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AnatolGogol

Supernase

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21

Montag, 30. Dezember 2013, 10:53

Ich bekenne mich ganz klar zur Pro-Hut-Fraktion (auch wenn ich selber keine trage)! :D
Einen behüteten Bond würde ich sehr gerne wieder sehen. Auch fehlt mir das beiläufige Gequalme, da geht mir die Political Correctness entschieden zu weit.
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

  • »Mr. Fogg« ist männlich

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22

Montag, 30. Dezember 2013, 13:59

Ich bekenne mich ganz klar zur Pro-Hut-Fraktion (auch wenn ich selber keine trage)! :D
Einen behüteten Bond würde ich sehr gerne wieder sehen. Auch fehlt mir das beiläufige Gequalme, da geht mir die Political Correctness entschieden zu weit.

In allen Punkten: JA!
God save the Queen!

Mister Bond

Felix Leiter

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23

Montag, 30. Dezember 2013, 21:59

Dennoch weist er für mich erhebliche Defizite aus, die ihn für mich weit ins untere Mittelfeld befördern: Etwa der Fruchtbaum-Score,

:thumbsup:

oder die grauslich gemachte "Autoverfolgung" (und da gibt es echt Leute, die sich an den Disco Volante-Effects in TB stören...). DN wirkt insgesamt in vielen Punkten einfach noch sehr unbeholfen. Da hatten andere - spätere - Filmreihen einen wesentlich besseren, routinierten Start (man denke nur an Indiana Jones) und es grenzt eigentlich schon beinahe an ein Wunderr, dass es 1. nach DN weitere Bondfilme gegeben und dass diese 2. nicht auf B-Movie-Niveau blieben. Von daher ist der Qualitätssprung zu FRWL wirklich gigantisch, denn dieser Film besass bereits sämtliche Merkmale, die einen guten und typischen Bond-Film ausmachen.

Ich sehe das auch so, möchte aber zu Gute halten, dass DN doch das niedrigste Budget aller Bondfilme hatte.


Und natürlich die bereits erwähnte Chemie zwischen Connery und Andress. Die beiden verstanden sich bekanntlich beim Dreh ja von der ersten Minute an prächtig und blieben seitdem über die ganzen Jahrzehnte freundschaftlich verbunden (herrlich, wenn die Andress bei Interviews in ihrem breiten schwiizerdütsch von „Schoooon“ spricht) und diese Chemie kommt im Film einfach spürbar rüber. Connery hatte eigentlich immer eine gute Chemie mit seinen Leading Ladys, aber in DN ist das für mich schon einzigartig.

Findest du wirklich? :huh: Connery und Andress blieben nach Dreharbeiten wohl befreundet, aber ich finde die Szenen zwischen ihm und Bianchi, Blackman, Eaton, Auger und Paluzzi wesentlich prickelnder und intensiver. Wesentlich!


Hmm, DN sieht jetzt aber auch nicht altmodischer aus als FRWL, und ist insgesamt betrachtet sogar viel typischer als dieser. Auch GF sieht für mich ähnlich altmodisch aus. Das liegt vor allem daran daß der Übergang in die Moderne was Moden und auch den Stil der Filme betrifft sich erst so richtig ab Mitte der 60ger entwickelt hat.
Gefühlt hat es auch damit zu tun daß Bond hier noch oft Hut trägt. Und vielleicht auch ein wenig daß im 1,66:1 Format gedreht wurde. Erst TB war der erste Scope Film.

Dann verstehst du den Begriff "altbacken" wohl nicht ganz, zumindest nach meinem Verständnis.
Das hat rein gar nix mit der Mode oder dem Bildformat zu tun.
Oder du hast die Vorwürfe lediglich missverstanden. Zumindest ich sprach nicht davon, dass er altmodisch aussieht.
FRWL hat einfach wesentliche Thrillerelemente, welche auch noch heute in Filmen funktionieren und GF war die erste Blaupause. Witz, Tricks, Spannung.
Wie ich schon früher schrieb, DN wirkt eher wie ein alter Detektivfilm unter Palmen, im Stile der alten Groschenromane.


@an die Hut-Fraktion:
Dann guckt mal genauer hin, welche männlichen Personen heute tragen und welche Sorte von Hut.
Zum einen die klassischen Hutträger, welche aber mindestens 60 sind und dann die Jugendlichen und Twens mit diesem eben nicht klassischen Look.
Alles definitiv nichts für Bond :thumbdown:

Feirefiz

The Other Fellow

  • »Feirefiz« ist männlich

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24

Montag, 30. Dezember 2013, 22:56

Ich schaue gerade mal wieder DN und muss sagen, wie einige andere hier war, bin und bleibe ich Fan dieses Films. Natürlich ist alles 1-2 Nummern kleiner, aber in nuce ist fast alles vorhanden, was Bond ausmacht – Thrill, Exotik, Fantastik, veredelter Pulp etc.. Wie schon gesagt, ist DN nüchterner Agentenreißer und märchenhafter Abenteuerfilm, zerfällt für mich aber nicht in zwei heterogene Hälften, sondern bildet eine stimmige Einheit. DN versprüht für mich immer wieder den Zauber des Anfangs, ohne den alles Folgende nicht denkbar wäre, er ist der unmittelbar darauf geschliffene Rohdiamant, dessen Ecken und Kanten und partielle Sprödigkeit aber gerade angesichts der späteren, gewiss oft qualitativeren Routine besonders charmant sind. Viel wird vorweggenommen, viel wird präfiguriert, viel ist schon da (der Über-Villain und sein SF-Domizil z.B.), und dies ist gewiss nicht der einzige Bond, der Patina angesetzt hat. Im Übrigen habe auch ich Freude an dem Hutträger Bond, doch glaube ich ebenfalls nicht, dass das bei aller Retro-Mode heute noch funktionieren würde. Da wäre ein rauchender 007 sicher eher zu vermitteln, doch wird das Hollywood wohl nie mehr zulassen. Sollte Bond aber auch noch dem Alkohol entsagen, ginge es endgültig an die Substanz.
"How do you make a hero logical? You don't, and you must accept that.
The illogic is what makes something like Superman. The more rational a
story you try to write about Superman, the more you kill him."
(Dan Barry)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Feirefiz« (31. Dezember 2013, 01:10)


Maibaum

00-Agent

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25

Dienstag, 31. Dezember 2013, 11:01


Dann verstehst du den Begriff "altbacken" wohl nicht ganz, zumindest nach meinem Verständnis.
Das hat rein gar nix mit der Mode oder dem Bildformat zu tun.
Oder du hast die Vorwürfe lediglich missverstanden. Zumindest ich sprach nicht davon, dass er altmodisch aussieht.
FRWL hat einfach wesentliche Thrillerelemente, welche auch noch heute in Filmen funktionieren und GF war die erste Blaupause. Witz, Tricks, Spannung.
Wie ich schon früher schrieb, DN wirkt eher wie ein alter Detektivfilm unter Palmen, im Stile der alten Groschenromane.




Stilistisch ist DN ein Kind seiner Zeit, und besser gealtert als so mancher spätere Bond. Da die 2. Hälfte von DN dann bereits den Übergang vom Thriller zum Abenteuerfilm vollzieht ist er auch in dieser Hinsicht typischer für die Reihe als FFWL. Und auch mit seiner Urlaubsatmosphäre passt er besser. Das einzige was wirklich fehlt zum typischen Bond sind die großen Actionszenen, die hier noch sehr redundant sind. Das ist in GF aber auch noch alles sehr schlapp gelöst. Das geht erst so richtig mit TB los.
aber auch ich sehe GF als den ersten "richtigen" Bond Film.

FRWL ist tatsächlich ein Thriller (während die meisten Bonds ganz klar wie Abenteurerfilme funktionieren) aber für mich ein nur mäßig interessanter verglichen mit anderen Werken aus dieser Zeit. Oder überhaupt mit Thrillern allgemein von der Stummfilmzeit bis in die Gegenwart.

Jedenfalls wirkt DN auf mich nicht altmodischer als FRWL, egal wie ich den begriff "altmodisch" verwende.

Mister Bond

Felix Leiter

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26

Dienstag, 31. Dezember 2013, 13:11

Stilistisch gesehen sind doch alle Filme, die in ihrer Epoche spielen, ein Kind ihrer Zeit.
Das sieht man an der Mode, am Lifestyle, an der Technik.
DN ist aber der einzige Bondfilm, welchen ich noch locker früher ansiedeln könnte.
Und nochmal, mit altbacken meine ich die Art des Films: weniger Actionthriller/Actionabenteuer als Jerry Cotton unter Palmen mit diesen Fruchtbaum-Score.

Maibaum

00-Agent

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27

Dienstag, 31. Dezember 2013, 13:35

Das finde ich jetzt überhaupt nicht.

Aber ab Mitte der 60ger sahen Filme generell weitaus moderner aus, da kam ein großer Sprung was Ästhetik, Inszenierung und Inhalte betraf. Das war bedingt durch das Auflösen filmischer Konventionen seit 1959, den rasanten gesellschaftlichen Wandel (sowohl was das Denken als auch die Moden betrifft), und eine große Verschiebung dessen was die Zensur erlaubte. Ende der 60ger wurden Filme gedreht die 5 Jahre vorher fast undenkbar schienen.

  • »danielcc« ist männlich

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28

Donnerstag, 9. Januar 2014, 12:23

Dr. No, 1962, Regie: Terence Young


Grade heute in der "Craig-Era" ist es wunderbar die Ursprünge des Film-Bonds zu sehen, denn im Grunde ist grade ein Film wie QOS oder SF doch sehr nahe an Dr. No:

- viele Außenaufnahmen
- auch Landschaften und Gegenden die nicht wie aus dem Ei gepellt aussehen
- viel Atmosphäre durch die Landschaften und Außenaufnahmen
- harte Fights
- ein Bond, der durchgehend ernst ist (was nicht gleichzusetzen ist mit humorlos), und dessen Sprüche noch wirklich sarkastisch/zynisch wirken und nicht wie selbst-parodisierende Onelinern, die wie aufs Stichwort kommen und Bond nur zu sich selbst sagt (bzw. in Richtung Zuschauer)
- eine weitgehend gradlinige, eindimensionale Story, die wenig Ausschweifungen zulässt

Dr. No profitiert heute davon, dass die später bis zum Exzess ausgelutschte Bond-Formel damals noch nicht entwickelt war. Dafür kann der Film natürlich nichts, es lässt ihn aber immer noch sehr frisch und nicht verbraucht wirken. Hier schließt sich der Kreis zu QOS, der natürlich 46 Jahre später bewusst teilweise die Bond-Formel missachtet.

Dr. No ist für mich heute, nach häufigem Sehen, einer der besten Bondfilme, weil er zunächst mal ein guter Film ist, ein spannender Film, spannend in einzelnen Szenen, aber auch mit einer spannenden Grundstimmung. Es gibt eine klare Mission, die praktisch schon in der ersten Szene etabliert wird. Bonds Auftrag ist klar, er ermittelt kontinuierlich und zielstrebig, es gibt keine unsinnigen und verkomplizierenden Neben-Plots, wie sie in den heutigen Filmen häufig Überhand nehmen. Einzelne Szenen sind bis heute in der Serie unübertroffen (der kaltblütige Mord am Professor Dent, die Szene mit der Spinne im Bett...), andere Szenen werden heute immer wieder gerne kopiert (Bonds Ankunft am Flughafen, siehe auch in QOS), wieder andere Szenen suchen bis heute ihres Gleichen, was die Erzeugung von "Atmosphäre“ angeht (wie Bond im Haus auf den Professor wartet...).

Dr. No ist praktisch der erste und letzte Bondfilm, der sich nahezu auf eine exotische Location konzentriert (YOLT und TMWTGG sind nicht ganz so eingeschränkt), davon aber profitiert. Hier erhält man wirklich noch das Gefühl, dass Bond fernab von "zuhause" auf sich allein gestellt ist, etwas das die Serie damals ausgemacht hat und sich heute so kaum noch nachvollziehen lässt, da jeder sich einen exotischen Urlaub leisten kann und man dank Internet und Handy nie wirklich abgeschottet ist.

Der Film hat meiner Meinung nach zwei starke Drittel. Im ersten Drittel lernen wir Bond kennen, wir machen Bekanntschaft mit seiner Welt von Luxus, Frauen und Spionage. Im zweiten Drittel passiert ständig etwas Neues und man taucht als Zuschauer absolut mit Bond ein in das exotische Abenteuer.

Erstaunlicherweise lässt der Film für mich dann leicht nach, wenn er spannend werden sollte, nämlich wenn endlich Dr. No im Film auftaucht (nach ca. 1 Stunde!). Dies liegt für mich zum einen an dem starken Kontrast der gebauten Kulissen zu den vorhergehenden Außenaufnahmen (nach dem Motto: "So, die Exteriors sind im Kasten, jetzt geht’s nach Pinewood"), zum anderen aber auch daran, dass einige Szenen zu lang sind und man eigentlich nicht weiß, warum sich Dr. No überhaupt so lange mit Bond beschäftigt (ein Problem, welches in vielen der folgenden Filme wiederkehren sollte aber eben in manchen doch sehr schlüssig gelöst ist).

Nichtsdestotrotz ist der Dialog mit Dr. No stark und nimmt schon viel vorweg, was später immer wieder aufgegriffen werden sollte – aber wohl nur bei GF übertroffen werden sollte. Dr. No ist ebenbürtig und nicht so allgegenwärtig, dass er nicht mehr bedrohlich wirkt. Der Film behält eine mysteriöse Stimmung bis zum Schluss. Dr. No ist gemessen an der geringen Screentime sicher die beste Bösewicht-Figur in der Serie. Fast hätte man sich einen so majestätisch, stoischen Joseph Wiseman später als Blofeld gewünscht.
Während die Dialoge mit Dr. No sehr gut sind, fallen vor allem die Szenen zwischen Bond und Honey in deren Zimmer etwas ab, da die anfängliche „Würze“ ihrer Beziehung nicht weiterentwickelt wird – in der Tat ist Honey im Rest des Films dann überflüssig und ihre Anwesenheit in keinster Weise dramaturgisch gerechtfertigt. Klar, dies waren noch nicht die Zeiten, in denen Bondgirls unterstützten oder gar eine eigene Motivation mitbrachten.

Auch das Ausbrechen Bonds am Ende wirkt etwas träge und surreal (Überbleibsel der Romanvorlage, die hier noch ausschweifender ist). Der Showdown hat zwar die typischen Bond-Showdowns eingeführt, leider finde ich diese später aber eher enttäuschend. Nach einem so schönen und "echten" Abenteuer, scheint der Kampf im Reaktorraum als Dämpfer.
Dennoch ist positiv festzuhalten, dass Bond die Mission alleine zu Ende bringt und der Showdown auch erfreulich kurz und konsequent ist. Spätere Bondfilme sollten hier deutlich langatmiger werden.

Faszinierend ist wirklich die totale Beschränkung auf Dr. Nos Hauptquartier im letzten Drittel. Man dringt mit Bond ein und es vergeht keine Sekunde mehr, die man nicht mit Bond verbringt. Er ist vollkommen auf sich allein gestellt und hierdurch unterscheidet sich der Film von allen die folgen sollten. Man stelle sich die Inszenierung heute vor: Es gebe Zwischenschnitte vom besorgten M und Moneypenny in England, es gebe Szenen mit einem wartenden Leiter auf der Insel, es gebe Aufnahmen von den Vorbereitungen des Raketenabschusses. All das fehlt hier, da es auch den Fokus verlagern und die bedrückende Atmosphäre zerstören würde. Man bleibt bis zum Ende mit Bond von der Außenwelt abgeschnitten.

Nicht nur was das Ende angeht, muss man die hervorragende Arbeit von Ken Adam würdigen, der aus mit einem damals sehr niedrigen Budget geschafft hat, den Film hochwertig und exotisch aussehen zu lassen.

Man kommt nicht drumher bei einem Bondfilm über die Action zu sprechen. Aus heutiger Sicht mag Dr. No da nicht viel zu bieten haben, dennoch gilt Dr. No heute als Geburt des modernen Actionfilms. Die kurzen, heftigen Schlägereien, die Autoverfolgung, die Abenteuer auf Krab Key und im Fluss dort sowie der finale Showdown sind auch heute nicht langweilig.

Fazit:
Tolle Action, viel Abenteuer und eine dichte, packende Atmosphäre zeichnen Dr. No aus. Doch erst Sean Connery erfüllt die Rolle und den Film mit Leben. Auch wenn seine Darstellung in den nächsten zwei Filmen noch deutlich an Souveränität gewinnen sollte, so strahlt er doch schon hier eine ungeheure Präsenz aus und füllt die Leinwand.

Alles in allem einer der besten Bondfilme, wenn man (auch) den harten, ernsten und bodenständigen Bond mag. Ein echter Klassiker, den man immer wieder "entdecken" kann und in seiner Gradlinigkeit manchmal mehr zu bieten hat als die fantasievollen Nachfolger, die in ihrer ausschweifenden Vielseitigkeit oft den Blick auf das Wesentliche verstellen: Den Charakter Bond und die Atmosphäre eines exotischen Abenteuers.

Ahab

MI6 Staff

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29

Donnerstag, 9. Januar 2014, 12:45

Hab im Marathon-Thread einige Posts vor dir tatsächlich auch darüber nachgedacht eine ausführliche sachliche Kritik zu schreiben, hab mich dann aber für die Beschreibung meiner subjektiven Empfindungen entschieden.
In meiner sachlichen Kritik wären die allermeisten Punkte die du aufführst genauso vorhanden gewesen. Deine Kritik trifft es für mich hundertprozentig.
Herzlich willkommen im Forum! Ich glaube so langsam bekommen wir einen DN-Fanclub zusammen. ;)

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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30

Donnerstag, 9. Januar 2014, 13:16

Hab im Marathon-Thread einige Posts vor dir tatsächlich auch darüber nachgedacht eine ausführliche sachliche Kritik zu schreiben


Finde ich dennoch ne gute Idee.
Wir könnten somit das alte Thema der "Filmwochen" wieder aufgreifen und jeweils dem Film, der im Marathon grade dran ist, diese 2 Wochen verstärkt widmen. Dies bedeutet sowohl, dass neue Rezensionen, Fragen, Filmfehler (s. Thread) grade für DN sehr willkommen sind. :)
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Ahab

MI6 Staff

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31

Donnerstag, 9. Januar 2014, 13:23

Naja, wie es aussieht passiert das ja gerade schon automatisch. Wer weiß wann es um DN ansonsten eine solch rege Diskussion gegeben hätte.

Wäre wohl auch tatsächlich hilfreich für die Übersicht, wenn man im Marathon-Thread von ausfürhlichen Bewertungen absehen würde.

00Beisser

Grand Slam

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32

Donnerstag, 9. Januar 2014, 14:11

@danielcc: Super Rezension!
Bei manchen Aspekten habe ich mir noch nie so explizit Gedanken gemacht, kann deine Ausführungen aber voll und ganz unterschreiben.

"Gert Fröbe war der beste Gegenspieler, den ich je hatte." - Sean Connery

Spree

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33

Freitag, 30. Mai 2014, 17:32

DN bleibt das Sorgenkind und ist ein heißer Kandidat für die rote Laterne nach dieser Sichtungsrunde. Ein Grund ist wohl, dass mir die Art des Humors in Youngs Filmen wohl nicht unbedingt liegt. Dazu wird die Zweiteilung des Films immer offensichtlicher für mich. Ab Crab Key funktioniert für mich nur noch sehr wenig, der Schurke bleibt genauso blass, wie der ganze Film.

Beste Szenen: Dents Tod, Verhaftung von Miss Taro
Schlechteste Szenen: Drache, Bonds Flucht aus der Zelle und allg. Flucht von Crab Key
JAMES BOND WILL RETURN!

LadyofColour

Anfänger

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34

Donnerstag, 31. Juli 2014, 11:05

Ich bin noch brandneu hier....Sorry,wenn ich noch nicht genau weiss,ob ich das hier posten darf!(Müsste ich mich an anderer Stelle erst noch vorstellen?) Aber in Bezug auf Dr.No habe ich derzeit "leicht Zoff" mit meinen Freunden...Sie behaupten,Ende der siebziger Jahre sei der Film,oder die anderen Bond Streifen,noch garnicht in der ARD gelaufen! Was stimmt nun? Auf YouTube entdeckte ich einen Trailer von einem alten Programmhinweis der ARD von 1985! Lief der erste Bond im deutschen TV also wirklich erst in den achtzigern??!

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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35

Donnerstag, 31. Juli 2014, 11:14

Herzlich Willkommen!

Deine Frage kann ich dir nur unklar beantworten, da ich erst seit den 2000er Jahren das Fernsehen verfolge, aber ich weiß beispielsweise von "Sag niemals Nie" (1983, Kim Basinger, Sir Sean Connery), dass der Film bereits Mitte der 80er erstmals im deutschen Free-TV lief, das wurde noch klassisch von einer Ansagerin angekündigt.
Außerdem wurden ältere Bonds oft selbst im Kino wiederholt, Liebesgrüße aus Moskau z.B. Ende der 70er. Deswegen ist es durchaus möglich, dass auch frühe Filme erst recht spät im "normalen" Fernsehen liefen, wenn auch vielleicht nicht erst in den 80ern.
"L oyalität bedeutet mir wesentlich mehr als Geld."

  • »Mr. Fogg« ist männlich

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36

Donnerstag, 31. Juli 2014, 11:55

Da ich damals "life" dabei war, kann ich sagen: Der erste Bond-Film (des Franchise), der im Fernsehen lief, war "Liebesgrüße aus Moskau", am 9.Juni 1984, 22:15 Uhr auf ARD zu sehen. Sie hielten aus mir unbekannten Gründen auch nicht die Reihenfolge ein, denn eigentlich hätte man mit Dr. No beginnen müssen, welcher dann am 28.12.84 um 20:15 Uhr folgte.
God save the Queen!

Django

Der Andere

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37

Donnerstag, 31. Juli 2014, 11:56

Das stimmt (irgendwo hier im Forum gibt's 'ne Liste dazu): Die Bond-Filme liefen in Deutschen TV erst ab Anfang/Mitte der 1980er! Aus heutiger Sicht kaum zu glauben...

Spree

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38

Donnerstag, 31. Juli 2014, 11:58

Herzlich Willkommen!

Da gibt es hier mit Sicherheit ein paar Experten, die dir das sagen können, aber in meiner Erinnerung kommt das schon hin, dass die Bondfilme erst ab den 80ern im TV gezeigt wurden.
Nach etwas googeln hab ich das gefunden:
Dr No: 28.12.84, 20.15 Uhr
Liebesgrüße war wohl ein halbes Jahr vorher schon dran, davor (80/82) gab es nur die CR-Parodie.
JAMES BOND WILL RETURN!

Django

Der Andere

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39

Donnerstag, 31. Juli 2014, 12:01

@ Mr. Fogg, Du bist eine Minute zuvor gekommen. Und erst noch "präziser" :)

Spree

Bondforumswissenschaftlicher Forscher & Mitglied der QOS-Splittergruppe

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40

Donnerstag, 31. Juli 2014, 12:03

@Django @Mr. Fogg: Dito!
Mensch gibt es hier viele hilfsbereite Kollegen! 8)
JAMES BOND WILL RETURN!