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AnatolGogol

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Dienstag, 28. Oktober 2014, 06:12

Angebote aus deutschen Landen schenke ich mir, seit DVDs mit dem "eingebrannten" FSK-Flatschen daherkommen und das Artwork verschandeln.

Die Flatschen-Angst kann ich dir nehmen, die Robo-BD hat ein flatschenfreies Wendecover :) . Schau mal im Mediamarkt wenn du einen in der Nähe hast, da gibt es eigentlich immer welche.
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DrShatterhand

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562

Dienstag, 28. Oktober 2014, 22:36

Angebote aus deutschen Landen schenke ich mir, seit DVDs mit dem "eingebrannten" FSK-Flatschen daherkommen und das Artwork verschandeln.

Die Flatschen-Angst kann ich dir nehmen, die Robo-BD hat ein flatschenfreies Wendecover :) . Schau mal im Mediamarkt wenn du einen in der Nähe hast, da gibt es eigentlich immer welche.


Ich habe einen Saturn in der Nähe, aber das ist ja eigentlich das Gleiche. Ich werde mich da mal umsehen.

The Punisher (1989)

Der erste "Punisher"-Film, auch hier bin ich damals bei einer VHS aus Dänemark gelandet, weil die die längste mir bis dahin bekannte Version bot (87 Minuten). Dolph Lundgren spielt den Polizisten Frank Castle, dessen Familie durch eine Autobombe starb und der danach fünf Jahre lang als "Punisher" einen Ein-Mann-Krieg gegen das organisierte Verbrechen führt. In fünf Jahren bringt er 125 Gangster zur Strecke, und die Zahl wächst in diesem Film. Die Mafia, die mit dem Punisher zu kämpfen hat, bekommt zusätzliche Schwierigkeiten, als sich die Yakuza im Territorium der Mafia breitmachen will. Um zusätzlichen Druck auszuüben, entführt die Yakuza die Kinder der beteiligten Mafiosi. Die sollen aber lediglich als Sklaven verkauft werden, und die Mafiosi sollen eh´ dran glauben.

Castle lässt sich darauf ein, die Kinder zu befreien, wird in dem Zuge aber von der Polizei verhaftet. Als er später in einem Polizeitransporter unterwegs ist, lässt ihn der letzte übrige Mafioso, Gianni Franco (Jeroen "TLD" Krabbe), befreien. Franco bringt Castle dazu, mit ihm loszuziehen und seinen Sohn aus den Händen der Yakuza zu befreien. Mit einem ordentlichen Bodycount gelingt das auch, und Castle sucht am Ende wieder das Weite.

Das ließ eine Fortsetzung durchaus möglich erscheinen, aber es ist nie eine gekommen, und wenn ich mir den Film heute so ansehe, reißt er mich nicht mehr vom Hocker. Er kommt doch relativ billig daher, und der Sound ist auch etwas dumpf. Das mag aber auch an der Videocassette liegen. Im Gegensatz zum zwei Jahre älteren RoboCop ist "The Punisher" nicht gut gealtert. Die Idee, Jahre später einen neuen "The Punisher" zu drehen, war da definitiv besser als diesen Film hier eventuell fortzusetzen.
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Mister Bond

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563

Dienstag, 28. Oktober 2014, 23:54

Den ungeschnittenen Director's Cut von Verhoevens RoboCop gibt es seit Kinostart der Neuinterpretion, in jedem Laden auf BD zu erwerben. FSK 18 und nix mit indiziert oder sonst was.

HIER, GUCKST DU

Da ich die BD im April oder Mai guckte, habe ich sie auch hier besprochen.
Also ist hier die VHS auch so was von out ;)

AnatolGogol

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564

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 07:48


Also ist hier die VHS auch so was von out ;)

Wie gesagt, die VHS zeigt immerhin mehr vom beabsichtigten Bildausschnitt und hat noch dazu den erheblich besseren deutschen Ton (da nicht kaputtgefiltert). In wiefern diese Argumente die unzweifelhaft bedeutend bessere Bildqualität der BD aufwiegen können muss natürlich jeder für sich selbst beurteilen. ;)
Die Amazonen sollte man bei 18er Filmen aufgrund ihrer "5 Euro Strafporto"-Politik mMn eh nicht unterstützen. Dass ich als altersverifizierter Lovefilm-Kunde den Schmuh trotzdem mitmachen soll halte ich für reine Abzocke.
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565

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 18:15

Öhm, die BD hat schon den originalen Bildausschnitt und kaputtgefiltert empfinde ich es nicht. Aus einer VHS kriegst du doch keinen vernünftigen Stereoton raus.
Außerdem habe ich die BD bei Media Markt gekauft :)

AnatolGogol

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566

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 19:06

Öhm, die BD hat schon den originalen Bildausschnitt und kaputtgefiltert empfinde ich es nicht. Aus einer VHS kriegst du doch keinen vernünftigen Stereoton raus.
Außerdem habe ich die BD bei Media Markt gekauft :)

Original Aspect Ratio ist 1.66:1 und eben nicht 1.78:1, hat Verhoeven selbst mehrfach betont. Das Bildformat der BD ist mal wieder ne dämliche Konzession ans Massenpublikum, das bei ihren 16:9 TVs keine schwarzen Balken rechts und links haben möchte, im Prinzip eine abgeschwächte Form des Vollbild- und Pan&Scan-Wahnsinns früherer VHS-Tage. Dem Ton hört man leider allzu deutlich an, dass hier digital auf ziemlich unsanfte Weise gefiltert wurde, als Resultat klingt er ziemlich spitz und metallisch. Dass man aus ner VHS keinen vernünftigen Stereoton rausbekommt kann ich übrigens nicht bestätigen. Natürlich hängt das letztlich immer vom Zustand des Bandes ab, aber wenn es nicht gerade eine zu Tode genudelte Verleihkassette ist und die aufgespielte Qualität gut bis sehr gut war spricht nix dagegen auch heute noch gute bis sehr gute Ergebnisse aus VHS-Bändern rauszuholen. Als Beispiel kann ich hier die 80er Jahre Bondfilme der Warner Reihe nennen - deren Stereoton klingt in Summe immer noch besser als alles was danach auf DVD und BD an deutschen Versionen rausgekommen ist.
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567

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 19:18

Würde Anatol zustimmen wollen.
Nicht wenige 007-Werke besitze ich auf VHS und wenn ich von der unschönen Bildqualität absehe, gibt es meiner Meinung nach keinen Grund zur Beschwerde...
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Maibaum

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Mittwoch, 29. Oktober 2014, 20:15

VHS war besser geeignet für den Ton als für das Bild. Da der Stereoton auch nicht komprimiert war, müsste er theoretisch den von DVDs übertreffen. Oder?

AnatolGogol

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Mittwoch, 29. Oktober 2014, 21:33

VHS war besser geeignet für den Ton als für das Bild. Da der Stereoton auch nicht komprimiert war, müsste er theoretisch den von DVDs übertreffen. Oder?

Zum einen das - wobei ich mich oft frage, wieviele Leute überhaupt die Komprimierungsgrade der unterschiedlichen Tonformate effektiv rauszuhören vermögen -, zum anderen sind die Tonspuren der VHS-Versionen zum Zeitpunkt des Aufspielens häufig einfach in besserem Zustand gewesen, da einerseits das Quellmaterial damals jünger und in besserem Zustand war und andererseits die digitalen Nachbesserungen bei DVD/BD oft zwar Rauschen oder Störgeräusche beseitigt haben, dafür das Material aber auch um Hintergrundgeräusche und Tonfrequenzen "bereinigt" haben. Von digitalen Artefakten ganz zu schweigen. Hab neulich die DVD von "Zulu Dawn" daheim gehabt, das war die schlechteste Audioqualität, die ich je auf DVD gehört habe. Total totgefiltert, dumpf und abgehackt (immer dann, wenn der Filter gegriffen hat) und durchgängig mit einem penetranten digitalen Zirpen versehen, welches durch den Filtereinsatz zurückgeblieben ist. Ich hab keine 5 Minuten durchgehalten. Ist aber kein Einzelfall, gerade viele ältere Filme der 40er und 50er wurden brutal gefiltert, damit kein Rauschen mehr übrig bleibt. Dabei ist das analoge Lichttonrauschen bei weitem weniger unangenehm als die durch das Filtern entstehenden digitalen Artefakte. Schon ein merkwürdiges Qualitätsdenken, was bei vielen Labels herrscht. ;(
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DrShatterhand

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Mittwoch, 29. Oktober 2014, 22:39

Den ungeschnittenen Director's Cut von Verhoevens RoboCop gibt es seit Kinostart der Neuinterpretion, in jedem Laden auf BD zu erwerben. FSK 18 und nix mit indiziert oder sonst was.

HIER, GUCKST DU

Da ich die BD im April oder Mai guckte, habe ich sie auch hier besprochen.
Also ist hier die VHS auch so was von out ;)


Das lässt mich doch hoffen, daß ich schlicht im Media Markt/Saturn fündig werde. Doch auch wenn VHS mehr oder weniger obsolet ist, ein paar davon werde ich nie über Bord werfen, da es Einzelstücke sind ,die ich so nicht mehr kriege: T2 in der Langfassung mit Thai-Untertiteln. "Army of Darkness" aus Hong Kong mit dem "I slept too long!"-Ende (obwohl ich hier nun auch eine DVD habe, auf der beide Enden drauf sind), oder "Bloodsport" mit Widmung und Signatur von Jean-Claude van Damme auf dem Cover.
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Django

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Donnerstag, 30. Oktober 2014, 09:48

VHS war besser geeignet für den Ton als für das Bild. Da der Stereoton auch nicht komprimiert war, müsste er theoretisch den von DVDs übertreffen. Oder?

Oh - das ist ein spannendes Thema :). Da ich mich ein bisschen mit der Thematik auskenne (zumindest meine ich das :D):

Theoretisch ist der Klang einer DVD besser als jener einer VHS-Kassette. Dies, obwohl er komprimiert ist. Eine (gute) Komprimierung ist selbst bei Bitraten von 128 kbps für die meisten Menschen unter "normalen Umständen" nicht mehr vom unkomprimierten Original zu unterscheiden.

VHS dagegen hat die Nachteile jeglichen Bandmaterials zur Musikwiedergabe: Bandrauschen, nicht-linearer Frequenzgang sowie potentieller Qualitätsverlust durch Verschleiss. Hier muss man aber sagen, dass VHS trotz dieser Restriktionen eine ziemlich gute Tonwiedergabe ermöglicht, die vermutlich sogar jene von High-End Tape-Decks übertrifft. Dies aufgrund der durch die Schrägspuraufzeichnungermöglichten hohen Bandgeschwindigkeiten. So ist z.B. das Bandrauschen bei VHS de facto vernachlässigbar (dies ist übrigens auch der Grund, weshalb VHS-Recorder über keine Rauschunterdrückungssysteme wie etwa DOLBY verfügen. Es ist einfach nicht nötig). Dies alles gilt natürlich nur für ordentliche 6-Kopf HiFi-VHS-Geräte. Die von den bis weit in die 1990er hinein angebotenen 2-Kopf-Geräte verwendete Mono-Linear-Tonspur ist klangtechnisch miserabel.

Dennoch ist es natürlich möglich, dass eine VHS-Kassette einen besseren Ton hat, als eine DVD. Dies ist dann der Fall, wenn der Toningenieur, der fürs Mastering zuständig ist, gepfuscht oder versucht hat, den Ton zu "verbessern" (z.B. mit Echo- und anderen Pseudoeffekten) und dabei genau das Gegenteil bewirkt hat. Dasselbe ist auch im Musikbereich zu beobachten: Teilweise klingen "remasterte" CDs schlechter als die ursprüngliche Version - vor allem dann, wenn die Aufnahme bis zum Gehtnichtmehr komprimiert wurde, um sie "lauter" klingen zu lassen.

Maibaum

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Donnerstag, 30. Oktober 2014, 11:00

Ich war da nie so gut im Heraushören von guten oder schlechten klang, und bin auch schnell zufrieden wenn ich dumpfe Mono Bootlegs von alten Live Konzerten höre. Aber ist 128 kbps z.b. für eine MP3 nicht doch sehr wenig?

Thunderball

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573

Donnerstag, 30. Oktober 2014, 11:18

Was mich bei Film-Tonspuren am meisten stört, ist der PAL-Speedup, den ich leider inzwischen meistens heraushöre.
Wahrscheinlich habe ich mich einfach zu lange mit dem Thema befasst und insbesondere deutsche Synchronsprecher zu oft in Hörspielen oder Hörbüchern in der "richtigen" Tonhöhe gehört, um den Speedup noch ignorieren zu können.
Ich nehme mir sogar inzwischen oft die Zeit, bei meinen eigenen TV-Aufnahmen die Tonhöhe ggf. zu korrigieren, bevor ich mir eine DVD davon erstelle.
Bei dieser Tätigkeit fallen mir leider auch immer häufiger die in diesem Thread mehrfach genannten "kaputtgefilterten" Tonspuren auf, die man im TV leider viel zu oft hören muss.

Django

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574

Donnerstag, 30. Oktober 2014, 13:31

Zitat

Aber ist 128 kbps z.b. für eine MP3 nicht doch sehr wenig?

Nein. Es ist zwar eher an der unteren Grenze (ich selbst benutze für "unterwegs" jeweils 160 oder mehr), aber mit heutigen Komprimierern immer noch so gut, dass man einen Unterschied zum Original höchstens im Direktvergleich erkennt. "Aktuell (August 2007) lässt sich also festhalten, dass mit einem qualitativ guten Encoder und dem richtigen Format eine sehr gute Qualität bereits bei 96 bis 128 kBit/s erreicht werden kann, die für die deutliche Mehrheit der Benutzer nicht von der CD zu unterscheiden ist." (http://de.wikipedia.org/wiki/Audiodatenkompression). Ich selber kann dies bestätigen. 128 kbps sind absolut brauchbar.

Zitat

und bin auch schnell zufrieden wenn ich dumpfe Mono Bootlegs von alten Live Konzerten höre

Bin selbst auch ein Bootlef-Fan. Wobei es ich schon gewisse Minimalanforderungen an die Tonqualität stelle :prost:. Hier reichen aber 128 kbps erst recht. Ich muss immer wieder grinsen, wenn geweisse Leute in Bootleg-Foren selbst bei lausigen Audience-Aufnahmen immer nach unkomprimierten Dateien schreien :bamm: .

Maibaum

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Donnerstag, 30. Oktober 2014, 14:10

Auch anderen ist aufgefallen daß mit Spiel mir das Lied vom Tod nach wie vor etwas ganz und gar nicht stimmt:

https://www.youtube.com/watch?v=hozPPVLpRQE&feature=share

AnatolGogol

Supernase

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Donnerstag, 30. Oktober 2014, 15:51

Auch anderen ist aufgefallen daß mit Spiel mir das Lied vom Tod nach wie vor etwas ganz und gar nicht stimmt:

https://www.youtube.com/watch?v=hozPPVLpRQE&feature=share


Ja, genau wie Adi hier geht´s mir gefühlt bei jeder zweiter BD-Veröffentlichung. Irgendwas ist doch immer.
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Donnerstag, 30. Oktober 2014, 19:11

Shotgun, 1989

Der womöglich unbekannteste Film, den ich jemals komplett gesehen habe. Er war allem Anschein nach derart erfolglos, dass man ihn trotz seiner Synchronisation mit bekannten Sprechern wie beispielsweise Lutz Mackensy nicht in der deutschen Synchronkartei findet, ich persönlich habe ihn nur in der US-Version.
Abgesehen von der etwas neonlastigen Miami-Vice-Aufmachung, ist es tatsächlich ein recht schlechter Film, den man nicht unbedingt gesehen haben muss. 4,5/10

Scarface, 1983

Ebenfalls auf Englisch, weil der angeblich kubanische Akzent von Al, den er auch in vergleichbarer Form als Carlito Brigante an den Tag legte, schlicht und ergreifend dazugehört. Es ist das beste Remake aller Zeiten und unterscheidet sich wesentlich von Filmen wie Der Pate, da das Gangstergenre in rauschhaft-poppiger Form neu erfunden wurde, gleichwohl die politische, dramatische und warnende Grundgeschichte natürlich einen Kontrast zur im wahrsten Sinne des Wortes traumhaften Regie von Brian De Palma darstellt - sollte man zumindest meinen. Im Übrigen hat die von mir gesehene Spio/JK-Fassung ein fantastisch beatkräftiges DVD-Menü zu bieten. Ein großes Meisterwerk! 10,5/10
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Freitag, 31. Oktober 2014, 23:14

Aladdin (1994)

Aus dem Hause Disney gab es nach "Beauty and the Beast" diesen Film als Nachfolger. "Street rat" Aladdin schlägt sich als Dieb durchs Leben und träumt davon, eines Tages im Sultanspalast leben zu können und reich zu sein. Ganz andere Sorgen hat Jasmine, die Tochter des Sultans; sie soll einen Prinzen heiraten, hat aber keine Lust und will am liebsten aus dem Palast fliehen. Dazwischen steckt Jafar, der Wesir, auch optisch schon als Bösewicht zu erkennen. Er sucht nach einer Lampe, in der ein Genie haust; aufgespürt hat er sie in der "Cave of Wonders", aber Zutritt bekommt nur eine bestimmte Person - der "Diamond in the rough". Da kommt Aladdin wieder ins Spiel, denn genau er ist diese Person.

Jafar greift sich Aladdin und kann ihn in Verkleidung dazu bringen, in die Höhle zu gehen und die Lampe herauszuholen. Jafars Plan, die Lampe abzugreifen und Aladdin zu töten, schlägt fehl. Aladdin hat die Lampe und entdeckt Genie (wunderbar verkörpert von Robin Williams - RIP). Mit Hilfe des Genie täuscht Aladdin vor, ein Prinz zu sein, und macht Jasmine als Prinz Ali den Hof. Jasmine ist nach einigem hin und her willens, Ali/Aladdin zu heiraten, doch Jafar stiehlt die Lampe und schwingt sich mit Genies Hilfe zum neuen Herrscher auf. Aladdin, den Jafar erneut beseitigt zu haben glaubt, schlägt zurück, und es gelingt ihm, Jafar zu überlisten und dem Spuk ein Ende zu bereiten. Am Ende kann er seine Jasmine heiraten und verschafft Genie seine Freiheit.

"Aladdin" beendete die Märchentrilogie, die Disney mit "The Little Mermaid" und dem 10-Punkte-Film "Beauty and the Beast" eröffnet hatte, und man bekommt das, was man zu der Zeit von Disney erwartet hatte. Ein Intro, das zur Hauptfigur überleitet; die Hauptfigur führt sich mit einem Lied ein; der Bösling (in der Phase grundsätzlich vom Deutschen Andreas Deja gezeichnet) ist sofort als solcher erkennbar; einige schöne Lieder, ein berührendes Ende. Genie/Robin Williams stiehlt allen die Show, ich glaube, es hat Williams Spaß gemacht, Genie seine Stimme zu leihen. Disney hatte in der ersten Hälfte der 90er eine sehr gute Phase, und das merkt man auch an diesem Film. Obwohl "Beauty and the Beast" und hernach "The Lion King" die Oberhand behalten, ist "Aladdin" ein sehenswerter Film, den ich in ein paar Jahren meiner Tochter unterjubeln werde.
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Sonntag, 2. November 2014, 11:00

Universal Soldier (1992)

Roland Emmerichs erster großer Hollywood-Auftritt bringt Jean-Claude van Damme und Dolph Lundgren zusammen, und Emmerich schafft es auch, Ralph Möller unterzubringen. Lundgren (Sergeant Andrew Scott) und van Damme (Corporal Luc Devereaux) sind Mitglieder einer Spezialeinheit der US Army, der Universal Soldiers. Problem dabei: Die Soldaten dieser Einheit sind alle tot und werden künstlich am Leben erhalten, und zwar durch "hyperacceleration". Nebeneffekt ist, daß die Soldaten ständig kühl gehalten werden müssen, da sie sonst beizeiten überhitzen und Gefahr laufen, einen Schlaganfall zu erleiden. Weiteres Problem: Die Soldaten, speziell Devereaux und Scott, geraten außer Kontrolle, weil bei Ihnen die Erinnerung an die letzte Situation vor ihrem Tod ausgelöst wird. Devereaux will nach Hause, und Scottt will den "Deserteur" töten. Das ganze Projekt gerät außer Kontrolle, Scott übernimmt das Kommando und setzt alles daran, Devereaux zu fangen und zu töten. Es kommt zum Showdown auf Devereaux´ Heimatfarm, wo es ihm letztlich gelingt, Scott auf einer Art Mähdrescher aufzuspießen und in Stücke reißen zu lassen.

"Universal Soldier" ist ein solider und unterhaltsamer Action-Film aus Emmerichs Produktion, und Lundgren und van Damme sind hier gut plaziert. Als Zombiesoldaten müssen sie keine ausgearbeitete Schauspielkunst betreiben, ein eher steifes Vorgehen wird erwartet. van Damme bekommt Gelegenheit, seine Martial-Arts-Künste zu zeigen, und Lundgren hat anscheinend zuvor einen Sprachtrainer erhalten, denn er spricht klar und deutlich, das unerträgliche Genuschel aus "The Punisher" ist passé! Auch Ralph Möller fügt sich gut ein, sprich, ihm werden keine unüberwindbaren schauspielerischen Hürden in den Weg gelegt. Er bekommt durchaus brauchbare Screentime, sein Dialog hält sich allerdings in Grenzen:
Woodward: "Sergeant Scott has issued an order for you. Will you obey this order?"
Möller (als GR irgendwas): "Yes, sir."
Woodward: "Sergeant Scott want you to hold this for 30 seconds and drop it."
Möller: "One, two, three, four, five,..." (Schnitt zu anderer Szene)

Für die Musik zum Film hat Roland Emmerich Christopher Franke verpflichtet; sein Score hat viele Synthesizer-/Keyboard-Eelemente, und man kann schon die Handschrift hören, mit der Franke später die TV-Serie "Babylon 5" begleitet hat.
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Sonntag, 2. November 2014, 18:04


Original Aspect Ratio ist 1.66:1 und eben nicht 1.78:1, hat Verhoeven selbst mehrfach betont. Das Bildformat der BD ist mal wieder ne dämliche Konzession ans Massenpublikum, das bei ihren 16:9 TVs keine schwarzen Balken rechts und links haben möchte, im Prinzip eine abgeschwächte Form des Vollbild- und Pan&Scan-Wahnsinns früherer VHS-Tage. Dem Ton hört man leider allzu deutlich an, dass hier digital auf ziemlich unsanfte Weise gefiltert wurde, als Resultat klingt er ziemlich spitz und metallisch. Dass man aus ner VHS keinen vernünftigen Stereoton rausbekommt kann ich übrigens nicht bestätigen. Natürlich hängt das letztlich immer vom Zustand des Bandes ab, aber wenn es nicht gerade eine zu Tode genudelte Verleihkassette ist und die aufgespielte Qualität gut bis sehr gut war spricht nix dagegen auch heute noch gute bis sehr gute Ergebnisse aus VHS-Bändern rauszuholen. Als Beispiel kann ich hier die 80er Jahre Bondfilme der Warner Reihe nennen - deren Stereoton klingt in Summe immer noch besser als alles was danach auf DVD und BD an deutschen Versionen rausgekommen ist.

Zum Bildformat:
Dann hoffe ich nicht, dass DU einer derjenigen bist, die noch die alten SE-Bond DVDs besitzen. Was hat man denn mit DN, FRWL und GF gemacht? Richtig, original 1,66:1 und da 1,78:1.
LALD und TMWTGG von 1,85:1 auf 1,78:1.

Und bei allen VHS Filmen entnahm ich immer ein Rauschen, welches bei den guten DVDs (ich rede nicht von schlechten Bearbeitungen) nicht mehr so auffiel.


T2 in der Langfassung mit Thai-Untertiteln.

Sorry, aber dass ist wieder etwas, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Es sei denn du bist Thai und verstehst kein Deutsch oder Englisch :autsch:


Auch anderen ist aufgefallen daß mit Spiel mir das Lied vom Tod nach wie vor etwas ganz und gar nicht stimmt:

https://www.youtube.com/watch?v=hozPPVLpRQE&feature=share

Und das ist für mich wieder wahrhaftiges Nörgeln. Ganz zu Schweigen davon, dass das Video ja lächerlich wirkt (was soll diese Szene von "Der Untergang"?), dieser Uploader kritisiert ja alle Veröffentlichungen. Also gehe ich davon aus, dass der Typ noch eine gaaanz spezielle Beziehung zur Uraufführung der Kinoveröffentlichung hat. Ansonsten: Schwachsinn.

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