Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das James Bond Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

ollistone

Consigliere

  • »ollistone« ist männlich
  • »ollistone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 115

Registrierungsdatum: 27. Mai 2013

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 5. Juni 2013, 16:49

DER VILLAIN: Alec Trevelyan

Hier die vollständige und archivierte Diskussion.

[img]http://s4.hubimg.com/u/4593259_f520.jpg[/img]

Zitat von »Kronsteen«


Der Villain, der Bond physisch vermutlich am Nächsten kam.[br][br][Dieser Beitrag wurde am 24.11.2012 - 23:46 von Count_Villain aktualisiert]



Zitat von »Sanchez«


Noch keiner, der was zu 006 geschrieben hat? Ok, dann fang eben ich an.

Die Figur des Alec Trevellyan hat eine große Schwäche: Sie ist drehbuchmäßig überladen. Ich meine, da sind so viele Nebenhandlungen, die mit Alec im Film in Verbindung gebracht werden können, die diesen Villain und seine Hitergründe einfach unnötig komplex machen: Seine Freundschaft zu 007, die Geschichte seiner Eltern, die Story mit Janus und dann noch sein komplett blödsinniger Plan, in Sibirien einen Sateliten zu klauen um über eine Station in der Karibik eine Bank in London zu überfallen... Das ganze ist mir irgendwie zu viel des Guten.
Dazu kommt, dass Sean Bean mir als Vilain irgendwie hölzern wirkt, genau erklären kann ich das nicht.

Positiv an der Rolle ist, wie Kronsteen sagte, dass dieser Vilain Bond physisch ebenbürtig ist. Somit wird uns gegen Ende des Filmes wenigstens ein ordentliches Showdown mit einem harten Mann-gegen-Mann-Kampf geboten (Für mich das beste Finale der Brosnan-Ära).



Zitat von »cyrus_poonawalla«


Die beiden sind sich nicht nur physisch ebenbürtig, sondern auch mental: beide haben das gleiche Training durchlaufen, jeder kennt die Gedankengänge des anderen. Alec ist das, was aus Bond hätte werden können, wenn er eben nicht der loyale Terrier Ihrer Majestät wäre, als der Alec ihn tituliert. Das ist für Bond ebenfalls erschreckend. Bond wird hier stärker noch als von Scaramanga in TMWTGG in TMWTGG mit seinen eigenen dunklen Seiten konfrontiert. und das ist Bond auch durchaus klar: er tötet Alec nicht "für England", sondern für sich selbst. Nur oberflächlich geht es dabei um Rache; es geht auch darum, daß Bond sich selber beweisen muss, auf der Richtigen Seite zu stehen: Ja, ich bin der Terrier Ihrer Majestät. Und ich stehe dazu. Denn ich habe diese Entscheidung bewusst getroffen. Alec traf eine andere, die ich auch hätte treffen können. Und das will ich nicht. Ich töte nicht nur Alec, sondern mit ihm diese Alternative.



Zitat von »MisterBond«


Hmm, für mich gehört Trevelyan zu den absolut besten Bondgegenspielern!
Unter meinen Top-5 gehört er auf jeden Fall.
Interessant fand ich auch eine Umfrage in einem Bond-Board von imdb, wo Trevelyan auf Platz drei hinter Blofeld und Goldfinger folgte!
Seinen Charakter finde ich nämlich durchaus interessant. So einer hätte Bond vielleicht auch werden können. Nun gut, wir wissen, Trevelyanms Eltern wurden von England verraten.
Trevelyan hat eigentlcih fast alles was Bond auch hat.
Mit Sean Bean stand auch ein exzellenter Schauspieler zur Verfügung.
Das Handgemenge zwischen ihm und Bond gehört auch zu den besten der ganzen Filmreihe.
Für mich war Trevelyan, der letzte wirklich gute Bondwidersacher. (Le Chiffré wird leider etwas zu früh eliminiert und nicht von Bond).



Zitat von »johndoe«


Sean Bean als 006 ist imo der beste Bondgegner. Und das nicht, weil er Bond nahkampfmässig das Wasser reichen kann, denn da haben Chars wie Oddjob oder Jaws noch viel schlagkräftigere Argumente.
Nein, Sean Bean ist einfach ein sehr guter Schauspieler. Leider wird das viel zu wenig beachtet, aber spätestens seit der Darstellung des Boromir aus LotR sollte das klar sein.
"You may be a lover but you ain't no dancer."