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Feirefiz

The Other Fellow

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421

Donnerstag, 17. April 2014, 23:57

Man kann über den Film mit allem Recht Schlechtes sagen, aber unser neuer M ist nicht der Passivposten dieses Rohrkrepierers ...
We are not now that strength which in old days
Moved earth and heaven, that which we are, we are —
One equal temper of heroic hearts,
Made weak by time and fate, but strong in will
To strive, to seek, to find, and not to yield.

JamesBond

The Man before the GunBarrel

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422

Sonntag, 20. April 2014, 01:59

Thor 1 & 2 in 3D.
Teil 2 sah ich zum ersten mal und war Anfangs noch etwas skeptisch, da vom Bildmatetial ich schon die Angst hatte das es nur in London und Umland spielen würde, aber so war es dann doch nicht. Gefiel mir ganz gut und von Asgard sieht man auch eine ganze Menge. Nur diesen Loki kann und möchte ich nicht mehr sehen!
Die 3D Effekte waren ganz gut. :)

The Amazing Spiderman 3D
Der Film ist gut, auch wenn ich kein Fan von diesen neuverfilmungen in kürzester Zeit bin. Ich finde, man hätte einfach mit Tobey Maguire weiter machen sollen. Gerade, da hier die Verbindung zu Conners größer war. Aber,,die neu Verfilmung hat auch seine Stärken. Bin schon auf Teil 2 gespannt.

3D wirkte wie im Kino schon enttäuschend. gut war die schwingende Szene mit den Kränen.

Jurassic Park 3D
gesehen hab ich den Film ja schon in vielen Versionen, ob etliche male auf VHS, DVD oder Bluray. Aber so hab ich JP noch nicht erlebt. Wie bei Titanic ua wurde dieser Film aufwendig in 3D konventiert. Es lohnt sich wirklich. Es hat sehr viel Spass gemacht und ich hoffe, das die beiden anderen Teile auch noch kommen werden...
Das 3D gefiel mir besser als wie bei einer Real 3D Bluray ala Spiderman oder so.

Und dann noch JP 2 und 3. Teil 2 gefällt mir auch sehr gut. Freue mich sehr auf Teil 4. fand das Bild der Blurays aber jetzt bei JP1 am besten. Ob in 2 oder 3D

Gravity 3D
Hab mir den Film eigentlich ganz anders vorgestellt, aber mur hat er ganz gut gefallen, da er von der letzten Sekunde recht spannend war. Das 3D ist hier berechtigt und kommt gerade hier, wie auch bei Unterwasser Filmen sehr gut rüber. Was mir nicht so gefiel, war das Bild, aber das liegt an meinen TV. Das Schwarz sah einfach nicht nach Weltall aus... Clooney und Bullock waren sehr gut!

Tintin 3 D
hab ihn schon mal gesehen. Und war auch jetzt wieder voll begeistert. Man sieht sofort, das es sich hierbei um einen SS Film handelt und ich hoffe da kommt noch ein zweiter Teil, dann von PJ. Was mir sehr gut gefiel sind die animierten (motion capture) Figuren, die doch oft nach echten Menschen aussehen. :)) Auch gut ist die Szene mit dem Staudamm. 3D naja, war nicht so besonders. Das einzige was mal heraus kam, das war der Staub der mal durch die Luft fliegt.

Für immer Liebe, hin und wieder schau ich mir auch mal einen Liebesfilm an. Mit Dramatik. Der Film beruht nach einer wahren Begebenheit und zeigt die Geschehnisse eines junges Paares, wo eine Frau ihr Gedächtnis verliert und der Mann alles versucht, das sie sich wieder an ihn erinnert.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »JamesBond« (25. April 2014, 02:50)


JamesBond

The Man before the GunBarrel

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423

Sonntag, 4. Mai 2014, 01:07

Star Trek 1 & 2
von J.J.A

Ich finde Teil 2 ein Stück unterhaltsamer. Auch wenn Teil 1 gut als wieder Einführung der beliebten Charakter fungiert. Teil 2 sah ich schon einmal im Kino. Ich fand in Kino das 3 D ein Stück besser als Zuhause. finde das dieser Teil einige Anspielungen auf die alten Filme/ Serien hat zB mit diesen wuscheligen Kreaturen.

Durch den ersten Teil von J.J wurde ich auch damals erst auf die Filme aufmerksam. Und freue mich schon was er aus SW machen wird!

Ahab

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424

Sonntag, 4. Mai 2014, 01:58

Shutter Island
Der ging 2010 an mir vorbei, als er im Kino lief. Und auch auf DVD hat es sich nie ergeben, dass ich ihn mal gesehen hätte. Beim heutigen Bummel durch die Videothek auf der verzweifelten Suche nach einem Film den ich noch nicht gesehen habe, bzw. der mich nicht abstößt bin ich dann bei Shutter Island hängen geblieben. Und ich muss sagen, er mir sehr gefallen. Handwerklich sehr überzeugend, außerdem eine Art von Geschichte die ich Scorsese irgendwie gar nicht mehr zugetraut hätte. Ich dachte der macht nur noch Epen. Shutter Island wirkt dagegen wie ein Rundgang durch die Seele des Protagonisten Teddy Daniels. Optisch hervorragend eingefangen und dargestellt und von den Schauspielern durch die Bank glänzend gespielt. Wobei man das bei dieser Luxusbesetzung nicht anders erwartet hätte. Mit The Wolf Of Wallstreet eines der stärksten Werke Scorceses in den letzten Jahren, nachdem mich perösnlich Hugo Cabret und Departed nicht so überzeugt haben.

Word War Z

Einiges hab ich über diesen Film die letzten Monate von Bekannten und Freunden gehört. Irgendwie eher Positives, da hab ich dann auch einen recht guten Film erwartet. Letztlich wurde ich dann doch enttäuscht, weil für mich dann eher die Schwächen des Films überwogen haben, die in so mancher Pressekritik nachzulesen sind. Ich will nicht alles nochmal aufzählen, da könnte man auch den Beitrag auf Filmstarts lesen. Betonen möchte ich jedoch, wie sehr mich vor allem der Handlungsstrang mit der Famlile (vor allem der Frau Karen) gestört hat. Dieses ständige Telefonieren ging mir phasenweise so richtig auf die Nerven: 'Schatz, wie geht es dir? Wo steckst du gerade? Ich vermisse dich, lass dir nicht zu lange Zeit beim Weltretten, ich möchte dass du zurückkommst.'
Und das sage ich als jemand, der ein wenig Kitsch und Herzensangelegenheiten in Filmen durchaus mag. Aber das war einfach völlig deplatziert.
Ansonsten gab es eine Zombie-Geschichte, die so mancher Indiependent-Filmer wohl charmanter und beklemmender hätte erzählen können, bzw. nur einen Bruchteil des Geldes dafür gebraucht hätte als das, welches Forster hier zur Verfügung hatte. Also empfehlen würde ich den Film nicht unbedingt.

Dr. moVe

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Sonntag, 4. Mai 2014, 19:31

@Ahab:

Ja, 'Shutter Island' zähle ich ebenfalls zu den stärkeren Scorsese-Streifen.
Insgesamt in meinen Augen wirklich gelungener als die beiden viel hochprämierteren Scorsese-Filme 'Departed' und 'Hugo Cabret' - auch wenn diese beiden Werke alles andere als mißlungen sind.
Ich sehe in 'Shutter Island' außerdem u.a. Anleihen zu Büchern von Michel Foucault, wie Sexualität und Wahrheit, das Leben der infamen Menschen oder die Revolutionierung der Geschichte, in denen die Psychatrisierung der Gesellschaft beschrieben wird.
Die Herausarbeitung der Hauptfigur 'Daniels/Laddies' finde ich nahezu perfekt, DiCaprio voll überzeugend und die weißen Schuhe, die er in der zweiten Hälfte des Films trägt, ein modisches Ausrufezeichen.

Bezüglich 'World War Z' ist bei Dir offenbar der klassische Vorschuß-Lorbeeren-Effekt eingetreten, Ahab, der sich stets fatal auf mittelprächtige Filme auswirkt.
Ich hatte das Glück im Vorfeld nur Verriße aufzuschnappen und erwartete ein totales Desaster. So hatte ich dann deutlich mehr Freude an diesem Werk. Wobei ich anmerken muß, das ich mit dem Genre eigentlich wenig anfangen kann. Umso deutlicher erkannte ich dadurch, welche Aspekte des Werks mir besonders zusagen: Es ist die visuelle Handschrift des Herrn Forster und seine ganz spezielle Art von Film-Bildern und kleinen Inszenierungs-Schmuckstückchen, die er wie in jedem seiner Filme auch hier wieder zelebriert.
Natürlich hat der Film etliche Schwächen. Angefangen bei den ziemlich blassen Figuren, dem merkwürdig holprigem kompomissartig wirkendem Drehbuch (kein Wunder bei der total chaotischen Produktiongeschichte). All das trübt die Gesamtwirkung. Dennoch nehme ich hier wie gesagt auch Stärken war: Angefangen bei der atmosphärisch dichten Inszenierung, dem bestechenden Filmschnitt, der erstklassigen Kamera-Arbeit und den beklemmend eingefangenen Massenszenen.

Bezüglich dem verschwenderischen Budget, das man über weite Strecken nicht bemerkt, kann man gerade als Bondfan bei 'World War Z' ja im prinzip nur sagen: typisch Forster... :whistling:

Als alter Ranglisten-Fanatiker, kann ich es natürlich nicht lassen an dieser Stelle mal meine Marc Forster-Rangliste zu präsentieren:

1. Quantum of Solace - :kneel: Steinigt mich ruhig, liebe QoS-Verächter - aber jedesmal wenn ich diesen angeblich so 'mißratenen' Film schaue, hab' ich das Gefühl den sowohl unkonventionellsten, als auch energiegeladensten, mitreißensten und visuell dynamischsten Bondfilm aller Zeiten zu sehen...
2. Stay - Sozusagen Forster's 'David Lynch'-Werk. Zu unrecht einer der unbekannteren Filme des Deutsch-Schweizer. Wie alle Filme des Regisseurs kreist auch dieser um die Themen Identität, Lebenssinn und Tod...
3. Finding Neverland - Der Film ist für mich eine grandiose thematische und kreative Ergänzung zu den anderen beiden 'großen' bzw. erinnerungswürdigen Peter Pan-Klassikern der Filmgeschichte - Disney's Animationsfilm von 1953 und Steven Spielberg's meiner Meinung recht unterschätzter 'Hook' von 1991.
4. The Kite Runner - Ausgesprochen packend und technisch brilliant. Wobei das eigentlich auf fast alle bisherigen Forsterfilme zutrifft. Allerdings habe ich den zugrundeliegenden Roman nicht gelesen, und somit kann ich nicht beurteilen, wie der Film unter der Kategorie 'Literatur-Verfilmung' zu bewerten ist.
5. World War Z - schafft mit verschwenderischen Mitteln auf subtile und intelligente Art in spannenden Szenen-Schüben denkwürdige Bilder.
6. Stranger Than Fiction - Geistreiches Schmunzelkino mit Star-Ensemble.
7. Monster’s Ball - Nach wie vor kurios, das ausgerechnet mit einem Forster-Film unsere „Jinx“-Darstellerin ihren Oscar gewann.

'Machine Gun Preacher' kenne ich noch nicht. Hat den schon jemand von Euch gesehen ?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dr. moVe« (4. Mai 2014, 19:36)


Maibaum

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Sonntag, 4. Mai 2014, 20:13

Warum kurios? Forster war doch auch immer ein Regisseur der aus Schauspielern jede Menge rausholt.
Stay hab eich aber als sehr prätentiös empfunden, als zu konstruiert. Während Finding Neverland ein so nicht erwartetes emotionales Erlebnis war. Ich habe Rotz und Wasser geheult (obwohl ich mindestens ein Drittel verpasst hatte), und würde nicht mal sagen daß der Film da übertrieben drauf abzielt. Hat auch bei der Wiederholung toll funktioniert.

Hmm, Shutter Island fand ich sehr schwach, um nicht zu sagen gurkig. Scorsese am Tiefpunkt.

Ahab

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Sonntag, 4. Mai 2014, 23:00

Shutter Island scheint tatsächlich zu spalten. Schön, dass du Dr. moVe meine Vorlieben auch hier teilst. Das tun wir ja doch öfter. Gut, bei World War Z zwar nicht unbedingt, aber es ist wohl wie du schon sagst die Erwartungshaltung, die sehr viel bei der ersten Beurteilung ausmacht. Ich kann z. B. bei deinen Ausführungen durchaus zustimmen, dass viel von Kamera und Schnitt und die Inszenierung der Massenszenen durchaus beeindruckend sind. Überstrahlt davon hat wohl viel meine Enttäuschung darüber, dass Foster aus den Schauspielern so verdammt wenig rausholt, was widerum daran liegen könnte, dass kaum interessante Figuren im Film gibt.

Interessanterweise hab ich bei Finding Neverland auch in Erinnerung, dass mir das Ende sehr, sehr nah ging. Auch wenn sonst nicht so verdammt viel hängen blieb. Aber das liegt in solchen Fällen manchmal auch mehr an meinem Hirn, als an den Filmen. Den Film müsste ich wohl mal nochmal sehen.
Monster's Ball hab ich recht stark in Erinnerung. Überraschend, dass der bei Dr. moVe so schlecht wegkommt. Naja Geschmäcker, wa? :)

Ach ja, und über Hangover bin ich gestern auch noch gestolpert. Eigentlich wollt ich ja nur kurz reinschauen, aber ohne Werbung ist der ja auch so recht schnell vorbei. Es fiel jedenfalls wieder auf, wie kurzweilig der Film ist. Auch wenn längst nicht jeder Witz sitzt. Ganz im Gegenteil. Trotzdem bin ich drangeblieben. Er ist einfach sehr solide und unterhaltsam erzählt und inszeniert. Außerdem hab ich den Film seit dem Kino nicht mehr gesehen und es waren doch schon wieder viele der Szenen und Zusammenhänge weg. Jetzt reichts dann bestimmt auch wieder für so vier, fünf Jahre. Teil 2 und 3 umgehe ich weiterhin.

Dr. moVe

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Montag, 5. Mai 2014, 00:32

@Maibaum:

'Kurios' finde ich bei Halle Berry's Oscarsieg für die Rolle in einem Film unter Marc Forster's Führung gleich mehrere Dinge:

Erstens, schon allein der Zufall das ein künftiger Bondregisseur einem 'Bondgirl' zu einem Oscar verhilft. Wenn beispielweise 'L.A. Confidential', für den Kim Basinger ja einen Oscar erhielt, ausgerechnet von Michael Apted oder Roger Spottiswoode inszeniert worden wäre, dann würde ich das auch als 'kurios' bezeichnen.

Zweitens, das sich gerade bei diesen beiden Personen, also Berry und Forster, eine große Fraktion im Bond-Fandom veranlaßt sieht, die entsprechenden Leistungen innhalb unseres geliebten Franchise extrem gering einzuschätzen, wenn nicht gar als untragbar zu brandmarken - JInx als 'schlechteses' Bondgirl aller Zeiten und Forster als 'ärgerlichster' und 'miesester' Bond-Regisseur aller Serienzeiten.

Drittens, der Zeitpunkt der Nominierung und Verleihung des Academy Award für Berry: Es passiert schließlich nicht alle Tage das ein Bondgirl während ihr entsprechender Bondfilm gerade veröffentlich wird, zu Academy-Ehren kommt.

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@Ahab:

Ja, das völlige fehlen von interessanten Figuren ist wirklich einer der großen Schwachpunkte von 'World War Z'.
Sowohl innerhalb der Blockbuster-Sasion 2013 als auch im Œuvre Forsters hat der Film unter diesem Gesichtspunkt einen ganz, ganz schlechten Stand.

Bezüglich 'Monster's Ball': Die Tatsache das er ganz hinten in meiner Forster-Rangliste steht, bedeutet natürlich nicht das ich ihn als schwach empfinde. Wie bei allen persönlichen Bestenlisten, erfolgt die entsprechende Platzvergabe ja nur nach persönlicher Präferenz, bzw. ganz subjektiver Vorliebe.
Andernfalls könnte ich auch 'Quantum of Solace' nicht auf den ersten Platz setzen. Nicht weil ich ihn für einen schlechten Bondfilm halte, sondern weil Filme wie 'Finding Neverland' oder 'Kide Runner' ja einen ganz anderen inhaltlichen Mehrwert haben als JEDER Film des gesamten 'Superagenten'-Genres.

Nein. Objektiv gesehen ist 'Monsters Ball' sicher ein starker Film. Vorallem darstellerisch - schließlich liefern nicht nur Berry, sondern auch Billy Bob Thornton und Heath Ledger hervoragende Leistungen in dem Film ab. Von allen Forster-Filmen finde ich diesen jedoch am freudlosesten und deprimierendsten. Hier gibt es einfach kaum etwas, was mich dazu einläd den Film ein zweites Mal zu sehen. Dadurch das der Film eher eine Art Kammerstück ist, kann der Film natürlich auch nicht die visuellen Bilderreichtum der späteren, höher budgetierteren Forsterstreifen bieten. Da ich aber gerade diesen Aspekt bei den Forster-Filmen besonders mag, ist das bei der Erstellung einer subjektiven Rangliste eben dann doch ein Faktor der Monster's Ball persönliche Beliebtheits-Punkte kostet...

Django

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Montag, 5. Mai 2014, 08:10

Shutter Island ist auch für mich einer der besten Scorsese-Filmen (vielleicht sogar der Beste). Selten hat mich ein Film beim ersten Anschauen so verstört zurück gelassen, wie dieser. Ganz grosses Kino :kneel:

ollistone

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Montag, 5. Mai 2014, 12:02

Gravity 3D
mur hat er ganz gut gefallen, da er von der letzten Sekunde recht spannend war.


Ja, der Abspann war echt spannend, oder? :rolleyes:
Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

Maibaum

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Montag, 5. Mai 2014, 13:45

Shutter Island ist auch für mich einer der besten Scorsese-Filmen (vielleicht sogar der Beste). Selten hat mich ein Film beim ersten Anschauen so verstört zurück gelassen, wie dieser. Ganz grosses Kino :kneel:


Witzig, für mich war es der langweiligste. Das Ende war auch schon zu früh absehbar, wenn auch nicht von Anfang an, aber so ab der Hälfte. Aber da hatte ich längst jedes Interesse verloren.

Maibaum

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Montag, 5. Mai 2014, 13:48


Andernfalls könnte ich auch [b]'Quantum of Solace'
nicht auf den ersten Platz setzen. Nicht weil ich ihn für einen schlechten Bondfilm halte, sondern weil Filme wie 'Finding Neverland' oder 'Kide Runner' ja einen ganz anderen inhaltlichen Mehrwert haben als JEDER Film des gesamten 'Superagenten'-Genres.


Ich finde daß QoS viel stärker ein richtiger Film ist als diese beiden, also filmischer in Struktur und Erzähltechnik, und auch inhaltlich der komplexere Film. Wenn auch nicht auf den ersten Blick.

Ahab

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Montag, 5. Mai 2014, 16:12

Witzig, für mich war es der langweiligste. Das Ende war auch schon zu früh absehbar, wenn auch nicht von Anfang an, aber so ab der Hälfte. Aber da hatte ich längst jedes Interesse verloren.
Auch wieder interessant: Die Vorhersehbarkeit des Twist am Ende fließt bei mir kaum in die Bewertung des Films ein. Das liegt wohl daran, dass Filme selten in erster Linie danach bewerte. Die 'schockierende' Wendung am Ende des Films ist in den letzten Jahren ja zu einer wahren Mode geworden, ist aber in vielen Fällen reiner Selbstzweck, und viel mehr als den Twist geben diese Filme dann auch nicht her. Bei Shutter Island finde ich die von Dr. moVe schon angesprochene Zeichnung der Hauptfigur deren Innenleben, und die Darstellung DiCaprios die eigentliche Attraktion. Außerdem ist die teils unwirkliche und fast künstliche Darstellung der Insel, des Wetters und der Figuren ein Element des Films, welches zwar durch die Wendung an Durchschlagskraft gewinnt, allerdings auch mit dem Wissen um die Wendung noch einen ganz eigenen Reiz und inszenatorische Klasse besitzt.
Ein guter Film funktioniert für mich auch noch, wenn ich die Handlung schon kenne. Auch wenn eine unbekannte bzw. nicht vorhersehbare Handlung durchaus noch einen Gewinn darstellen kann, zweifellos. Allerdings reicht allein das umgekehrt (für mich) eher selten aus.

Maibaum

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Montag, 5. Mai 2014, 21:46

Bei einem guten Film ist das absehbare Ende auch kein Problem. All das was dir an Shutter Island gefällt fand ich eher nervig. Und die Inszenierung fand ich auch größtenteils uninspiriert. So unterscheiden sich die Sichtweisen auf Ein und Dasselbe.

Ahab

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Dienstag, 6. Mai 2014, 00:10

Sonst könnten wa uns ja hier auch gleich abmelden! :)

Gestern hab ich mir nochmal Crazy Heart angesehen. Als ich den zum ersten Mal gesehen hab, fand ich den ja eher so mäßig. Passend zu unserer Unterhaltung oben ist der Film auch ziemlich Durchschaubar. Überraschungsmomente fehlen. Aber die Art der Erzählung, die Musik, die Bilder und vor allem Jeff Bridges sind verdammt gut. Es wird einfach ein Ton getroffen, den ich bei Filmen unglaublich mag. Gerade weil mich die Orte und Spelunken irgendwie sehr an meine eigene Reise durch die USA erinnern. Außerdem kennt man, wenn man selbst Singer/Songwriter ist, einfach so viele der Situationen, welche wirklich schön erzählt werden.
Klar die öfter genannten Schwächen (gemächliche Erzählung - aber genau die mag ich an Filmen wie diesem, die durchschaubare Geschichte, und der doch irgendwie recht Reibungslose Ablauf der selben) könnten durchaus stören, aber wie gesagt, vor allem bei dieser Sichtung jetzt hat mich das jetzt gar nicht gestört.

JamesBond

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Dienstag, 6. Mai 2014, 02:01

Gravity 3D
mur hat er ganz gut gefallen, da er von der letzten Sekunde recht spannend war.


Ja, der Abspann war echt spannend, oder? :rolleyes:


erste bis letzte Sekunde

Django

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Dienstag, 6. Mai 2014, 08:32

Vielleicht bin ich da naiv, aber für war der Plot-Twist bei Shutter Island am/gegen Schluss doch sehr überraschend :)

Batman

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Dienstag, 6. Mai 2014, 09:35

Shutter Island hat ja auch eher einen Plot-Plot-Twist am Ende. Oder Plot-Twist-Twist. Oder Doppel Twist. :D
Es ist ja viel mehr als einfach nur ein

Spoiler Spoiler

"Es war alles nur in seinem Kopf"


Ich fand da wurde clever mit dem vermeintlichen Twist gespielt. Die letzte Einstellung des Leuchturms wurde ja nicht willkürlich dort platziert.

Maibaum

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Dienstag, 6. Mai 2014, 13:57

Ab der Hälfte war mir klar daß die Realitätsebene des Filmes so nicht stimmen kann. Und irgendwann war es dann sehr wahrscheinlich daß alles nur eine Einbildung oder eine Täuschung oder ein Traum sein muß. Natürlich war nicht alles was am Ende aufgelöst wird absehbar.

Dr. moVe

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Dienstag, 6. Mai 2014, 23:37

Im Kino:

Darren Aronofsky's 'Noah' - 3D
Da ich viel von den bisherigen Arbeiten Aronofsky's halte, war dieser Film quasi Pflicht für mich - auch wenn mich die ersten Trailer etwas abschreckten.
Insgesamt mehr mystische Endzeit-Fantasy als Bibelschinken - oder wie es ein Kritiker zu passend schrieb: 'Religiotainment' in gottesfürchtigem 3D.
'The Fountain' trifft auf 'Lord of the Rings', 'Gladiator' und eine Brise 'Waterworld'.
Für mich ein in erster Linie durch seine Bildkompositionen überraschend interessante christliche Märchenstunde - wenn auch mit einem merkwürdigem Nachgeschmack.

Steve McQueen's '12 Years a Slave'
Erwartungsgemäß großes Kino der alten Schule, mit einigen 1A Performances. Am beeindruckensten: Michael Fassbender, der sich endgültig in die aller oberste Liga 'acted'.

Spike Jonze's 'Her'
Ein starker, offener, sehr intimer Film, der eine intensive Vision der Zukunkt liefert. Drehbuchoscar für Jonze geht vollkommen in Ordnung.

Phil Lord's & Chris Miller's The Lego Movie - 3D
Ein cooler, erfrischender, knallbunter Trip. Zwar am Ende für meinen Geschmack einen Tick zu gewollt 'süß', aber über weite Strecken versprüht das Werk einen Charme & Einfallsreichtum, wie er früher mal Pixarfilmen zu eigen war.
Best Character of the movie: Natürlich Batman. :thumbup: Als Bonus ist der mit Absicht nervig angelegte, gesellschaftkritische Titelsong ein fürchterlicher Ohrwurm, den ich den ganzen darauffolgenden Arbeitstag nicht aus dem Kopf bekam: "Hier ist alles super !!!" :bleah:

Marc Webb's 'The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro' - 3D
Nachdem ich mich über das unnötige Reboot dieses Franchise sehr ärgerte, und ich mich sowieso von filmischen Marvel-Adaptionen extrem übersättigt fühle, wollte ich diesen Film eigentlich boykottieren. An der Kinokasse entschied ich mich aber spontan um, und gab' diesem Franchise nochmal eine Chance. Bereut habe ich es nicht. Die neuste Folge des Spinnenmanns punktete bei mir mehr, als der überladene letzte 'Spiderman'-Film von Sam Raimi, den der Regisseur ja selbst für nicht besonders gelungen hält, sowie der mich sehr wenig beeindruckte erste Spiderman-Film von Marc Webb.
Ähnlich wie beim zweiten Raimi-Spiderman, übertrifft auch Webb's Sequel seinen Vorgänger. Andrew Garfield überzeugt meines Erachtens nicht weniger in der Rolle wie seinerzeit Tobey Maguire, und die unzähligen Computereffekte dominieren den Film zum Glück nicht so massiv, wie die Trailer dies vermuten lassen. Ehrlich gesagt empfand ich in dieser Hinsicht all die Teaser und Trailer, die mehr nach Werbung für ein Spiderman-Videospiel als für einen Actionbluckbuster anmuten, geradezu als abschreckend.
Das im Abspann des Films Werbung für die X-Men-Konkurrenz gemacht wird, ist zum einen natürlich kurios, wirkt aber angesichts der Beliebigkeit der gezeigten Ausschnitte allerdings auch merwürdig billig. Große Lust auf Singer's neuen Film habe ich jedenfalls dadurch nicht bekommen - und das obwohl ich mir diesen Film schon lange vorgemerkt habe.

Auf DVD:

Wolfgang Petersen's 'Die unendliche Geschichte'
Lange schob ich das Wiedersehen mit diesem bedeutenden Werk meiner Kindheit vor mir her - nun traute ich mich endlich und wurde nicht enttäuscht - auch wenn die Effekte verstaubt wirken und vorallem die Mimik des Glücksdrachen heutzutage wie ein Besuch in 'Opa's Kino' wirkt.
Der Film versprüht für mich noch all die Magie und den Zauber, mit dem er bei seiner Veröffentlichung all die damaligen Kinderseelen beglückte.
Als Filmprotagonist Bastian, bevor er sich auf dem Dachboden der Schule versteckt, heimlich einen Blick in die ohne ihn begonnene Schulstunde wirft und entsetzt flüstert: "Mathearbeit ?! Ach du scheiße!", dann fühle ich mich ihm diesmal plötzlich ganz nah, weil ich merkte, wie sehr das 'Kinder-Gefühl' für die Institution Schule, das der Film hier vermittelt, meiner eigenen von damals ähnelt. Dazu kommt das die Kinderdarsteller des Films fast alle in meinem Alter sind und sich somit der Film wirklich für mich zu einer höchtkomplexen Reise in die Vergangenheit eignet.

Tarsem Singh's 'Mirror Mirror' ('Spieglein Spieglein - Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen')

Angelockt wurde ich durch den Regisseur, dessen Werk 'The Fall' aus dem Jahre 2006 mich sehr beeindruckte und durch positive Mundpropaganda in meinem Freundeskreis.
Ein kurzweiliger, harmloser, dafür umso ästhetischer und höchst phantasievoll gestalteter bunter Spaß. Habe den Film mit dem breiten Grinsen verlassen, das man bekommt, wenn man das Gefühl hat, auf die angenehmste Art unterhalten worden zu sein.
Ein Blick auf die Zuschauer-Wertung von imdb stößt mich ehrlich gesagt ziemlich vor den Kopf: 5,6/10 :wtf: - Offenbar kein herrliches Vergnügen für jedermann...

Tommy Wirkola's 'Hänsel & Gretel: Witch Hunters'
Ein Werk das uns u.a. die Frage beantwortet, für welche Kulturbeiträge deutsche Filmfördergelder ausgegeben werden. :D
Gleich 2 Bondgirls aus 2 Bondepochen und ein 'Avenger' schießen und köpfen sich durch deutsche Wälder um die Stadt Augsburg zu retten.
Gemessen an der kuriosen Filmidee ein überraschend kurzweiliges, solides und temporeiches Trashspektakel. Ohne die beachtlichen Leistungen der Maskenbildner und des Effekte-Teams hätte der Film allerdings inhaltlich erwartungsgemäß wenig zu bieten. Zumindest Frau Famke Janssen's Hexen-Part ist dennoch ein Vergnügen.

Nächtliches Cult-Nonsens-Double-Feature: mit 4 Bier:

Jay Roach's 'Austin Powers: International Man of Mystery' ('Das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat')
und 'Austin Powers: The Spy Who Shagged Me' ('Spion in geheimer Missionarsstellung')

oh behave ! yeah, baby ! :thumbsup:
"You're semi-evil. You're quasi-evil. You're the margarine of evil. You're the Diet Coke of evil. Just one calorie, not evil enough."

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Dr. moVe« (7. Mai 2014, 00:46)