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Zardoz

MI6 Staff

  • »Zardoz« ist männlich

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221

Donnerstag, 21. November 2013, 18:13

Kürzlich auf DVD ausgeliehen: Ted (USA 2012) mit Mark Wahlberg, unter der Regie von Seth MacFarlane.

Wem der Humor von Family Guy sowie American Dad (ebenfalls beides Kreationen von Seth MacFarlane) gefällt, ist mit Ted recht gut bedient. Die Story ist zwar sehr vorhersehbar, dennoch sitzen die meisten derben Witze des knudelligen Plüschteddys. Kaufen werde ich den Streifen zwar nun nicht, aber die Sichtung war auch keine verschwendete Lebenszeit. Für Fans des trashigen Science-Fiction-Films Flash Gordon (wie ich einer bin), hält die Komödie auch noch ein paar Schmankerl bereit.


Mal wieder rausgesucht: Crimson Tide (USA 1995) mit Gene Hackman und Denzel Washington, Regie Tony Scott.

Gene Hackman - der geht einfach immer - ein Top-Mime und einer meiner Favoriten. Crimson Tide bietet bewährte U-Boot-Kost, ohne viel Tiefgang. Der Streifen lebt von seinen beiden Hauptdarstellern, die sich ein spannendes Duell unter Wasser liefern. Mehr braucht es eigentlich auch nicht für einen guten Film. Die Story ist eine weitere Variante der Erstschlag-Doktrin. Gemeinhin kommt Crimson Tide immer etwas schlechter weg, als die Romanverfilmung Jagd auf Roter Oktober. Dem kann ich jedoch nicht zustimmen, eher befinden sich beide U-Boot-Thriller auf ähnlichem Niveau, zumal es doch in diesem Genre genug Rohrkrepierer gibt (zwei Wortspiele sollten reichen).
"Fuck you, I'm going to Hollywood!"

Mister Bond

Felix Leiter

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222

Donnerstag, 21. November 2013, 21:26

Die Dark-Knight-Trilogie schaute ich übrigens im O-Ton. Natürlich toll, wenn ich auch Bales, Caines und Freemans Synchronstimmen sehr mag. Bane hört sich im O-Ton aber etwas besser an und vor allem Ledger wirkt als Joker noch verrückter & bedrohlicher.

So, im Oktober noch gesehen, aber fast wieder vergessen:


The Hunter
Willem Dafoe spielt sehr gut, ansonsten ziemlich langweilig :(
Die letzte Botschaft ist auch klar, allerdings etwas fragwürdig (letzte Beutelwolf und so).
4/10

Da war noch was, aber halt vergessen.
Und ab Ende Oktober:

Jack and The Giants
Erste halbe Stunde zog sich, aber als es die Bohnenranke raufging, kam auch der Spaß auf.
Leider kehrte man meiner Meinung nach wieder zu schnell zurück auf die Erde an.
Man hätte mit dem Riesenreich noch mehr anstellen können.
Ewan McGregor hat auch die beste Rolle. Hoult wirkt auf mich zu langweilig.
Tucci und sein Gefährte, besonders dessen Abgang, sind auch Schenkelklopfer.
Ansonsten lässt der Film einige Chancen aus.
6/10


Und zu "Halloween" folgende Filme:

The Hole – Wovor hast du Angst?
Netter Grusel, wenn auch eher für die jüngeren. Schön sympathisch und 80er-Jahre mäßig von Joe Dante aufgezogen. Die blöde Puppe hat so Gruselmomente. Das Mädel ist auch nett anzusehen.
6/10


An American Werewolf in London
Fand ich diesmal noch starker als beim letzten Sichten Anfang 2012. Macht ziemlich Laune, diese schwarzhumorige Kiste und die Darsteller finde ich auch recht witzig und sympathisch.
Der Clou neben der Transformationsszene sind wohl der komplette Soundtrack über das Thema Mond und der Werwolf an sich. John Landis lässt sich Zeit den Wolf zu zeigen. Meine Lieblingsszene neben der Transformation ist die in der U-Bahn, als der Typ auf der Rolltreppe liegt und der Werwolf langsam vom oberen Bildrand angeschlichen kommt.
Und das Chaosmassaker im Finale ist auch supilustig.
9/10


Scream
Klever gemachter Horrorthriller mit ironischen und schwarzhumorigen Elementen.
Für mich Wes Cravens bester Film. Er bedient sich an einige Klassiker und zieht damit sein Ding durch.
Vorbild Nr. 1 ist wohl klar Carpenter’s Halloween, welches von den jungen Darstellern in der finalen Nacht noch gesichtet wird.
Die finale Auflösung ist natürlich auch ein Clou.
Meine Lieblingscharaktere sind übrigens von Anfang an Courtney Cox und David Arquette als liebenswürdiger, etwas dumpf wirkender Deputy Dewey. So wie dieser Randy-Typ.
9/10

Scream 2
Finde ich insgesamt nicht viel schlechter als den ersten Film. Auch hier verblüfft Craven wieder mit der finalen Auflösung, wenn ich auch den ersten Täter, recht schnell ausmachen konnte (den sieht man in der zweiten Hälfte nämlich noch kaum…deshalb muss er ja unter der Kutte sein).
Auch hier: Cox, Arquette und dieser Randy-Typ die amüsantesten Figuren…wenn ich auch Neve Campbell mag.
8/10

Scream 3
Finde ich ebenfalls gelungen. Etwas mehr Humor als in den Vorgängern, mir hats den Spaß aber nicht verdorben. Parker Posey fand ich ziemlich witzig, vor allem im Zusammenspiel mit Courtney Cox, die ich hier aber nicht so attraktiv finde. Sie wirkt etwas mager und hat einen blöden Haarschnitt.
Das Finale überrascht, da die Enttarnung des Killers für die Reihe unüblich ist.
7/10

Scream 4
Für mich neben den ersten Film der beste Teil. Die Mordszenen sind etwas expliziter, aber der Spannungsbogen ist auch am dichtesten. Die Eröffnungsminuten sind auch richtig gut (Film im Film im Film) und die Auflösung ist wohl die heftigste der Reihe.
8-9/10

Insgesamt für mich neben Evil Dead, die beste und konstanteste Horrorreihe.
Bei anderen wie Halloween, Hellraiser, Nightmare on Elm Street und co., nimmt die Qualität leider stark ab, mit ein paar Ausreißern nach oben (z.B. Hellbound: Hellraiser 2 oder Halloween: H20)
Die schauspielrische Qualität ist hier auch höher und man sieht so einige junge, damals noch frische Gesichter (Sarah Michelle Gellar, Skeet Urich, Timothy Olyphant, Liev Schreiber, Hayden Panettiere, Emma Roberts etc.)


Dann noch:

Get The Gringo
Öhm, fand ich eher lahm. Eine starke Filmstarts-Kritik, einen guten Stand bei imdb…wofür?
Mel Gibson ist das einzige wirklich gute am Film. An einen ähnlich gelagerten „Payback“ kommt der beim besten Willen nicht ran und die Optik passt tatsächlich zu einem Direct-to-DVD Produkt.
Außerdem wartet man doch ewig bis was passiert.
4/10


Stirb langsam 5 – Ein guter Tag zum sterben
Das komplette Gegenteil. Bis auf Filmstarts totale Verisse. Klar, WEIL man mit der Erwartung reingeht, dass er so gut wie die ersten drei Teile sein MUSS.
Das ist nicht der Fall, dennoch einen Riesengaudi. Ja, Tschernobyl & Strahlung, was solls.
John Moore ist einfach konsequent und zieht die Actiongaudi durch.
McClane selber ist jetzt auch kein Menschenhasser, nur weil er einem aggressiven russischen Autofahrer zuvorkommt und eins Maul haut.
Nach dem „Twist“ hätte der Film aber ruhig noch etwas länger laufen können als direkt zum Showdown zu kommen. Somit bleibt für Sebastian Koch leider nicht mehr viel Spielraum.
Fand ihn besser als Teil 4,weil erheblich unterhaltsamer und härter in den Actionszenen.
Haber noch nie übertriebeneres Bashing als zu diesem Film erlebt, unglaublich.
Und ich Idiot habe mich noch mitreißen lassen und den Film im Kino sausen lassen.
7/10 hat er locker.


So, jetzt reichts erstmal mit dem Schreiben.

223

Montag, 25. November 2013, 10:50

So, mal wieder Filme geschaut!

Dieses Wochenende waren Ballerorgien dran.

The Expendables

Zum zweiten Mal gesehen und machen wir uns nix vor: Wir alle schauen diesen Film nicht wegen der Story, der Logik oder wegen der wunderbar pazifistischen Grundaussage dieses Filmes. Wir schauen Ihn wegen der Actionhelden unserer Jugend und der Tatsache, dass jede Menge Scheiße in die Luft fliegt.
Und genau das passiert.

Der Film bekommt von mit 7 von 10 explodierten Piratenköpfen

The Expendables II

Same same but different. Hier wird nochmal eine Schippe draufgelegt. Van Damme ist wieder obenauf, schön das zu sehen. Chuck Norris´ Szenen (juhu, mal kein Deppenapostroph) sind der ironische Bringer und Schwarzenegger & Willis, die sich gegenseitig ihre Standardsprüche stehlen einfach zum...achtung..."Schießen"!
Genau so Sinnlos wie Teil 1, aber in der Gesamtheit noch einen Tick besser.

Klare 7,5 von 10 möglichen Verwendungszwecken eines Bowiemessers!

Stirb langsam 5

Ich kann meinem Vorredner nicht so recht geben. Die Action solide, ein paar gute Sprüche...aber von einem Stirb Langsam Film erwarte ich schlicht mehr als von einem der obigen Genannten.
McClane und Russland, das will nicht harmonieren.
Sollte es noch einen Teil 6 geben liebe Produzenten: Orientiert euch an 1 und 2 und lasst McClane wieder auf begrenztem Areal kämpfen...ein Schiff zum Beispiel dann hätte das ständige Urlaubsgenöle von John auch einen Sinn.

Ich gebe gutmütige 6 von 10 Becquerel!
"That's one hell of a Pilot!"

Pille

Wibbly wobbly timey wimey... stuff

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224

Montag, 25. November 2013, 17:58

(juhu, mal kein Deppenapostroph)

Sicher? Apostroph≠Akzent :P

Ihr Lieben, möchtet ihr die Diskussion um Gene Hackman beenden oder in einem eigenen Thread haben? Letzteres würde sich ob des Umfangs evtl. lohnen und die bisherigen Posts würden auch rübergeschoben werden. Ist das nix? ;)
Keine Mätzchen mehr, jetzt wird gespielt!


225

Montag, 25. November 2013, 19:44

(juhu, mal kein Deppenapostroph)

Sicher? Apostroph≠Akzent :P
Sicher...Apostroph = nach oben versetztes Komma in der Typographie!
"That's one hell of a Pilot!"

Mister Bond

Felix Leiter

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226

Mittwoch, 27. November 2013, 22:58

@Gonzo:
So weit liegen wir in der Wertung für den fünften Die Hard auch nicht auseinander.
Aber ich sehe das differenzierter. Da ich auch großer Die Hard-Fan bin und auch alle Teile auf BD zulegte, gehe ich immer mit einer gewissen Skepsis ran, wenn ein neuer Teil angekündigt wird.
Und natürlich spielt der fünfte Teil nicht in einer Liga wie die ersten drei, dennoch fand ich ihn unterhaltsam. Mehr als Teil 4.
Trotzdem kann ich Aussagen wie "von einem Teil der Reihe .... kann man mehr erwarten als von ...." nicht akzeptieren.
Auch ich habe in Mathe mal statt ne 1 oder 2 eine 3- geschrieben. Natürlich war der Lehrer etwas enttäuscht, das machte mich aber nicht zum schlechten Schüler und bestimmt nicht schlechter als die, die dauernd 3en oder 4en schrieben.
In so fern sehe ich "Stirb langsam 5" unterhaltungstechnisch auf eine Ebene mit "Expendables". Es ist doch unfair von einem Film viel zu erwarten und von einem anderen gar nichts und die dann, nicht losgelöst von diesem Verfahren, zu bewerten.

Aber ja, Expendables 2 legt noch eine Schippe mehr drauf, vor allem in Sachen Ironie.

Martin

Brosnans Last Line of Defense

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227

Mittwoch, 4. Dezember 2013, 17:07

Before Sunrise
Nie gesehen bisher, schöner Film. Zwei Menschen streifen den ganzen Film lang durch die Stadt und erzählen über alles mögliche. Trotzdem ist es zu keinem Zeitpunkt langweilig, gerade weil es so authentisch wirkt und nicht künstlich irgendwelche Wendungen eingebaut werden. Schmunzeln musste ich bei einigen Theorien, die die beiden äußern, da ich auch schon mal ähnliche hatte.

Das Bildnis des Dorian Gray
Solider Gothik-Grusel mit guten Effekten. In einer Nebenrolle sieht man auch Maryam d'Abo.

Melancholia
Sehr gut gespielt und inszeniert, aber andere von-Trier-Filme haben mich schon mehr beeindruckt, wie beispielsweise Dancer in the Dark oder Dogville. Ich glaube zwar zu ahnen, was der Künstler damit sagen wollte, aber der Film fügt sich letztlich nicht zu einem funktionierenden Ganzen. Der Realismus der Handkamera-Bilder passte beispielsweise nicht so ganz zu dem eher surreal wirkenden Planetenszenario.

Fall 39
Horrorfilm, der als Thriller beginnt. Da die entscheidende Wendung vorhersehbar war und danach keine mehr kam, war ich insgesamt nicht ganz so begeistert, auch wenn der Film an sich ganz spannend gemacht ist. Dem entsprechendem Genre fügt er auf jeden Fall nichts neues hinzu. Krass fand ich hier die rausgeschnittenen Szenen. Bis auf das Ende ist das sehr gutes Material, das dem Film dramaturgisch sogar geholfen hätte. Beispielsweise die Szene, in der die Hauptdarstellerin ihren toten Freund findet. Das hätte ihren Meinungswechsel viel besser begründet. Auch die Todesszene von Ian McShane fand ich viel besser als die, die man für den Film neu drehte.

Felix Leitner

Witwe Bolte

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228

Mittwoch, 4. Dezember 2013, 19:20

Ziemlich beste Freunde

Einfach schön und amüsant. Ein Film der in jeder Hinsicht funktioniert, nicht überkorrekt daherkommt und der auch der Freundin gefällt.

Blue Jasmine

Eine bitter-amüsante und folgerichtig erzählte Geschichte aus dem Allen-Kosmos, die im Ton etwa Verbrechen und andere Kleinigkeiten ähnelt. Leider merkt man den Dialogen teilweise an, dass der gute Woody mit dem richtigen Leben des neuen Jahrtausends nicht mehr so oft in Tuchfühlung kommt. Auch wird man anno 2013 wohl keine Zahnarzt-Praxis mehr finden, die keinen PC hat...
"I don't like your manner." "I'm not selling it."

Mister Bond

Felix Leiter

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Sonntag, 8. Dezember 2013, 21:49

Jäger des verlorenen Schatzes
Klassiker. MUSS in jede Action Top 10, auch wenn dieser Teil nicht mein Favorit ist.
Dennoch fährt „Raiders“ so ziemlich alles auf und das mit Witz und Elan.
Die Einführung Indys ist legendär, mit Karen Allen als Marion hat man die beste weibliche Hauptdarstellerin an seiner Seite und Paul Freeman als aalglatter, aber charmanter Franzose Belloq, so wie Ronald Lacey als Nazi Toht, den man einfach hassen muss hat man auch auf der Gegenspieler Seite die wohl beste Besetzung. Zudem gefällt mir John Williams Score im ersten Teil, neben „Crusade“ am besten. Da wären neben den Raiders/Indy Theme, dass zur Einführung des Films oder bei der finalen Auto-Actionjagd.
Das Bild der Blu-ray ist sehr gut, wurde ja etwas aufwendiger restauriert als die übrigen Teile.
10/10


Indiana Jones und der Tempel des Todes
Bis Teil 4 kam so ein wenig das Stiefkind der Reihe. Völlig unverständlich!
Der Film fährt nochmals alles auf, auch der Charakter Indy wird wieder etwas mehr beleuchtet.
Die Actionszenen sind grandios, obwohl streng genommen bis zum halbstündigen Finale nicht mehr Actionszenen geboten werden als in den anderen Indy-Filmen und das Timing nicht ganz so rund wie bei „Raiders“ und „Crusade“ ist. Dafür geht es in der letzten halben Stunde so richtig rund.
Hervorragend, neben der Lorenfahrt, das Finale auf der Hängebrücke.
Und ob Kate Capshaw oder der kleine Jung nerven, nun, mindert für mich nicht die Qualität des Films. Den kleinen Chinesen mag ich zum Beispiel.
9/10


Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
Mein Favorit der Reihe. Streitet sich auch sonst mit dem Erstling um die Gunst des besten Indy-Films.
Hier stimmt einfach alles. Das Timing, von Anfang bis Ende kommt keine Langeweile auf.
Schon die knapp 15 Minütige Eröffnungssequenz mit River Phoenix als junger Indiana besticht durch Witz und Tempo. Danach geht es in Venedig, Österreich, Deutschland und Petra (Jordanien).
Das Panzerfinale ähnelt etwas dem Actionfinale von „Raiders“, besticht aber wieder durch seine eigene Dynamik.
Außerdem hat man hier die beste Besetzung nach „Raiders“. Vor allem Sean Connery als Indys Vater besticht mit seinem einzigartigen, süffisanten Humor.
Alison Doody gibt auch eine gute weibliche Hauptrolle ab, nicht ganz so prägend wie Karen Allen, dafür aber verdammt sexy. Oh Mann, ich stehe auf Alison Doody.
John Rhys-Davies und Denholm Elliott sind auch wieder zurück und ja, es stört mich überhaupt nicht, dass Elliotts Brody nun etwas trotteliger wirkt. In „Raiders“ hat man auch, wenn man ehrlich ist, gar nicht viel von ihm gesehen.
Neben „Raiders“ auch Williams bester Score und das Blu-ray Bild finde ich hier sogar am besten.
10/10


Indiana Jones und das Königreich des Schädels
Ich habe mich nie in die Reihe der Hasser und Basher eingereiht, vor allem kann ich die Ablehnung dem Finale gegenüber (Aliens) in keiner Weise nachvollziehen.
Wobei geht es bei Indy? Um Legenden. Und die Alien-Theorie war in den 50ern ein greifbares Thema, gerade in den USA. Und wenn man mit Religion kommt, ja, man vermutet dass die Mayas tatsächlich an so etwas wie Fremde von einem anderen Planeten geglaubt haben.
Die Kornfelder gibt es ja auch tatsächlich.
Was dem Film ganz einfach fehlt: das hervorragende Timing! Einige Male muss ich wirklich denken: Ich könnte jetzt einschlafen. Da wird geredet und es passiert nicht viel oder besser gesagt, die Spannungsschraube kann, anders als bei den drei Vorgängern, nie gehalten werden.
Am krassesten ist es, nachdem Indy und Mutt Orellanas Grab gefunden haben.
Bis zum Dschungelfinale im Amazonasgebiet kommt nicht viel, außer Mutmaßungen über den Schädel und dem Versteck.
Und die andere große Schwäche: die digitale Optik. Gerade beim Dschungelfinale äußerst Schade, leider hat Spielberg dann doch etwas zu viel auf CGI gesetzt.
Ansonsten habe ich schon schlechtere Fortsetzungen gesehen.
Großes Plus immer noch: Harrison Fords Charisma und der erneute Auftritt von Karen Allen als Marion, was auch zum rührenden Happy End führt, auch wenn ich den Schluss von „Crusade“ noch rührender, epischer finde.
6/10


Walt Disneys Aladdin
Gehört für mich zu den besseren 90er-Disney Zeichentrickfilmen.
Hat Tempo und Charme, so wie jeder Menge guter Figuren.
Gerade die Sidekicks wissen alle zu überzeugen. Flaschengeist Dschinny ist ja schon fast der Hauptdarsteller, obwohl der erst nach über einem Drittel des Films auftaucht.
In beiden Fassungen, der US und der deutschen, perfekt gesprochen von Robin Williams und seiner Synchronstimme Peer Augustinski.
Dschaffar ist auch einer der prägenden Disney Bösewichte, auch hier war mit Joachim Kemmer ein Könner am Werk.
Affe Abu und der fliegende Teppich schaffen auch eigenes Profil zu erzeugen, meine Lieblingsfigur ist aber wohl der ewig mosernde, gehässige, intrigante Papagei Dschaffars: Jago!
Hier würde ich vielleicht sogar den O-Ton vorziehen. Dieser amerikanische Sprecher ist einfach der Knaller.
8/10


Falsches Spiel mit Roger Rabbit
Saugeil, auch nach 25 Jahren. Für mich die perfekteste Kombination Realfilm/Zeichentrick bis dato.
Die Dreharbeiten des Films mit den realen Darstellern um Bob Hoskins und Christopher Lloyd begann schon Ende 1986 (Kinostart USA: Juni 1988). Unnötig zu erwähnen, dass danach wohl die schwierigsten Arbeiten am Film stattfanden.
Alles gestrickt in einem Film Noir Plot im Stile von Chandler & Hammett.
Wo sah man auch die beliebtesten Disney-Figuren, zusammen mit den beliebtesten Figuren von Warner Bros. in einem Film?
Und Jessica Rabbit, ich muss gestehen, ist immer noch die heißeste animierte Braut! :heiss:
Neben der Back To The Future Trilogie und Forrest Gump Robert Zemeckis Meisterwerk.
9/10



The Last Stand
Bitte die Soundanlage voll aufdrehen. Arnies Solo-Comeback vernichtet die Actioneinlagen der anderen “großen” Sly Stallone (Bullet To The Head oder Shootout), Mel Gibson (Get The Gringo) und Bruce Willis (Ein guter Tag zum Sterben).
Handgemachte „real-life“ Action. Und auch wenn Arnie erst nach 45 Minuten die Wumme rausholt, hat er trotz seines Alters nichts am Kultstatus und Charme eingebüßt.
Besser als „Shootout“, weil einfach mehr Spannung und Action vorhanden ist. Besser als „Get The Gringo“, weil alleine die Bildoptik groß und Kinoreif ist und keine billige TV-Ästhetik aufweist.
Ach ja, und eben mehr Action und Spannung geboten wird.
Besser als „Ein guter Tag zum Sterben“, weil mehr Charme und Witz aufgetischt wird.
Im Grunde genommen finde ich Shootout & Get The Gringo eh schwach.
Neben Schwarzenegger amüsieren Johnny Knoxville, ja, richtig, dieser Knoxville, und Nebendarsteller-Legende Luis Guzman als Arnies Debuty.
Dazu gibt es noch drei hübsche Mädels zu begutachten und einen gut aufgelegten Peter Stormare als Handlanger des Oberbösewichts, der in seinem 1000 PS starken Corvette ordentlich aufs Gas drücken darf.
Der Gewaltgrad ist teils auch ordentlich, aber immer mit einem Schuss Ironie versehen.
8/10

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mister Bond« (8. Dezember 2013, 22:49)


230

Sonntag, 8. Dezember 2013, 22:09

.... der in seinem 100 PS starken Corvette ordentlich aufs Gas drücken darf.


Wow! :stop: 100 PS und die Kiste ist dann schneller als ein Police-Chopper. :haha:

Mensch. Das war eine 2013 Corvette ZR1 mit 638 PS. Damit sind ca. 330 Sachen drin. :prof:

Mister Bond

Felix Leiter

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231

Sonntag, 8. Dezember 2013, 22:28

Darf ich dich Klugscheisser nennen?
Du hast den Film gar nicht gesehen. Das war eine umgebaute Corvette. Natürlich nur im Film! und das Ding hatte im Film 1000 PS!
Filmjunkies

232

Sonntag, 8. Dezember 2013, 22:42

Ich habe den Film im Kino gesehen! Habe es nicht nötig, Pamplete über meine gesehenen Filme zu verfassen.

Dann solltest du in deinem Review auch von 1000, statt 100 PS, schreiben!!

Maibaum

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233

Sonntag, 8. Dezember 2013, 22:45

Jäger des verlorenen Schatzes
Klassiker. MUSS in jede Action Top 10, auch wenn dieser Teil nicht mein Favorit ist.
]


Nicht in meine ... ;)

(guter Film, aber nicht mal Top 100)

Mister Bond

Felix Leiter

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234

Sonntag, 8. Dezember 2013, 22:47

@DWC:
Sorry, ich dachte du glaubst mir mit den 1000 PS nicht. Es wird im Film nämlich erwähnt, dass der ca. 650 PS-Starke auf 1000 umgebaut wurde.
Habe im Beitrag lediglich eine "0" vergessen. Was diese nicht so ausmachen kann :)

@Maibaum:
Nicht mal Top 100? Aber ich brauche ja gar nicht nachfragen, wir hatten schon eine Diskussion über 80er und Action. Also lassen wir es sein.

Don-Corleone

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235

Sonntag, 8. Dezember 2013, 22:58

@DWC: Hast du schlechte Laune oder warum schaltest du im Moment so oft auf Angriff ? Diese sog. "Pamplete" sind der Sinn dieses Threads-

@Mister Bond: Zustimmung , Ich bewerte die Indy Reihe ähnlich wobei mir Teil 1 einen Tick besser gefällt als Teil 3 (aber das sind Nuancen). Wenn ich mich recht erinnere habe ich Raiders auch in meiner geposteten Action Top 10. Indy 2 würde ich eher eine 8/10 geben, aber ich mag den Film, er hat seine Momente und macht vor allem eins: Spass (muss beim "ausgefallenen Festmahl" immer schmunzeln). Teil 4 fällt klar ab ist aber bei weitem nicht so schlecht wie er immer gemacht wird. Wie von dir schon erwähnt liegt dies allen voran an Harrison Ford und Karen Allen. Tolle Idee die beiden nach so vielen Jahren wieder zusammenzubringen.
Schönes Gewehr, passt eigentlich mehr zu einer Frau. - Verstehen Sie etwas von Waffen Mr.Bond ? - Nein, aber etwas von Frauen.

236

Sonntag, 8. Dezember 2013, 23:02

@DWC:
Sorry, ich dachte du glaubst mir mit den 1000 PS nicht. Es wird im Film nämlich erwähnt, dass der ca. 650 PS-Starke auf 1000 umgebaut wurde.
Habe im Beitrag lediglich eine "0" vergessen. Was diese nicht so ausmachen kann :)

Keine Ursache. Es war ja was mit 638 bis 1000 PS im Film zu hören. Das geile Gefährt wurde ja von einer Messe gestohlen.

Ja. Die böse kleine "0"....


BTW: Der Film hat im Kino richtig Spaß gemacht. :D

JamesBond

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237

Dienstag, 10. Dezember 2013, 19:46

ob 100 oder 1000 PS, Hauptsache die Dinger laufen und ja das taten sie in Fast 1,2,4,5 und 3.

Auch wenn ich PW nicht persönlich kannte und er auch nicht zu meinen Lieblings Darstellern gehörte. Hat mich sein plötzlicher Tod sehr schockiert. Irgendwie hatte er immer etwas sympathisches an sich und seine Filme wie Joy Ride, Timeline, Into the Blue, Fast usw. hab ich gerne gesehen.

Man sagt ja irgendwie immer das PW nur der co-star in den Fast Filmen war und das Vin Diesel der Star ist. Das mag vielleicht auch stimmen. Aber für mich ist und war PW das Herz der Reihe!

Mir persönlich gefällt der 5te Teil mit dem ersten noch am besten. Teil vier fand ich etwas schlecht. Teil 3 mag ich aufgrund des driften und aus der anderen Perspektive eines Darstellers recht gut. Hier konzentriert man sich auch mehr auf das Rennen
Wie es bei Teil 1 und 2 auch noch der Fall war. Aber allen anderen (wie auch bei dem beiden ersten) gehts dann mehr um krummen Geschäfte (heist). Was mir besonders bei Teil 5 sehr gut gefällt.

Wie es jetzt mit Teil 7 weiter geht. Der Film soll auf jeden Fall in die Kinos kommen. Nur frage ich mich, was mit dem Charakter des BC macht. wird man ihn zu ehren PW sterben lassen oder wird dieser neu besetzt? Ich wäre für ersteres. :}

238

Dienstag, 10. Dezember 2013, 21:47

Zitat von »JamesBond«

ob 100 oder 1000 PS, Hauptsache die Dinger laufen und ja das taten sie in Fast 1,2,4,5 und 3.

Die Dinger laufen wunderbar. ...du hast Teil 6 der "Fast and Furious" Serie vergessen. :D


Zitat von »JamesBond«


Wie es jetzt mit Teil 7 weiter geht. Der Film soll auf jeden Fall in die Kinos kommen. Nur frage ich mich, was mit dem Charakter des BC macht. wird man ihn zu ehren PW sterben lassen oder wird dieser neu besetzt? Ich wäre für ersteres. :}

Ich vermute, dass Brian im Film sterben wird. Das wäre die einzige logische Option. Es wäre toll, wenn sie diesen Teil Paul Walker widmen würden. Das wäre mehr als fair. Paul hat zum größten Teil zum Erfolg der Filme beigetragen.

Man muss einen Schauspieler nicht persönlich kennen, um ihn sympatisch zu finden. Paul war in seiner ganzen Art sympatisch und hatte keine Allüren wie manch andere Schauspieler/innen.

  • »Mr. Fogg« ist männlich

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239

Dienstag, 10. Dezember 2013, 22:50

Laurel & Hardys "Music-Box", in der Synchro mit Arno Paulsen und Walter Bluhm! Endlich habe ich sie!!! Ein großartiges Filmchen mit den besten Komikern aller Zeiten! Meine beiden fünf-jährigen Jungs haben gebrüllt vor lachen. Arno Paulsen kommt der Original-Stimme von Hardy am nächsten.
God save the Queen!

Feirefiz

The Other Fellow

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240

Dienstag, 10. Dezember 2013, 23:43

Peter’s Friends von und mit Kenneth Branagh, dazu sind unter anderem seine damalige Gattin Emma Thompson, deren Kommilitonen Stephen Fry und Hugh Laurie sowie Imelda Staunton und Emmas Mutter Phyllida Law zu sehen. Ein herrlicher Dezember-Film, eine perfekte Tragikomödie und das Musterbeispiel eines Ensemble-Films. Eine Natürlichkeit wie die, mit der die Darsteller hier miteinander umgehen, ist selten zu sehen, und dass sich die meisten damals bereits viele Jahre kannten, ist kein relativierender Einwand, denn Kameradschaft im wirklichen Leben überträgt sich nicht von selbst auf fiktive Rollen vor der Kamera. Weshalb ich diesen grandiosen, viel zu unbekannten Film hier aber erwähne, ist der mal wieder erfolgten Einsicht geschuldet, dass man nicht zuletzt an seinen liebsten Filmen erkennt, wie die Zeit vergeht. Wie jung diese damals - 1992! - am Beginn ihrer Karriere stehenden Schauspieler noch waren! Dass schon so manche der im Film erwähnten Prominenten längst verstorben sind! Dass noch Cassetten gehört werden und niemand auch nur ein Handy hat! Dass die finale Enthüllung so schockierend wirkt! Wie schnell manches doch historisch wird ... Wie sangen die Tears For Fears (die auch das tolle Lied zum tollen Vorspann dieses Films stiften) an anderer Stelle: „Funny how Time flies …“
We are not now that strength which in old days
Moved earth and heaven, that which we are, we are —
One equal temper of heroic hearts,
Made weak by time and fate, but strong in will
To strive, to seek, to find, and not to yield.