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Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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Freitag, 6. Dezember 2013, 14:52

Underneath the mango tree - Location Tour Jamaica November 2013

Underneath the Mango Tree

Jump Up, Jamaika, jump up! Gespannt, wie ein Flitzebogen war ich auf jenes Land, in dem James Bond entstanden ist. Was würde alles nach den vielen Jahren noch zu erkennen sein, die seit Flemings Romanen und seit den beiden auf Jamaika gedrehten Bondfilmen „Dr. No“ und „Live and let die“ vergangen sind?

Dies galt es zu ergründen.
Vom 15.11. bis 01.12.2013 war es soweit, ich war mit meiner Freundin auf Jamaika im Urlaub. Schon bei der Buchung 3 Monate zuvor stand für mich fest, dass ich mir diese Chance nicht entgehen lassen wollte, um möglichst viele Drehorte von „Dr. No“ und „Live and let die“ aufzuspüren.
Dass die Wahl Jamaikas etwas mit den Drehorten zu tun haben soll, bestreite ich vehement. *hüstel* ;)

Bei der Planung geholfen haben mir neben den absolut nötigen eigenen Recherchen v.a. die Bücher „On the tracks of 007“ von Martijn Mulder und „Roger Moores own account on filming Live and let die“ (vielen Dank nochmals für den Tipp für Zweiteres, Lars). Siegfried Tesches „Großer James Bond Atlas“ habe ich hingegen kaum verwendet, da mir bereits etliche Fehler darin aufgefallen waren.
So machte ich mich nun in den Wochen vor der Reise dran, mittels Screenshots und Internetrecherche (z.B. via Google Earth) ein möglichst genaues Bild über die Standorte der Drehorte zu bekommen, die ich vorab in Erfahrung gebracht habe.

Da es auf Jamaika logischerweise weder irgendwelche angebotenen James-Bond-Touren gibt, noch in den typischen Touri-Touren die z.T. abgelegenen Drehorte abdeckt werden, blieben 2 Möglichkeiten. Entweder ein Auto zu mieten. Oder einen Local Guide für die Touren zu verpflichten. Nach Abwägen des Für und Wider waren für mich v.a. 3 Gründe ausschlaggebend, mich an Local Guides zu wenden: Erstens hielt ich es angesichts einiger Berichte Jamaika-Reisender für angebracht, nicht alleine auf Tour zu gehen (Bond-Location-Autor Mulder hat mir z.B. von Überfällen bei seiner Reise erzählt und dass er sich bei aller Schönheit der Insel selten wirklich sicher gefühlt hat). Zweitens erhoffte ich mir durch die Local Guides zusätzliche Infos und auch andere Optionen. Und drittens wollte ich somit in relativ kurzer Zeit möglichst viel sehen und mich nicht nur mit Landkarten und Zeitvergeuden beschäftigen (mein Mädel hätte sonst vermutlich jamaikanisches Voodoo angewendet um sich für einen Jamaika-Urlaub zu rächen, bei dem man nur irgendwelchen „komischen“ Plätzen hinterherjagt).
Ich sollte nicht enttäuscht werden.
So setzte ich mich wieder an die Internetrecherche und machte einige Local Guides in unserem Urlaubsort Ocho Rios ausfindig, die man für private Ausflüge mit eigenen Wunschzielen beauftragen kann. Nach viel Mail-Verkehr, in dem ich um konkrete Angebote für meine genau benannten Ziele gebeten habe, haben sich bei mir 2 jamaikanische Reiseführer als besonders kompetent und angenehm herausgestellt. Dies beiden Einheimischen waren es dann auch, die ich für unterschiedliche Touren in Anspruch nahm.
Insgesamt war ich in den 2 Wochen an 5 Tagen in Sachen Bond unterwegs, wobei die beiden letzten Tage auch noch andere Themen beinhalteten, während die ersten 3 Tage ausschließlich dem britischen Agenten und jenem Land gewidmet waren, in dem Ian Fleming die langlebigste Kino-Legende literarisch schuf.

Im Folgenden will ich nun darstellen, wie die Touren im Einzelnen aussahen.
Ich beschränke mich dabei auf die Orte, die mit Bond zu tun haben, und lasse die vielen anderen interessanten Plätze Jamaikas, die wir in unserem Urlaub gesehen haben, weg.
Auf den meisten Bildern habe ich unten die jeweilige Szene aus den beiden relevanten Filmen als „Bild in Bild“ eingeblendet.

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Freitag, 6. Dezember 2013, 14:52

Tag 1 – Kingston

Am ersten Tour-Tag haben wir uns mit Kingston die Hauptstadt Jamaikas vorgenommen, die Drehort und Schauplatz von weiten Teilen des ersten Bondfilms „Dr. No“ war.
Pünktlich, wie man es (vorurteilsbehaftet) den Jamaikanern kaum zugetraut hätte, wurden wir morgens um 8.30 Uhr von unserem Guide Javia - wie von Deutschland aus per Mail besprochen - abgeholt. Vorab hatten wir ihm genau genannt, was wir sehen wollten. Auf der 1,5 stündigen Fahrt von der Nord- an die Südküste bekamen wir darüber hinaus noch einen tollen Eindruck vom eigentlichen Jamaika, welches die Urlauber an den Touri-Orten Negril, Montego Bay und Ocho Rios nicht unbedingt kennenlernen dürfen. Die Insel war für mich überraschend grün – gut, wir befanden uns noch in den letzten Ausläufern der Regenzeit – und das Easy Going seiner Bewohner konnte man geradezu fühlen. Fern Gully war z.B. mit seinen großen Bäumen in einem ehemaligen Flußbett ein beeindruckendes Naturspektakel.
In Kingston haben wir als lokale Reiseführerin eine Bekannte unseres Reiseführers Javia eingeladen. Janet hat sich allerdings weniger als ausschließliche Location-Kennerin entpuppt denn als amüsante und lustige Jamaikanerin, die viel vom Leben und vom Alltag in dieser pulsierenden Metropole erzählen konnte.
Den ersten Eindruck vom „alten Kingston“ durften wir im herrschaftlichen Devon House aufgreifen – einem noblen Parkgelände das einer der ersten schwarzen Millionäre Jamaikas in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts gebaut hat.

Nun aber zu Bond:

In Kingston hatte ich mir als erstes bondiges Ziel gleich ein sehr eindrucksvolles ausgesucht. Das King’s House, welches nicht nur im Film „Dr. No“ zur britischen Verwaltung gehört, sondern auch heute, da es von den Briten nichts mehr zu verwalten gibt, als Sitz des britischen Gouverneurs dient. Aufgrund dieses Sachverhalts wurde die gespannt erwartete erste Location gleich mal ein Reinfall. Wir kamen nämlich nicht rein. Die Ordnungskräfte am Eingang haben uns auch trotz mehrfachen Verhandelns keinen Durchlass gewährt, weshalb wir das Gelände nur von außen betrachten konnten und das King’s House nicht zu Gesicht bekommen haben.

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Unsere nächste Location war der Liguanea Club, der als Drehort für den „Queen’s Club“ in „Dr. No“ dient und auch in Flemings Roman „The man with the golden gun“ eine Rolle spielt.
Der Club befindet sich ebenfalls in Upper Town Kingston und war für uns das erste Highlight, da die Veränderungen im Laufe des letzten guten halben Jahrhunderts nur marginal waren.

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Da der Club auch heute noch privat ist und nur für Mitglieder geöffnet hat, fragte ich an, ob ich im Inneren des Clubs Bilder machen dürfe. Leider war unter den Anwesenden niemand dabei, der mir die Befugnis hätte geben können. Und auf den Clubmanager zu warten hatten wir keine Zeit. So bleibt mir nur zu berichten (und nicht zu zeigen), dass der Club im Innenhof noch immer so ausschaut, als ob die noble Runde um Prof. Dent eben erst „nochmal das selbe“ bestellt hätte.

Die weitere Fahrt führte uns nun an das weniger aristokratisch geprägte Downtown, vor dessen Betreten Touristen gewarnt werden.
Kingston Downtown machte auf uns einen wenig einladenden Eindruck. Wenige Plätze, die einen wirklich beeindrucken, sondern ein Moloch, in dem das unübersichtliche Gewusel der vielen Einwohner (ein Drittel der gut 2 Mio. Jamaikaner lebt in Kingston) eher zur Flucht aufs schöne Land einlädt als zum Verbleib.
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Freitag, 6. Dezember 2013, 14:53

Unser nächster Schauplatz war am Stadtrand in Richtung Blue Mountains das Werk der „Carib Cement Works“. Und wieder hat sich der Drehort gelohnt. Auch wenn die Straße ausgebaut wurde und das Werk in den vergangenen knapp 52 Jahren gewachsen ist, kann man noch sehr gut erahnen, wie einst James Bond um die Ecke bog, um Miss Taro im Magenta Drive in den blauen Bergen zu besuchen.

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Fährt man vom Zementwerk Richtung Hafen weiter, dann kommt man auf eine schmale Landzunge. Die „Palisadoes“ dienten als Schauplatz der Verfolgung von Bond und seinem falschen Taxi-Fahrer Mr. Jones durch Quarrel und Felix Leiter.
Da sich die Straßenführung und die Bepflanzung der „Palisadoes“ seit 1962 leicht geändert hat, ist es schwer, die genauen Stellen zu finden. Ich habe daher einige stellvertretende Schnappschüsse mit Film-Bildchen versehen.

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Auf halber Strecke zum Hafen kommt man am „Norman Manley International Airport“ vorbei, dessen „Internationalität“ sich heute hauptsächlich auf den amerikanischen Kontinent beschränkt. Europäische Flieger landen – so wie unserer aus Frankfurt – heutzutage hauptsächlich am anderen Ende der Insel in Montego Bay. Dies war anno 1962 noch ein kleines Nest.
Am „Norman Manley International Airport“ wurden die Szenen gedreht, in denen Bond von Annabel Chung fotografiert wird und dann wohlwissend mit dem falschen Taxi-Fahrer davon fährt, was Quarrels und Leiters Verfolgung nach sich zieht.

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Erstaunlich, dass auch heute an der betreffenden Stelle noch/wieder eine Telefonzelle steht.

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Noch ein Stückchen weiter auf der Landzunge kommt zur Rechten das „Morgan’s Harbour Hotel“. Die Strandbar des Hotels diente in „Dr. No“ als Pussfellers Bar. Das Hotel hat leider im Moment geschlossen und öffnet renoviert im Januar wieder. Aber spätestens jetzt hat sich unser Guide bezahlt gemacht. Er hat mir einigen Einheimischen gesprochen, die gerade am Gebäude beschäftigt waren. Schließlich war es kein Problem, durchzugehen und einige Fotos von der Strandbar zu machen, die noch immer stark an jene des dicken Kumpels von Quarrel erinnert hat. Die Handwerker erzählten uns in ihrem Patois (englischer Dialekt der Jamaikaner) davon, wie es damals hier ausgesehen hat und haben uns das ehemalige „Umkleidezimmer“ Sean Connerys gezeigt.
Da sie selber über keine Bilder des Films verfügen, bin ich natürlich gerne ihrem Wunsch nachgekommen, meine Screenshots behalten zu dürfen.

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Ich fragte nach dem Platz, wo Bond auf Quarrel trifft. Dieser musste schließlich auch hier irgendwo an diesem nach dem Piraten Henry Morgan benannten Hafen sein. Wir bekamen eine grobe Beschreibung, konnten den Platz aber leider nicht finden.
Dieser leichte Rückschlag konnte uns aber nicht davon abhalten, die an der Spitze der Landzunge gelegene und 1692 bei einem Erdbeben untergegangene Piratenstadt Port Royal zu bestaunen, die zwar nichts mit Bond zu tun hat, aber als Vorbild für „Fluch der Karibik“ gedient hat. Nach dem Untergang Port Royals haben die Überlebenden auf dem Festland die Stadt Kingston gegründet.
Nachdem wir mit der Tour fertig waren, wollten wir uns eigentlich schon wieder in Richtung Auto und zur Heimfahrt begeben, als uns die Handwerker vom „Morgan’s Harbour Hotel“ aufsuchten. Sie hätten sich die Screenshots nochmals angeschaut und wüssten jetzt genau, wo die Stelle wäre, an der Bond auf Quarrel trifft. Diese zeigten sie mir dann stolz, nachdem sie uns im Auto dorthin führten.
Somit kam ich dann spät doch noch zu meinem bereits vorher als Tageshighlight auserkorenen Ziel. Dies konnte auch nicht dadurch getrübt werden, dass der Platz heute fast schon einer Müllkippe gleicht: Endlose Plastikflaschen liegen am Strand. Anhand der Mauern konnte man aber noch eindeutig erkennen, dass dies die gesuchte Location war. Da es keine genau adressierte Location ist, sondern eine, die man wirklich suchen muss, ist sie eine meiner liebsten Jamaika-Locations.

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„Quarrel da!“

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Und hier ein Bildchen mit den Handwerkern, die mir so sehr behilflich waren.

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Erschlagen von den Eindrücken, aber auch glücklich über die besuchten Orte gings auf den Weg über die frühere Hauptstadt Spanish Town durchs Landesinnere zurück nach Ocho Rios.
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Freitag, 6. Dezember 2013, 14:53

Tag 2 – St. Ann’s Bay, Runaway Bay, Discovery Bay, Falmouth, Montego Bay

Am 2. Tag wurden wir morgens um 8 Uhr von unserem 2. Reiseführer Glen abgeholt, der uns diesmal nicht wie Javia gestern durch das Landesinnere führte, sondern an der Nordküste entlang gen Westen.
Schon nach wenigen Minuten gab es am Scotler’s Wharf in St. Ann’s Bay den ersten Stopp. Leider ist von dem Steg, an dem Prof. Dent absetzt, um sich per Schiff nach Crab Key zu begeben, um Dr. No zu warnen unterrichten, nicht mehr viel zu erkennen.

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[img]http://fbcdn-sphotos-f-a.akamaihd.net/hphotos-ak-frc3/1468746_10201388806857942_1671134273_n.jpg[/img]

Die nächsten Ortschaften auf dem Weg nach Westen tragen die wohlklingenden Namen Runaway Bay und Discovery Bay.
Discovery Bay trägt seinen Namen, da hier Ende des 15. Jahrhunderts die Spanier als erste Europäer ihre Füße auf jamaikanischen Boden gesetzten haben sollen (was aber bezweifelt wird, da es in Discovery Bay im sonst so flussreichen Jamaika keine Süßwasservorkommen gibt, was für die damalige Zeit unabdingbar gewesen sein dürfte).
Runaway Bay trägt seinen Namen, da die Spanier hier im Jahre 1650 fluchtartig das Weite suchten, als sie von den überlegenen Engländern angegriffen wurden. Jamaika sollte fortan für die kommenden 3 Jahrhunderte unter englischer Herrschaft stehen.
Die Spanier hatten sich seinerzeit in ein Höhlensystem zwischen Runaway Bay und Discovery Bay zurückgezogen, die im vorderen Bereich “Runaway Caves“ und im hinteren Bereich “Green Grotto Caves“ heißen. Dieses Höhlensystem diente Ende 1972 im Bondfilm „Live and let die“ als Unterschlupf von Bösewicht Kananga.
In den 80er Jahren wurden die Runaway Caves sogar als Diskothek genutzt – bis man festgestellt hat, dass die Natur darunter leidet.
Glen hatte uns eine private Führung für uns 2 organisiert. Hier ein paar Eindrücke dieser beeindruckenden Höhlen mit uralten Stalagmiten und Stalagtiten.

Die Runaway Caves:

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[img]http://fbcdn-sphotos-g-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/559422_10201388807457957_829197402_n.jpg[/img]

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[img]http://fbcdn-sphotos-f-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/1457712_10201388808657987_1257777026_n.jpg[/img]

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Die Green Grotto Caves:

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Unten ist ein See, den man aufgrund seiner Stille kaum bemerkt. Man erkennt die Wasserlinie.

Wenige Kilometer danach gelangten wir – wieder per Fahrzeug – in das bereits erwähnte Discovery Bay.
In der dortigen „Noranda Bauxite Mine“ wurden im Frühjahr 1962 (noch unter dem Namen der Kaiser Jamaica Bauxite Company) die Nachtaufnahmen von Dr. Nos Mine auf Crab Key gedreht:

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[img]http://fbcdn-sphotos-c-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/1459719_10201388809538009_1993680519_n.jpg[/img]

Der nächsten Ortschaft auf unserem Wege, Falmouth, wollten wir uns erst auf dem Rückweg widmen, weshalb wir uns zunächst unserem westlichen Ausflugsende Montego Bay zuwendeten.
Hier besuchten wir das legendäre und sagenumwobene „Rose Hall Great House“, in dem es spuken soll, da die ehemalige Besitzerin und sadistische Sklavenhalterin Annie Palmer dort 1832 im Alter von 29 Jahren von ihrem Liebhaber umgebracht worden sein soll, nachdem sie bereits 3 ihrer Ehemänner auf dem Gewissen hatte. Die letzten Menschen, die in diesem Herrenhaus einer früheren Plantage übernachtet haben, war im Jahre 1989 ein befreundetes Paar des heutigen Eigentümers (dieser hatte das Herrenhaus in den 60ern renovieren lassen, nachdem es über anderthalb Jahrhunderte leer stand und verfallen war). Jene Freunde, die sich vor gut 20 Jahren getraut haben, im „Rose Hall Great House“ zu übernachten, berichteten von Kinderstimmen und an den Wänden zerschlagenes Geschirr, was sie zur spontanen Flucht bewegte.

[img]http://fbcdn-sphotos-h-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/1461101_10201388810218026_363905527_n.jpg[/img]

Seither hat niemand mehr dort eine Nacht verbracht - außer vielleicht der Geist von Annie Palmer, die hier begraben liegt:

[img]http://fbcdn-sphotos-b-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/1453387_10201388809938019_278559031_n.jpg[/img]

So weit so gut. Was hat das ganze aber mit James Bond zu tun?

Hinter dem Haus ist die steinerne Treppe, die Bond und Solitaire auf ihrer Flucht vom Kananga-Haus hinuntersteigen:

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Auf dem großen Hügel hinter dem „Rose Hall Great House“ ist ein kleines Dorf mit einer Schule. Und mit einem alten Friedhof. Über diese Friedhofsanlage flüchten Bond und Solitaire vom Kananga House und begegnen dem Flöte spielenden Samedi. Leider ist der kleine Wasserfall, an dem die beiden vorbeikommen, heute aufgrund einer Veränderung des Flusslaufs nicht mehr vorhanden (Martijn Mulder berichtet in seinem Buch, dass der Wasserfall damals noch vorhanden war).

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Auf dem Rückweg sind wir an einem Schild vorbeigekommen, das auf einen anderen Film schließen lässt, der aber nichts mit Jamaika zu tun hat.

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Ebenfalls in Montego Bay befindet sich das beste Hotel Jamaikas, der „Half Moon Bay Club“. Leider war es nicht möglich dieses Hotel zu besichtigen, in dem Prominente wie Prinz Charles oder vor kurzem auch Prinz Harry nächtigen und das zum beliebten Ziel von John F. Kennedy gehörte.
Daher versehe ich in diesem Fall das Bild der Eingangspforte mit der Szene aus „Live and let die“: Die Frühstücksszene Bonds, als Rosie duscht, wurde in Room 52, Bungalow 9 gedreht.

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Freitag, 6. Dezember 2013, 14:54

Nun ging es auf den Rückweg gen Osten und wir machten Stopp in Falmouth, das wir vorher noch passiert hatten.
Im Ortskern von Falmouth wurden die Szenen gedreht, in der der (bereits halbierte) Doppeldeckerbus durch ein Dorf fährt. Die Kirche ist noch sehr gut zu erkennen, aber die Tankstelle gibt es wohl nicht mehr.

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Ein kleines Stückchen weiter kommt der Hampden Wharf. Dort, wo Bond einst mit dem Bus auf den kleinen Steg rast, um mit Solitaire in Quarrel Juniors Boot zu flüchten, ist heute ein groß ausgebauter Anleger für große Kreuzfahrtschiffe.

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Ebenfalls in Falmouth befindet sich ein Drehort, auf den ich mich vielleicht am meisten von allen jamaikanischen Drehorten gefreut habe: Die „Jamaican Swamp Safari“.

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Diese Krokodils-Farm wurde Ende der 60er von „einem gewissen“ Ross Kananga gegründet. Der Rest ist (Bond-)Geschichte. Und zwar eine sehr lebendige. Der einzige Drehort Jamaikas, der offensiv mit seiner Bond-Vergangenheit wirbt, hat auch heute noch eine tolle Anlage mit faszinierenden Tieren – nicht nur Krokodile, sondern auch Vögel, Marder, Hasen u.v.m..
Der Höhepunkt der persönlichen Führung, die uns Glen organisierte, wartete am Schluss auf uns: Die James-Bond-Insel, von welcher aus Bond über die Rücken der Krokodile flüchtet. Im 5. Versuch war Ross Kananga dieser Stunt gelungen.
Leider musste die hölzerne Brücke einem steinernen Weg weichen. Dennoch hat die Anlage nichts von ihrer Faszination verloren. Gänsehaut kam auf, als aus den Lautsprechern im „Kananga House“ Paul McCartneys „Live and let die“ gespielt wurde.

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In der „Jamaican Swamp Safari“ befindet sich das größte gefangene Krokodil Jamaikas (in freier Natur am „Black River“ soll es noch größere geben). Das älteste Tier ist über 40 und könnte theoretisch in „Live and let die“ mitgespielt haben. Oder zumindest den 1978 verstorbenen Ross Kananga noch gekannt haben.

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Im Innenraum des „Kananga House“ gabs zum Abschluss der Tour die betreffenden Szenen aus „Live and let die“ auf DVD zu sehen.

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Der weitere Heimweg gen Osten führte uns an den „Venzie Swamps“ am „Salt Marsh“ vorbei, wo bei „Dr. No“ die Szenen gedreht wurden, in welchen Quarrel stirbt und Bond und Honey von Dr. Nos Schergen festgenommen werden.

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Freitag, 6. Dezember 2013, 14:55

Tag 3 – Ocho Rios, Tower Isle, Rio Nuevo, Orocabessa, Port Maria

Am 3. Tag wurden wir um 10 Uhr wiederum von Javia abgeholt, der uns heute sein “Heimspiel” in der Gegend von Ocho Rios geben konnte. Wir sollten stark davon profitieren.
Als erstes hatten wir allerdings einen Misserfolg zu verbuchen. Der berühmte Strand von „Laughing Waters“, an dem einst Ursula Andress als Honey Rider aus dem Wasser kam und Sean Connery als James Bond in ihr „Underneath the Mango Tree“ einstimmte, befindet sich in Privatbesitz. Ein Zugang war von der Landseite her nicht möglich. Hier gibt’s daher nur ein Bild des Eingangs des dortigen Anwesens.

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Gleich danach kommt Ocho Rios, wo am Ortseingang das „Reynold’s Pier“, an dem die meisten Aufnahmen von Dr. Nos Bauxitmine auf Crab Key gedreht wurden. Da das Gelände gesichert ist, war es leider nicht möglich, auf das Pier zu laufen.

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Als nächster Programmpunkt stand das Nobelhotel „Couples Sans Souci“ an, in welchem 1972 die Crew von „Live and let die“ wohnte, und das sowohl als Drehort des 10 Jahre zuvor gedrehten „Dr. No“ als auch von „Live and let die“ gedient hat.
Miss Taros Haus in den Blue Mountains war in Wirklichkeit ein Bungalow des „Sans Souci“, der aber heute nicht mehr existiert. Ebenfalls nicht mehr zu erkennen ist der Platz, an dem die Voodoo-Zeremonie um Baron Samedi stattfand.
Noch gut zu erkennen ist aber die Hotel-Lobby mit angrenzender Terrasse, sowie der „Gift Shop“, in welchem Bond sich über Tarot-Karten informiert und auch welche kauft. Dieser Shop befindet sich heute aber bereits am Eingang des Hotels.
Unter dem Vorwand, wir würden für unsere Hochzeitsreise das „Sans Souci“ in Erwägung ziehen, ermöglichte uns Javia eine Führung über die Anlage, bei der ich einige Fotos der Drehorte machen konnte.

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Leider hatten wir nicht die Möglichkeit, einen Blick in die „Roger Moore Suite“ zu werfen. Diese heißt wirklich so.

Die weitere Fahrt führte uns in einen Ort namens Oracabessa. An einem recht unscheinbar wirkenden Tor machten wir halt und fragten den dortigen Wachmann, ob wir durchgehen könnten. Es war das Haus „Golden Eye“, in dem Ian Fleming seine Romane schrieb und jedes Jahr für mehrere Monate zu hause war. Leider war uns ein Zutritt nicht möglich, da das Haus an Gäste vermietet werden kann. Für 3.000 € pro Nacht ist man dabei.
Daher gibt’s hier nur dieses unzufriedenstellende Foto:

[img]http://fbcdn-sphotos-b-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/1461392_10201388822618336_969139827_n.jpg[/img]

Unsere äußerste östliche Entfernung erreichten wir heute nahe der Stadt Port Maria. Dort besuchten wir das Anwesen des Fleming-Freundes, Schauspielers und Künstlers Noel Coward. „Firefly“ ist ein wunderschöner Ort mit einer herrlichen Aussicht über die Bucht. An einem Platz wie diesem mussten 1972 die Aufnahmen von Kanangas Feldern entstanden sein (auch wenn wir wissen, dass der Drehort nicht hier war).

[img]http://fbcdn-sphotos-h-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/1458454_10201388823578360_781265399_n.jpg[/img]

Auf dem Rückweg sind wir dann – wie bereits auf dem Hinweg – am relativ neuen „Ian Fleming International Airport“ vorbeigefahren und haben diesmal ein Bild von diesem 3. Internationalen Flughafen Jamaikas (neben Montego Bay und Kingston) gemacht.

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Unsere weitere Rückfahrt brachte uns an der Küste zwischen Rio Nuevo und Tower Isle vorbei. Dies ist nicht nur deshalb interessant, weil in Tower Isle mit dem „Couples Tower Isle“ ein „Schwester-Hotel“ des „Couples Sans Souci“ steht, sondern v.a. auch deswegen, weil an dieser Küste das (damals künstlich errichtete) “ Kananga-Haus stand, das Bond und Quarrel Junior vom Boot aus auf dem Hügel sehen. Heute gibt es hier viele Häuser, somit können diverse noble Eigentümer für sich in Anspruch nehmen, dort zu wohnen, wo einst das Kananga-Haus stand.
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Freitag, 6. Dezember 2013, 14:55

Unser nächstes Ziel sollte der White River nahe Ocho Rios sein, also einer der buchstäblichen 8 Flüsse Ocho Rios'. Wir switchen somit wieder zum Erstlingsbond „Dr. No“ zurück.
Als wir Halt auf einer Brücke über dem White River machten und einige Bilder knipsten…

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…kam Javia eine Idee. Er kennt hier einen Fischer, der uns - wenn wir denn wollten - für einen gewissen Betrag mit dem Boot den White River hoch- und wieder runterfahren könne und uns danach mit aufs Meer hinaus nehmen könne, um von der See-Seite her „Laughing Waters“ zu sehen, also jenen Strand mit der Szene Honey Riders, der uns am Morgen von der Landseite aus verwehrt blieb.
Gesagt getan.
Richie und sein Kollege Mikey nahmen uns für ca. 1 Stunde in ihrem Boot auf.
Somit hatten wir eine exklusive Tour mit Einheimischen, die der „normale“ Tourist nicht hat.

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Meine Freundin und ich.

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Mikey.

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Es ist erstaunlich, wie authentisch der White River die Szenen der Flucht Bonds, Honeys und Quarrels auch nach über 50 Jahren widerspiegelt. Auf dem recht kurzen Stück wähnt man hinter jedem Busch einige Bambusrohre aus dem Wasser herausragen, die auf sich versteckende Crab Key Besucher schließen lassen.

[img]http://fbcdn-sphotos-e-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/1480637_10201388826458432_393244854_n.jpg[/img]

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Danach gings durch Schilf auf das offene Meer raus. Zur Rechten gabs dann den FKK-Strand des „Couples Sans Souci“ zu sehen. Ein weiterer Beweis dafür, wie eng die Locations von „Dr. No“ und „Live and let die“ miteinander verwoben sind. Auf Bilder hab ich aus ästhetischen Gründen an dieser Stelle verzichtet. :D

Die Bootsfahrt zu „Laughing Waters“ führte uns auch wieder an „Reynold’s Pier“, also an Dr. Nos Versteck auf Crab Key, vorbei – diesmal von der Seeseite. So muss es sich angefühlt haben, als Prof. Dent trübersetzte.

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Nach 3 weiteren Minuten lagen wir mit dem Fischerbots Richies vor der Küste von „Laughing Waters“. Leider hat sich sehr viel getan seit Ursula Andress 1962 dem Wasser entstieg. Mehrere Hurricanes hatten den auch 1962 schon sehr schmalen Strand vollends weggespült, so dass außer dem Wasserfall, der heute wesentlich größer ist als damals, nicht mehr viel auf diese legendäre Szene hindeutet.

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Richie und Mikey setzten uns danach am vereinbarten Treffpunkt wieder ab, wo Javia auf uns wartete.
Ein wahres Highlight des Urlaubs. Die befürchtete Schelte meines Mädels über die Annahme eines solchen „riskanten“ Angebots blieb aus und wich der Begeisterung über eine außergewöhnliche Tour.
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Freitag, 6. Dezember 2013, 14:56

Als nächster und letzter großer Punkt des heutigen dritten Tour-Tages stand das Restaurant „The Ruins at the Falls“ auf dem Programm. Das Restaurant hat zur Zeit leider geschlossen und wird renoviert. Also ähnlich wie das am 1. Tag besuchte „Morgan’s Harbour Hotel“ in Kingston. Und nicht nur damals hatten wir das Glück, alles sehen zu dürfen – auch heute war uns das Glück hold. Wobei „Glück“ vielleicht nicht der richtige Begriff ist. Wir hatten mit unserem Javia ganz einfach die richtigen Beziehungen. Zu Javias Bekannten zählen eben nicht nur sympathische Fischer auf dem White River, sondern u.a. auch Gärtner, die sich um das „Ruins“ kümmern. Somit hatten wir die Möglichkeit, ganz alleine einen Blick in jene Anlage zu werfen, die in „Live and let die“ 1972 als Drehort der Show Baron Samedis gedient hat. „Samedi ist französisch und bedeutet ‚Sonnabend‘!". Heute war Sonnabend. Und es schien unserer zu sein. Überwältigend war dieser Platz, der im Film in Kombination mit Szenen aus dem „Couples Sans Souci“ in Ocho Rios und dem „Half Moon Bay Club“ in Montego Bay Bonds Hotel auf San Monique doubelte.

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Wir bekamen nun die Möglichkeit, auf den Wasserfall des „Ruins at the Falls“ hochzusteigen und den Fluss aufwärts zu waten. Manchmal nicht ganz ungefährlich kamen wir Meter für Meter voran. Beeindruckend war, wie mein schon etwas älterer Gärtner mit einer ungeheuren Trittsicherheit hochspurtete. Meine Freundin war aus Sicherheitsgründen lieber zurückgeblieben.
Unser Ziel war ein Ort names „The Garden“. Hier wurden die Szenen gedreht, als Bond und Rosie mit dem Auto abbiegen und dann ein Frühstück „dort oben bei den Hügeln da unten“ zu sich nehmen.

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Wir bedankten uns bei unserem Ruins-Führer und fuhren weiter gen Westen und kamen nochmals am „Reynold’s Pier“ vorbei. Diesmal machten wir aber kurz dahinter Stopp, um einen Blick auf „Secret Water“ zu bekommen. Der sich heute in Privatbesitz befindende schön anzuschauende Wasserfall war 1972 die Stelle, an der Bond und Quarrel Junior mit dem Schlauchboot anlegen, bevor Kanangas Ölfelder in die Luft gesprengt werden.
Daher gibt’s nur Bilder aus der Ferne.

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Ich bei der Arbeit.

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Der 3. Tour-Tag war vorbei. Wir waren begeistert. Javia hatte uns nicht zu viel versprochen gehabt.

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Meine Freundin Janina, Javia und ich.

Vielen Dank nochmals für die 3 tollen Tage an unsere beiden Reiseführer Javia und Glen.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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Freitag, 6. Dezember 2013, 14:56

Tag 4 - Montego Bay, YS Falls, Black River

Da wir inzwischen die meisten Locations besucht hatten, bot unser vierter Tour Tag nur noch die Location „Gunpoint Wharf“ in Montego Bay. Von dem Ort, an dem Bond und Rosie erstmals auf Quarrel Junior treffen, ist heute nicht mehr viel geblieben. Hotels und Grünanlagen wechseln sich ab. Daher ist es unmöglich die exakte Stelle zu finden. 2 Schnappschüsse sollen daher genügen.

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Die weitere Tour zu den YS Falls und dem Black River, dem einzigen Fluss Jamaikas mit frei lebenden Krokodilen, war sehr interessant, hat aber nichts mehr mit Bond zu tun. Dies spare ich daher aus. Berechtigt ist aber der Name dieses "schwarzen Flusses" im Gegensatz zum hellen "White River" mit klarem Wasser.






Tag 5 – Dunn’s River Falls, Dolphin Cove

Der 5. Tag unserer Tour führte uns neben der Dolphin Cove, bei der man mit Haien, Rochen oder auch Delfinen schwimmen kann, zu den berühmten „Dunn’s River Falls“, der vielleicht berühmtesten Natur-Attraktion Jamaikas.

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Die Wasserfälle sind im Gegensatz zu den gestrigen YS Falls in öffentlicher Hand und daher wohl ausgebauter und bekannter. Die YS Falls hatten mir aber fast ein wenig besser gefallen. Zu touristisch erschlossen wirken jene „Dunn’s River Falls“, in denen 1962 Sean Connery und Ursula Andress ein Bad genommen haben, um sich anschließend nebenan näher kennenzulernen.
Aber Spaß gemacht hat es dennoch, die Wasserfälle hochzulaufen – ein Umstand der in Deutschland aus Sicherheitsgründen längst verboten wäre.

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Hier ein Eindruck davon, was für eine Massenabfertigung es bei den „Dunn’s“ ist. Und wir hatten uns noch extra einen Tag ausgesucht, an dem kein Kreuzfahrtschiff in Ocho Rios hunderte von Urlauber für einen Tag an Land spült, die allesamt zu den „Dunn’s“ wollen.

*****

Abschließend bleibt mir nur, meine Begeisterung für ein Land zu zeigen, das - auf einem Gebiet halb so groß wie Hessen - unheimlich viel zu bieten hat. Eine interessante Bevölkerung, die den Begriff „cool“ absolut rechtfertigt.
Ich war überrascht, wie viel von den Drehs, die bereits über 40 bzw. über 50 Jahre zurückliegen, noch zu erkennen ist. Bis auf die weit entfernten Aufnahmen mit dem Doppeldeckerbus auf der Strecke zwischen Johnson Town und Lucea und in Alligator Pond hatten wir alles geschafft.

CU, Jamaika – vielleicht ja zur Hochzeitsreise ins „Couples Sans Souci“.

YA MON!

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"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Django

Der Andere

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Freitag, 6. Dezember 2013, 14:59

Danke für die tollen Bilder, Kronsteen :)

ollistone

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Freitag, 6. Dezember 2013, 15:16

Wow. Respekt.
"Morgen spreche ich endlich mit Malone."

Felix Leitner

Witwe Bolte

  • »Felix Leitner« ist männlich

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Freitag, 6. Dezember 2013, 15:38

Super, Kronsteen! Toller Bericht.
"I don't like your manner." "I'm not selling it."

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13

Freitag, 6. Dezember 2013, 15:40

TOLL! Super Bericht und klasse Fotos. Mein Neid (sprich: Bewunderung) ist euch sicher :)

  • »Mr. Fogg« ist männlich

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14

Freitag, 6. Dezember 2013, 15:45

Kronsteen!
Danke für die Chance der Teilhabe!
Ich ahne, was ich empfunden hätte:
Große Freude über die Erfüllung einer Sehnsucht -
gemischt mit einer leichten Melancholie darüber, dass wir nicht mehr das Jahr 1962 schreiben.

Nochmals: Vielen Dank!
God save the Queen!

Zardoz

MI6 Staff

  • »Zardoz« ist männlich

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15

Freitag, 6. Dezember 2013, 20:00

Vielen Dank für die bondigen Fotos, Kronsteen! :thumbup:

Bei diesem Anblick kann man ja so richtig neidisch werden. In jedem Fall entfachen die Bilder wieder die Lust nach DN und LALD - gerne auch bei einer gepflegten Tasse Jamaica Blue Mountain.
"Fuck you, I'm going to Hollywood!"

16

Freitag, 6. Dezember 2013, 21:37

Wahnsinn(iger) Thomas 8)

hat Spaß gemacht Deinen Bericht zu lesen und Deine Begeisterung nachzuvollziehen.
Was für einen Zeitpunkt hat Deine Freundin für den letzten Satz bestimmt? :)

Vielen Dank und schönes Wochenende
Viele Grüße
Benno-Imn

=> Benno-Imn: Meine James Bond 007 Collection

Don-Corleone

009 - Killed in East Berlin - Dressed as a clown with a fake Faberge egg in my hand

  • »Don-Corleone« ist männlich

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17

Samstag, 7. Dezember 2013, 09:36

Wow Thomas, was ein genialer Bericht 8o - deine "Vorab Appetizer" haben nicht zuviel versprochen :thumbup: Das nächste Forumsmitglied das den Titel " DR. Bondlocation" verdient.
Schönes Gewehr, passt eigentlich mehr zu einer Frau. - Verstehen Sie etwas von Waffen Mr.Bond ? - Nein, aber etwas von Frauen.

  • »DoctorNo« ist männlich

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18

Samstag, 7. Dezember 2013, 12:48

Überragend, Kronsteen!

Vielen Dank für deine Eindrücke. Hab bei weitem noch nicht alles gelesen, soviel Informationen und Impressionen auf einmal :thumbup:

19

Samstag, 7. Dezember 2013, 17:22

.
Besten Dank für diesen umfangreichen, grandiosen Beitrag, Thomas. :thumbsup:

Ich gehe mal davon aus, dass das "Forumstriumvirat" beim nächsten großen Fernsehabend in Nürnberg geanu weiß welche zwei Bondfilme auf dem Programm stehen werden, wobei ein kulinarischer Schlangenfraß dann doch besser außen vorbleiben sollte :D .


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Rico Royale

The Man behind the GunBarrel

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Samstag, 7. Dezember 2013, 20:59

Einfach unglaublich wie viel noch erhalten ist. Das muss ja noch 10 mal besser gewesen sein als eure Tour durch die Schweiz.
Agent 007030