Guten war.


Interessant - und unwahrscheinlich zugleich - fände ich auch folgende Kombination:

Drehbuch: Mike Leigh und Quentin Tarantino (Mike Leigh: schwarzer britischer Humor und einige sozialkritische Ansätze als eine Art Quasi-Nachfolger von QoS, Tarantino für spezielle Dialoge zwischen Bond und Bösewicht, aber auch für einen unverkennbaren Stil)

Regie: Robert Rodriguez, ein teils sonniger Sommer-Bond mit mexikanischen Bondgirls und Kultflair, S. Sigman nach Spectre sehr gern in weitaus umfangreicherer Rollendarstellung, nicht nur in der PTS.
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Donnerstag, 21. Juli 2016, 14:52

Joe Wright (Pride & Prejudice, Anna Karenina) war auch lange mein Favorit, weil er so vielseitig ist und sehr gute Filme macht. Wright hat auch schon Hinweise geliefert, dass ihn der Bond-Job reizen würde. Allerdings sieht es nicht so aus, als ob er für Bond 25 in Frage käme, da er gerade sein Zweiter Weltkriegsdrama Darkest Hour vorbereitet. Gerüchteweise ist für die Hauptrolle Gary Oldman als Winston Churchill vorgesehen.


WW2-Dramen sind ja offenbar wieder groß im kommen. Siehe ja auch Nolan gerade.

Christopher Nolan wäre es auf jeden Fall zuzutrauen, dass er in eine ganz andere Richtung geht, als alle von ihm erwarten. Eigentlich müsste er das sogar, gemessen an den Bat-Einflüssen in Skyfall. Ich bin da auch etwas hin- und hergerissen. Freuen würde ich mich auf jeden Fall riesig über einen Franchise-Beitrag von ihm.

Bei Herzog ist der Film, der Bond mMn noch am nächsten kommen würde, 'Rescue Dawn' mit Christian Bale. Ich glaube, Herzog fasziniert der Überlebenswille bei Dieter Dengler, zu dem er ja auch eine Doku drehte. Die Fähigkeit, auch extreme Lebensgefahren zu überstehen, könnte ein Zugang zur Bondmaterie sein, den ich gar nicht mal so uninteressant finden würde. Aber letztlich wohl sehr unwahrscheinlich. Immerhin wäre Herzog ein cooler Blofeld gewesen. :D

In eine ähnliche Kategorie etablierter Altmeister fällt David Cronenberg. Selber Jahrgang wie Martin Campbell und als Kanadier immerhin Commonwealth. 'A History of Violence' oder 'Eastern Promises' wären hier die Referenzfilme. Die Begegnung mit William Hurt als Schurken in ersterem oder der Saunakampf im zweiten wären Szenen, die ich mir auch in einem Bondfilm sehr gut vorstellen könnte.

Feirefiz

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Donnerstag, 21. Juli 2016, 19:42

Vielleicht verwirklicht man ja mit dem Craig-Nachfolger das ursprüngliche,verworfene Konzept von Bond 15, der dann schließlich The Living Daylights wurde. Hier würden wir einen jungen Bond sehen, der noch bei der Royal Navy ist und dann vom Admiral M während eines Einsatzes für den Geheimdienst rekrutiert wird.
Für ein erneutes Reboot ist es noch 1-2 Jahrzehnte zu früh, eine zu kurze Spanne zwischen zwei Origin-Stories würde das Publikum, das ja größtenteils dasselbe wäre, wohl auch nicht begrüßen, siehe Spider-Man. Außerdem bedeutet ein solcher Ansatz auch einen ausdrücklichen Bruch zumindest mit den unmittelbaren Vorgängern, wie ihn CR mit Brosnan im allgemeinen und DAD im Besonderen vollzogen hat (wobei es schon ironisch ist, dass SP mehr Brosnan zugeschriebene (negative) Attribute in sich vereint als die "Originale" mit Pierce). Nachdem die Ära Craig ja allüberall als gelungen betrachtet wird und auch kommerziell noch besser funktioniert hat als die bei vielen Fans (nicht von der Masse der "Gelegenheitsgucker") eher skeptisch beäugten Brosnans, gibt es ja auch keinerlei Grund für einen solchen Bruch, sondern man könnte - egal ob mit Craig oder einem Neuen - die Reihe ohne explizite Ansage in eine andere Richtung lenken. Zum Teil ist dies ja schon spätestens mit SP geschehen. Also möge 007 bitte im nächsten Film zu welchem Ufer auch immer aufbrechen. Aber starten möge seine Reise nach einer hübschen PTS bitte im Büro von M,idealiter in Gestalt von Ralph Fiennes.
We are not now that strength which in old days
Moved earth and heaven, that which we are, we are —
One equal temper of heroic hearts,
Made weak by time and fate, but strong in will
To strive, to seek, to find, and not to yield.

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18

Freitag, 22. Juli 2016, 11:21

Rescue Dawn habe ich nicht gesehen, Martin. Aber es freut mich dass die Idee in gewissem Maße beinahe diskutabel erscheint. Wenn wir nach Scarpine gehen würden und Herzog in den 70er oder 80er Jahren eingesetzt worden wäre, so hätte Klaus Kinski einen hervorragenden Bösewicht spielen können, der unberechenbar zwischen vernichtendem Wahnsinn und sanftmütiger Nachdenklichkeit hin- und her schaltet.
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Freitag, 22. Juli 2016, 14:56

Wieder sind sehr interessante Vorschläge mit dabei.

Mike Leigh (Naked, Secrets & Lies) ist ein alter und äußerst versierter Hase im Filmgeschäft, aber ich denke nicht dass Eon Productions Ltd. ihn auf dem Zettel hat; weder als Regisseur, noch als Autor. Das aktuelle Projekt des Briten – das Historiendrama Peterloo – soll im Übrigen 2018 in die Kinos kommen.

Die Buddys Quentin Tarantino (Pulp Fiction, Inglourious Basterds) & Robert Rodriguez (Desperado, Machete) fallen sicher auch nicht unter die Wunschkandidaten der Macher. Beide pflegen zu eigenwillige Stile und mit Tarantino gab es 2004 wegen der Verfilmung von Casino Royale schon Streitereien mit Eon. Außerdem hat Tarantino angekündigt nur noch zwei Filme drehen zu wollen. Sein Kumpel Rodriguez hingegen ist für die nächste Zeit voll ausgelastet. So sind nicht nur das Finale seiner Machete-Trilogie mit dem Titel Machete Kills in Space und der Abenteuer-Film Jonny Quest in Vorbereitung, sondern Rodriguez soll auch für James Cameron bei dessen jahrelang vorbereiteten Prestigeprojekt Alita: Battle Angel Regie führen, da Cameron von seinen Avatar-Sequels vollständig in Anspruch genommen wird. Was ich an der Idee aber wirklich spannend finde, ist die Prämisse Tarantino nur als Drehbuchautor an Bord zu holen.

Bei David Cronenberg (Cosmopolis, Maps to the Stars) habe ich auch keine große Hoffnung. Schon Pierce Brosnan hat in den Neunziger Jahren vergeblich versucht Cronenberg (wie auch Tarantino) den Produzenten schmackhaft zu machen. Außerdem gehört er wie auch Mike Leigh (und die Bondspielleiter Martin Campbell, Roger Spottiswoode und Michael Apted) zu einer Generation von Regisseuren, die - meiner Meinung nach - nicht mehr von den Produzenten für den Regiestuhl berücksichtigt werden. Da hat augenscheinlich ein Umbruch stattgefunden, denn alle Bondregisseure der letzten zehn Jahre sind nach 1960 geboren. Auch deshalb habe ich bei Cronenberg da wenig Hoffnung.

Für ein erneutes Reboot ist es noch 1-2 Jahrzehnte zu früh, eine zu kurze Spanne zwischen zwei Origin-Stories würde das Publikum, das ja größtenteils dasselbe wäre, wohl auch nicht begrüßen, siehe Spider-Man. Außerdem bedeutet ein solcher Ansatz auch einen ausdrücklichen Bruch zumindest mit den unmittelbaren Vorgängern, wie ihn CR mit Brosnan im allgemeinen und DAD im Besonderen vollzogen hat (wobei es schon ironisch ist, dass SP mehr Brosnan zugeschriebene (negative) Attribute in sich vereint als die "Originale" mit Pierce).

Ich glaube, dass der Craig-Ära-Reboot hier vielleicht auch im Nachhinein etwas überschätzt wurde. Die Bondserie funktioniert ja völlig anders als andere Action- oder Superhelden-Franchises. Im Grunde haben wir doch eigentlich schon seit Timothy Dalton mit jedem neuen Darsteller einen Quasi-Reboot gehabt. Sean Connery, George Lazenby & Roger Moore haben im wesentlichen denselben Bond gespielt (mit demselben MI-6-Team), aber doch schon mit Dalton kam da ein massiver Bruch. Bond wurde deutlich verjüngt, war eigenwilliger und getriebener, bekam eine neue Moneypenny und fuhr zum ersten Mal die "This time it`s personal!"-Schiene. Mit Brosnan kam dann ein noch stärkerer Bruch: Bond nach dem Kalten Krieg, neue Welt/neue Feinde, neue Moneypenny, neuer MI-6, eine neue Chefin, Bond ohne den offensichtlichen Ballast (Tracy, Blofeld) vorheriger Tage (Dalton war immerhin noch dem Hörensagen nach Witwer). Dafür wurde Bonds emotionale Involvierung nun zum Standard aller neuen Missionen. Nur der alte Q war hier noch ein Zugeständnis an frühere Tage. Bei Craig war es doch ganz ähnlich: Bond nach dem 11. September, neue Welt/ neue Feinde, neuer M, neuer Q, neue Moneypenny, weiterhin emotionale Involvierung und auch die alte M wurde - analog zum alten Q - als verbindendes Element aus der alten Ära für drei Filme übernommen.

Neu war hier doch nur, dass Bond nicht von Anfang an den Status des Doppel-Null-Agenten hatte. Ein Umstand, der nach 15 Minuten des Erstlings auch schon wieder passé war. Von daher kommt es wohl bei Craigs Nachfolger in jedem Fall zu einer Art Reboot; egal, ob man nun den alten MI-6 behält oder die Ära mit einem jungen Navy-Bond beginnt. Letzteres könnte man im Darstellerdebüt ja auch in einer etwas längeren Pretitlesequenz abhandeln, wo Bond bei einer heiklen Marine-Mission den Einsatz rettet und Admiral M dann auf ihn aufmerksam wird und fragt: "Wie ist Ihr Name, Lieutenant Commander?". Nach den Maintitles wurde Bond dann schon zum Commander befördert, in das Doppel-Null-Programm aufgenommen und erhält seinen ersten Auftrag. Das wäre doch eine recht erfrischende Variante, anstatt den Neuen - analog zu Lazenby, Dalton und Brosnan - doch immer nur mysteriös in der Pretitle auf Mission einzuführen. Ich sehe da eigentlich keinen Grund, weshalb das Publikum das nicht annehmen sollte.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scarpine« (22. Juli 2016, 15:02)


Django

Der Andere

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Freitag, 22. Juli 2016, 16:30

"Die Abenteuer des jungen Bond" liesse sich eigentlich auch als Spin-Off, abseits der Hauptserie lancieren. Könnte (finanziell) sogar Erfolg haben... Alles, was von EON kommt und das Label "Bond" trägt, scheint ja in den letzten rund 20 Jahren erfolgreich zu sein. Auch qualitativ Minderwertiges. Ich weiss aber ehrlich gesagt selber nicht, ob ich einen "Prä 007-Bond" wirklich sehen möchte. ich denke, eher nicht. Für mich ist Bond der Mann mit der Lizenz zu Töten ohne Vergangenheit im Sinne eines Davors. Denn diese interessiert mich genauso wenig wie sein Privatleben (das er ja eigentlich auch nicht zu haben scheint. Und das ist gut so)