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Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

  • »Kronsteen« ist männlich
  • »Kronsteen« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4 317

Registrierungsdatum: 17. Mai 2013

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1

Mittwoch, 1. Juli 2015, 06:58

Jurassic World

Ich war positiv überrascht von dem 4. Teil der Reihe. Hinter dem 1. für mich der zweitbeste.
Tricktechnisch sahen die Dinos noch einen Tivk besser aus als vorher und die Handlung unterhält - ohne dass sie jetzt wahnsinnig viel Neues bieten würde.
Das Ende hat mir gut gefallen und das - ich nenne es mal spoilerfrei - Aufräumen mit Klischees. ;)

Eure Meinungen?

Eine interessante Spekulation gibt's hier:

http://moviepilot.com/posts/3317767?lt_s…ternal%2Cmanual
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Ahab

MI6 Staff

Beiträge: 342

Registrierungsdatum: 30. Mai 2013

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2

Mittwoch, 1. Juli 2015, 09:25

...aus dem Zuletzt gesehene Filme Thread:

Jurassic World (die Spoiler kommen im letzten Absatz)



Viele Dinge zu dem Film wurden hier ja inzwischen schon beschrieben,
daher fasse ich mich kurz: Auch ich habe mich zwei Stunden lang ziemlich
gut unterhalten gefühlt. Trotz der doch recht epischen Logiklöcher vor
allem zum Schluss hin. Der Plot ist immerhin nicht bemüht verkopft
sondern beinhaltet mehr oder weniger eine recht rasante 'Fahrt' einmal
quer über die Insel durch die Attraktionen. Die Figurenzeichnung ist
leider eher mäßig, außer dem soliden Chris Pratt hat der Film in dieser
Richtung leider nicht viel zu bieten, das kann sogar Mainstream-Kino
inzwischen deutlich besser. Optisch gibt es wenig zu bemängeln. Ich war
sogar eher angenehm überrascht, dass die meisten Szenen mit Dinosauriern
fast schon altmodisch daherkommen. Das hab ich weitaus schlimmer
befürchtet. Ich hab den Film allerdings auch 'nur' in 2D gesehen, da
auch ich nicht unbedingt zu den Fans von 3D gehöre. Was dem Film am
positivsten anzurechnen ist: Er nimmt sich eigentlich zu keinem
Zeitpunkt wirklich ernst, ohne in komplett in Albernheit abzugleiten.
Und das spricht durchaus für ein gewisses Gespür von Regie und
Produktion. So empfand ich auch die Sache mit den Highheels als ironisch
gemeint. Die Dame wird ja sogar auf ihre Schuhe angesprochen, woraufhin
sie sich lediglich die Bluse aufknöpft und fragt ob es so besser sei.

In einer User-Kritik bei Filmstarts hab ich gelesen, dass man den Film
überhaupt mehr als Hommage zum ersten Teil sehen kann der gar nicht erst
versucht irgendwie besser zu sein, sondern in vielen kleinen und großen
Anspielungen auf die Coolness und Echtheit des ersten Films verweist.
Das würde ich komplett so unterschreiben. Einen vom Aussterben bedrohten
Hai an eine eigentlich längst ausgestorbene Spiezies zu verfüttern wie
im Film zu sehen ist, fand ich als ökologische Anspielung doch auch
ziemlich geschickt (in einem Spielbergfilm sind Haie eh cool ;))
und besagte 'Die Vögel' Szene war auch sehr gelungen. Die
Werbeplatzierungen waren dann widerum eher störend, aber man ist das
inzwischen ja irgendwie auch schon gewohnt.

Für Freunde des ersten Teils (ohne allzu große Ansprüche) durchaus zu empfehlen.



Spoiler:






[img]http://www.bondforum.de/wcf/icon/warningS.png[/img]
Spoiler








Der Gänsehautmoment des Abends war übrigens der neue Star Wars Trailer
(also der zweite). Da hab ich ja unglaublich viel Lust drauf bekommen.
Episch!

Ebenso natürlich die Vorschau auf Bond, wobei man den ersten Teaser jetzt langsam auch kennt. ;)

Havanna

MI6 Staff

  • »Havanna« ist männlich

Beiträge: 235

Registrierungsdatum: 4. Januar 2015

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3

Freitag, 3. Juli 2015, 21:22

So, nachdem ich es jetzt auch einmal ins Kino geschafft habe (und aufgrund eurer Empfehlungen hier), gebe ich auch mal noch meinen Senf dazu (ich warne schonmal vor Spoilern):

Wenn man beim ersten Teil den Nostalgie- und "Wow, Dinos"-Bonus abzieht, den der aktuelle Teil natürlich nie erreichen kann, dann liegen die Filme gar nicht so weit auseinander, finde ich. Vom Handlungs- und Personalaufbau sind sie ja auch fast identisch, wodurch sich ein direkter Vergleich anbietet:

1) Der idealistische Parkbesitzer
Simon Masrani ist mir zu gewollt auf cool gemacht, er hat mich schon fast ein bisschen an Arthur Fortune von den Simpsons erinnert.:) Da war mir John Hammond mit seinem Großvatercharme lieber. Für mich kam bei ihm auch mehr die Begeisterung für die Idee hinter dem Jurassic Park rüber, Masrani lagen zwar die Tiere am Herzen, ich hatte aber das Gefühl, dass ihm ein normaler Zoo genauso viel bedeutet hätte. Allerdings hat er einen guten (und für mich unerwarteten) Abgang. Punktsieg für den Park.

2) Die erwachsenen Hauptrollen
Mit den Frauen kann ich in beiden Filmen nichts anfangen. Ellie Sattler war für mich immer im Originalfilm, weil es halt eine Frauenrolle geben musste, ansonsten war sie halt ne weibliche Grant. Da unterscheidet sich Claire Dearing von ihrem männlichen Partner mehr, aber mir ging es auch so, dass ich anfangs wegen der Frisur die ganze Zeit Strawberry Fields vor mir sah.:) Aber diese Frisur hat sie ja nicht den ganzen Film halten können.:)
Owen Grady und Alan Grant fand ich hingegen beide sympathisch. Ihre Faszination für bzw. Skepsis gegenüber den Sauriern sind für beide Figuren nachvollziehbar, auch wenn sie aus unterschiedlichen Motiven heraus entstehen. Unentschieden.

3) Die Kinder
Die beiden Kinder im Jurassic Park fand ich extrem nervig, dennoch habe ich mit ihnen mitgefiebert, vor allem in der Küchenszene, vor allem, weil man immer dachte, dass die gar keine Chance haben können. Die beiden Jungs in der Jurassic World waren weniger nervig, weil insgesamt gechillter, aber trotz all der Gefahr hatte ich eigentlich immer das Gefühl, dass die das eigentlich (für Kinderverhältnisse) ganz gut im Griff haben und hab da nicht so mitgefiebert. Unentschieden, mit leichtem Mitfiebervorteil für Park.

4) Der brillentragende Chaosfan
Oder Ian Malcolm vs. Lowery Cruthers. Beide haben jetzt wirklich nicht die wichtigsten Szenen, aber einige witzige Sprüche. Ich kann mit Malcolms Sarkasmus genauso viel anfangen wie mit Lowerys Nerdigkeit, deshalb mag ich auch hier beide Figuren. Die "Kussszene" in Jurassic World fand ich aber einen so gelungenen Gag (der in einem Film eigentlich schon überfällig war), dass der neue Film da einen Vorteil hat. Unentschieden, mit leichtem Vorteil für World.

5) Die Saurier
Hier setzt sich Park eindeutig durch. Mir war die (trotz geklonter Saurier) "natürliche" Gefährlichkeit der "echten" Dinosaurier in Teil 1 lieber als dieser eierlegende Wollmilchsau-Saurier mit Superkräften (die er alle genau einmal zeigt) in Jurassic World. Zudem störte mich ganz extrem das unrealistische "menschliche" Verhalten des Raptors und des Tyrannosaurus, nachdem der Indominus Rex tot war. Vorteil Park.

In der Gesamtschau setzt sich Jurassic Park im Vergleich beider sehr ähnlicher Filme durch, aber ich finde, dass beide Filme sehr gut gemacht und sehr unterhaltsam sind und mehr erwarte ich von ihnen auch gar nicht. Wie erwähnt hat Park den Wow- und Nostalgiebonus, dafür hat World aber ganz andere Vorteile: Einen voll funktionierenden Park zu sehen haben sich wohl viele gewünscht, zudem gefallen die vielen Anspielungen an Teil 1 und ich finde es sehr sympathisch, dass der Film sich selbst nicht so ernst nimmt, auch auf der Metaebene.

Also ich gebe sehr gute 9/10 Helikopterflugstunden.

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