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Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

  • »Kronsteen« ist männlich
  • »Kronsteen« ist der Autor dieses Themas

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161

Sonntag, 16. November 2014, 13:25

Glen A. Larson, Produzent von US-Serien wie "Ein Colt für alle Fälle", ""Der 6-Millionen-Dollar-Mann" oder "Magnum" ist verstorben.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Mister Bond

Felix Leiter

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162

Sonntag, 16. November 2014, 13:40

Legende! Zumindest für die 7oer und 80er-Jahre Fraktion und Nerds wie mich :D
Zudem erschuf er auch einige eingängige Titelmelodien, wie eben zu "Ein Colt für alle Fälle" und "Knight Rider".

163

Sonntag, 16. November 2014, 21:22

R.I.P.

"Ein Colt für alle Fälle" und "Magnum" waren Pflichtprogramm für mich! Hatte damals alle Folgen im TV bei der Erstausstrahlung sehen können. Geile Sache. :thumbup: Heutzutage bekommen die nur noch so einen Schrott wie "Alarm für Cobra 11" zusammen! Zum Abschalten! :devil:

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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164

Sonntag, 16. November 2014, 21:50

R.I.P.

"Ein Colt für alle Fälle" und "Magnum" waren Pflichtprogramm für mich! Hatte damals alle Folgen im TV bei der Erstausstrahlung sehen können. Geile Sache. :thumbup: Heutzutage bekommen die nur noch so einen Schrott wie "Alarm für Cobra 11" zusammen! Zum Abschalten! :devil:

Absolut! Miami Vice und Magnum!, das waren Zeiten! Was gegenwärtig an TV-Programm erscheint, ist interessanterweise überwiegend übelkeitserregend, erstaunlich dass einen eine TV-Show auch aufregen kann, sowie dass ich in diese Free-TV-Abstiegszeit reingeboren bin und trotzdem die von Dir genannten Serien für mich entdecken konnte. Ich möchte keinem Filmemacher zu nahe treten, da es sicher nach wie vor (vereinzelt) gute Sendungen gibt, doch auf die Gefahr hin "angegriffen" zu werden, behaupte ich - auch wenn es Geschmackssache ist, dass ABC`s "Revenge" im Moment das einzige Serienpflichtprogramm darstellt.

PS: Des eigentlichen Hintergrundes wegen, wünsche auch ich dem verstorbenen Menschen eine Friedensfindung, R.I.P.
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Bond '89 - Robert Davi

Maibaum

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165

Sonntag, 16. November 2014, 22:29

Weiß nicht, moderne Serien sind diesen alten meist meilenweit überlegen. Inszenatorisch, inhaltlich und erzähltechnisch

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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166

Sonntag, 16. November 2014, 22:31

Weiß nicht, moderne Serien sind diesen alten meist meilenweit überlegen. Inszenatorisch, inhaltlich und erzähltechnisch

Finde ich gut dass diese Ansicht existiert, so haben wenigstens auch die neuen Serien ihre Daseinsberechtigung. Erzähltechnik wurde womöglich perfektioniert, aber manche Serien haben nicht mehr sonderlich viel Charme...
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Mister Bond

Felix Leiter

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167

Sonntag, 16. November 2014, 22:39

Ich sage nur:
Game Of Thrones, Breaking Bad, Dexter, Prison Break, House Of Cards, Sopranos, The Walking Dead, Boardwalk Empire.

Bin gespannt wieviel oder was Daniel davon kennt.

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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168

Sonntag, 16. November 2014, 22:48

Davon kenne ich nur Game Of Thrones und The Walking Dead, somit kann ich die anderen genannten Serien nicht beurteilen.
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Django

Der Andere

  • »Django« ist männlich

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169

Montag, 17. November 2014, 08:30

Früher waren die (Nicht-Comedy-)Serien einfach irgendwie "einfacher" anzuschauen und "zugänglicher" als heute: Es gab praktisch keine folgenübergreifenden Handlungen (und wenn, dann ging es auch, ohne sie zu kennen) und jede Folge war in sich abgeschlossen. Man konnte sogar mitten in einer Folge zuschalten und fand den meisten nach wenigen Minuten den Faden. Ich mag diese Anspruchslosigkeit. Ich habe einfach nicht die Geduld (und die Zeit), mir eine Serie anzuschauen, die sich einem eigentlich nur dann erschliesst, wenn sich man jede Folge in der chronologischen Reigenfolge anschaut.

Die letzte "neuzeitliche" Serie, die ich regelmässig angeschaut habe, war "Dr. House". Zwar gab es auch da etliche folgenübergreifenden Elemente, aber die einzelnen - i.d.R. wie ein Krimi aufgebauten Folgen - funktionierten auch für sich alleine.

Martin

Brosnans Last Line of Defense

  • »Martin« ist männlich

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170

Montag, 17. November 2014, 22:04

Kann man meiner Meinung nach auch schwer vergleichen. Colt und Co. waren relativ anspruchslose Unterhaltung für ein Publikum von 7 bis 70. Bei einem festen Sendeplatz ohne die Möglichkeit eines späteren Ansehens mussten die Serien auch unzusammenhängend sein. Moderne Serien werden eher wie Romane konsumiert und können sich daher auch deren Anspruch erlauben.

Ich würde aber nicht sagen, dass heutige Serien prinzipiell besser sind. Man konnte die Zuschauer damals nicht mit Sex, Crime und spektakulären Cliffhangern zum Dranbleiben animieren, sondern musste charmante und witzige Figuren kreieren, die man gern wiedersehen wollte. Und da waren Serien wie Colt oder Magnum genial. Magnum hatte mit dem Vietnam-Hintergrund sogar einen gewissen folgen-übergreifenden Anspruch. Nur leider war da der große, öffentlich-rechtliche Bruder mal wieder der Meinung, den Zuschauer davor beschützen zu müssen.

Mister Bond

Felix Leiter

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171

Montag, 17. November 2014, 22:41

@Django & Martin:
Da stimme ich euch absolut zu. Ich gucke eigentlich auch nur wenig von den modernen Serien, weil man da gezwungen ist, dranzubleiben oder man gibt halt Geld aus für die BD oder DVD-Boxen.
Fiel ja früher auch keinen auf, dass ARD oder ZDF Serien wie "Ein Colt für alle Fälle", "Simon Templar" und co. nie ganz vollständig zeigten, sondern dass pro Staffel doch die ein oder andere Folge ausgelassen wurde.

Andererseits gehören Serien wie "Game Of Thrones", "Breaking Bad" oder "Sopranos" zum besten, was die Serienlandschaft je zu bieten hatte.

Ich denke mal Daniel hat zu viel an "Alarm für Cobra 11" gedacht :D

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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172

Dienstag, 18. November 2014, 00:10


Ich denke mal Daniel hat zu viel an "Alarm für Cobra 11" gedacht :D
In dem Punkt stimme ich Dir zu. Nicht nur, weil diese RTL-AfC11-Gestalten für diese Pseudo-Action mehrere Audi V8 geschrottet haben, sondern auch weil Sendungen dieser Art immer häufiger werden.
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Bond '89 - Robert Davi

Maibaum

00-Agent

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173

Dienstag, 18. November 2014, 10:35

Kann man meiner Meinung nach auch schwer vergleichen. Colt und Co. waren relativ anspruchslose Unterhaltung für ein Publikum von 7 bis 70. Bei einem festen Sendeplatz ohne die Möglichkeit eines späteren Ansehens mussten die Serien auch unzusammenhängend sein. Moderne Serien werden eher wie Romane konsumiert und können sich daher auch deren Anspruch erlauben.

Ich würde aber nicht sagen, dass heutige Serien prinzipiell besser sind. Man konnte die Zuschauer damals nicht mit Sex, Crime und spektakulären Cliffhangern zum Dranbleiben animieren, sondern musste charmante und witzige Figuren kreieren, die man gern wiedersehen wollte. Und da waren Serien wie Colt oder Magnum genial. Magnum hatte mit dem Vietnam-Hintergrund sogar einen gewissen folgen-übergreifenden Anspruch. Nur leider war da der große, öffentlich-rechtliche Bruder mal wieder der Meinung, den Zuschauer davor beschützen zu müssen.


Doch, die sind viel besser. Die sind nicht nur dramaturgisch auf einem Level, sondern sind auch von der Inszenierung und Ausleuchtung auf Kino Niveau, während die meisten der alten Serien in jeder Hinsicht dem Kino hinter her hinkten. Es gibt natürlich Ausnahmen (wie z.b. The Rockford Files aus den 70ern oder Der Fahnder aus den 80ern) aber die meisten Serien die ich früher mal mochte sind für mich heute nicht mehr ansehbar. Dagegen funktionieren viele alte Filme genau so gut wie Neue.

Martin

Brosnans Last Line of Defense

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174

Dienstag, 18. November 2014, 19:33

Neue Serien wie "Breaking Bead" wurden ja auch von Pay-TV-Sendern produziert, die ganz anders haushalten können und nicht von der Quote abhängig sind. Hätte man bei Colt mehr Geld gehabt, hätte man sicher auch besseres Licht setzen können. Wenn Produzent A mit Kohle genügend Autoren und Stars einkaufen kann, quotenunabhängig für ein Nischenpublikum produziert und jede kreative Freiheit hat, die er möchte, und Produzent B ein limitiertes Budget und viele kreative Einschränkungen hat und das halbe Land als Publikum ansprechen muss, die Serie von Produzent B aber gleich lang oder sogar länger und erfolgreicher läuft, dann hab ich für ihn mindestens genausoviel Respekt.

Bei Serien wie Magnum, Colt, etc. kann ich auch heute immer wieder mal eine Folge sehen und werde davon gut unterhalten. Ich brauche nicht unbedingt mordende Mafiosi oder krebskranke Drogendealer, um von einer Serie angesprochen zu werden.

Maibaum

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175

Dienstag, 18. November 2014, 20:38

Brauche ich auch nicht, aber das sind auch nicht die eigentlichen Gründe warum diese Serien so gut sind. Und mit dem Budget hat es überhaupt nicht zu tun daß diese Serien so viel besser sind. Geld ersetzt auch keine Kreativität.
Diesen Riesenqualitätsunterschied finde ich z.B. auch in fast jedem Tatort den ich gesehen habe in den letzten 15 Jahren.

Martin

Brosnans Last Line of Defense

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176

Mittwoch, 19. November 2014, 21:44

Und mit dem Budget hat es überhaupt nicht zu tun daß diese Serien so viel besser sind.


Wenn man eine Serie mit Kinoqualität machen will - und die hast du ja hervorgehoben - dann hat das sehr wohl mit dem Budget zu tun. Qualität fällt leider nicht vom Himmel. Bei Breaking Bad hat eine Folge um die 3 Mio. Dollar gekostet. Deswegen werden Serien wie BB oder Mad Men ja auch von Pay-TV-Sendern gestemmt, und nicht von öffentlichen. Serien in den Achtzigern mussten mit einem Bruchteil davon auskommen und haben trotzdem in jeder Folge ein kleines Action-Feuerwerk gezeigt. Die Kreativität kommt heute auch hauptsächlich durch einen Writers Room mit dutzend Autoren zustande, die sich in Sitzungen inensiv beraten, während es bei früheren Serien zwei, drei Hauptautoren waren. Die arbeiten auch nicht alle für Umme. Genauso wenig wie Stars wie Steve Buscemi, Dominic West, etc.

Maibaum

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177

Mittwoch, 19. November 2014, 22:45

Bestimmte Sachen lassen sich sicherlich nur über mehr Geld machen, aber ich meine trotzdem vor allem Dinge die mehr mit Ideen und einer veränderten Filmsprache zu tun haben, das hat wenig mit Geld zu tun.

Martin

Brosnans Last Line of Defense

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178

Donnerstag, 20. November 2014, 00:52

Filmsprache verändert sich aber auch nur durch eine Entwicklung. Man kann Serien der Achtziger nicht vorwerfen, dass sie nicht Ideen aus den 2010ern umsetzt haben. Sonst könnte man dem Mittelalter auch anlasten, dass es noch keine Dampfmaschine hervorgebracht hat. Ohne die Erfahrungen mit diesen Serien würde es die heutigen so sicher nicht geben. Aber ist vielleicht auch nicht die passende Diskussion im RIP-Thread.

Maibaum

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179

Donnerstag, 20. November 2014, 10:46

Was ich meine ist das heutige Serien von der Schnittechnik und der Ausleuchtung her im Kino laufen könnten, während damalige Serien damals ganz klar nach TV und nicht nach Kino aussahen. Die meisten waren einfach primitiver gemacht, hatten eine ganz andere TV gemäße Bildsprache (viele Großaufnahmen, wenig Schnitte etc). Da war ein deutlicher Unterschied zwischen Kinoware und TV Ware. Den sehe ich schon lange nicht mehr bei vielen TV Serien.

Auch in der möglichen Komplexität der Geschichten war TV damals meist wesentlich schlichter als es im Kino möglich war.

Wie gesagt für mich sind die meisten TV Serien die ich als Kind mochte heute nicht mehr ansehbar. Da hilft auch der Nostalgie-Faktor nicht.

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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180

Donnerstag, 20. November 2014, 13:29

Mike Nichols, Regisseur von "Die Reifeprüfung", ist verstorben.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"