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Mister Bond

Felix Leiter

Beiträge: 1 322

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101

Montag, 26. Januar 2015, 22:47

Schon wieder das leidige Thema. Ähnlich vergleichbar mit der "Eier-Story" in Octopussy :haha:

102

Sonntag, 21. Mai 2017, 11:33

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Nettes bebildertes Portfolio zum Film GOLDFINGER.


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103

Montag, 22. Mai 2017, 20:24

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Nettes bebildertes Portfolio zum Film GOLDFINGER.


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WOW! Tolle Sache. Danke für den Link. :thumbup:

DrShatterhand

Ministerium für kulturelle und intellektuelle Tiefschläge

  • »DrShatterhand« ist männlich

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104

Dienstag, 23. Mai 2017, 10:38

Kann ich mich nur anschließen. Vielen Dank für diesen Link.
The needs of the many outweigh the needs of the few or the one.
I have been and always shall be your friend.
I´ve been dead before.
Live long and prosper.

He is not really dead as long as we remember him.

  • »Mr. Fogg« ist männlich

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105

Sonntag, 22. April 2018, 10:25

Jetzt hat einer meiner ältesten Freunde und Bond-Fan (wir haben uns Ende der 70-er gegenseitig in das Bond.Fieber reingeschaukelt) meinen Golf-Club verlassen!
Ein großer Verlust für mich:
Jede unserer Runden wurde von Zitaten, besonders natürlich aus "Goldfinger", begleitet. Einer spielte mit Penfold Heart, der Andere mit Slazenger (das Los entschied).
Natürlich entbehrt der Club der Stoke-Park-Atmosphäre, und meist waren auch mehr Spieler auf dem Platz als in GF zu sehen sind (dort scheinen Auric und James quasi allein zu sein!).
Golf an sich ist eine schöner Sport, aber mir wird die Würze der Gesellschaft des Eingeweihten fehlen, wenn ich sage: "Ich bin anscheinend zu gut für sie!"

Für eine fruchtbare Beteiligung im Forum bin ich wohl auch zu emotional in das Thema "Bond" verstrickt. Rationale Argumentationen und Beschreibungen von Hintergründen übersteigen meine Fähigkeiten.
Es ist schon so etwas wie "Reine Liebe" (wenn es so etwas überhaupt gibt.).

Dennoch bereitet es mir immer wieder große Freude zu sehen, wie engagiert hier der ein- oder andere Beitrag die Kommunikation ergänzt!
God save the Queen!

DrShatterhand

Ministerium für kulturelle und intellektuelle Tiefschläge

  • »DrShatterhand« ist männlich

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106

Sonntag, 22. April 2018, 21:23

Fruchtbare Beteiligung hängt meines Erachtens nicht davon ab, wie emotional man zu einem Thema eingestellt ist. Wichtig ist, was aus vorgebrachten Geschichten und Argumenten gemacht werden kann. Ich erlebe auch, daß mit Filmzitaten, die ich gerne mal in die Runde werfe, keiner mehr was anfangen kann. Für Phasen kurzer Abwesenheit habe ich mir zum Beispiel das Cover des Romans zu "Terminator 2" kopiert (es zeigt Arnold Schwarzenegger mit Patronengurt um den Körper) und darunter die Sätze "I´ll be back. In 5 minutes." geklebt. Ich habe das Gefühl, bei keinem klingelt´s, wenn er es sieht.
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  • »Mr. Fogg« ist männlich

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107

Sonntag, 22. April 2018, 22:14

Das Problem ist bei mir oft, dass ich das überwältigende Wohlbefinden, das mir bei Sichtung der Filme oder/ und Bücher zuteil wird schwierig bis gar nicht in Worte zu fassen vermag.

Und was das Zitaten-Verständnis angeht...es hat natürlich seine Vorteile, wenn die Urheberschaft mancher Sprüche aus Unkenntnis der Quellen mir zugeschrieben wird...aber andererseits vermisse ich dann oft jene unausgesprochene Übereinstimmung, die ich in der Gegenwart alter Weggefährten geniesse.
God save the Queen!

Spree

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108

Donnerstag, 3. Mai 2018, 23:41

Für deinen Verlust bedaure ich dich, werter Mr. Fogg. Jedoch freut mich die Beteiligung am Forum.
Dass Zitate in Unkenntnis dir zugeschrieben werden, entbehrt nicht eines gewissen Charmes und Humors.

@Dr. Shatterhand: Ich find's witzig!! :D

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  • »Mr. Fogg« ist männlich

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109

Dienstag, 8. Mai 2018, 10:51

@Spree: Wenn es Dich mal in unsere Gegend verschlägt, sag bescheid! Du spielst doch noch Golf, oder? Wie sieht Dein Handycap jetzt aus?
Aber - wie auch immer: Meine Einladung steht! :thumbup:
God save the Queen!

Spree

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110

Mittwoch, 9. Mai 2018, 09:23

Ich bin ehrlich gesagt seit der Geburt meines Kindes vor 3 Jahren gar nicht mehr zum Golfen gekommen.
Auch Trips in den Norden sind leider recht unrealistisch, aber falls es jemals klappt, werde ich mich natürlich melden!
Im Gegenzug auch an dich dieselbe Einladung, falls es dich mal nach Bayern verschlägt. :thumbup:

I never left!

  • »Mr. Fogg« ist männlich

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111

Donnerstag, 10. Mai 2018, 08:13

Stimmt schon: Golf und Kind ist kaum kompatibel!
(Ich habe einen Ansatz zur Lösung des Problems gefunden: Einer meiner Söhne ist ebenfalls Mitglied im Club. :thumbsup: )
Ich selbst hänge jedoch auch immer noch auf einem hohen Handicap rum. Aber: Die Zeit arbeitet für uns!
Dir in dem Zusammenhang erstmal einen würdigen "Vatertag"! :)
God save the Queen!

Spree

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Donnerstag, 10. Mai 2018, 23:58

Vielen Dank, dir ebenso!
Ein kleines Plastikgolfset habe ich meinem kleinen schon besorgt. Demnächst werden wir mal mit ihm auf die Range fahren, und sei's nur ne halbe Stunde. Und wenn wir es schaffen, dass auch er irgendwann Feuer fängt, wird auch unser Handicap wieder runter gehen.

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Scarpine

Verschlagener Korse

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113

Montag, 20. Mai 2019, 22:45

James Bond 007: Goldfinger

Bond Marathon # 00…3; Originaltitel: Goldfinger, GB 1964, Regie: Guy Hamilton, Drehbuch: Richard Maibaum und Paul Dehn nach dem Roman von Ian Fleming, Darsteller: Sean Connery, Honor Blackman, Gert Fröbe, Shirley Eaton, Tania Mallet, Harold Sakata, Bernard Lee, Lois Maxwell, Cec Linder, Burt Kwouk, Martin Benson, Michael Mellinger, Desmond Llewelyn u. a., Premiere: 17. September 1964

Zitat von »James Bond 007: Goldfinger«

In Miami soll 007 auf Geheiß von M den englischen Exzentriker Auric Goldfinger beobachten. Goldfinger betrügt beim Kartenspiel mithilfe seiner blutjungen Assistentin Jill Masterson. Bond torpediert die Glücksmasche des feisten Lebemannes und verführt die aparte Blondine. Doch wenige Stunden später ist die junge, lebenshungrige Frau tot – ermordet. Ihr Körper ist komplett mit Gold überzogen. Die grausame Rache des Mannes, der von dem schimmernden Edelmetall besessen zu sein scheint. Im Auftrag seines Chefs soll 007 allerdings kühl und professionell lediglich dem Verdacht nachgehen, ob Goldfinger Schmuggel im großen Stil betreibt. In der Schweiz gerät Bond bei seinen Nachforschungen allerdings in Gefangenschaft und macht die Bekanntschaft der Ganovenbraut Pussy Galore. Zurück in den USA erfährt 007 schließlich das ganze Ausmaß von Goldfingers hochfliegendem Plan, der das weltweite – auf den Goldpreis aufbauende - Finanzsystem erschüttern könnte. Wird James Bond den Wahnsinnigen aufhalten können…?

Zitat von »Scarpine (2013)«

Der Agententhriller als phantastisches Phänomen. Sean Connerys drittes 007-Abenteuer zementiert endgültig die Blaupause für alle folgenden Bondstreifen. Sarkasmus, Ironie und eine abgehobene Leichtigkeit vollenden den bondschen Stil-Cocktail. In der Folge avancierte "Goldfinger", aufgrund seiner ikonischen Ingredienzien und seiner Coolheit, mit völliger Berechtigung zum Kultfilm. Mögen dem Zuschauer manche technischen Defizite und Pannen, die bei den frühen Bondfilmen noch vorhanden waren, auch hier ins Auge fallen, so werden sie doch von der einmalig-erhabenen, ja geradezu "goldenen" Aura dieses Werks hinweggefegt. Das erste Meisterstück der Reihe.

Es gibt nur wenige Streifen in der Filmgeschichte, deren Ruf ihnen sprichwörtlich meilenweit vorauseilt. Goldfinger ist so ein Film. Und es ist jedes Mal aufs Neue beeindruckend, wie es dieses Werk schafft, auch nach 55 Jahren (und sechs Abstinenz-Jahren meinerseits) dem Erwartungsdruck standzuhalten. Dabei ist der Film sicherlich alles andere als frei von Schwächen oder gar sonderlich zeitlos arrangiert. Aber es ist diese magische Aura, die all diese Punkte mühelos nivelliert. Das ist es wohl, was einen Kultfilm ausmacht. Kritikpunkte könnte man einige anführen: Von schlechten Tricks (Tillys Unfall), über hanebüchene Story-Wendungen (Pussys "Hau-ruck-Bekehrung"), unfreiwillige Komik ("Das Baby schläft") bis hin zu völlig farblosen Darstellern in tragenden Rollen (Cec Linder) könnte man so einiges ins Feld führen. All diese Punkte fallen einfach nicht ins Gewicht, weil das Phänomen Goldfinger sie überlagert. Zudem gilt es hier – wie schon bei dem Vorgänger – die Entstehungszeit zu berücksichtigen und zu betonen, dass diese Mängel nur ganz winzige, kaum sichtbare Kratzer im Lack eines glänzenden Aston Martin darstellen. Vielleicht verfehlt dieses Optimierungsdenken auch einfach völlig den damaligen Zeitgeist: Bonds Ritt nach Fort Knox war 1964 schlicht mit das groovigste, was die Popkultur auf der Leinwand zu bieten hatte.

Erneut liefert Sean Connery eine ganz wunderbare Performance als 007 ab. Und in keinem anderen Bondfilm ist er so cool, lässig und obendrein stilsicher gekleidet wie hier. Umso beeindruckender, dass der Film eigentlich einem ganzen anderen Mimen gehört. Sein Name: Karl Gerhart "Gert" Fröbe. Ein teutonischer Schurke, dieser Auric Goldfinger. Die Figur, die Obsession, die Sätze, der Plan. Alles ist überlebensgroß. Besonders wirkungsvoll ist Fröbe sogar, wenn er nicht spricht, ja nicht einmal agiert. Jede Regung, jedes verschmitzte Lächeln, jeder Blick scheint der Kamera eine Großaufnahme wert. Es ist das diebische Charisma dieses Darstellers, das Goldfinger zu Jedermanns Liebingsschurken werden ließ. Eine famose Leistung, die bis heute nichts von ihrer Brillanz verloren hat. Daneben gibt es für das restliche Ensemble kaum noch Platz. Die Masterson-Schwestern sind nette Eye-Candys, aber wenig einprägsame Charaktere und darstellerisch weitgehend nichtig. Selbst Honor Blackman bleibt im Vergleich mit ihrer direkten Vorgängerin merkwürdig blass. Hätte sie nicht ihren denkwürdigen Rollenamen und träte sie nicht in diesem Film auf; es würde sich kaum jemand groß an sie erinnern. Nach Honey Rider das zweite, klassische Bondgirl, das bei mir deutlich an Boden verliert. Ansonsten ist noch Harold Sakata erwähnenswert, der nach Robert Shaw einen ganz anders gearteten, aber ebenso bedrohlichen Haudegen verkörpert. Die Szenen mit dem MI6-Team sind wieder einmal köstlich; besonders die Dinner-Szene mit M.

Trotz Regisseurwechsel bleibt Ted Moore hinter der Kamera. Seine Cinematographie bleibt, abgesehen von dem warmen Miami Beach, in den Tönen sehr zurückhaltend. Selbst die Goldbarren erscheinen in der reservierten, sich an den Vorgängerfilm anlehnenden Farbpalette als ebenso kalt und seelenlos wie ihr fanatischer Verehrer. Eine besondere Dynamik entfaltet die Kameraführung in den Autoverfolgungsjagden und der Erstürmung des Golddepots. Robert Brownjohn und Ken Adam leisten eine exzellente Arbeit, während dank John Barry und Shirley Bassey endgültig die Swinging Sixties vollumfänglich in die Serie Einzug erhalten. Mit der Schweiz und den USA hat der Film schöne Schauplätze, aber man erkennt rasch, dass sie unter Guy Hamiltons Führung nicht den atmosphärischen Reiz entwickeln, den sie unter der Regie eines Terence Young gehabt hätten. Hamiltons Stärken liegen in dem Absurden, dem Bizarren, dem Makaberen. Dennoch beherrscht es der neue Regisseur gekonnt, diese Elemente mit eleganter, sarkastischer Leichtigkeit in Szene zu setzen. Bond zwinkert dem Zuschauer aus seiner Zelle entgegen: Es ist alles nur eine abenteuerliche Räuberpistole; eine Mär aus Sex und Sadismus für Erwachsene. Trotz dieser - Suspense und Thrill eigentlich entgegengesetzten - Attitüde gelingen solche Spannungsmomente wie die Fort Knox-Einnahme, die Bombenentschärfung und Goldfingers letzter Einsatz. Zu einem Abspann, der die Titelsequenz nochmals geschickt aufgreifet, tönt dem Zuschauer die Bond-Hymne schlechthin ins Ohr und hallt noch lange nach. Wie der ganze Film.

Es mag nicht alles Gold sein, was glänzt – in diesem Fall allerdings schon! Connery, Coolness, Cult. Es bleibt dabei: Ein legendärer Bondjahrgang mit etwas “zuviel Bonbon”, aber dennoch voll ausgereift. Einfach das Werk mit dem “Midas Touch”.

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"Enjoying our little party, Monsieur... Saint John Smythe?"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scarpine« (20. Mai 2019, 22:53)