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Zardoz

MI6 Staff

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121

Freitag, 4. Oktober 2013, 16:26

Gestern Nacht auf ARTE: Possession (Frankreich/Deutschland 1981) mit Sam Neill sowie Isabelle Adjani in den Hauptrollen, unter der Regie von Andrzej Zulawski.

Ein durchaus fesselnder Streifen, der sich in kein konkretes Genre-Korsett reinzwängen lässt. Eine Mischung aus Ehedrama und Horrorthriller, der mit zwei grandios aufspielenden Hauptdarstellern zu überzeugen vermag. Dabei entfaltet der Film eine sehr bedrückende Sogwirkung auf den Zuschauer, der mit famosen Kamerafahrten in die kafkaeske Surrealwelt gezogen wird. Das überaus offene Ende, lässt weiten Spielraum für Interpretationen zu. An dieser Stelle möchte ich auch auf die liebevoll gestaltete DVD hinweisen, welche vom Independent-Label Bildstörung vorbildlich aufbereitet wurde.
"Fuck you, I'm going to Hollywood!"

ollistone

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122

Montag, 7. Oktober 2013, 23:04

Gravity (3D)

Wow. Ich bin beeindruckt. Starke Bilder. Dafür gibt es 3D, so macht das Sinn.

Visuell derart überwältigt war ich zuletzt nach Matrix und vielleicht ansatzweise noch Avatar.

Reingehen, anschauen!

Ich will auch gar nicht nörgeln nach diesem Erlebnis, aber ein spontaner Eindruck: ich weiß nicht, ob der Film den Anspruch erfüllt, ein Meisterwerk seines Genres zu werden. Das wird sich erweisen. Ich hätte aber - da der Film als mutig und experimentell und mit allen Sehgewohnheiten brechend dargestellt wurde - drei Dinge anders gemacht:

ich hätte ihn nicht prominent besetzt - einen Film mit Clooney und Bullock zu besetzen, ist jetzt nicht das große Risiko. Der Film hätte keine Stars gebraucht, vor allem keine Mainstream-Stars.

Ich hätte auf den bisweilen ziemlich pathetischen Hans-Zimmer-sound-alike-Score verzichtet, vielleicht sogar auf einen Score überhaupt.

Und ich hätte die kleine Prise Kitsch gegen Ende ausgespart, das musste nicht sein und lenkt den Film eher Richtung "Apollo 13" als "2001 - Odyssee im Weltraum". Ein Meisterwerk braucht sowas nicht.

Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.
"Morgen spreche ich endlich mit Malone."

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ollistone« (8. Oktober 2013, 15:29)


Mi6london

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Dienstag, 8. Oktober 2013, 16:49

Nachdem wir uns gestern einen neuen fernseher gekauft haben(3D TV),guckte ich die Schlümpfe :haha:
Iron Man 3 und Skyfall!
Letzterer ist immer wieder ein Genuss!!! :headbang:
Heute abend gucke ich dann der Hobbit in 3D :pop:
"Double 0 Seven reporting for Duty" "This Never Happend to the other Fella"

Don-Corleone

009 - Killed in East Berlin - Dressed as a clown with a fake Faberge egg in my hand

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Dienstag, 8. Oktober 2013, 19:55

Gravity:

Mich haben nicht viele Filme in 3D wirklich überzeugt wo ich danach gesagt habe, das war toll und das 3D Verfahren wurde sinnvoll eingesetzt (Ausnahme: Hugo Cabret, Life of Pi), aber bei diesem Film muss ich sagen ist es fantastisch gelungen. Ich bin kein so großer Freund der Phrase" der Film muss man im Kino gesehen haben" da ein guter Film auch auf einem kleinen Röhrenfernseher funktionieren muss, aber so ein Film entfaltet glaube ich seine volle Kraft wirklich nur im Kino. Wobei ich bin mir sicher das er mir auch bei der Heimsichtung immer noch sehr gut gefallen wird.

Die Anfangssequenz die ohne Schnitt über mehrere Minuten geht ist schon so beeindruckend, das man total fasziniert in diesen Film startet. Die Story ist vielleicht nicht die innovativste aber die Bildgewalt in der sie erzählt wird macht diesen Film zum Erlebnis.

Zu den 3 Kritikpunkten von Ollistone (ist ja Meckern auf hohem Niveau):

Bullock und Clooney hätte es nicht gebraucht, aber es ist auch kein Nachteil das sie mitspielen, bei Bullock war ich sogar etwas skeptisch, aber sie hat mir in der Rolle gut gefallen.
Mir hat der Soundtrack sehr gut gefallen, vielleicht hier und da eine Prise zuviel Pathos, aber ich glaube ohne Score würden manchen Szenen auch an Intensität verlieren.
Das Ende, ja vielleicht einen Hauch zu kitschig, aber hat trotzdem gepasst.

Mutiger Film,der hoffentlich durch gute Mund zu Mund Propaganda viele Zuschauer ins Kino lockt
Schönes Gewehr, passt eigentlich mehr zu einer Frau. - Verstehen Sie etwas von Waffen Mr.Bond ? - Nein, aber etwas von Frauen.

Kronsteen

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125

Mittwoch, 9. Oktober 2013, 13:17

Rocky V

Besser als sein Ruf. Sly schafft es zwar nicht, seiner Figur Rocky die Tiefe zu geben, die sie vorzugeben scheint, und auch die Handlung überschlägt sich teilweise brutalst (dieses einfache Hinnehmen des Verlusts des ganzen Besitzes wirkt zu unglaubwürdig), aber unterhaltsam und kurzweilig ist der Film allemal. Der Schlusskampf auf der Straße wirkt aber wiederum etwas aufgesetzt.
Tragisch, dass die beiden jüngsten Schauspieler im Film, Tommy Morrison (Tommy Gunn) und Sage Stallone (Robert Balboa), bereits nicht mehr leben.

Auf der Flucht

Ein toller Film mit einem phantastischen Schauspieler-Duo Ford und Jones. Dramaturgisch große Klasse, v.a. Dr. Kimbles eigene Recherchen, die das Puzzle immer mehr zusammenfügen. Der eigentliche Star ist aber Tommy Lee Jones, der einen unerbittlichen aber in jeder Situation gerechten und neutralen Ermittler abgibt ("Ich verhandle. Nicht. Mit Gangstern"). Erst am Schluss wird es etwas unübersichtlich. Man hätte sich ein angemesseneres Finale für diesen tollen Film gewünscht.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Mister Bond

Felix Leiter

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126

Donnerstag, 10. Oktober 2013, 12:47

Auf der Flucht habe ich mir am vorletzten Wochenende auch angeschaut. Ich finde den fast rundum perfekt, aber eben fasst.
Ich schaute noch die Dark Knight Trilogie auf Englisch. Jetzt definitiv, einer der Krönungen im Blockbuster Genre und neben der alten Star Wars Filmen und die drei Dollar Filme die beste Trilogie überhaupt (Pate III und ZidZ III fallen leicht ab).
Dann sah ich noch so einige, bin in den letzten Wochen auch sehr wenig im Netz unterwegs.
Wollte ja paar Filme nachreichen :)

127

Donnerstag, 10. Oktober 2013, 13:16

"Auf der Flucht" hat, seit ich Scrubs gesehen habe, bei mir auch eine komödiantische Note bekommen...ich freue mich jedesmal tierisch wenn der Hausmeister seinen 5-Sekunden Auftritt als Traffic-Cop in der U-Bahn hat!
Zur Erinnerung:
[img]http://www.imfdb.org/images/thumb/0/02/FugitiveLlamaComanche-1.jpg/600px-FugitiveLlamaComanche-1.jpg[/img]
"That's one hell of a Pilot!"

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Kronsteen

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Samstag, 12. Oktober 2013, 14:08

Zum Abschluss meiner Rocky- Reihe:

Rocky VI

Ein würdiger Abschluss der Reihe mit vielen schönen Erinnerungen an die vorigen Filme.
Natürlich mit ordentlich Pathos gewürzt, aber auch ans Herz gehend.
Das Boxen ist nur noch zweitrangig, was aber angesichts Stallones Alter durchaus auch gut ist. Die Idee, dass der Kampf gegen Dixon aufgrund eines virtuellen Kampfs der Generationen entsteht, gefällt mir.
Und natürlich besticht auch der 6. Teil wieder durch tolle Musik (Bill Conti) und eine tolle Atmosphäre von Philly!

Wenn man die 6 Filme am Stück schaut (bei mir innerhalb von 2 Wochen) werden die Zusammenhänge auch deutlicher und die Reihe erscheint noch stärker, da homogener.

Wie auch Mister Bond würde ich die Rocky-Reihe hinter Bond und Indiana Jones auf Platz 3 meiner liebsten Kino-Reihen setzen.

Meine Rocky-Rangliste:

1. Rocky
2. Rocky III
3. Rocky IV
4. Rocky Balboa
5. Rocky II
6. Rocky V
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chrimarx

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Sonntag, 13. Oktober 2013, 11:57

Gravity
Plot teilweise hanebüchen und richtig soap. Aber völlig egal, das Bild und die reale Fiktion, als Zuschauer im All mitzuschweben, lassen einen Dialoge und so völlig vergessen: Der Film ist ein visuelles Ereignis und pure Kunst. Mit ein paar nette Referenzen an Kubrick. Betörend schön !
"Darf ich mal meine Freundin hierhersetzen? Sie belästigt sie nicht, sie ist nämlich tot."

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »chrimarx« (13. Oktober 2013, 20:25)


Kronsteen

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Sonntag, 13. Oktober 2013, 12:09

Habe zur Zeit meine DVD-Wochen:

The Illusionist

Toll bebildert mit einer dichten Atmosphäre, durch die man sich gut in das Wien um 1900 reinversetzen kann.
Edward Norton ist ohnehin einer meiner Lieblingsschauspieler und macht sich seinem Namen als Allrounder mal wieder ganze Ehre.
Das überraschende Ende hätte noch ein wenig mehr Ausbau verdient gehabt.
Insgesamt ein gelungener Film!

Das Wunder von Bern
Was soll man zu diesem Film noch groß sagen. Hatte einfach mal wieder Bock auf ihn.
Eine rührende Geschichte, die in die Geschehnisse rund um die Fußball-WM 1954 konstruiert wurde.
Ich mag den Film sehr und liebe die Detailgenauigkeit. Ich finde, dass man die Stimmung im Nachrkriegs-Deutschland sehr gut einfängt. Auf der einen Seite das junge Münchner Paar Ackermann, das bereits voll Wirtschsaftswunder steckt, und auf der anderen Seite die Malocherfamilie Lubanski aus Essen, die noch immer vom Krieg gezeichnet ist - nicht zuletzt auch weil der Vater erst aus der Kriegsgefangenschaft heimgekehrt ist.
Die Fußball-Szenen wirken gut und man merkt, dass man bei den Spielern nur auf Schauspieler zurückgegriffen haben, die selber höherklassig gespielt haben.
Ein guter Film, der unter die Haut geht!
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JamesBond

The Man before the GunBarrel

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Sonntag, 13. Oktober 2013, 23:00

Iron Man 1-3
Die ersten zwei Teile sind so Filme, die ich mir im Jahr etlich mal ansehen könnte. So erging es mir auch bei IM3. Als ich ihn mir vor 5 Tagen angesehen hab, landete er gestern wieder im BD Player. :)
Der Iron Man gehört neben Batman und Spiderman zu meinen Lieblings Superhelden. Wobei ich sagen muss, das er mich als Kind nicht angesprochen hatte. Genauso wie Thor, Hulk oder Capt. America. Erst durch die Filme entwickelte auch er sich zu meinen Helden. Batman und Spiderman galten als Kind schon zu meinen Helden.

Teil 3 gefiel mir recht gut. zwar ist der erste Teil immer noch mein Liebster. Aber bei Teil 3 ist einfach (im positiven) anders. zum einen da hier mehr Tony Stark (und er sieht zum Glück nicht mehr nach einem Gay Toni aus) zum Vorschein kommt und auch seine Menschliche Darstellung. Der Typ wird wunderbar von Robert Downey jr verköpert. Auch Pepper gefiel mir, auch wenn sie diesmal eine etwas größere Rolle hat. Guy Pearce für mich ein sehr unterschätzer Darsteller macht seine Sache auch gut. Die Darbietung und das schauspielerische von Ben Kingsley ist zwar großartig. Ohne Frage. Aber hier bin ich sehr vom Mandarin entäuscht! Don Cheadle alias James Rhodes gefiel mir diesmal recht gut. Auch wenn Terence Howard mir in der ersten Rolle immer noch besser gefiel. Kann ich trotz allem mit Cheadle leben.

Der neue Mark42 ist großartig. So einen Anzug hätte ich auch gern. :)

Die Musik ist bei IM immer noch so eine Sache. Bis jetzt gab es 3unterschiedliche Composer, mit Avengers sind es 4. Das neue Theme von Brian Tyler gefällt mir recht gut. Aber die Melodie (gegen Abspann) von Teil 1 ist für mich immer noch das geilste Theme.

Im gesamten liebe ich jeden IM Film ind könnt sie mir wieder ansehen. :D

achja und The Avengers schaute ich auch noch

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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Donnerstag, 17. Oktober 2013, 11:41

Tucker and Dale vs Evil

Lustige Splatter-Komödie, die die häufig zitierten Vorzeichen in Jugend-Splatterfilmen umdreht. Wie so oft in diesen Filmen campen Jugendliche an einem See im Wald. Da nach und nach Jugendliche auf kuriose Art und Weise verschwinden oder ums Leben kommen, verdächtigen die anderen 2 harmlose Deppen aus dem Nachbarhaus. Zufall und Missverständnisse geben der Sache den Rest.
Hab den Film schon zum 2. Mal gesehen. Ich mag ihn. :)

Rambo - First Blood

Irgendwie gehen meine Stallone-Filmwochen nach Rocky nun mit dem nächsten Klassiker weiter. Allerdings ist der Leistungsabfall in dieser Sly-Reihe doch wesentlich größer als bei Rocky, weshalb ich es bei Teil I bewenden lasse.
Aber wider seines späteren Images ist zumindest dieser 1. Teil richtig gut. Ich mag die Wälder im us-kanadischen Grenzgebiet sehr. Das ist schon mal ein großer Bonus. Aber auch die Story ist weitaus komplexer als es die spätere Bewertung der Figur des John Rambo zulässt. Mit Brian Dennehy bekommen wir einen tollen Quasi-Bösewicht, der die Doppelmoral des lieben Sheriffs (für seine Stadtbewohner) und des unnachgiebigen Hüter des Gesetzes authentisch verkörpert. Und Sly Stallone gibt einen tollen Rambo ab, der nicht nur Tötungsmaschine ist, sondern auch ein gebrochener Kriegsveteran, der in der zivilen Gesellschaft nicht zurechtkommt und auch die Vorbehalte gegen ihn nicht verstehen kann.
Toller Score von Jerry Goldsmith.
Ich liebe diesen Film und stehe dazu! :pah:
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Thunderball

Harry Palmer

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133

Donnerstag, 17. Oktober 2013, 13:30

Rambo - First Blood

Irgendwie gehen meine Stallone-Filmwochen nach Rocky nun mit dem nächsten Klassiker weiter. Allerdings ist der Leistungsabfall in dieser Sly-Reihe doch wesentlich größer als bei Rocky, weshalb ich es bei Teil I bewenden lasse.
Aber wider seines späteren Images ist zumindest dieser 1. Teil richtig gut. Ich mag die Wälder im us-kanadischen Grenzgebiet sehr. Das ist schon mal ein großer Bonus. Aber auch die Story ist weitaus komplexer als es die späetere Bewertung der Figur des John Rambo zulässt. Mit Brian Dennehy bekommen wir einen tollen Quasi-Bösewicht, der die Doppelmoral des lieben Sheriffs (für seine Stadtbewohner) und des unnachgiebigen Hüter des Gesetzes authentisch verkörpert. Und Sly Stallone gibt einen tollen Rambo ab, der nicht nur Tötungamschine ist, sondern auch ein gebrochener Kreigsveteran, der in der zivilen Gesellschaft nicht zurechtkommt und auch die Vorbehalte gegen ihn nicht verstehen kann.
Toller Score von Jerry Goldsmith.
Ich liebe diesen Film und stehe dazu! :pah:
Schöne Kritik, die ich so unterschreiben kann! Ein toller Film und ein ebenso toller Score! Schade, dass die breite Masse bei dem Namen "Rambo" heutzutage ausschließlich an stupide Ballerei denkt.
Hast du die Romanvorlage gelesen? Diese gefällt mir noch besser als der Film, da sie keine klare Unterscheidung zwischen Gut und Böse zulässt. Der Blickwinkel der Erzählung wechselt pro Kapitel immer zwischen Teasle und Rambo hin und her. Zudem tötet der Roman-Rambo im Gegensatz zur Filmversion zahlreiche Menschen.

Django

Der Andere

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Donnerstag, 17. Oktober 2013, 13:57

Finde ich auch. Schade nur, dass die Figur in den Forsetzungen derart verhunzt wurde.

Zardoz

MI6 Staff

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Samstag, 19. Oktober 2013, 19:33

Finde ich auch. Schade nur, dass die Figur in den Forsetzungen derart verhunzt wurde.

Nun, es kommt aber auch ein wenig auf die Erwartungshaltung an. Als Kind der 80er gehen alle Teile recht gut runter. Sicherlich ist Rambo (1982) der "Seriöseste" der drei Streifen. Als Parabel überzeugt er im Großen und Ganzen. Dennoch: Ich möchte die (ungeschnittenen!) Nachfolger nicht missen. Gerade Rambo 2 (1985) fackelt ein nettes Actionfeuerwerk ab (mein Favorit, noch vor dem Original). Er ist hart und kurzweilig. Wer Filme wie Das Phantom-Kommando (ebenfalls 1985 - mit "Äktschn-Arnie"), Predator (1987) etc. schätzt, wird auch hier nicht enttäuscht, zumal James Cameron wesentliche Bestandteile des Drehbuchs beisteuerte. Rambo 3 ist da natürlich schon wieder eine andere Hausnummer, markiert er doch den Tiefpunkt der Reihe. Mit ein wenig Augenzwinkern, geht jedoch auch dieser Film in Ordnung - schließlich weiß ja jeder, was ihn erwartet ("Es leuchtet blau"). Tja, und John Rambo? Wenn er uncut ist, warum nicht?! Hier liefert Sly wieder. Handgemachte Action, ebenfalls kurzweilig und das .50 Caliber belebt das Prothesen-Geschäft.
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Mister Bond

Felix Leiter

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136

Montag, 21. Oktober 2013, 15:24

iSehe ich exakt wie du, Zardoz. Rambo II ist einfach geil. Ich mag diese 80er Flicks wie Commando, Predator und co.
Actionreich und größtenteils spannend. Den Reagan Patriotismus sehe ich bei Teil 2 auch nicht so wie bei Teil 3, im Gegenteil, Rambo verachtet die Bürokraten.

137

Montag, 21. Oktober 2013, 20:17

Ich möchte es mir manchmal selbst nicht so eingestehen, aber die 80er hatten schon groß was zu bieten, vor allem im Blockbuster Bereich.

Eigentlich sind alle Schwarzenegger und Stallone Filme durch die Bank weg super unterhaltsam. Dazu kommen Mel Gibson mit "Mad Max" und "Lethal Weapon", Bruce Willis mit "Die Hard" und Ford mit "Indy". Und auch auf der Humorschiene sind mit "Ghostbusters 1+2", den ersten beiden "Police Academy" Streifen und vor allem den Eddie Murphy Filmen richtige Kracher mit dabei. Die Substanz ist bei allen faktisch gleich Null, aber wer kann sich schon einem dahinimprovisierenden Genie wie Bill Murray entziehen. Oder eben einem Slynold Stallonegger!

Außerdem kann man in den 80ern auch am stärksten den Einfluss des Zeitgeistes auf bereits etablierte Filme sehen: "Aliens" als Fortsetzung des Urfilms und unser geliebter Bond, der sich vom MR Alleskönner in FYEO wieder auf die Erde abseilt und häter agiert. Ebenso Superman, der im 3. Teil sogar ein richtiger Vollarsch wird (heute wäre das super Innovativ).
Außerdem belebten die 80er auch Klassische Helden wie Batman neu...an die ganzen Teeniekomödien und Kinderfilme gar nicht erst zu denken.

Ich gestehe, Ich mag die 80er, auch wenn ich es oft nicht zugeben möchte! Die Tricks wurden in den 90ern besser, vielleicht auch die Inszenierungen, aber im Kopf werden mir die 80er immer fester in Erinnerung bleiben. (Kinotechnisch)
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Felix Leitner

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Montag, 21. Oktober 2013, 20:31

Was gerne vergessen wird, wenn es um die 80er geht, sind anspruchsvolle, manchmal sogar meditative Historien- und Naturfilme wie

- Der letzte Kaiser
- Der Bär
- Der Smaragdwald
- Mission
- Ghandi
- Mosquito Coast
- Die Bounty (mit Mel Gibson & Anthony Hopkins)
- Der Name der Rose

Leider komplett in Vergessenheit geraten, die Arthouse-Seite dieses Jahrzehnts.


Für ein Urteil ist es vielleicht noch zu früh, aber momentan kommen mir die 90er ziemlich lahm vor. Das ganze Blockbuster-Kino jener Zeit langweilt mich überwiegend zu Tode: Alberne Charaktere und alles eine Nummer kleiner als man es heutzutage gewohnt ist. Außnahmen bestätigen natürlich die Regel.
"I don't like your manner." "I'm not selling it."

139

Montag, 21. Oktober 2013, 20:48

Also gute Beispiele dafür Fallen mir spontan die Emmerich Filme ein, sowie Jurassic Park (der flasht mich überhaupt nicht mehr) und solche Neo-Katastrophenfilme wie "Armageddon".

Und auch Filme wie "The Matrix", die eigentlich in einer Art zeitlosem Universum spielen sind von der Bildästhetik her so unglaublich 90s, dass man Sie heute gar nicht mehr sehen kann ohne sich über sich selbst kaputt zu lachen, dass man nur wenige Jahre vorher mit offenem Mund vor dem Bildschirm saß.

Ich finde es schon ganz in Ordnung, dass in den 2000ern mehr Wert auf Stories und Charaktere gelegt wurde, auch wenn es mittlerweile etwas übertrieben wird mit gebrochenen Superhelden etc.
Was mir auch gerade auffällt, wo ich diese Zeilen schreibe: Die "Pirates of the Carribean" Reihe ist auch so ein Nachzügler aus den 90ern...alle drei Filme der ersten Trilogie sind bei mir im Kopf schon unter "ferner liefen" abgelegt und Teil IV habe ich gar nicht erst gesehen...im Gegensatz zur Bourne Reihe, die Ihrer Zeit durchaus voraus war.
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Felix Leitner

Witwe Bolte

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140

Montag, 21. Oktober 2013, 20:55

JURASSIC PARK ist ein schönes Stichwort für diese typische 90er-Jahre-Figurenzeichnung: Entweder total unwitzige Karikaturen (der dicke Saboteur-Nerd) oder nervige Zeigefinger-Gutmenschen (Laura Dern). Dazu kommen noch altkluge Kinder, die immer gescheiter wie die Erwachsenen sind. Furchtbar. Und natürlich gekünstelte Dialoge wie bei den Brosnan-Bonds.
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