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Mittwoch, 21. Februar 2018, 09:53

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Der derzeitige Stand in Sachen BOND XXV-Gerüchteküche


Bond 25: Danny Boyle High on MGM’s List to Direct (EXCLUSIVE)
By Justin Kroll

With Daniel Craig already on board to return as 007, MGM and Eon are looking to hire a director for the next installment of the James Bond franchise. High on their list is “Slumdog Millionaire” director Danny Boyle, though sources tell Variety that no formal offer has yet been made.
Boyle has keen interest in the project and has always wanted to direct a Bond film. He is currently developing a project for Working Title, but with no cast currently attached, there is always the possibility of pushing that movie back to direct the 25th installment in the series.
Boyle has long been in MGM and Eon’s sights to direct a Bond movie, going back to 2012’s “Skyfall” and 2015’s “Spectre.”
Daniel Craig is set to return to star in the new Bond movie and MGM is expected to distribute domestically. MGM had no comment.
Sources tell Variety that “White Boy Rick” director Yann Demange was considered a top choice for the job, but there’s been one last push to go after a more well-known name.
Sam Mendes directed the previous two installments, which became the highest-grossing films in the series, with “Skyfall” bringing in $1.1 billion globally and “Spectre” earning $880 million at the worldwide box office. Mendes said after the most recent Bond movie that he would not continue directing films in the 007 series, and Eon and MGM have spent considerable time figuring out the direction in which the new movie needed to go.
Boyle most recently directed the limited series “Trust” for FX, and has directed features including “127 Hours” and “Slumdog Millionaire,” for which he won a directing Oscar. He is repped by WME.

UPDATED: Domestic distribution rights are currently held by MGM.


Quelle: VARIETY.com


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Martin

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82

Samstag, 10. März 2018, 22:44

Man darf gespannt sein, worum es sich bei Boyles Idee genau handelt. Interessant ist in dem Zusammenhang seine Reaktion auf die Möglichkeit einer Bondfilm-Regie im Jahre 2012: "Don't trust me with huge amounts of money anybody. I did a film, The Beach, which was a proper Hollywood scale budget and it didn't suit me. Certain people can handle that and I love watching those kinds of films, but I'm much better with a smaller amount of money and trying to make it go a long way."

Da liegt die Vermutung nahe, dass seine offenbar so erfrischend andersartige Bondidee für Franchise-Verhältnisse relativ einfach und "low budget" ist. Vielleicht etwas in Richtung Kammerspiel, wie es ja CR schon in Teilen war. Ich hoffe nur, es wird nicht zu radikal.

Scarpine

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83

Sonntag, 11. März 2018, 18:09

Ich muss gestehen, dass ich die Entwicklungen rund um Bond25 bei Eon Productions Ltd. schon seit längerem mit großer Sorge betrachte. Mein Enthusiasmus für Bond ist – wie ich ehrlicherweise eingestehen muss – in den letzten Jahren (und insbesondere seit 2016/17) immer weiter abgekühlt. Das ist auch mit ein Grund, wieso ich mich auch hier im Forum jetzt schon länger nicht mehr aktiv beteilige. Natürlich war es auch eine schmerzliche Erfahrung, dass diese einst so rege und diskussionsfreudige Plattform in den letzten Jahren immer stiller wurde und gegenwärtig quasi verwaist ist, aber das war nicht der letztendlich maßgebliche Grund für meinen Rückzug. Nein, ich habe mich anderen Interessengebieten und Fanobjekten zugewandt. 007 hat schon länger keine Spitzenposition mehr bei mir inne und packt mich einfach nicht mehr so sehr wie früher. Das bestätigte sich auch abermals, als ich in den letzten Wochen hier im Forum stöberte und erneut – 2 ½ Jahre nach Spectre – noch immer keine greifbaren News zum nächsten, hoffentlich irgendwann kommenden Serieneintrag vorfand.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass das Chaos, das bei der Produktion des 24. Eon-James Bond-Films für viele Probleme und ein – aus Sicht mancher Fanfraktionen – halbgares Franchise-Werk sorgte, noch immer nicht überwunden ist. Die Produzenten sind völlig unentschlossen und fahren nur noch auf Sicht. Von langfristigen Planungen, Konzepten oder gar einer Vision für die Zukunft keine Spur. Nun mag man zurecht einwenden, dass es schon immer zur Praxis der Bondmacher gehörte, von Film zu Film denken, und in der praktischen Arbeit gibt dieses Vorgehen den Produzenten vermutlich auch Recht; gleichzeitig muss man jedoch auch konstatieren, dass der zweiten Produzenten-Generation wirklich klare Vorstellungen und echter Enthusiasmus für die Sache immer mehr abhanden kam, je länger sie im Sattel saß. Cubby Broccoli hat zum Beispiel früh angefangen seine Kinder in die Produktion einzuarbeiten. Und Michael G. Wilson und Barbara Broccoli hatten auch schon früh verantwortungsvolle Aufgaben inne. Aktuell sehen wir jedoch, dass sich in diesem Bereich des Generationenumbruchs wenig bis nichts tut. Barbaras Kinder haben scheinbar keine Interesse an Bond und Michaels Söhne Gregg und David G. Wilson waren in der jüngeren Vergangenheit zwar immer wieder in Kredits gelistet und hinter den Kulissen involviert, aber sie bleiben weitgehend unsichtbar und der neutrale Beobachter hat nicht den Eindruck, dass einer der Beiden in naher Zukunft zum Co-Produzenten aufsteigen würde. Michael G. Wilson wird dieses Jahr immerhin schon 75 Jahre alt und scheint sich immer mehr aus dem Geschäft zurückzuziehen. Eigentlich müsste ein Umbruch jetzt erfolgen.

Aber es scheint seit jeher Barbara Broccoli zu sein, die in der zweiten Produzenten-Garde das Sagen hat und das Heft des Handelns in den Händen hält. Und genau das scheint Teil des Problems zu sein. Anders als ihr Vater, der ab dem Moment, wo die Serie erfolgreich und dauerhaft lief, all seine Energie in Bond steckte, scheint bei seiner Tochter, je länger sie in der Verantwortung ist, das Pendel in die andere Richtung auszuschlagen. Bisweilen bekommt man den Eindruck, dass Barbara Broccoli mittlerweile mehr Zeit und Herzblut in die Entwicklung anderer, unabhängiger Filmprojekte investiert, als in das von ihrem Vater geerbte glorreiche, aber scheinbare immer mehr zur Last fallende Bond-Erbe. Als symptomatisch kann man hier gewissermaßen den Start der offiziellen Eon Productions Ltd.-Website sehen, auf der James Bond – das Aushängeschild der Firma – nur eine beliebige Untersektion neben vielen anderen ist. Der Anspruch scheint klar: Wir haben jahrzehntelang 007 gemacht, aber jetzt möchten wir uns als Filmproduktions-Unternehmen breiter, offener und abwechslungsreicher aufstellen. Im Grunde war die Verpflichtung von immer mehr Arthouse-Regisseuren ab dem Ende der 90er Jahre im Franchise-Kontext schon ein Fingerzeig: Eon giert nach Kritikerlob. Die Produzenten wollen sich und ihre Firma endlich für höhere Weihen empfehlen. Und das geht freilich nur mit verschiedenen, anspruchsvollen Filmprojekten und einem breiter gefächerten Produktionsportfolio.

Für die Bond-Serie bringt das jedoch – wie die jüngere Vergangenheit und das aktuelle Treiben veranschaulicht – zwei gravierende Probleme mit sich. Das erste Problem ist der Faktor Zeit. Mit immer mehr Professionalisierung, mit immer mehr Aufwand, mit immer mehr Bürokratie und mit immer länger dauernden Produktionszeiten (vor allem die Vorbereitung und die Nachbearbeitung einer Filmproduktion gestaltet sich gegenüber frühen Dekaden heutzutage deutlich komplexer und langwieriger) verzögern sich auch die Bondfilme immer weiter bzw. werden über einen Vergleichszeitraum immer weniger Streifen innerhalb einer Dekade abgedreht. Krisen wie bei MGM anno 2010 sind da eher punktuelle Ausreißer. Die wirklichen Verzögerungsprobleme liegen im langfristigen Bereich. Zu diesen Faktoren kommt die (Teil-)Fokussierung auf ein vielfältigeres Unternehmensprofil und weitere Filmprojekte noch erschwerend hinzu. Während Michael G. Wilson nur noch die laufenden Geschäfte abzuwickeln scheint, stürzt sich Barbara Broccoli augenscheinlich mit deutlich mehr Begeisterung und Herzblut in ihre künstlerisch-hochwertigen Filmprojekte, als den neuen Bondfilm mit Inbrunst zu forcieren. 007 – so scheint es – läuft nur noch nebenher.

In diesem Kontext darf man einen Aspekt nicht außer Acht lassen: Generationen. Wie bei den Produzenten der Filme, ist das auch auf Seiten der Konsumenten der Bondstreifen ein bedeutsames Thema. Anders als viele andere Formate, Franchise und Serien wie Marvel, DC, Harry Potter, Star Wars und Co., die ihre Fans und Zuschauer dauerhaft mit News, Events und vor allem immer neuen Filmbeiträgen füttern, schlägt auch hier seitens Eon das Pendel eher in die andere Richtung aus. Selbst die Gerüchteküche zwischen den Filmen brodelt nicht mehr annährend so stark wie in früheren Tagen, so dass der geneigte Bondfan – bei zeitlich immer weiter auseinanderliegenden Serieneinträgen – sich gegenüber anderen Fandoms bisweilen wie ein Komapatient vorkommt, der erst zum Beginn der Dreharbeiten zum kommenden Film wieder wirklich aufwachen darf. Diese Politik der Bondmacher erscheint auf längere Sicht sehr kurzsichtig, weil sich die Zeiten eben ändern. Eon verfährt so, weil man eben immer so verfahren ist. Heutzutage bleiben die Menschen aber nicht mehr so lange bei der Sache, man muss sie bei der Stange halten. Das gilt auch für die Arbeitsweise und Kommunikation von Filmunternehmen.

Der geneigte Bondfan wendet an diesem Punkt immer gerne ein, dass er damit kein Problem hat, weil er lieber einen sehr guten Franchise-Beitrag haben möchte, als zwei mittelmäßige Filme in der gleichen Zeitspanne und dass dieser längere Prozess überhaupt für Eon sprechen und zu einem besseren Filmergebnis führen würde; die ganzen Comic-Streifen würden doch nur vollkommen industriell und seelenlos heruntergekurbelt. Diese Argumentation hat jedoch einen Haken; nein, genau genommen sogar mehrere. Beim Stichwort "Generationen" muss man beachten, dass die anderen Marken ihre Konsumenten durch immer neues Futter bei Laune halten, wohingegen Bond mittlerweile nur noch alle Jubeljahre mit einem jahrmarktartigen Eventfilm daherkommt und danach wieder für vier Jahre in der Versenkung verschwindet. Das ist einfach zu wenig, als dass viele jüngere Zuschauer auf diese Weise langfristig an das Franchise zu binden wären und so wird das Bond-Fandom ob kurz oder lang ein Riesenproblem mit dem Nachwuchs bekommen. Schon jetzt ist ein Großteil der Bondfans und Bondzuschauer – das zeigen auch Statistiken wie bei der IMDB – über 40 Jahre alt. Jüngere Zuschauer schauen sich Bondfilme zwar an, aber sie bleiben tendenziell weniger als Dauerkonsumenten bei der Sache, weil Bond unserer schnelllebigen Zeit entsprechend eben nicht dauerhaft "abliefert". Und Bond sollte eben nicht nur für die Generation 40+ funktionieren, sondern auch junge Zuschauer ansprechen können.

Ich denke, dass allein der rapide Abbau der Forenaktivität hier diesen Umstand beweist. Vielleicht wäre es mit mehr jungen Usern mit dem Forum auch bergabgegangen, aber sicher nicht so rasant wie in den letzten 3 bis 4 Jahren. Außer den Stammusern gab es nach dem Forenumzug ja praktisch keine Neuanmeldungen mehr, die sich als dauerhafte Mitschreiber entpuppten. Mag sein, dass Foren tendenziell eher out sind, aber ich kenne diverse andere Foren (mit Filmthematik und ohne) die trotzdem brummen. Diskutiert wird eben immer, wenn Leute da sind die diskutieren und vor allem, wenn es etwas zu diskutieren gibt. Auch die Argumentation "Wir wollen lieber einen guten Film als zwei mittelmäßige Streifen" zeigt diesen Generationenkonflikt. Als junger Fan denkt man über so etwas gar nicht nach. Natürlich hätte ich als Jugendlicher lieber zwei unterhaltsame Quickie-Bonds gehabt als einen bleischweren Skyfall. Zumal ich es für eine ausgemachte Legende halte, dass längere Produktionszeiten zu besseren Filmen führen. Was nutzt es drei Jahre auf Spectre zu warten, wenn es am Ende dann doch wieder hektisch wird und alles hingehuddelt wird? Cubby und Saltzman hätten in der gleichen Zeit ohne zu Klagen zwei Bondstreifen der gleichen Qualität produziert! Zumal das Franchise beweist, dass unabhängig von der Produktionszeit sehr gute und weniger gute Filme entstehen können.

Und damit bin ich beim zweiten gravierenden Problem angelangt, das ich ebenfalls immer massiver auftreten sehe: Die Involvierung der Kreativen hinter der Kamera. Wenn ich bereits schrieb, dass das Postulat der längeren Vorbereitung ein Mythos ist, dann gilt das auch für die Story-Entwicklung. Ein Drehbuch wird nicht besser, wenn man es immer weiterentwickelt, sondern tendenziell eher schlechter. Aus einem Erstentwurf kann man weitere Versionen generieren, aber schon nach der zweiten, dritten, maximal vierten Fassung muss man eigentlich an dem Punkt sein, guten Gewissens in die Produktion und die Dreharbeiten zu starten. Alles andere ist schlecht. Denn je weiter man das Script entwickelt, desto mehr gute Ideen bleiben auf der Strecke, desto mehr werden gute Szenen herausgestrichen oder halbherzig umgeschrieben, desto mehr wird der Storyfluss gehemmt, der rote Faden unterbrochen, dadurch Logiklöcher geschaffen und das ursprüngliche Konzept glattgebügelt und weichgespült. Im Grunde müssten die Produzenten bereits ein Dreivierteljahr nach der Auftragserteilung an den/die Drehbuchautoren ein 99% drehfertiges Buch in den Händen halten. Auch das hat früher besser funktioniert. Eben weil das Script dann schon stand und der Regisseur es umzusetzen hatte. Jetzt kann es passieren, dass der Regisseur an Bord kommt und etwas völlig anderes will.

Womit wir beim Kern der Problematik wären: Eons mittlerweile fast zwanghaften Willen einen umjubelten Arthouse-Filmemacher für den neuen Bondfilm zu bekommen, um bei den Kritikern zu landen. Als ob nicht auch ein guter, geübter Genrespezialist bei Bond eine gute Arbeit abliefern könnte?! Wenn ich ehrlich bin, kann ich nicht sagen, was an den Filmen – seit Autorenfilmer engagiert werden – im Schnitt so viel besser sein soll, als an früheren Bondstreifen. Aber nein, die Produzenten wollen unbedingt diese Hochkaräter, damit sie beim Feuilleton reüssieren können. Das gilt auch mal wieder für Bond25. Mir scheint, Eon wollte so zwanghaft Denis Villeneuve haben, dass die ganzen anderen Kandidaten einfach bestenfalls als Notlösungen eingeplant waren. Und als klar wurde, dass es Villeneuve wegen der Dune-Neuverfilmung nicht macht, war guter Rat teuer. Genau wie bei den zähen Verhandlungen um den Verleih des Films ist abermals wertvolle Zeit verstrichen. Und jetzt setzt man alle Hoffnungen auf einen Danny Boyle, der eigentlich nie einen Bondfilm machen wollte. Genau wie Mendes, der eigentlich keinen zweiten Bond drehen wollte… Auch hier stellt sich die bange Frage: Brennt denn wirklich kein Filmemacher für Bond?

Man hat fast den Eindruck, die Verantwortlichen betteln um Boyles Gunst. Und was ist das Ergebnis? Das Script von Neal Purvis & Robert Wade wird wohl in die Schublade wandern und John Hodge soll nach Boyles Vorstellungen nun eilig ein neues Drehbuch zimmern. Und natürlich kostet das wieder Zeit. Ich glaube ernstlich, dass man den 2019-Termin fast nicht mehr halten können wird. Und auch das würde Eon ein doppeltes Problem einhandeln. Nicht nur wären 2020 fünf Jahre nach Daniel Craigs letztem Einsatz vergangen (wenn der Film dann überhaupt noch mit ihm gedreht wird), sondern man käme auch wegen 2022 arg in Bedrängnis. Denn nach dem sagenhaften finanziellen Erfolg des letzten Jubiläumsbonds Skyfall werden Sony und MGM garantiert für diesen goldenen 60er Jahrgang wieder einen Beitrag einfordern, um überdurschnittlich gut Kasse machen zu können. Auch an eine besondere Idee Boyles glaube ich ehrlich gesagt nicht. Bisher waren alle großartigen Ideen, die die Verantwortlichen versprochen haben, am Ende nicht so viel wert, wie man es erwarten durfte. Sei es Purvis/Wades/Morgans geniales Skyfall-Script mit der ach so großen Wendung (was war es denn nun eigentlich?…) oder die vielfach beschworene Rückkehr einer wahren Schurkenikone mit Blofeld/S.p.e.c.t.r.e. in Spectre. Da bleibt einem am Ende nur Zweckoptimismus.

In diesem Sinne: James Bond will return. Irgendwie, irgendwann, hoffentlich…
"Enjoying our little party, Monsieur... Saint John Smythe?"

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Scarpine« (11. März 2018, 18:19)


Count Villain

Schurkengraf

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84

Sonntag, 11. März 2018, 19:24

Zitat

007 hat schon länger keine Spitzenposition mehr bei mir inne und packt mich einfach nicht mehr so sehr wie früher.


Das geht mir übrigens haargenau so.

Umso mehr danke ich dir dafür, dass du jetzt hier trotzdem wieder einen längeren Beitrag verfasst hast. :)
Vernichte alles, was wir bei uns haben. Man hat uns enttarnt.

Django

Der Andere

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85

Montag, 12. März 2018, 08:11

Ich muss Euch leider zustimmen. Und leider ist es auch so, dass mich seit 1995 - also seit ich mir jeden neuen Bond-Film jeweils im Kino anschaue - mindestens jeder zweite Bondfilm nicht wirklich überzeugen konnte und dass ich nun seit elf (mit Abstrichen neun) Jahren auf einen wirklich "rundum gelungenen" Bond-Film warte... Irgendwann verliere ich die Geduld: Da wartet man Jahre lang auf einen neuen Bond-Film, um dann mit so was Halbgarem abgespiesen zu werden :thumbdown: . Auch früher - und damit meine ich die Jahre von 1962 bis 1989 - gab es immer mal wieder einen Bond-Film, der qualitativ negativ aus der Reihe tanzte oder der zumindest (aus heutiger Sicht) ambivalent betrachtet wird. Aber einerseits musste man damals nur zwei Jahre auf das nächsten Output warten und zweitens ist für mich selbst ein Film wie TMWTGG, der damals als eher unterdurchschnittlich betrachtet wurde, weit gelungener als das Meiste, was unter dem Label 007 seit 1995 auf die Leinwand kam :S

Martin

Brosnans Last Line of Defense

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86

Donnerstag, 15. März 2018, 23:43

Danny Boyle bestätigt selbst, dass er Ende des Jahres mit den Dreharbeiten von Bond 25 beginnen wird, sofern das Drehbuch von John Hodge grünes Licht bekommt: Filmfutter. Somit hat der neue Bondfilm wohl offiziell einen Regisseur.


Mein Enthusiasmus für Bond ist – wie ich ehrlicherweise eingestehen muss – in den letzten Jahren (und insbesondere seit 2016/17) immer weiter abgekühlt. 007 hat schon länger keine Spitzenposition mehr bei mir inne und packt mich einfach nicht mehr so sehr wie früher.


Interessant, dass das offenbar vielen hier so geht. Bei mir ist es ähnlich, wenn Bond auch nicht all zu viel von seiner Spitzenposition abgeben musste. Vorfreude ist nun mal ein großer Teil des Fan-Seins, trotz der bisherigen 25 Filme und Romane, die ja immer wieder reichlich Beschäftigung bieten. Mein Eindruck ist leider auch, dass den Produzenten in den letzten Jahren die Leidenschaft für das Erbe ihres Vaters abhanden gekommen ist, und dieser Verlust der Leidenschaft überträgt sich wohl intuitiv auf die Fans. Deine Ausführungen kann ich da nur unterschreiben, Scarpine.

Michael G. Wilson schätze ich als Person sehr, ehrlich gesagt mehr als Miss Broccoli. Seine Drehbuch-Arbeiten an den Bondfilmen der 80er haben den Filmen sehr gut getan, auch seine handwerkliche Kompetenz. Leider hat die finanzielle Enttäuschung um LTK wohl dazu geführt, dass BB beim Produzieren zunehmend die erste Geige spielte. Ich hätte es lieber andersrum gesehen, und vielleicht ist das bei MGW auch ein Grund dafür, dass die Batterien ständig leer sind und sich nicht mehr aufladen.

Wie soll man einem Publikum mit teilweise radikal veränderten Prioritäten und Sehgewohnheiten Lust auf ein klassisches Franchise machen, wenn man diese Lust selber längst verloren hat... Die Signale, die Eon da sendet - wie etwa die Webseite - sehe ich da auch als fatal. Bisher waren BB und MGW gerade durch dieses familiäre Verwalten des Franchises Garanten dafür, dass sich Bond nicht in der Beliebigkeit verliert, denen andere Filmreihen unterworfen sind. Obwohl man quasi eine komplette Ära vergeigt hat und sehr schwankende Qualität lieferte. Für den radikalen Schritt eines Verkaufs der Rechte ist wahrscheinlich der Respekt vor dem Werk der Eltern zu groß; um alle Leidenschaft reinzustecken, ist andererseits wohl der Wunsch nach Selbstverwirklichung zu dominant. Führen sie die Familientradition fort, werden sie - vor allem BB - damit wohl auf Dauer nicht glücklich; verkaufen sie, würden sie die Tradition verraten. So oder so, Cubby would not be amused.

Von außen betrachtet hat das schon eine gewisse Tragik. Es gibt viele Menschen, die sehr hart arbeiten und sehr viel darum geben würden, um das tun zu dürfen, was BB und MGW in die Wiege gelegt wurde.

Aber so wird das Franchise wohl auch noch in den nächsten Jahren in dieser Unentschiedenheit herumdümpeln. Das zeigt sich ja auch daran, wie gern und leichtfertig man mittlerweile das kreative Heft aus der Hand gibt, wie Du schon erwähnt hast. Craig trat in den letzten Jahren immer mehr als eigentlicher Macher auf, äußerte Wünsche und Bedingungen. Für SP darf er sich den Titel "executive producer" ans Revers heften; letztendlich bewies er damit aber nur, dass er lieber beim Schauspiel bleiben sollte. Mit Boyle scheint man nun auch dankbar zu sein für einen Mann mit einer Vision, die man selbst nicht mehr hat. Die Gefahr dieses leichtfertigen Abwälzens der kreativen Verantwortung zeigte sich bei DAD ebenso wie bei SP, und schwebt wieder über Bond 25. Zumal Boyle keine Erfahrungen mit großen Budgets oder Actionszenen hat.

Dass damit eine neue Generation von Zuschauern verloren geht, sehe ich absolut genauso.

Baron Samedi

MI6 Staff

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87

Freitag, 16. März 2018, 16:42

Womit wir beim Kern der Problematik wären: Eons mittlerweile fast zwanghaften Willen einen umjubelten Arthouse-Filmemacher für den neuen Bondfilm zu bekommen, um bei den Kritikern zu landen. Als ob nicht auch ein guter, geübter Genrespezialist bei Bond eine gute Arbeit abliefern könnte?! Wenn ich ehrlich bin, kann ich nicht sagen, was an den Filmen – seit Autorenfilmer engagiert werden – im Schnitt so viel besser sein soll, als an früheren Bondstreifen. Aber nein, die Produzenten wollen unbedingt diese Hochkaräter, damit sie beim Feuilleton reüssieren können.

Volle Zustimmung. Ein Roger Spottiswoode, der einfach nur einen souveränen, starken Agententhriller abzuliefern vermag, scheint nicht mehr drin zu sein. Und auch ein Drehbuch, das Bond einfach mal seinen Job erledigen lässt, ohne die Story mit persönlichen Verwicklungen zu überfrachten, scheint den neuen Programmkino-Ansprüchen nicht mehr gerecht zu werden. Das Ergebnis ist dann eine Katastrophe wie SPECTRE, ein Film der so viel auf einmal will, dass er mit allem auf ganzer Linie scheitert.
"Good morning Boss, it's sure going to be a beautiful day, yes a beautiful day."

Dr. moVe

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88

Dienstag, 3. April 2018, 22:18

Da dieser Thread durch Scarpine's starken Betrag recht elementare Züge angenommen hat, will ich mich auch mal zu Wort melden.
Vieles von dem was hier in Punkto Eon-Problematik geschrieben wurde kann ich unterschreiben.
Allerdings muß ich auch anmerken, das ich seit meiner 'Fanwerdung', welche ich ca. um das Jahr 1987/88 datierte, NIEMALS das Gefühl hatte, das das 007-Franchise eine Art Selbstläufer ist, wie die ersten 25 Jahre seiner Existenz einst vermuten ließen.
Als frisch beseelter Neu-Einsteiger freute mich nach dem Abfeiern von TLD aufgrund des neuen und SEHR überzeugenden Titel-Darstellers, auf eine episch lange Bondepoche ala Moore- und Connery, und mit der Ankündigung eines zweiten Dalton-Films verflüchtigte sich die, aufgrund einzelner kritischer Stimmen aufkeimende unterschwellige Angst, eine Art 'Lazenby-Effekt' könnte auch bei Dalton eintreten vorest vollends. Dann 'brach' LTK über die Serie herein - und egal wie man zu dem Film damals als auch heute stehen mag. Er wirkte in den Jahren 1990-1994 auf mich wie eine Katastrophe für die Serie. Zumal man bezüglich der rechtlichen Streitigkeiten, die ja der Hauptgrund der damligen 'Franchise-Krise' waren, nur extrem spärchliche bis gar keine Informationen erhielt. So hatte LTK vorest den gefühlten schwarzen Peter inne, den vorläufigen dunklen Endpunkt eines legendären popkulturellen Phänomens zu bilden. Für mich war diese Phase sehr prägend und hatte mit der Ankündigung das Dalton tatsächlich die Rolle abgiebt sogar nochmal eine unterstreichend dramatische Endgültigkeit.
Natürlich freute ich mich darüber das es mit Bond trotzdem weiterging. Aber um ehrlich zu sein hatte ich die gesamte Brosnan-Ära das Gefühl, das die Reihe sich irgendwie selbst überlebt hat. Natürlich kann man das aus philosopischer Hinsicht bereits schon 1971 über die Serie sagen - aber es gehört zur Faszination des Phänomens Bond, das der Welt nach einem Schwanengesang eine weitere sehr funktionale Darsteller-Ära geschenkt wurde, welche die Diskussion um die entsprechenden Vorzüge der Titeldarsteller über Jahrzehnte hinaus lebendig halten sollte.
Es klingt vielleicht hart, aber Brosnan's Ära blieb für mich im direktiven Vergleich aus emotionaler Sicht im übertragenen Sinn stets im Jahre 1971 stecken. Kurioser Weise hatte DAF, der auf einen mutigen, ambitionierten 'Erwachsenen-Bondfilm' folgte, eine ähnliche Aufgabe wie GE zu erfüllen - alten Glanz zurückholen inkl. GF-artigen Titelsong und flotten One-Linern, während über allem ein Killersatellit die Welt bedroht.
Oder um es anders auszudrücken: Die Marke Bond war zwar weiterhin im Laden erhältlich - aber der Begriff 'Remix' drängte sich - zumindest bei mir - stetig auf. Die Serie befand sich im Autopilot-Flug Richtung Bedeutungslosigkeit.

Wirklich lebendig wurde die Reihe danach eigentlich nur 2 Mal - 2006 und 2012. Diese beiden Jahrgänge sehe ich als die einzigen relevanten seit LTK an - denn neben allen wichtigen Aspekten, brachten sie der Reihe vor allem eins: FRISCHE. Und selbst wenn man Craig nur als eine Art Dalton-2.0 empfinden mag - CR und SF schafften es im Vergleich zu anderen Blockbuster-Konkurrenten ihrer Zeit nachhaltig, 'einzigartig' auf's Publikum zu wirken - und zwar so sehr, das es doch stark verwundern würde, wenn man sie in 20 Jahren nicht zu den 'Klassikern' ihrer Reihe zählen sollte.
Zwei Klassiker in 3 Jahrzehnten sind allerdings tatsächlich leider zu wenig für das weltweite Fandom einer Serie, die in ihrer Anfangsphase einen künftigen Klassiker nach dem anderen präsentierte. Vorallem wenn dazwischen regelmäßig wieder eine Autopilot- bzw. Problem-Episode ernüchtert, was hier im Thread ja auch schon mehrmals zu Protokoll gegeben wurde.
Ich wollte jedoch durch meine Ausführungen darauf hinweisen, das eben jene Wahrnehmung, das sich die 007-Reihe in einer Existenzkrise befindet, retrospektiv betrachtet eine Art Fan-Lebensgefühl für mich darstellt.
Eben weil ich seit 1987/89 so gut wie nie den Eindruck von verläßlicher, kontinuierlicher Souveränität und Potenz der Serie hatte.

Ich muß allerdings zugeben das auch mich der letzte Serien-Beitrag im nachhinein dermaßen gleichgültig zurückließ, das ich denke sowohl Fans, als auch Macher befinden sich aktuell auf einem hochproblematischen emotionalen Tiefpunkt für die 'Sache' - die letzten Beiträge hier im Thread scheinen diesen Eindruck ja erschreckend stark zu untermauern. Die Schöpfer des nächsten Films haben also die undankbare Aufgabe, nicht nur einen überzeugenden Film zu kreieren - sondern eine globale Fangemeinde spirtuell dermaßen kraftvoll zu erleuchten, das sie wieder 'gläubig' wird. Mein diesbezüglicher Optimismus hält sich jedoch in Grenzen - zumal ich anmerken muß das ich nicht gerade der größte Enthusiast von Boyle's Ouvre bin - im Gegenteil. :S

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Dr. moVe« (3. April 2018, 22:52)


MilesM

Agent

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89

Donnerstag, 5. April 2018, 17:28

Volle Zustimmung. Ein Roger Spottiswoode, der einfach nur einen souveränen, starken Agententhriller abzuliefern vermag, scheint nicht mehr drin zu sein. Und auch ein Drehbuch, das Bond einfach mal seinen Job erledigen lässt, ohne die Story mit persönlichen Verwicklungen zu überfrachten, scheint den neuen Programmkino-Ansprüchen nicht mehr gerecht zu werden. Das Ergebnis ist dann eine Katastrophe wie SPECTRE, ein Film der so viel auf einmal will, dass er mit allem auf ganzer Linie scheitert.
Ich glaube, dass es gar nicht mal "Programmkino-Ansprüche" sind, sondern mittlerweile im Mainstream diese (vermeintliche) Tiefgründigkeit und Zerrissenheit gefordert wird. Möglicherweise haben wir das Nolan und dem Batman-Reboot zu verdanken. Daraus ergibt sich aber vielleicht auch eine Chance, dass ein locker-flockiger, ganz straighter "Gute Laune"-007-Film aus der Masse heraussticht.
Da dieser Thread durch Scarpine's starken Betrag recht elementare Züge angenommen hat, will ich mich auch mal zu Wort melden.
Vieles von dem was hier in Punkto Eon-Problematik geschrieben wurde kann ich unterschreiben.
Allerdings muß ich auch anmerken, das ich seit meiner 'Fanwerdung', welche ich ca. um das Jahr 1987/88 datierte, NIEMALS das Gefühl hatte, das das 007-Franchise eine Art Selbstläufer ist, wie die ersten 25 Jahre seiner Existenz einst vermuten ließen.
Wir sind offensichtlich im selben Jahr "dazugestossen", insofern teile ich die meisten Deiner Eindrücke. Für die Jahre ab 1991 (als eigentlich ein neuer Bond-Film hätte erscheinen müssen) hatte ich allerdings mit meiner Adoleszenz zu tun, so dass mir das Fehlen zwar durchaus negativ aufgefallen ist, ich mich aber ablenken konnte...

1995 war dann schon so eine Art Erweckungsgeschichte. Damit meine ich auch weniger den Film selbst, sondern dass es ihn überhaupt gab. Und mit welcher Wucht er plötzlich da war. Gerade das Außenrum war damals schon enorm, insbesondere das ganze Merchandising hatte nichts mehr mit Dalton zu tun, sondern erinnerte eher an die "goldenen Zeiten". Die Brosnan-Filme habe ich zwar stets genossen, jedoch bin ich nie 100% zufrieden oder glücklich aus dem Kino gekommen (mit Ausnahme von GE womöglich, das lag aber wohl am ganzen Rahmen, damals zum ersten Mal Start um 0.07 Uhr etc.). Andererseits gab es da schon eine Verlässlichkeit, alle 2 Jahre einen Film und gut. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass es nicht wenige Fans gibt, die ziemlich genau 10 Jahre nach uns (und eben mit Brosnan) zum Fan geworden sind und damit wohl eine ganz andere Wahrnehmung haben.

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90

Dienstag, 24. April 2018, 07:46

David Bautista hat am 20.04.2018 auf seinem Instagram-Profil ein mehrdeutiges Bild gepostet. Dieses zeigt seine rechte Faust mit einem Spectre-Logo-"Tattoo".

Ob er nur in Erinnerungen schwelgt oder seine Rückkehr ankündigt, läßt er offen.

  • »TheSilencer« ist männlich

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91

Mittwoch, 2. Mai 2018, 21:06

Weiteres Instagram-Fundstück: PK für Bond 25 findet vermeintlich am 11.05.2018 statt.

Im wöwöwö habe ich zwar keine Bestätigung gefunden, aber sieht mir echt aus.

92

Donnerstag, 3. Mai 2018, 02:19

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@Silencer

Die Optik des Info-Flyers zu einer angeblich anstehenden PK am 11. Mai 2018 ist eine Eigenprodukion des Editors Marcos Kontze, der die brasilianische Bond-Fanpage betreibt und bei "SPECTRE" seinerzeit die erste Anlaufadresse in Sachen Bond-Dreharbeiten war.
Man kann den Vorgang als Form von Fanfrust werten.

Quelle: https://hmssweblog.wordpress.com/2018/05…d-the-internet/


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93

Donnerstag, 3. Mai 2018, 08:08

Ach, menno. Mein naives Fan-Herz wollte das aber glauben. :blush:

(Wobei es mich natürlich hätte stutzig machen müssen, daß ich der Erste bin, der das hier postet ... :D )

94

Donnerstag, 3. Mai 2018, 11:54

Ich bin ehrlich gesagt auch auf Marcos Flyer reingefallen. Ein Wunschdenken meinerseits, dass es endlich mal offizielle Statements seitens EON bezüglich Bond 25 gibt. :blush:


@TheSilencer
Wenigstens hast du es mit deinem Post geschafft, dass hier mal ein paar Posts geschrieben wurden. :thumbup:

Ansonsten ist das Forum tot. Es passiert nichts mehr.
Oder wird auf FB geliked was das Zeug hält?
Schade, dass sich Ganze so entwickelt hat. Mit den ganzen "FB-gelike" könnte man dieses Forum gut füllen...

Mister Bond

Felix Leiter

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95

Freitag, 4. Mai 2018, 01:05

Immer ruhig bleiben. Bin häufiger auf der Seite, lese aber nur. Aus Zeitmangel bleibt mir erst einmal nichts anderes übrig.

96

Sonntag, 13. Mai 2018, 12:21

@Mister Bond
Ich bin doch ganz ruhig. ;)
Es ist halt nur deprimierend, dass es nur Gerüchte gibt und von EON keine offiziellen Statements. Von denen könnte ruhig mal was kommen. :ka:

Schade um das Forum, dass hier nicht mehr so viel los ist.

Mister Bond

Felix Leiter

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97

Sonntag, 13. Mai 2018, 13:43

Na ja, der Film soll ja auch erst im Ende Oktober/November 2019 in die Kinos kommen. Ist ja noch Zeit.
So lange freue ich mich beispielsweise auf den nächsten Mission: Impossible Film.
Außerdem nutze ich meine Freizeit in letzter Zeit, Netflix und Amazon Prime sei dank; einige Serien zu schauen.
Aktuell nach sehr langer Zeit, wieder chronologisch und bewusst "Raumschiff Enterprise". Auf ZDF Neo schaute ich vor paar Jahren auch, aber durch Job und andere Tätigkeiten halt auch mal mehrere Folgen verpasst. Und davor sah ich es auch unregelmäßig auf Sat.1 (1987 bis ca. Mitte 90er).
"Vkings" schaute ich, demnächst ist die dritte und letzte Staffel "Ash vs Evil Dead" dran.
Und etwas an die Luft muss Mensch auch :D

98

Sonntag, 13. Mai 2018, 21:42

Vielleicht sogar November 2020, wenn man dem Gerücht Glauben schenken darf, dass Daniel Craig eine "Babypause" einlegen will. Heutzutage bekommen ja die Väter die Babys. LOL

Ein Bondfilm bedarf immer eine aufwendige Vorbereitungsphase. Das Drehbuch sollte fertig sein. Locations gefunden und auch alle Drehgenehmigungen sollten beantragt sein. Natürlich sollte man sich Gedanken um den Cast machen. Es spielt nicht nur Daniel Craig eine Rolle im Film. Die Dreharbeiten dauern in der Regel 6 - 7 Monate. Danach geht alles in die Post Production. Diese zieht sich auch noch ein paar Monate hin. Im Oktober muss der Streifen für die Weltpremiere in UK fertig sein...


Du bist mehr der Serienjunkie und ich nutze meine Freizeit um Filme zu schauen. Kino eher selten, da wir nur ein deppertes Cinestar haben. Nur für richtig geniale Filme fahre ich nach Nürnberg ins Cinecitta. :thumbup:
Ansonsten nutze ich mein Heimkino ausgiebig für meinen Filmkonsum.



Der neue Mission Impossible könnte allerdings wieder ein Kino Highlight für Nürnberg werden. :D

Mister Bond

Felix Leiter

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99

Montag, 14. Mai 2018, 00:01

Nö, ich schaue auch weiterhin Filme. Zuletzt erst mit einem Kumpel Bock auf alle bisherigen M:I Teile gehabt. Und dieses WE schaute ich mir die Evil Dead Trilogie von Sam Raimi an :)
Im Kino war ich dieses Jahr erst einmal: Ready Player One.
Bei Avengers: Infinity War grüble ich. Einerseits geht mir dieses MCU und auch die Fans auf den Senkel, aber ich habe tatsächlich bis auf Black Panther alle gesehen, größtenteils auf Heimmedium und die Filme unterscheiden sich imo arg in der Qualität. So finde ich neben den ersten Iron Man die drei Captain America Filme am besten. Die beiden Guardians of the Galaxy und Avengers Filme finde ich aber eher nervig.
Als Star Wars und Dino Fan werde ich aber sicher Solo - A Star Wars Story und den neuene Jurassic World im Kino schauen. Und nach der Fußball WM halt M:I - Fallout und Equalizer 2(!).

Ps.:
Wenn man im November mit den Dreharbeiten zum neuen Bond beginnt, werden die Dreharbeiten mit den Stars sicher im April zu Ende sein. Die gehen in der Regel 4-5 Monate und nicht mehr. Post Production ist was anderes, aber Kinostart November 2019 wäre sicher.
Das mit der Babypause habe ich auch gelesen, nur dann finde ich das alles eine Farce und ich wäre dafür, dass man Craig doch ersetzen sollte, sorry.
Eine vierjährige Bondpause ist schon extrem lächerlich, nur weil man andere Bedürfnisse hat. Cubby dreht sich im Grabe um. Dreijährige Abstände sind natürlich möglich und ok, die zwei Jahre von damals verlange ich ja noch nicht mal.
Und ein Tom Cruise ist extrem viel beschäftigt, schafft es aber mittlerweile seine M:I Filme in kürzere Abstände herauszubringen. Von 3 1/2 auf 3 Jahre. Und auch die Star Wars Filme (große Drehs, große Post Production) kommen alle zwei Jahre in die Kinos. Die Spin-Offs zähle ich natürlich nicht...und das obwohl Daisy Ridley, Oscar Isaac und Domhnall Gleeson auch in zahlreichen anderen Produktionen involviert sind.
Deshalb ist das ganze mit Bond, also Dana Broccoli, Michael G. Wilson und Daniel Craig eine Farce de luxe.

100

Montag, 14. Mai 2018, 10:40

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Vic Armstrong als Stuntcoordinator für BOND XXV 'angekündigt'

Quelle: Vic Armstrong Returning For BOND 25


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