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Django

Der Andere

  • »Django« ist männlich

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Donnerstag, 17. Juli 2014, 13:39

Der Film ist Kult! Ging ich mir damals sogar zwei Mal im Kino anschauen :). Und die DVD habe ich natürlich auch

Feirefiz

The Other Fellow

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Donnerstag, 17. Juli 2014, 21:50

„Ein irrer Typ“ mit Jean-Paul Belmondo und Raquel Welch


Ich habe etwas Törichtes gemacht, das ich mir aus guten Gründen lange Jahre zuvor versagt hatte: Ich habe eine heilige Kindheitserinnerung mit Erwachsenenaugen gesehen.

Wurde ich mit ca. 6-10 Jahren nach meinem Lieblingsschauspieler gefragt, antwortete ich immer ohne zu zögern: James Bond (welcher der seinerzeit drei Darsteller, war mir in jenen Jahren noch völlig egal: Bond war Bond) und Jean-Paul Belmondo, natürlich wegen seiner Action- und Abenteuerkomödien (wäre er nicht Franzose, wäre er der definitive 70er-Jahre-Bond gewesen) und nicht für irgendetwas Feuilletonistisches, von dem ich damals gar nichts ahnte. Bond blieb – trotz mancher Pausen –, während Belmondo irgendwann aus dem Abendprogramm verschwand und auf einmal zu meiner filmischen Vergangenheit gehörte: Unmerklich hatte er sich zur schönen Erinnerung gewandelt, und die schönste war die Szene aus „Ein irrer Typ“ – Belmondo in einer Doppelrolle -, in der besagter irre Typ bei einem Filmdreh immer wieder eine Treppe rauflaufen und runterpurzeln muss, weil sein Doppelgänger den Szenenabschluss wieder und wieder in den Sand setzt.

Jahrelang machte ich einen großen Bogen um den komödiantischen Belmondo im Allgemeinen und um diesen Film im Besonderen, wissend, dass der Film bei einer Wiedersichtung nur verlieren konnte. Doch vor kurzem sah ich ihn zufällig im Sonderangebot – und wurde schwach. Eine Woche lag er auf meinem To-do-Stapel, dann trank ich in weiser Voraussicht zwei Gläser Wein, goss mir ein weiteres ein und schob ihn in der richtigen Stimmung in den Player. Schon die witzige Musik im Vorspann, die dann auch den Film weitgehend untermalt, ließ Gutes ahnen, und:

Natürlich ist der Film kein Meisterwerk, die Handlung reiht sich anekdotisch aneinander, prinzipiell endet sie mitten im Nirgendwo und hätte genauso gut eine halbe Stunde früher schließen oder auch noch ein Stunde weitergehen können. Auch längst nicht jeder Gag funktioniert, es gibt fraglos Leerlauf, auch die Treppenszene war natürlich nicht gar so epochal wie in der maßlos überhöhten Erinnerung … Dennoch: Was für ein Spaß (um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: auch die Treppenszene)! Eine Wahnsinns-One-Man-Show Belmondos, unterstützt durch die übliche, immer gerne genommene Gaga-Synchro Rainer Brandts, flankiert von ein paar guten Nebenfiguren (gerade Belmondos Manager, herrlich im Zusammenspiel), und natürlich ist Raquel Welch hübsch anzusehen und liefert auch einen sehr lebhaften Auftritt ab (warum war die eigentlich nie Bond-Girl?). Und wie herrlich politisch unkorrekt der Film ist – stammt er doch aus einer Zeit, in der, um mit Herbert Feuerstein zu sprechen, jede Randgruppe noch das Recht auf Verarschung hatte: Belmondo im Rollstuhl, Belmondo als Bruno Ferrari – das ist große Darstellungskunst im gar nicht mal so leichten Fach Klamauk!

In diesem Sinne: Ich habe eine herrliche Kindheitserinnerung dem Wirklichkeits-Check unterzogen - und sie hielt stand. Ein Glück! Und vielleicht auch ein Zeichen, das Schicksal nicht weiter auf die Probe zu stellen und es dabei zu belassen. Also sollte ich den Spaß-Belmondo wirklich besser wieder zu den Akten legen …

Aber andererseits: „Noch nicht! Denn ich habe meine letzte Zigarette noch nicht geraucht!“
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Feirefiz« (17. Juli 2014, 21:58)


  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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Donnerstag, 17. Juli 2014, 22:00

Die befürwortende Ansicht bezüglich des personifizierten Kults Belmondo ist nachvollziehbar. Seine beiden Filme "Abenteuer in Rio" (mit TB-Bösewicht Adolfo C.) und Fröhliche Ostern mit der wunderschönen Sophie Marceau habe ich gesehen und jeweils Tränen gelacht. Oft hatte er auch noch die Synchronstimme von Rainer Brandt, besser bekannt als Danny Wilde. Er sprach unter anderem auch den albernen Kim-Tanzcoach aus Sag niemals Nie! All dies macht die Jean-Paul-Filme noch bedeutend belustigender, herrlich. Dass du aber stets auch "James Bond" zu antworten vermochtest, ist zwar ebenfalls verständlich, aber es wundert mich ein wenig dass der Darsteller dabei keine Rolle spielte. Klar: im Kindesalter spielt es kaum eine Rolle, aber es gibt ja meist die "Connery- und Moore-Fraktionen", die cool bis gar bedrohliche Sir-Sean-Seite und die komödiantisch angehauchte Sinclair-Seite. Wie dem auch sei..., Belmondo war eines der Leinwandwunder des 20. Jahrhunderts. :)
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Felix Leiter

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Donnerstag, 17. Juli 2014, 22:32

Ach, mit Belmondo bin ich als Lausbub auch aufgewachsen. Die beiden genannten Filme "Ein irrer Typ" und "Abenteuer in Rio" sind eigentlich Pflichtprogramm.
Gerade "Abenteuer in Rio" war DER Belmondo Film meiner Kindheit.
Belmondo geriet bei mir aber nie in Vergessenheit. Vorallem seine ernsten Thriller kann ich mir jedes mal anschauen:
"Angst über der Stadt" (1974), "Der Greifer" (1975) oder "Der Profi" (1981) bestechen auch noch durch starke Soundtracks.

Rainer Brandt übernahm übrigens ab "Der Greifer"! Vorger sprach überwiegend Peer Schmidt auf Belmondo oder einige Male, wie in "Abenteuer in Rio", auch der große Klaus Kindler.

Fragt man mich auch heute nach meinen liebsten französischen Schauspieler, da gibt es ja einige hervorragende, so bleibt dennoch der gute Bébel mein Favorit.

Ps.: Raquel Welch :love:
Auch da denke ich an meine Kindheit. Neben Grace Kelly und Cheryl Ladd DIE Frau, bei der ich anfing etwas mehr zu verspüren :blush:

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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Donnerstag, 17. Juli 2014, 23:15

Mit Klaus Kindler wird auch ein nicht zu verachtender Sprecher angesprochen: Carlito Brigante in Carlito´s Way, James Bond in Dr.No, und so weiter und sofort.
Es ist womöglich eine etwas unkonventionelle Ansicht, aber ich halte "Fröhliche Ostern ´84" für sein (wir sind wieder bei Jean-Paul) bestes Schaffen. In diesem Film SCHWÄTZT er was das Zeug hält. Wobei ich auch wenige Vergleichskomödien kenne, Police Squad und Naked Gun vielleicht (da ich für gewöhnlich überwiegend Dramen, Gangsterfilme, Politthriller und Dokumentationen bevorzuge). Sei´s drum: DIESER Belmondo ist immer wieder ein Fest für fröhliche Unterhaltung.
Und ehe ich es vergesse,...er SCHWÄTZT, SCHWÄTZT und SCHWÄTZT :thumbsup:

Da kommen Sprüche zustande, die durchaus lange Lachkrämpfe verursachen. Er ist in dem Film alles außer normal. Mal der angebliche Vater der atemberaubend schönen Julie, mal der "tanzende Mediziner", mal der zeitweise tatsächlich beinahe "cool" wirkende Cadillac-Fahrer aus Südfrankreich. Insgesamt ist er innerhalb des Filmes jedoch hauptsächlich eines: Julie und Ehefrau abgesehen von den Sprüchen unterlegen :P , welch gut gespieltes Werk theatralischer Comedy...
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Daniel Schweikert 1996« (17. Juli 2014, 23:29)


Feirefiz

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Freitag, 18. Juli 2014, 00:17

Rainer Brandt, besser bekannt als Danny Wilde. Er sprach unter anderem auch den albernen Kim-Tanzcoach aus Sag niemals Nie! All dies macht die Jean-Paul-Filme noch bedeutend belustigender, herrlich. Dass du aber stets auch "James Bond" zu antworten vermochtest, ist zwar ebenfalls verständlich, aber es wundert mich ein wenig dass der Darsteller dabei keine Rolle spielte. Klar: im Kindesalter spielt es kaum eine Rolle
Eben: Es war Bond! Gleichwohl war Bond für mich auch damals - im Rahmen der deutschen Erstausstrahlungen - vor allem Connery, doch als ich erfuhr, dass es auch andere Darsteller gab (ein sehr aufschlussreicher Artikel in der damals führenden TV-Zeitung begann ihren Lazenby-Abschnitt, wie ich seltsamerweise noch heute weiß, mit dem Satz: "Der Bösewicht heißt Blofeld" - wie hieß er noch gleich in YOLT?), hat mich das in keiner Weise abgeschreckt, und als ich dann mit staunenden Augen Lazenby und Moore sah, entdeckte ich, jedenfalls erinnere ich das so, keinen relevanten Unterschied: Es war Bond, es war aufregend, es war spektakulär, es war spannend, es war witzig, immer gab es schöne Frauen zu sehen! Man muss ja auch bedenken, was man damals sonst im Fernsehen geboten bekam! Und noch heute bildet bei allen Unterschieden das Tirumvirat Connery-Lazenby-Moore für mich eine Einheit, das ist für mich bei allen Unterschieden derselbe Agent, der sich - ohne AVTAK ausblenden zu wollen - in NSNA mit einem Augenzwinkern in den Ruhestand verabschiedet, um einer neuen Generation Platz zu machen, die inzwischen ihrerseits - Dalton und Brosnan - Craig und seine potenziellen Nachfolger Wunderdinge tun lassen ...

Nicht nur Rainer Brandt war in NSNA dabei, seine Frau Ursula Heyer synchronisierte Fatima, er selbst bereits in DN niemand geringeren als unseren Felix (auch auf Connery wäre er durchaus denkbar gewesen, auch wenn ich froh bin, dass alles kam, wie es kam), und beider Tochter Judith sprach als Sophie M.s Standardstimme auch in TWINE: Die deutsche Synchro-Welt ist klein.
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Dienstag, 29. Juli 2014, 12:18

Die Schatzinsel - Serie

Ja, der ZDF-Weihnachts-Vierteiler von 1966, 360 Minuten, deutsch-französische Koproduktion. Ein Klassiker, mutet heutzutage manchmal etwas behäbig an, als Kind fand ich's spannend.

Hauptdarsteller Michael Ande (Jim Hawkins) reüssierte später als Assistent des "Alten" (Rolle des Gerd Heymann).

Gedreht wurde in der Bretagne (doubelt die Strände von Bristol), Korsika (hält mit Kunstpalmen als Karibik-Insel her), die Szenen "auf hoher See" und vor der Insel wurden auf dem Gardasee gedreht - leicht zu erkennen an den markanten steilen Felswänden.

Und das Schiff, klapprig und nicht mehr wirklich seetauglich, wurde offenbar rückwärts gezogen, damit sich die Segel füllen, dann verkehrt herum abgespielt, um das Schiff vorwärts fahren zu lassen. Ja, das waren noch Zeiten...
Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

Django

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Dienstag, 29. Juli 2014, 13:12

"Angst über der Stadt" (1974), "Der Greifer" (1975) oder "Der Profi" (1981) bestechen auch noch durch starke Soundtracks.

Und nicht zu vergessen "Der Aussenseiter" (1983), ebenfalls mit einem starken Morricone-Score

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Dienstag, 29. Juli 2014, 22:47

Die Schatzinsel - Serie

Ja, der ZDF-Weihnachts-Vierteiler von 1966, 360 Minuten, deutsch-französische Koproduktion. Ein Klassiker, mutet heutzutage manchmal etwas behäbig an, als Kind fand ich's spannend.

Hauptdarsteller Michael Ande (Jim Hawkins) reüssierte später als Assistent des "Alten" (Rolle des Gerd Heymann).

Gedreht wurde in der Bretagne (doubelt die Strände von Bristol), Korsika (hält mit Kunstpalmen als Karibik-Insel her), die Szenen "auf hoher See" und vor der Insel wurden auf dem Gardasee gedreht - leicht zu erkennen an den markanten steilen Felswänden.

Und das Schiff, klapprig und nicht mehr wirklich seetauglich, wurde offenbar rückwärts gezogen, damit sich die Segel füllen, dann verkehrt herum abgespielt, um das Schiff vorwärts fahren zu lassen. Ja, das waren noch Zeiten...
In dieser Serie das absolute Highlight: Ivor Dean als John Silver!!!! Ich habe manche Verfilmung des Stoffs gesehen, aber an ihn kam nie jemand ran. Er gefiel mir bereits als Inspektor Claude Eustace Teal in "Simon Templar", aber was er in der Schatzinsel leistete, halte ich für Epoche-machend. Bei der Lektüre des Buches kann ich mir seit Jahrzehnten kein anderes Gesicht mehr vorstellen!


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Dienstag, 29. Juli 2014, 22:54

Den Schauspieler halte ich auch für sehr darstellungsfähig. Eine begnadete Leistung jagte die nächste und die Schatzinsel ist ein Klassiker.
Im wahrsten Sinne des Wortes zum Totlachen fand ich ihn in der "Die 2"-Folge "Adel vernichtet", in der er einen Bestattungsunternehmer mimte.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Daniel Schweikert 1996« (30. Juli 2014, 17:40)


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Mittwoch, 30. Juli 2014, 05:26

Richtig - an den hatte ich noch gar nicht gedacht!

Bestatter: "Des einen Freud, des Andern Leid - so ist das Leben, Lord Sinclair. Darf ich schon mal maßnehmen, Mylord?"
Danny Wilde: "Planen Sie etwas größer, falls er mit Hut heimgeht!"
Sinclair: "Mit der Bemerkung hast Du Dir sehr geschadet."
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Mittwoch, 30. Juli 2014, 10:36

Zu den weiteren Schmankerln gehört, dass Michael Ande / Jim Hawkins beim finalen Kampf mit Ivor Dean / John Silver stolperte, in sein Messer stürzte, das sich tief in seinen Bauch bohrte, er stark blutend und unter Schock die Szene zu Ende spielte und dann notoperiert werden musste - die Szene blieb drin.

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Mittwoch, 30. Juli 2014, 10:58

Zu den weiteren Schmankerln gehört, dass Michael Ande / Jim Hawkins beim finalen Kampf mit Ivor Dean / John Silver stolperte, in sein Messer stürzte, das sich tief in seinen Bauch bohrte, er stark blutend und unter Schock die Szene zu Ende spielte und dann notoperiert werden musste - die Szene blieb drin.

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Kleine Korrektur:
Der finale Kampf fand statt zwischen Michael Ande/Jim Hawkins und Jacques Godin/Israel Hands. Michael Ande stürzte in sein Messer, das locker im Gürtel steckte, da er es verlieren sollte. Eine (körperliche) Konfrontation zwischen Hawkins und Silver gab es (weder in der Verfilmung, noch literarisch) nicht.
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ollistone

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Mittwoch, 30. Juli 2014, 11:07

Du hast recht, das war Hands (ich stecke noch im 3. Teil, die Szene war noch nicht).
Wer Selbstzweifel hegt, kennt die Wonnen des Sich-Benachteiligtfühlens noch nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ollistone« (30. Juli 2014, 11:22)


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Mittwoch, 30. Juli 2014, 11:44

@Mister Fogg:

Erfreulich, dass sich hier auch weitere Fans von Die 2 finden.
:thumbsup:
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Mittwoch, 30. Juli 2014, 11:55

@Mister Fogg:

Erfreulich, dass sich hier auch weitere Fans von Die 2 finden.
:thumbsup:
Unbedingt! Und ich bin sicher, dass sich (vor allem unter den moorelastigen) hier noch so mancher befindet.
God save the Queen!

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Mittwoch, 30. Juli 2014, 17:42

Sehr schön. Die Serie ist nämlich zum Totlachen. Die adeligen Aussprüche des Lords stehen in herrlichem Kontrast zu jenen locker aus der Lippe gelassenen des Amis :)
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Mittwoch, 30. Juli 2014, 17:49

@Mister Fogg:

Erfreulich, dass sich hier auch weitere Fans von Die 2 finden.
:thumbsup:
Unbedingt! Und ich bin sicher, dass sich (vor allem unter den moorelastigen) hier noch so mancher befindet.

Icke hier :D

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Mittwoch, 30. Juli 2014, 19:18

@Mister Fogg:

Erfreulich, dass sich hier auch weitere Fans von Die 2 finden.
:thumbsup:
Unbedingt! Und ich bin sicher, dass sich (vor allem unter den moorelastigen) hier noch so mancher befindet.

Icke hier :D
An Dich dachte ich dabei sogar zuerst!
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Ahab

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Mittwoch, 6. August 2014, 09:41

12 Years a Slave
Ein sehr intensiver Film der dem Zuseher einiges aberlangt. Zweifellos sehenswert und mit großartigen Einstellungen und Schauspielern nur so gespickt. Ein klein wenig ratlos hat er mich jedoch trotzdem hinterlassen: So manche Szene war in ihrer Brutalität und Auführlichkeit zwar durchaus schmerzhaft, allerdings waren die intensiveren Szenen die in denen Ejiofor oder N'yongo durch ihr Spiel die Verzweiflung grandios auf die Leinwand brachten. Für mich hätte der Film also auch auf subtilere Weise durchaus funktioniert. Vielleicht sogar noch weitaus besser. Überhaupt hätte es plakative Elemente wie Zimmers Musik mit 08/15 Untermalung der dramatischen Momente nicht gebraucht. Das empfand ich teils als dermaßen platt und deplatziert... Am meisten ins Grübeln bringt mich allerdings der Punkt, ob es beabsichtigt war, Northups Schicksal so losgelöst vom eigentlichen Unrecht der Sklaverei darzustellen. In einer recht negativen Kritik zu dem Film fiel mal die Bezeichnung er sei der Weiße unter den Schwarzen der mit den eigentlichen Sklaven im Grunde nicht viel gemein hat. So weit würde ich nicht unbedingt gehen, jedoch fällt schon auf, dass er im Laufe des Films der einzige Schwarze ist, der so etwas wie charakterliche Tiefe bekommt. Alle anderen (selbst Patsey) werden - wenn überhaupt - nur angerissen. Er kommt einem fast vor wie 'im falschen Film'.
Das kann jedoch, je mehr ich darüber nachdenke - durchaus beabsichtigt sein, weil die Sklaven trotz des gemeinsamen Leids anscheinend die besten Überlebensmöglichkeiten haben, wenn jeder für sich selbst besteht und den eigenen Charakter so gut wie möglich verbirgt, was die Grausamkeit und Ungerechtigkeit die dort dargestellt wird noch ein wenig unerträglicher werden lässt.