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Freitag, 10. Februar 2017, 13:13

Schlagzeilen zu BOND XXV

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Hinsichtlich der Produktion des anstehenden 25. EON-Serienbeitrags wird es in der Medienlandschaft auch wieder von Schlagzeilen wimmeln, die nicht unbedingt wirklich Neuartiges präsentieren, sondern oft auch die Routine widerspiegeln, die sich bei einer 007-Produktion ergibt und damit nicht sensationell neues darstellen.

Dieser Thread möge dazu dienen, solche Meldungen hier aufzufangen, da sie in der Regel selten einer wirklicher Dauerkommentierung in eigenen Threads bedürfen.

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »photographer« (10. Februar 2017, 14:37)


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Freitag, 10. Februar 2017, 13:22

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PRODUKTIONSGESELLSCHAFT KAUFT BELL-HELICOPTER AUS DEM HARZ

Während die Hauptrolle für den neuen Bond-Film weiterhin vakant ist, hat einer Meldung des MDR zufolge eine englische Spezialeffekte-Firma einen rekonstruierten Bell UH-1D SAR-Helikopter gekauft, der aus dem Wernigerode Luftfahrtmuseum stammt und nach England abtransportiert wird.

Quelle: http://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/a/video-81762.html


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Privataufnahmen des Hubschraubers vom August 2010 aus dem Museum für Luftfahrt und Technik in Wernigerode




Es kommt sicherlich nicht alle Tage vor, dass man ein Objekt aufnimmt, welches (sieben) Jahre später dann in einem Bond-Film Verwendung finden wird.




















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Martin

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3

Freitag, 24. Februar 2017, 00:32

Kroatien, speziell Dubrovnik, scheint ein potentieller Drehort für Bond 25 zu sein: Moviepilot.

Der Bürgermeister der Stadt, Andro Vlahušić, verriet dies der lokalen Presse, als er über den neuen Robin Hood redete, der ebenfalls in der Stadt gedreht wird. "James Bond befindet sich in einem fortgeschrittenen Stadium der Verhandlungen", sagte Vlahušić.

Wahrscheinlich ist das Land auch mit anderen Drehorten und Studios eine preiswerte Option, ähnlich wie Tschechien in CR.


ollistone

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5

Freitag, 10. März 2017, 10:25

Schade. Ich denke, nach sechs Bonds könnten sie mal andere ranlassen, vor allem nach dem verkorksten "Spectre"-Drehbuch. Frischer Wind und so...

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6

Freitag, 10. März 2017, 13:16

Schade. Ich denke, nach sechs Bonds könnten sie mal andere ranlassen, vor allem nach dem verkorksten "Spectre"-Drehbuch. Frischer Wind und so...

Ja und Amen
"Loyalität bedeutet mir wesentlich mehr als Geld."
Bond '89 - Robert Davi

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Montag, 13. März 2017, 03:11

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Nachtrag zu dem Bell-Helicopter-Verkauf aus Wernigerode

Möglicherweise wird dieser gar nicht im geplanten BOND XXV-Film zum Einsatz kommen, sondern in einer anderen EON-Produktion, bei der es sich um einen Kriegsfilm handelt.

Quellen:
Meldung auf Twitter
Blog von Bill Koenig


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ollistone

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8

Montag, 10. April 2017, 11:27

Macht Craig es ein letztes Mal? Die neuesten Gerüchte.

Zitat

Darüber hinaus berichtet Page Six auch, dass Tom Hiddleston als Kandidat für die Bond-Rolle bei Barbara Broccoli durchgefallen ist. Er sei "ein bisschen zu arrogant und nicht hart genug, um James Bond zu spielen."


Meine Rede. :rolleyes:

eyyauvmqii

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9

Montag, 10. April 2017, 17:21

Ich denke, nach sechs Bonds könnten sie mal andere ranlassen

Mister Bond

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10

Montag, 10. April 2017, 22:08

:bleah: :bleah: :bleah:

Martin

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11

Mittwoch, 12. April 2017, 02:05

Nun ja, Arroganz war eigentlich noch nie ein Hinderungsgrund für einen Bonddarsteller. Und auch Craig war vor CR noch ein halbes Handtuch. Aber wahrscheinlich hat Broccoli das eh nie gesagt.

Derzeit wird um eine Rückkehr von Felix Leiter aka Jeffrey Wright spekuliert. Falls Craig tatsächlich noch einen fünften Film macht, der dann vermutlich sein Letzter wäre, fände ich es extrem gut, wenn auch Wrights Leiter noch einmal dabei wäre.

Django

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12

Mittwoch, 12. April 2017, 07:50

Irgendwie wundere ich mich... Also jetzt nicht allzu ernsthaft, aber die Entstehung eines Bond-Films nimmt seltsamere Züge an: Während es bei einem "normalen" Film doch meistens so ist, dass es eine Idee oder gar ein Drehbuch gibt und man dann schaut, wie sich dies am besten Umsetzen lässt, ist bei Bond-Filmen genau umgekehrt. Da werden zuerst die Umsetzung, die Schauspieler und die Locations geritzt und erst danach wird krampfhaft versucht, dazu irgendeine passenden Story zusammenzubasteln. Salopp gesagt zumindest. Aber das ist einfach Kindergarten, sorry. Da muss man sich nicht wundern, dass das Resultat oft ziemlich halbgar herauskommt... Und okay: Fairerweise muss man dazu auch sagen, dass dieses Vorgehen eigentlich bereits seit 1967 (YOLT) bei Bond-Filmen (leider) gang und gäbe ist. Nur nimmt es seit ein paar Jahren immer absurdere Ausmasse an

ollistone

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13

Mittwoch, 12. April 2017, 09:32

Das kann ich aber - jedenfalls im Hinblick auf Bond 25 - schon nachvollziehen. Wenn Craig noch einmal antritt, müsste die Story vermutlich irgendwie in seine "Ära" eingebunden werden, mit Bezügen zu Quantum, Spectre, Blofeld etc. Übernimmt ein Neuer, wäre man in der Hinsicht vermutlich vollkommen frei.

Django

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14

Mittwoch, 12. April 2017, 11:27

Ich meine nicht den Einbezug in eine Ära. Das ist ja völlig okay. Ich meine die Priorisierung: Zuerst die Schauspieler und Rollen, dann die Locations, dann die Gadgets, dann das Product-Placement, dann der Regiesseur... und ganz am Schluss dann erst das Drehbuch, welches all die vorangehend gefixten Faktoren irgendwie vereinen soll.

Scarpine

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Freitag, 21. April 2017, 22:11

Purvis & Wade sind also wieder zurück. Interessant. Ich denke, dass das ein starkes Indiz dafür ist, dass Craig noch einmal zurückkehren wird. Zumal man im Moment ein kooperierendes Major-Studio als Verleiher sucht, das nur Bond25 verleiht. Ich denke, so einen Deal wird man nur machen, wenn man eine Sicherheit hat. Und diese Sicherheit wird zu 100 % die Garantie sein, dass Craig nochmal die Hauptrolle spielt. Alles andere macht keinen Sinn. Danach wird man dann sicher wieder einen längerfristigen Vertrag aushandeln. Nach Bond25 wird sicher eine neue Ära mit einem neuen 007 eingeleitet werden.

Ich sehe die Verpflichtung von Neal Purvis & Robert Wade nicht so kritisch wie viele andere Fans. Sie kennen das Bond-Material wie kein anderer und für den Abschlussfilm der Craig-Ära ist es sicher sinnvoll, erprobte Kräfte einzubinden, anstatt einen neuen Autoren ranzulassen, der es eventuell versiebt. Ich muss gestehen, dass mein Respekt für das Autorenduo über die Jahre mehr und mehr gewachsen ist. Sie verfügen definitiv über mehr Qualität, als man ihnen gemeinhin zugestehen will. Wenn man sich einmal ihre ursprünglichen Visionen für die Bondfilme, die sie geschrieben haben, ansieht, muss man feststellen, dass die finalen Ergebnisse bisweilen meilenweit davon entfernt waren. Und das war selten ein Gewinn für die Filme. Und da so hochgelobte Autoren wie Paul Haggis und John Logan nachweislich damit scheiterten, eigenständig ein vernünftiges Bonddrehbuch auf die Beine zu stellen (und nur als Überarbeiter glänzen konnten), muss man konstatieren, dass Purvis & Wade schon eine gewisse Klasse und das Talent dafür besitzen müssen, gute Bondstorys zu schreiben. Denn alle ihre Plots wurden mehr oder minder adäquat verfilmt.

Ich meine nicht den Einbezug in eine Ära. Das ist ja völlig okay. Ich meine die Priorisierung: Zuerst die Schauspieler und Rollen, dann die Locations, dann die Gadgets, dann das Product-Placement, dann der Regiesseur... und ganz am Schluss dann erst das Drehbuch, welches all die vorangehend gefixten Faktoren irgendwie vereinen soll.

Das ist genau der Punkt. Man muss erstmal in der Lage sein, unter diesen Bedingungen eine gute Bondstory zu schreiben und dann weiterzugehen, wenn sie durch den Wolf gedreht wird. Die Produzenten haben Änderungswünsche, MGM hat welche, SONY hat welche und der Regisseur sowieso. Dann kommt noch das Product Placement ("Rolex?" - "Omega." - "Wunderschön." ; Casino Royale) hinzu und die einzubindenden Locations und Action-Sequenzen müssen auch ständig geändert und angepasst werden. Und diese Tendenz nimmt eher noch zu, da die Regisseure ein viel größeres Mitspracherecht haben als früher. Im Grunde könnten Autoren wie Purvis & Wade ein perfektes Script vorlegen; es würde doch nicht so verfilmt werden, wie es geschrieben wurde. Weil die Produzenten sagen: "Diese Ideen gehen uns zuweit." oder es Probleme mit Drehorten und Budgetkürzungen gibt oder der Regisseur gerne seine eigene Vision umsetzen möchte; egal, was vorher entwickelt wurde und wie toll und stimmig es ist. Das ist eben der filmische Prozess bei so einer Großproduktion. Mit allen Vor- und Nachteilen.

In den frühen Skyfall-Entwürfen hieß der Schurke beispielsweise - kein Witz - "Javier Bardem". Weil man genau wusste, dass er die Rolle spielen würde. So kann man einem Darsteller die Rolle auch "auf den Leib" schreiben. Das wäre beispielsweise ein positiver Nebeneffekt. Insofern darf es auch nicht verwundern, dass der Film, der am deutlichsten Purvis & Wade`s ursprüngliche Konzeption wiederspiegelt, Casino Royale ist. Denn Haggis hat nur wenig am Drehbuch geändert und Martin Campbell das Script ohne große Änderungswünsche verfilmt, während Michael Apted, Marc Forster und vor allem Lee Tamahori und Sam Mendes die jeweiligen Storys stark verändert haben. Vielleicht wäre es daher aus Produzentensicht auch mal eine Überlegung wert, im Sinne eines stringenteren und qualitativeren Endprodukts, die verantwortlichen Regisseure wieder mehr die Pflicht zu nehmen, anstatt ihnen immer mehr Freiheiten einzuräumen.

Ich denke, dass die Produzenten im Moment mal mindestens einen Erstentwurf von Purvis & Wade vorliegen haben (eher mehr). Wie weit die Vorbereitungen wirklich gediehen sind, ist - angesichts der widersprüchlichen Gerüchte - schwer zu sagen. Wenn alles flott gehen würde, könnte Bond25 schon im Herbst 2018 in die Kinos kommen; wenn nicht, wird es garantiert 2019 werden...
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16

Samstag, 22. April 2017, 02:51

Purvis & Wade

Das Problem bei Purvis und Wade sind nicht die Stories, die sind schon ganz ok. Das große Manko sind die Dialoge. Paul Haggis und John Logan wurden ja gerade auf eine Überarbeitung der Dialoge angesetzt, was den Filmen meiner Meinung sehr gut getan hat.
Ohne Skriptdoktoren kam dann sowas auf schwachem Niveau wie bei DAD oder Spectre raus.

Scarpine

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17

Samstag, 22. April 2017, 14:48

Das habe ich früher auch mal gedacht, aber so einfach liegt die Sache dann doch nicht, wenn man sich mal mit den Details beschäftigt. Vielleicht schreibe ich bei Gelegenheit mal etwas Ausführlicheres dazu in dem Drehbuchautoren-Thread. Zu der Überarbeitungsfrage muss man sagen, dass Haggis hinzukam, weil er zu der Zeit große Oscar-Erfolge mit Crash und Million Dollar Baby feierte. Campbell schlug ihn vor und Haggis hat das Script dann ein wenig bearbeitet. Die Änderungen waren aber im wesentlichen Anpassungen, Kürzungen und Kosmetik. Das betrifft auch die Dialoge. Deswegen schrieb ich ja, dass Casino Royale der Film ist, der Purvis & Wade`s tatsächliche Vision am besten wiederspiegelt. Der Film ist auf dem Papier zu 90 % ihr Verdienst.

John Logan hingegen wurde nie als Skriptdoktor eingesetzt; auch nicht für die Dialoge. Er hat das Script zu Skyfall ab einem bestimmten Zeitpunkt von Purvis & Wade übernommen und unter der Ägide von Mendes weiterentwickelt. Das ging aber über einen längeren Zeitraum zwischen 2010 und 2011. Tatsächlich wurde Logans finaler Entwurf dann durch Jez Butterworth - einem Freund von Mendes - in den Dialogen überarbeitet. Man darf sich also nicht zu sehr von der Reputation dieser Star-Autoren blenden lassen; auch die kochen nur mit Wasser. Bei Spectre war es dann andersherum. Hier hat Logan das Ursprungsdrehbuch geschrieben, das für die Produzenten und Mendes nicht funktionierte, weshalb Purvis & Wade zurückgeholt wurden. Das Duo hat dann in kürzester Zeit eine für diesen Zeitraum zufriedenstellende Überarbeitung geliefert. Und Mendes hat eilig wieder Jez Butterworth (diesmal mit offizieller Nennung) darauf angesetzt, dass Script zum Drehstart und darüber hinaus wunschgemäß fertig zu schreiben.

Die Another Day wiederum hatte das Problem der "development hell". Die Story musste - aufgrund verschiedenster Einflüsse und Bedingungen - einfach so oft geändert und umgeschrieben werden, dass sie dabei am Ende völlig weichgespült wurde. Das gilt auch für die Dialoge. Tamahori hat bei dieser Produktion großen Einfluss auf das filmische Endprodukt und manches wird auch während der Dreharbeiten improvisiert. So gehen diverse flotte Sprüche von Jinx und Falco beispielsweise auch auf die Darsteller zurück. Man muss bedenken: Auch Halle Berry war damals als frischgebackene Oscar-Preisträgerin eine große Nummer. Daraufhin wurde der Coolness-Faktor ihrer Rolle mit Sprüchen wie "Your mama!" ausgebaut. Ein weiteres Reiz-Beispiel wäre der Aston Martin Vanquish. Hier hatten Purvis & Wade nur angedacht, dass der Wagen als Gadget durch die Reflexion der Umwelt via Kameras auf die Wagenoberfläche in der Schneelandschaft vor dem Hauptquartier von Graves nur auf den ersten Blick unsichtbar sein sollte. Tamahori verfiel dann auf die Idee, dass man den Aston doch komplett unsichtbar machen könnte. Auch die Eisjagd mit dem Superauto für Zao war eine Idee des Neuseeländers. Die Liste ließe sich fortsetzen. Das heißt nicht, dass Purvis & Wade alles richtig machen, aber sie sind nicht die Entscheider, sondern müssen ständig auf die Wünsche anderer reagieren. Und wenn sie ihr finales Script abgegeben haben, sind die Umsetzung und die folgenden Änderungen jenseits ihres Einflussbereiches.

Von daher sehe ich das Problem weniger bei den Autoren, als vielmehr bei den Produzenten und Regisseuren, die ständig Änderungswünsche haben und den Prozess überwachen. Die Autoren müssen ständig Draft für Draft liefern, aber der Regisseur trifft die künstlerischen Entscheidungen. Für ihn muss der Film am Ende funktionieren. Er und die Produzenten müssen erkennen, ob etwas nicht funktioniert. Und das wäre auch meine Kritik bei Spectre. Hätte man nicht früher erkennen müssen, dass Logans Script nicht in die gewünschte Richtung geht? Hätte man Purvis & Wade nicht früher und längerfristiger einbinden können, anstatt sie unter Zeitdruck eine Komplettüberarbeitung durchführen zu lassen? Hätte Mendes Butterworth nicht eher ins Boot holen können, als er sah, dass sich die Dinge nicht nach seinen Wünschen entwickeln? Und überhaupt: Hätte man sich nicht von vornherein ein schlüssiges, durchdachtes Konzept, das allen zusagt, überlegen können, wenn man schon eine so ikonische Figur wie Blofeld wieder auferstehen lässt? Stattdessen hat man sich einfach blauäugig in die Produktion gestürzt, als würde man einen stinknormalen Bondfilm machen. Aber wenn man schon Chronologiebezüge, eine Ikone wie Blofeld und den Höhepunkt einer Ära haben will, sollte man auch etwas sorgsamer an die Sache herangehen. Das haben andere (Film-)Serien dem Franchise einfach voraus; wie man ehrlich zugeben muss...
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scarpine« (22. April 2017, 15:05)


Martin

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18

Samstag, 22. April 2017, 23:24

Ich sehe die Verpflichtung von Neal Purvis & Robert Wade nicht so kritisch wie viele andere Fans. Sie kennen das Bond-Material wie kein anderer und für den Abschlussfilm der Craig-Ära ist es sicher sinnvoll, erprobte Kräfte einzubinden, anstatt einen neuen Autoren ranzulassen, der es eventuell versiebt. Ich muss gestehen, dass mein Respekt für das Autorenduo über die Jahre mehr und mehr gewachsen ist. Sie verfügen definitiv über mehr Qualität, als man ihnen gemeinhin zugestehen will. Wenn man sich einmal ihre ursprünglichen Visionen für die Bondfilme, die sie geschrieben haben, ansieht, muss man feststellen, dass die finalen Ergebnisse bisweilen meilenweit davon entfernt waren. Und das war selten ein Gewinn für die Filme. Und da so hochgelobte Autoren wie Paul Haggis und John Logan nachweislich damit scheiterten, eigenständig ein vernünftiges Bonddrehbuch auf die Beine zu stellen (und nur als Überarbeiter glänzen konnten), muss man konstatieren, dass Purvis & Wade schon eine gewisse Klasse und das Talent dafür besitzen müssen, gute Bondstorys zu schreiben. Denn alle ihre Plots wurden mehr oder minder adäquat verfilmt.


Sehe ich ähnlich. P&W haben auch ein großes Wissen und ein Faible für das originale Material von Fleming. So etwas findet man im professionellen Autorenbereich wahrscheinlich auch nicht so schnell. Logan hat dieses Faible bei seinem ersten Spectre-Entwurf wohl so ziemlich vermissen lassen.

Das ist genau der Punkt. Man muss erstmal in der Lage sein, unter diesen Bedingungen eine gute Bondstory zu schreiben und dann weiterzugehen, wenn sie durch den Wolf gedreht wird. Die Produzenten haben Änderungswünsche, MGM hat welche, SONY hat welche und der Regisseur sowieso. Dann kommt noch das Product Placement ("Rolex?" - "Omega." - "Wunderschön." ; Casino Royale) hinzu und die einzubindenden Locations und Action-Sequenzen müssen auch ständig geändert und angepasst werden. Und diese Tendenz nimmt eher noch zu, da die Regisseure ein viel größeres Mitspracherecht haben als früher. Im Grunde könnten Autoren wie Purvis & Wade ein perfektes Script vorlegen; es würde doch nicht so verfilmt werden, wie es geschrieben wurde. Weil die Produzenten sagen: "Diese Ideen gehen uns zuweit." oder es Probleme mit Drehorten und Budgetkürzungen gibt oder der Regisseur gerne seine eigene Vision umsetzen möchte; egal, was vorher entwickelt wurde und wie toll und stimmig es ist. Das ist eben der filmische Prozess bei so einer Großproduktion. Mit allen Vor- und Nachteilen.


Das ist meiner Meinung nach überhaupt ein seltsames Phänomen im Big-Budget-Bereich. Man überträgt Regisseuren die komplette kreative Verantwortung für millionenschwere Großprojekte, und vertraut dabei völlig auf deren künstlerische Kompetenz und Vision. Auch wenn sie wie im Falle von Tamahori noch gar nicht so große Erfahrungen vorweisen können und letztlich ziemlicher Murks dabei herauskommt.

Andererseits traut man selbst sehr erfahrenen und talentierten Autoren nicht zu, allein eine ausreichende künstlerische Vision für ein Projekt entwickeln zu können. Dabei sind sie es, die die Welten erschaffen und auf deren Material jede einzelne Abteilung dann aufbaut. Niemand würde auf die Idee kommen, einen Regisseur für die Dialoge zu engagieren und einen für die Liebesszenen etc. Oder einen abgedrehten Film von einem anderen Regisseur noch einmal überarbeiten zu lassen. (Mit Ausnahme vielleicht von Charles K. Feldman. :D Aber man sieht auch, was dabei rauskommt.) Aber seltsamerweise basieren sehr viele Filme auf Bestsellern, die Autoren von Anfang bis Ende allein entwickelten. Warum geht das bei Drehbüchern nicht?

Bei den Bondfilmen hat das Behandeln von Autoren als reine Schreibknechte leider auch eine lange Tradition. Da werden Ideen aus Entwürfen noch zehn Jahre und fünf Filme später ausgewertet.

Vielleicht schreibe ich bei Gelegenheit mal etwas Ausführlicheres dazu in dem Drehbuchautoren-Thread.


Ja bitte. :) Deine Ausführungen sind wie immer sehr aufschlussreich.

Spree

Bondforumswissenschaftlicher Forscher & Mitglied der QOS-Splittergruppe

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Sonntag, 23. April 2017, 13:58

Die Ausführungen von euch beiden finde ich höchst informativ. Mich beschlich auch schon länger das Gefühl, dass P&W seit DAD viel unverdiente Kritik einstecken mussten, während ihnen verdiente Lorbeeren für CR nie zugeschrieben wurden. Ich glaube stark an Scarpines Theorien, genau wissen werden es aber nur die beteiligten Personen.

I never left!

Scarpine

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20

Sonntag, 23. April 2017, 15:03

Ich glaube stark an Scarpines Theorien, genau wissen werden es aber nur die beteiligten Personen.

So ist es. Aber allein anhand der geleakten und verfügbaren Shooting Scripte und Drafts, kann man erkennen, dass Purvis & Wade ein gutes Händchen für Bondstorys und ein gutes Gespür für den Bondcharakter haben, interessante Ideen liefern und einen wirklich guten Sinn für das visuelle Erzählen besitzen. Wie gesagt, vielleicht in Kürze mal etwas ausführlicher zu dem Thema "Purvis & Wade und ihre unrealisierten Ideen" an anderer Stelle...


Das ist meiner Meinung nach überhaupt ein seltsames Phänomen im Big-Budget-Bereich. Man überträgt Regisseuren die komplette kreative Verantwortung für millionenschwere Großprojekte, und vertraut dabei völlig auf deren künstlerische Kompetenz und Vision. Auch wenn sie wie im Falle von Tamahori noch gar nicht so große Erfahrungen vorweisen können und letztlich ziemlicher Murks dabei herauskommt.

Das ist eine Entwicklung, an der - wie ich glaube - vor allem Steven Spielberg und George Lucas nicht ganz unschuldig sind. Vor Mega-Erfolgen wie bei den Serien Star Wars und Indiana Jones, gab es Autorenfilmer wie Ingmar Bergmann, die irgendwie ihr eigenes Ding machten, und Auftragsregisseure wie etwa Guy Hamilton, denen immer nachgesagt wurde, nur Lakaien der Produzenten bzw. deren verlängerter Arm zu sein. Dann kamen nach Spielberg und Lucas Protagonisten wie James Cameron (Terminator), Peter Jackson (Lord of the Rings) und Christopher Nolan (Batman). Da fand irgendwann ein Umdenken statt. Plötzlich begannen auch die Kritiker Regisseure von Genre-Filmen ernst zu nehmen und als wirkliche Künstler zu verstehen. Das führte einerseits dazu, dass die klassischen Autorenfilmer verstärkt begannen, in den Genre-Film zu drängen (ohne dabei einen Gesichtsverlust fürchten zu müssen), und andererseits bewirkte es, dass so ziemlich jeder 08/15-Handwerker begann, sich für einen großen Regisseur zu halten. Nach dem Motto: Was Jackson oder Nolan können, kann ich auch!

Gleichzeitig haben die Produzenten vielfach diesem Trend und den Forderungen der Regisseure nach mehr Gestaltungsfreiraum nachgegeben und ihnen die weitgehende kreative Kontrolle übertragen. Und das halte ich ebenfalls für einen großen Denkfehler, denn Leute mit einem Talent wie Cameron, Jackson und Nolan sind eher die Ausnahme als die Regel. Und man darf nicht vergessen, dass die alle zumindest halbe Autorenfilmer geblieben sind und ihre Geschichten weitgehend selbst schreiben und geschrieben haben. Vielen anderen Regisseuren fehlt jedoch dieses Talent zum Schreiben, aber sie wollen trotzdem dieselben Rechte bei einer Großproduktion wie ein Cameron oder ein Nolan, vergessen aber dabei meist, dass diese Herren auch lange und hart dafür kämpfen (und Qualität abliefern) mussten, um diesen Status zu erreichen. Für meinen Geschmack geben die Produzenten bei den BigBudget-Filmen heutzutage das Heft des Handelns zu schnell und leichtfertig aus der Hand. Das gilt seit einiger Zeit leider auch für den Broccoli-Clan.

Andererseits traut man selbst sehr erfahrenen und talentierten Autoren nicht zu, allein eine ausreichende künstlerische Vision für ein Projekt entwickeln zu können. Dabei sind sie es, die die Welten erschaffen und auf deren Material jede einzelne Abteilung dann aufbaut. Niemand würde auf die Idee kommen, einen Regisseur für die Dialoge zu engagieren und einen für die Liebesszenen etc. Oder einen abgedrehten Film von einem anderen Regisseur noch einmal überarbeiten zu lassen. (Mit Ausnahme vielleicht von Charles K. Feldman. :D Aber man sieht auch, was dabei rauskommt.) Aber seltsamerweise basieren sehr viele Filme auf Bestsellern, die Autoren von Anfang bis Ende allein entwickelten. Warum geht das bei Drehbüchern nicht?

Das ist ein weites Feld. Ein Autor schreibt für sich selbst - ein Drehbuchautor für andere. Die Worte eines großen Literaten oder Bestsellerautors sind in Stein gemeißelt (er muss höchstens den Lektor und die dt. Rechtschreibung fürchten :D ) - bei einem Drehbuch ist nichts in Stein gemeißelt, selbst wenn der Autor der größte Star-Scripter des Planeten ist. So einfach und gleichzeitig komplex ist die Geschichte. Ein Drehbuch wird immer und überall verändert. Während für einen Romanautor die Geschichte nur für ihn selbst funktionieren muss, muss sie beim Drehbuchautor auch für die anderen/ die Auftraggeber funktionieren. Der Roman ist das Endprodukt, das Drehbuch aber nur der Ausgangspunkt (oder Mittel zum Zweck, wenn man so will). Es geht nicht um das WAS, sondern um das WIE. Beim Roman ist wichtig, wie der Autor den Stoff literarisch verarbeitet - beim Film ist wichtig, wie der Regisseur den Stoff in Bilder umsetzt.

Das ist eine enorme Ungleichgewichtung, weil der Scriptautor nur ein Dienstleister ist; der Romanautor aber ein Werk-Schöpfer in Personalunion. Als Romanautor kann man auch schreiben, was man will, weil es um die reine Vorstellungskraft geht. Ein Drehbuchautor schreibt aber für Praktiker wie Produzenten und Regisseure. Das bedeutet: Es spielt eine enorme Rolle, was die Umsetzung kosten soll und wie sie funktioniert. Das ist das Problem. Ein Produzent muss sein Geld in diese Vision investieren, ein Regisseur sie umsetzen und Schauspieler sie darstellen und sprechen. Da sind unglaublich viele Leute involviert und die alle haben eine Vorstellung, wie man diese Story am besten umsetzen kann. Ein amerikanischer Drehbuchautor hat mal geklagt, dass sich bei einem Film jeder, wirklich jeder in den Prozess einmischt. Es hätte nur noch gefehlt, dass der Hund des Produzenten auch noch Vorschläge gemacht hätte... ;)

Das ist die Ausgangslage. Und bei einem Bond-Drehbuch ist die Sache fast noch extremer, weil man lose Einzelelemente und Action-Höhepunkte zu einem flüssigen Ganzen verdichten muss. Es gibt eben auch so viele praktische Probleme. Wenn SONY den Geldhahn zudreht, muss eine Action-Sequenz umgeschrieben oder ganz gestrichen werden. Dann entsteht ein Loch oder gleich mehrere Löcher in der Handlung. Dann muss man eilig einen Skriptdoktor anheuern, der unter Zeitdruck arbeiten muss. Das kostet wiederum Geld. Oder die Locations ändern sich ständig, weil das Wetter nicht mitspielt, die lokalen Behörden Probleme machen oder der Regisseur gerne ganz andere Locations oder ein Finale in den Alpen statt in London haben will. Dieser Prozess geht immer weiter, ist anstregend und ermüdend. Ich will gar nicht wissen, wie oft die Autoren schon entnervt die Bleistifte zerbrochen haben. Ein gutes Beispiel ist die Pretitle von Skyfall: Die sollte erst in Südafrika spielen, dann in Indien, schließlich in Istanbul, weil man mit den vorherigen Behörden nicht klar kam oder der Dreh in der Türkei billiger ist, als in Afrika oder Indien zu filmen. Da wird man als Autor ja wahnsinnig, weil man die Szenen ständig anpassen muss. Die Action muss wegen den jeweiligen städtebaulichen Gegebenheiten vor Ort anders funktionieren und natürlich sind die nationalen und kulturellen Begleitaspekte auch nicht 1:1 anpassbar.

Im Grunde ist das Drehbuch sogar noch ein Objekt der Bearbeitung, wenn der Film schon abgedreht ist. Zum Beispiel, wenn der Regisseur und der Cutter im Schneideraum entscheiden, das gedrehte Material völlig anders zusammenzusetzen, als der Drehbuchautor es intendiert hatte. Paul Haggis hat seinem Ärger nach dem Kinostart von Quantum of Solace ja öffentlich Luft gemacht, weil Forster und Zetumer nicht nur vieles umgeschrieben haben, sondern Forster den Film natürlich auch auf eine sehr eigenwillige Art und Weise geschnitten hat. Da waren von seiner Arbeit wohl nur noch Bruchstücke übrig. Aber was sollen da erst Purvis & Wade denken? Die sind allerdings klug genug, das für sich zu behalten. Deshalb sind sie auch immer noch an Bord, während Haggis und Eon seitdem keine gemeinsame Zusammenarbeit mehr angestrebt haben. Ergo: Als Drehbuchautor muss man ein dickes Fell haben, nicht zu sehr an seinem eigenen Material hängen und adäquat auf die Wünsche von Produzenten und Regisseuren reagieren können, wenn man erfolgreich sein will. Will man seine Visionen 1:1 umsetzen, wird man wohl besser Regisseur oder alternativ direkt Romanautor. Das ist auch ein Grund, warum viele Romanautoren im Drehbuchfach im Allgemeinen und, wenn sie auch noch ihren eigenen Roman adaptieren wollen/sollen im Besonderen, scheitern. Sie können sich meist nicht auf die wesentlich reduziertere und kompaktere Form des Drehbuchs einlassen, hängen an ihrem eigenen Material und sind nicht so offen für Kürzungen und Änderungen wie ihre Vollblut-Drehbuch-Kollegen.

Bei den Bondfilmen hat das Behandeln von Autoren als reine Schreibknechte leider auch eine lange Tradition. Da werden Ideen aus Entwürfen noch zehn Jahre und fünf Filme später ausgewertet.

Leider wahr. Andererseits wurden die Autoren für ihre Arbeit ja auch entlohnt und ich denke, ein Autor sieht es lieber, wenn seine Ideen irgendwann anders, anstatt überhaupt nicht realisiert werden. Dieses Denken ist aus Produzenten-Sicht ja auch irgendwie verständlich. Ein Paradebeispiel ist ja das Script für den nie realisierten dritten Dalton-Bond (Bond17), das von 1990-1994 von fast einem Dutzend Autoren immer weiterentwickelt wurde, bis man es 1994 dann komplett fallenließ. Die Entwicklung hat sicherlich Millionen verschlungen und da finde ich es schon verständlich, dass man dieses Material dann auch irgendwann nutzen will; sonst hätte man das gute Geld ja umsonst verbrannt. So sind auch immer wieder Elemente von Bond17 in die späteren Filme bis hin zu Spectre eingeflossen. Aber ich finde auch, dass Autoren wie vor allem Richard Maibaum für das, was sie geleistet haben, in den offiziellen Bond-Dokus viel zu wenig gewürdigt werden.

Ich glaube, Maibaum hat in der Zeit von 1965 bis 1969 allein zehn verschiedene Varianten für On Her Majesty’s Secret Service geschrieben, bevor endlich das Final Shooting Script stand. Das war schon eine unglaublich große und geduldige Leistung von Maibaum, zumal die Produzenten im Nachgang dann auch noch den bekannten Autoren Simon Raven für zwischenzeitliche Änderungen hinzuzogen. Es muss auch eine Genugtuung für Maibaum gewesen sein, als in den 80er Jahren mit Michael G. Wilson der Co-Produzent sein Tandem-Schreibpartner wurde. Plötzlich musste Maibaum nicht mehr um die Realisierung seiner Ideen kämpfen und anders als bei jedem seiner Drehbücher der 60er und 70er Jahre sich auch keiner Endkontrolle durch andere Autoren mehr gefallen lassen. So einfach kann es sein, wenn der Produzent plötzlich mitschreibt und sieht, was die Autoren so zu leisten haben, wenn sie sich Draft für Draft immer wieder aus Neue das Hirn auswringen müssen.
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