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JamesBond

The Man before the GunBarrel

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101

Freitag, 6. September 2013, 21:41

Burt Wonderstone
Ein Film voller Magie, Herz und lustigen Gags!

Gefiel mir recht gut. Auch von der Besetzung. Steve Carell seh ich unheimlich gern.
Alan Arkin als pensionierter Zauberer, Olivia Wilde als hübsche Assistentin oder Jim Carrey als Moderner Super Guru-Straßenzauberer...

besonders gut gefiel mir Steve Buscemi (schaut zu beginn wie Max Zorin aus^^). Der verstorbene James Gandolfini hat hier auch noch eine Nebenrolle. Wer auch noch zu sehen ist, das ist Bully Herbig - aber er taucht nur 2x kurz auf...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JamesBond« (6. September 2013, 22:39)


Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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102

Sonntag, 8. September 2013, 16:17

23 - Nichts ist so wie es scheint

Guter Film um den Verschwörungstheoretiker Karl Koch, der immer mehr in den Sumpf der Paranoia gezogen wird.
Toller Soundtrack und geniale 80er-Stimmung.
Zudem mit August Diehl, Fabian Busch, Dieter Landuris und Jan-Gregor Kemp 4 starke Darsteller.
Macht Spaß und regt zum Nachdenken an.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Ahab

MI6 Staff

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103

Dienstag, 10. September 2013, 17:55

Mal eine kurze Zusammenfassung der Filme, die ich so die letzten Wochen gesehen habe:

Die Fabelhafte Welt von Oz
Schwierig. Die s/w Einstiegsszene fand ich die beste im Film. Sobald es dann in die bunte Welt von Oz ging, hab ich mich sehr schwergetan. Irgendwie ist das die Art von Optik, die ich bei Fantasyfilmen nicht mag. Die Darsteller sind zwar durch die Bank keine Schlechten, auch gibt es viele nette Charaktere und rührende Momente in dem Film, aber irgendwie ist jetzt (zwei Wochen später) sehr wenig vom Film hängen geblieben. Und nochmal sehen muss ich ihn irgendwie auch nicht. Vielleicht, wenn ich mir den Klassiker mal irgendwann anschaue.

Gangster Squad
Eigentlich hat mich der Film seit dem ersten Trailer interessiert, wenn da nicht die ganzen negativen Kritiken zum Filmstart geschrieben worden wären. Daher hat mich das vom Kino eher agbeschreckt und auf die DVD warten lassen. Und da fand ich den Film durchaus unterhaltsam, amüsant und großartig umgesetzt. Natürlich hätte man aus den Zutaten auch ein ernsteres Epos machen können. Mit etwas mehr Tiefgang bei den Charakteren und ein wenig mehr Handlung hätte das ein Klassiker werden können. 'Können' deshalb, weil durchaus fraglich ist, ob soetwas in der heutigen Zeit noch entsprechend funktioniert. Nicht zuletzt auch an den Kinokassen.
Daher nehm ich es den Machern nicht krumm, dass sie eben doch auf die leichtere Unterhaltungsschiene gesetzt haben. Das funktioniert (wenn man sich darauf einlässt) nämlich auch wunderbar, was zu großen Teilen an dem wirklich hervorragenden Cast liegen dürfte. Mit einer schwacheren Besetzung hätte der Film auch gut nach hinten losgehen können. Aber nicht hier. Da wird mit der Qualität ja schon fast verschwenderisch umgegangen. Schauspielerisch hätten die alle auch die oben beschriebene ernsthaftere Variante stemmen können. Zweifel hätte ich da am ehesten bei Emma Stone. Aber das ist ja eigentlich auch egal. In die vorliegende Variante passt sie gut hinein.
Was einzig und allein negativ hängen bleibt, ist bei mir tatsächlich der Hauch von verschenktem Potenzial. Aber da gibt es ganz andere Kaliber. Nämlich:

Oblivion
Bei dem fällt die vertane Chance auf einen wirklich guten Film nämlich weit deutlicher auf. Ist das Ergebnis für mich bei Gangster Squat noch durchaus zufriedenstellend, so ist es das bei Oblivion irgendwie nicht. Okay, auch dieser Film ist optisch und akustisch absolut toll, keine Frage. Nur gibt es so manches, was in diesem Film nicht so recht zusammenpassen mag. Der ganze Handlungsteil um 'das Team' mit der Zentrale die kühle Anweisungen gibt, die Stimmung und Szenerien der postapokalyptischen Erde sind große Stärken des Films! Allerdings:

Spoiler Spoiler

Der Twist mit den 'Plünderern' ist für mich irgendwie nicht so wirklich gut in den Film integriert. Auf mich wirkt das deplaziert und einfach nicht wirklich ausgearbeitet. Diese Kolonie nehme ich dem Film irgendwie einfach nicht ab. Freeman als lässiger Anführer ist für sich gesehen zwar witzig, aber passt kein Stück in die vorhandene Stimmung des Films. Das sentimentale Ende macht es dann eher noch schlimmer als besser.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ahab« (29. September 2013, 23:53) aus folgendem Grund: (Schlimmer Tippfehler)


JamesBond

The Man before the GunBarrel

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104

Sonntag, 15. September 2013, 01:09

Crazy Stupid Love
Wow, der Film hat mich sehr überrascht. Ich dachte mich erwartet hier ein Beziehungsdrama. Aber der Film war mehr als das. Es war eine angenehme Komödie mit vielen überraschungen und Raffinessen. :)
Steve Carell, wie schon zuletzt erwähnt. Ist ein echt guter Schauspieler. Unbedingt sehenswert ist auch Dan, Little Miss Sunshine oder Jungfrau 40, männlich, sucht. Wo er einen ganz anderen Blick in seiner Schauspielkunst gibt. Neben seinen anderen Filmen, die eher ins lustige fallen, gefielen mir am besten Date Night oder Dinner für Spinner. Die mich immer noch zum lachen bringen. :)

Der Film war nicht nur großartig, sondern hat auch eine gute Besetzung. Hier ein großes Lob an Ryan Gosling, den ich eigentlich nur aus "wie ein einziger Tag" kenne. Da dies einer meiner Lieblings Schnulzen Filme ist. :quasi: Er spielt i.g. Film seine Rolle sehr gut und irgendwie... könnte ich mir ihn (wie es ein anderer schonmal angedeutet hat) auch ein klein wenig als Bond vorstellen.

Zwar ein Riesen Spoiler, daher nicht unbedingt ansehen, aber ich fand diese Szene als "Finale" im Garten sehr großartig. Wo fast alle Charakter auftauchen und das Chaos vorprogrammiert ist.



Auch gut war diese Szene und das Kommentar am Ende. :D

Die Schauspielerin (komme nicht auf den Namen, damit meine ich jetzt nicht Moore) fand ich ebenfalls sehr gut.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JamesBond« (15. September 2013, 01:19)


Maibaum

00-Agent

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Sonntag, 15. September 2013, 10:55

The Bling Ring - Sofia Coppola

Unterhaltsames und schön gefilmtes Werk, aber diese ganz speziellen Qualitäten die Lost in Translation einst zu etwas so besonderem machten fehlen hier, genau wie schon im Vorgänger Somewhere. Wenn ein Film auf einer wahren Geschichte beruht dann ist das für mich ohnehin meist schon etwas abschreckend, und The Bling Ring macht auf mich ebenfalls diesen Eindruck zu viel Zeit mit dem zu verbringen was da wirklich passiert sein könnte, anstatt das mehr als Aufhänger zu benutzen um eine interessante Geschichte zu entwickeln. Auch fehlt den Charakteren hier eine zusätzliche Dimension die dem Inhalt einen zusätzlichen Twist geben könnte oder eben helfen würde des Erzählte auf eine andere Ebene zu heben. Manchmal scheint The Bling Ring gar auf eine positive Art ein filmisches Äquivalent zu Paris Hilton zu sein. 7/10

Moperman

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106

Sonntag, 15. September 2013, 11:05

Dogma, Clerks II und Mallrats:
Kultig, witzig und großartig. Vor allem bei Mallrats habe ich mich gekringelt vor lachen. Mir war zuvor nicht bewusst, dass Kevin Smith so viel Humor hat. Bislang kannte ich nur den unsäglichen Daredevil und den immerhin ganz brauchbaren Die Hard 4.0 :D Als nächstes stehen Chasing Amy und Jay & Silent Bob schlagen zurück an.

bungyfreak007

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Sonntag, 15. September 2013, 11:49

The Conjuring

Stark! Toller Grusel nach altem Schema. Auch wenn munter die Ideen von Carpenter, Friedmans Exorzist, Hitchcock und co. zusammengeklaut waren, so ist The Conjuring doch ein höchst effektiver und spannender Film geworden. Nägelkauerszenen und Schockmomente gibt's zu Hauf, nur Blut ist kaum zu sehen. Die Spannung wird toll unterstützt von VFX und SFX (dissonanter Score mit viel Tension-through-loudness, 70s Setting). Ordentliche Schauspieler, ordentliche Technik und ordentliche Regie backen mit bekannten Zutaten den spannendsten Film des Jahres. Lohnt sich!
Nur der BVB - unser ganzes Leben, unser ganzer Stolz!

Mister Bond

Felix Leiter

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108

Sonntag, 22. September 2013, 22:27

@Bungy:
Ich sah gestern erstmals Insidious. Lustig: Beide Filme sind von James Wan, bei handeln von Geistern und Dämonen (nehme ich jetzt auch mal von The Conjuring an) und in beiden spielt Patrick Wilson eine ähnlich angelegte Hauptrolle. Fehlt nur noch, dass statt Vera Farmiga Rose Byrne seine Ehefrau gespielt hätte. Nun, darf Sie ja, in Insidious 2 (Oktober in den deutschen Kinos) ;)
"Insidious" fier mir auch recht angenehm auf. Schön klassischer Gruselstil, mit eindringlichen Score und kaum Blut.

Spoiler Spoiler

Bis auf die "Seherin" im Finale stirbt ja auch keiner.


The Conjurig soll aber in der Tat besser sein. Werde ich mir dann auch anschauen.
Habe vor meinem Urlaub noch so einige Filme gesehen, trage die dann nach.

Kronsteen

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Sonntag, 29. September 2013, 16:24

Rocky Nach ewiger Zeit hab ich gestern im TV mal wieder diesen Kultfilm gesehen. Ich muss sagen, dass ich ihn stark finde. Noch immer überzeugen mich Stallone und die Dialoge noch nicht wirklich (z.B. als Rocky dermaßen unemotional auf das Angebot reagiert, gegen Creed boxen zu dürfen), aber die Atmosphäre im Philadelphia der 70er Jahre wirkt dermaßen präsent und authentisch, dass man den Film - losgelöst von der eigentlichen Story - durchaus als historisch wertvolles Werk sehen kann. V.a. weil ich im vergangenen Jahr zum ersten Mal persönlich in Philly war und u.a. natürlich auch an der Rocky-Statue stand und die Stufen zum "Museum of Art" hochgejoggt bin, kommt der Location eine besondere Bedeutung beim Anschauen zu. Aber auch die Story ist gut und wirkt schon fast glaubwürdig. Rocky als sympathsicher Junge von nebenan, der trotz aller miesen Geschäfte in seinem sozialen Umfeld (oder gerade deswegen?) eine gute Seele hat, kommt zum 200-Jährigen der Unabhängigkeitserklärung in der Stadt der "Freiheitsglocke" zum ungleichen Duell gegen den großen Meister Apollo Creed. Trotz großem Kampf verliert er unglücklich, gewinnt aber nicht zuletzt deswegen die Herzen der Fans und natürlich auch jenes seiner großen Liebe Adrian. Was bei diesem Erstling der Saga bereits sehr prägend ist, was aber dann v.a. in Teil III Teil zum Tragen kommt: Der vorzügliche Soundtrack Bill Contis, der zwischenzeitlich ja auch für einen Bond (FYEO) komponieren durfte.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kronsteen« (29. September 2013, 20:14)


Don-Corleone

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Sonntag, 29. September 2013, 19:43

Stallone sagte ja selbst, das er sich selbst - zu dieser Zeit - nie gecastet hätte. Er war damals ja völlig unbekannt und hatte so gut wie keine Schauspielerfahrung. Aber ich glaube das ihm genau diese Unerfahrenheit und "Natürlichkeit" damals zu gute kam. Rocky ist ein sympathischer einfältiger Strassenjunge der die Chance seines Lebens erhält. Eine typische "Cinderella Story", die aber dank des sehr guten Casts gepaart mit der tollen 70er Jahre Atmosphäre perfekt funktioniert. Für mich bis heute klar der beste Rocky Teil.
Und zum Thema Soundtrack - vollste Zustimmung Kronsteen- Contis Arbeit ist klasse und ich erinnere mich noch gut als ich Rocky Balboa im Kino gesehen habe und das Rocky Theme ertönte, habe ich Gänsehaut bekommen. Einfach fantastisch :thumbup:
Schönes Gewehr, passt eigentlich mehr zu einer Frau. - Verstehen Sie etwas von Waffen Mr.Bond ? - Nein, aber etwas von Frauen.

Mister Bond

Felix Leiter

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Sonntag, 29. September 2013, 23:05

Aber ich glaube das ihm genau diese Unerfahrenheit und "Natürlichkeit" damals zu gute kam. Rocky ist ein sympathischer einfältiger Strassenjunge der die Chance seines Lebens erhält.

So ist es. Deshalb zeiugt er auch keine großen Emotionen als ihm die Chance seines Lebens dargeboten wird. Dieser gutmütige, schlichte Junge von der Straße weiß damit gar nicht umzugehen und genau das ist auch ein Kern des Films.
So fern betrachtet ist Stallones Leistung hier sogar oscarwürdig. Andere Menschen ohne Schauspielerfahrung hätten auch Bockmist daraus machen können.

Spree

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Montag, 30. September 2013, 01:14

Dogma, Clerks II und Mallrats:
Kultig, witzig und großartig. Vor allem bei Mallrats habe ich mich gekringelt vor lachen. Mir war zuvor nicht bewusst, dass Kevin Smith so viel Humor hat. Bislang kannte ich nur den unsäglichen Daredevil und den immerhin ganz brauchbaren Die Hard 4.0 :D Als nächstes stehen Chasing Amy und Jay & Silent Bob schlagen zurück an.
Ich empfehle dir v.a. den ersten Teil von Clerks. Ist aber schwer zu bekommen und wenn nur auf Englisch, oft ohne UT. Ist neben Dogma klar Smiths bester Film.

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ollistone

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Montag, 30. September 2013, 14:38

Sommergäste (1975)





von: Maxim Gorki
Überarbeitung: Botho Strauß
Regie: Peter Stein
Kamera: Michael Ballhaus
Darsteller: Ensemble der Berliner Schaubühne

Die Credits lassen es erahnen: mehr geht nicht im deutschen Theater. Die legendäre Inszenierung an der Berliner Schaubühne wurde 1975 verfilmt, das ganze Ensemble ist mit an Bord: Edith Clever, Jutta Lampe, Bruno Ganz, Otto Sander, Gerd Wameling, Michael König u.a. Wer Schauspielkunst in Perfektion sehen will, möge sich die DVD anschaffen.

Viele Darsteller durfte ich selber noch auf der Bühne erleben, der Film lässt mich aber ebenso atemlos und in der Gewissheit zurück, Zeuge eines einzigartigen Kunsterlebnisses geworden zu sein.

Botho Strauß über Jutta Lampe.
Als ich zur Schule ging, fragten sie mich, was ich werden will, wenn ich erwachsen bin. Ich schrieb: "Glücklich." Sie sagten mir, ich hätte die Aufgabe nicht verstanden. Ich sagte ihnen, sie hätten das Leben nicht verstanden.

John Lennon

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Montag, 30. September 2013, 22:37

Last Man Standing
hab ich mir nur wegen Bruce Willis angeschaut. Ich empfand den Film als sehr langweilig. Die Handlung erinnerte mich etwas an "Eine Handvoll Dollar" mit dem Seitenwechsel. Es war irgendwie ein Mafia Film mit Western Kulisse...

Howard the Duck
wollte ich mir schon immer mal ansehen. naja, der Film war mir doch etwas überdreht. Das ganze erinnerte an Ghostbusters.
trotzdem war der Film ganz nett gemacht. John Barry schrieb auch hier die Musik. :)

Die Stooges
noch überdrehter! gefiel mir garnicht. Die letzten Filme der Farrelly Brüder waren auch nicht mehr so besonders.
Einer der Charaktere sieht Jim Carrey ähnlich und erst nahm ich an, das er da mitspielt.

Rico Royale

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Montag, 30. September 2013, 22:41

Last Man Standing fand ich auch ziemlich langweilig und ich mag nicht einmal Willis. Ja es ist ja auch ein Remake des Klassikers.
Agent 007030

JamesBond

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Dienstag, 1. Oktober 2013, 03:06

Also ich mag Bruce Willis, aber das ist wieder Geschmackssache :-)
wenigstens stehe ich bei diesem Film nicht alleine da.

Kronsteen

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Mittwoch, 2. Oktober 2013, 13:11

Habe einen kleinen Rocky-Marathon hinter mir bzw. bin noch mittendrin.

Rocky I habe ich ja oben schon besprochen.

Hier noch in Kurzversion die Folgen II, III und IV:

Rocky II
Ähnlich inszeniert wie Rocky I, nur etwas vorhersehbarer. Mir gefällt nach wie vor die Darstellung von Balboas tristem Leben in der kalten Großstadt. Ausgezeichnet ist mal wieder Rockys Lauf durch die Straßen von Philadelphia (hat nur noch Bruce Springsteens Hit gefehlt) mit anschließendem Erklimmen der Stufen zum "Museum of Arts", dem so viele Menschen gefolgt sind - legendär.
Leider gewinnt aber das Pathos so langsam an Gewicht, was z.B. in der 180°-Kehrtwende von Rockys Lust auf den Rückkampf mit Apollo gipfelt, nachdem Adran iihn motiviert. Warum Rocky allerdings dermaßen lustlos und schon fast apathisch durchs Leben stoplert, hab ich nie ganz verstanden. Aber der Schlusskampf gegen Apollo ist mit das Beste, was es in Sportfilmen je gegeben hat.

Rocky III
Man merkt Stallone an, dass er schauspielerisch gereift ist, auch wenn er nach wie vor kein Oscar-Kandidat ist. Die Story ist stark. Mir gefällt, wie der verhätschelte Star vom Bad Boy geschlagen wird, sich dann wieder auf seine Grundfesten konzentriert und die Revanche meistert. Leider müssen wir uns in diesem Film von Rockys Trainer Mickey verabschieden, der stirbt. Für mich ein toller und prägender Charakter. Der Titelsong "Eye of the Tiger" ist mit das Beste, was der 'Classic Rock' zu bieten hat. Meine Lieblingsszene im Film (da ich diese als Kind so toll fand): Rockys Showkampf gegen Thunderlips (Hulk Hogan).
Toll auch die Rocky-Statue, die heute am Fuße des Musems steht und nicht oben.

Rocky IV
Der Film macht Spaß, ist aber ideologisch äußerst fragwürdig, da er auf banale Art und Weise das Gut-Böse-Schema zwischen den Weltmächten USA und UdSSR darstellt und somit sehr gut in die 80er-Filme von Sylvester Stallone passt. Ivan Drago ist einfach zu sehr gefühlskalter Roboter ("Wenn er tot ist, ist er tot!"). Stark: Dragos Frau, die von Stallones späterer Kurz-Ehefrau Brigitte Nielsen gespielt wird. Und erneut tritt eine Rocky-Kult-Figur ab, da sie im Rahmen eines Kampfes stirbt: Apollo Creed. Mein Lieblingscharakter aus den Rocky-Filmen.
Der Höhepunkt des amerikanischen Hurra-Patriotismus wird erreicht, als Rocky nicht nur Drago in Russland besiegen kann, sondern sowohl das Publikum als auch den neuen Staatschef Gorbatchow auf seine Seite kriegt. Über die hölzern wirkende Friedensrede schauen wir mal wohlwollend hinweg.
Bärenstark in diesem Film ist der Soundtrack mit "Eye of the Tiger" (Wiederholung aus Teil II), "Burning Heart" (ebenfalls von Survivor) und "Hearts on Fire" von John Cafferty. Größer geht Filmmusik nicht. Gänsehaut pur, als Rocky in Russland trainiert.
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Mister Bond

Felix Leiter

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Mittwoch, 2. Oktober 2013, 13:53

Yo, Rocky Balboa, neben Bond und Indy meine Lieblings-Heldenfigur. Ich finde ihn einfach sympathisch.
Die Filme sehe ich ähnlich. Vom Rocky IV Soundtrack hast du aber No Easy Way Out von Robert Tepper vergessen!
Für mich der beste Song und eines der emotionalsten Szenen der ganzen Reihe. Rocky im Auto, traurig und wütend zugleich, weil Apollo gestorben ist, dazu die Rückblicke. Mehr 80er geht nicht, ganz stark.

DrShatterhand

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Donnerstag, 3. Oktober 2013, 22:13

Es stimmt, Rocky IV ist ideologisch sehr fragwürdig, doch Stallones Filme waren da nicht die einzigen. "Red Dawn" passt da zum Beispiel ebenso "hervorragend" in diese Ecke (nebenbei - auch dieser Film hat eine sehr gute Musik von Basil Poledouris zu bieten). Choreographisch sehr gut gemacht finde ich die Trainingssequenz in Russland, in der Stallones Training in freier Natur immer wieder dem Hi-Tech-Training Ivan Dragos entgegengestellt wird; die Musik ist da die passende Untermalung. Die Sequenz kann man sich auf youtube übrigens schnell an Land ziehen, "Rocky 4 Training" eingeben reicht völlig.
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I´ve been dead before.
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Don-Corleone

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Freitag, 4. Oktober 2013, 09:47

Die Rocky und auch die Rambofilme spiegeln wunderbar den Zeitgeist wieder. Während in den 70ern Jahre das "New Hollywood" das Kino modernisierte, die Filme kritischer, realisitischer und nicht dem klassischen Hollywood Genre entsprachen, so begann Anfang der 80er Jahre mit dem Einzug von Ronald Reagan ins weiße Haus auch eine neue Ära im Kino. Das Motto war eher "wir haben Vietnam hinter uns gelassen und sind eine starke Nation", dementsprechend waren viele Filme sehr nach dem einfachen Gut gegen Böse Schema geprägt. USA vs. UDSSR wurde hier zu gern zelebriert.
Schönes Gewehr, passt eigentlich mehr zu einer Frau. - Verstehen Sie etwas von Waffen Mr.Bond ? - Nein, aber etwas von Frauen.