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JamesBond

The Man before the GunBarrel

  • »JamesBond« ist männlich

Beiträge: 585

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361

Samstag, 19. September 2015, 23:34

Hallo, vor kurzen lief Report Mainz auf dem ersten und darunter war auch dieses Video zum Oktoberfest Ich erinnere mich das die Bezeichnung "Neger" schon einmal hier angesprochen/ diskutiert wurde. Ich frag mich jetzt, ob das in unserer Zeit in Ordnung wenn dies im öffentlichen Fernsehen so gesagt wird? Das Video wirkt zwar etwas wie ein Eklärvideo ala "Die Sendung mit der Maus" so das man es Kindern...einfacher erklären kann. Aber ich persönlich finde es nicht ok.

362

Samstag, 19. September 2015, 23:44

Satire setzt nunmal eine gewisse Grundintelligenz zum Verständnis selbiger voraus!
"That's one hell of a Pilot!"

Spree

Bondforumswissenschaftlicher Forscher & Mitglied der QOS-Splittergruppe

  • »Spree« ist männlich

Beiträge: 985

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363

Sonntag, 20. September 2015, 11:14

Mein Gott, Kevin! :bamm:
Si tacuisses, ... obwohl ...

I never left!

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

Beiträge: 1 619

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364

Sonntag, 20. September 2015, 15:50

Satire setzt nunmal eine gewisse Grundintelligenz zum Verständnis selbiger voraus!

Das ist eben immer wieder die Frage. Darf Kunst alles? Darf Satire alles? Ist Kunst Satire und Satire Kunst? Müssen Kritiker frei sein? Und wo kennt diese Freiheit Grenzen, falls überhaupt?

Das mit der Grundintelligenzvoraussetzung gilt wohl für jede Art von Humor. Nichtsdestotrotz ist Satire immer gefährlich, man kann nicht von jedem die gleiche Humorrichtung erwarten und Satire zeichnet sich eben dadurch aus besonders bissig zu sein, ich finde das auch manchmal etwas fragwürdig - auch wenn die Beweggründe gut sein mögen.
"Loyalität bedeutet mir wesentlich mehr als Geld." - Aus des Problembeseitigers Spiegelbilde sprach die Stimme sanften Verwesens!
Bond '89 - Robert Davi

365

Sonntag, 20. September 2015, 16:04

Was für eine Frage? Ich habe nicht einmal eine Frage gestellt!

Und was Du hier gerade schreibt ist allerdümmster Schwurbelschwachsinn! Wo ist Satire "immer gefährlich"? Wieso bringst Du Satire mit Kunst in Zusammenhang? Und vor allem: Was außer "hauptsache etwas geschrieben" ist die Intention deines geistigen Ergusses?
Hier passt gerade nochmal Sprees Ausspruch...si tacuisses!
"That's one hell of a Pilot!"

Pille

Wibbly wobbly timey wimey... stuff

  • »Pille« ist weiblich

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366

Sonntag, 20. September 2015, 16:10

Junge, Junge, wer hat dir denn schon wieder in die Cornflakes geschissen? 8|
Keine Mätzchen mehr, jetzt wird gespielt!

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  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

Beiträge: 1 619

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367

Sonntag, 20. September 2015, 16:40

Was für eine Frage? Ich habe nicht einmal eine Frage gestellt!

Und was Du hier gerade schreibt ist allerdümmster Schwurbelschwachsinn! Wo ist Satire "immer gefährlich"? Wieso bringst Du Satire mit Kunst in Zusammenhang? Und vor allem: Was außer "hauptsache etwas geschrieben" ist die Intention deines geistigen Ergusses?
Hier passt gerade nochmal Sprees Ausspruch...si tacuisses!

Gefährlich insofern, als dass es kaum etwas so leicht falsch zu verstehendes wie Satire gibt, da reicht es schon wenn man ein Thema etwas anders wahrnimmt und schon offenbart sich ein stetig wachsender Konflikt. Dennoch ist Satire natürlich richtig und wichtig! Und wieso ich es mit Kunst in Zusammenhang bringe? Weil beides einerseits frei sein sollte, jedoch andererseits genau dadurch anecken kann, ok, zugegeben: das trifft für viele Dinge zu. "Hauptsache etwas geschrieben" ist weniger die Intention als das was hier hoffentlich jeder möchte, nämlich einfach die eigene Meinung zu äußern. Ich habe auch nicht gesagt dass du eine Frage gestellt hast, sondern selbst eine Frage in den Raum geworfen. Wenn JamesBond diesen Report nicht vertretbar findet, ist es sein gutes Recht, auch wenn andere es weniger kritisch betrachten (was wiederum deren gutes Recht ist).
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Bond '89 - Robert Davi

JamesBond

The Man before the GunBarrel

  • »JamesBond« ist männlich

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368

Sonntag, 20. September 2015, 16:45

Bin mir schon bewusst was eine Satire ist. Trotzdem find ich die Bezeichnung 'Neger' im öffentlichen TV nicht angebracht... unsere Zuschauer sind nicht alle weiß! Und der Herr Klugscheisser spricht von 'Grundintelligenz' - kann aber selber nicht richtig lesen! @DanielS. hat in seinem Post überhaupt keine Frage für dich beantwortet.. Sondern jeglich nur seine 'eigene Meinung' geäußert, die in diesem Land, wie auch in diesem Forum... wohl noch erlaubt ist?

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

Beiträge: 1 619

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369

Sonntag, 20. September 2015, 16:50

Bin mir schon bewusst was eine Satire ist.
Trotzdem find ich die Bezeichnung 'Neger' im öffentlichen TV nicht angebracht... unsere Zuschauer sind nicht alle weiß!

Und der Herr Klugscheisser spricht von 'Grundintelligenz' - kann aber selber nicht richtig lesen! @DanielS. hat in seinem Post überhaupt keine Frage für dich beantwortet.. Sondern jeglich nur seine 'eigene Meinung' geäußert, die in diesem Land, wie auch in diesem Forum... wohl noch erlaubt ist?

Danke.
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Bond '89 - Robert Davi

370

Sonntag, 20. September 2015, 17:05

Bin mir schon bewusst was eine Satire ist.
Trotzdem find ich die Bezeichnung 'Neger' im öffentlichen TV nicht angebracht... unsere Zuschauer sind nicht alle weiß!

Und der Herr Klugscheisser spricht von 'Grundintelligenz' - kann aber selber nicht richtig lesen! @DanielS. hat in seinem Post überhaupt keine Frage für dich beantwortet.. Sondern jeglich nur seine 'eigene Meinung' geäußert, die in diesem Land, wie auch in diesem Forum... wohl noch erlaubt ist?
Und bei dir ist es Lesen, Schreiben UND Verstehen, mit dem es hapert. Dieser ganze Beitrag kritisiert doch nicht die Schwarzen sondern eben jene Stammtischbürger die zu leichtfertig mit solchen Begrifflichkeiten umgehen. Wie bitteschön soll Satire denn sonst funktionieren? Aber Du hast ja schon oft genug hier bewiesen, dass du mit dem echten Leben nicht klar kommst!

Und das mit der Meinung, die darf man frei äußern, darf sich dann aber auch nicht wundern, wenn man für selbige kritisiert wird. Und dann aber auch nicht so divahaft reagieren wie unser Alphakevin, da empfehle ich dir mal ein Snickers! Und es war ja auch wieder klar, dass Du als Erster dann wieder direkt mit Beleidigungen um dich wirfst! Allerdings,mit Klugscheißer kann ich leben, denn ich weiß es halt eben besser als Du!


BTW, was ist eigentlich nichtöffentliches TV?
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JamesBond

The Man before the GunBarrel

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371

Sonntag, 20. September 2015, 17:28

Genau. Ich bin eine Diva. Eine Diva die sich von Dir nicht den Mund verbieten lässt. Was hat mein armes bescheuertes Leben jetzt hier wieder zu suchen? Und woher so bestens informiert? achja, ich bin ja ein Alpha Kevin. Da ist alles schon vorprogrammiert. Man gebe K-E-V-I-N unter google.de ein und man findet viele Menschen die sich mit diesen Namen so beschäftigen und sich an diesen Grundsetzen halten, das alle glauben das sich ein Kevin so entwickelt. In deiner Gegenwart muss man wohl immer SEIN SCHEISS MAUL HALTEN ?? Hat deine Frau auch immer das letzte Wort? Oder musst Du still sein? Dann weiß man wenigstens warum Du in den etzten Monate nicht aktiv warst. ach weißte, dein Leben interessiert mich nicht. :) ach nö, auf Snickers hab ich keinen Hunger... ich will ja nicht aus meinen Hüften fallen. setz ihn dir auf die Abendkarte... ich gönn ihn Dir. Es ist bewiesen das Schokolade sogar Glücklich macht. :) Und zu meinen Beiträgen. Niemand hat dich gezwungen zu lesen und schon keiner zu antworten... shit happens..

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JamesBond« (20. September 2015, 17:33)


JamesBond

The Man before the GunBarrel

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372

Sonntag, 20. September 2015, 17:34

So nun noch viel spaß bei der Diskussion hier.

373

Sonntag, 20. September 2015, 17:36

Da musst Du meine Frau schon selber fragen, die ist auch hier im Forum...Pille! Da stellt sich mir doch glatt die Frage: Wieso kommst Du eigentlich immer wieder zurück, obwohl du dich doch immer so melodramatisch für immer von hier verabschiedest?
Anscheinend willst Du ja diese Konfrontationen bewusst heraufbeschwören, oder wenn nicht, habe ich mit der Grundintelligenzthese wohl doch ins Schwarze getroffen!

So long and thanks for all the Fish, du wunderbarer Kevin!
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ollistone

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374

Donnerstag, 21. Januar 2016, 22:37

Die Oscar-Kontroverse um nicht-nominierte "Schauspieler of colour" (richtig so?) finde ich: reichlich absurd. Möglicherweise gab es im letzten Jahr keine herausragende Leistungen schwarzer/brauner/gelber Darsteller. Kann ja mal passieren. Mir fiele spontan auch keiner ein, den ich um jeden Preis eher würdigen möchte als die Nominierten. Sind wir jetzt schon bei Quoten-Oscars?

Im Gegenteil finde ich die Position selbst rassistisch, zwischen schwarzen und weißen Schauspielern zu unterscheiden und wieder und wieder die Hautfarbe zum einzigen Kriterium und die "ethnische Diversität" zum Leitfaden für alles zu machen.
"Morgen spreche ich endlich mit Malone."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ollistone« (21. Januar 2016, 22:45)


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375

Donnerstag, 21. Januar 2016, 22:53

Sehe ich , es gab einfach keine Oscar reife Rassismus Thema, kann ich nur unterschreiben.Leistungen. Genauso wie deine Meinung zum

Kronsteen

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376

Freitag, 22. Januar 2016, 10:56

Lächerlich!

Wie rassistisch sind dann erst die BET Awards?
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

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377

Freitag, 22. Januar 2016, 11:18

Den Oscars wird in meinen Augen sowieso zu viel Bedeutung beigemessen. Viel größer inszeniert als etwa Cannes und dennoch weniger auf die eigentliche Schauspielkunst fokussiert - zumindest manchmal.

Was die Thematik der Preise für Dunkelhäutige anbelangt:
Mir fällt generell auf, vollkommen gleich ob Oscar oder anderswo, dass die Rassismusvorwürfe oftmals in erster Linie dann auftauchen, wenn sie nicht berechtigt sind (wer weiß, vielleicht ja sogar als eine Art "Ablenkungsmanöver", um die Vorwürfe in den Kontexten in welchen tatsächlich ein rassistischer Tatbestand vorliegt zu verhindern/verschleiern/vermeiden)...
"Loyalität bedeutet mir wesentlich mehr als Geld." - Aus des Problembeseitigers Spiegelbilde sprach die Stimme sanften Verwesens!
Bond '89 - Robert Davi

ollistone

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378

Donnerstag, 11. Februar 2016, 14:47

Da wird Deutschland Handball-Europameister, und der ZEIT fällt nichts Besseres als das hier dazu ein:

Zitat

Blutnah und widerständig: Wir haben den Handball wiederentdeckt. Weil diese Mannschaft eine kartoffeldeutsche Sehnsucht bedient, die gerade wieder schwer im Kommen ist.

Bereits ein erster Blick auf das Mannschaftsfoto erhellt: Das frische Erfolgsteam hat keinen einzigen Spieler mit dunkler Hautfarbe oder auch nur südländischem Teint. Es handelt sich, mehr noch, um eine Mannschaft ohne jeglichen Migrationshintergrund. 100 Prozent kartoffeldeutsche Leistungsbereitschaft. Wir listen die Vornamen der Spieler vollständig: Hendrik, Finn, Erik, Christian, Steffen, Jannik, Niclas, Steffen, Fabian, Simon, Tobias, Johannes, Carsten, Andreas, Rune, Martin. Alle Achtung! Das muss man 2016 in diesem Land erst einmal hinbekommen.

Offenbar ist dieser Sport sozialdynamisch irgendwo vor drei Jahrzehnten stecken geblieben. Und genau damit wäre auch die gesellschaftlich-politische Alternative benannt, für die Handball in der nun neu entfachten Imagination des Sportfans steht: Er verweist mit aller Macht auf eine selig verklärte, deutsche Reihenhausvergangenheit der achtziger Jahre. Wenn Fußball Merkel ist, ist Handball Petry.


Ich fange ja gar nicht mit dem Thema "Lügenpresse" an. Aber lasst uns doch mal über die "Arschloch-mit-Identitätsproblemen-Presse" sprechen.

Na jedenfalls gab's wohl so viele "kritische Reaktionen" auf diesen Artikel, dass die ZEIT uns verspricht:

Zitat

Liebe Leserinnen und Leser, uns erreicht nicht nur hier in den Kommentaren, sondern auch auf einigen anderen Kanälen zum Teil sehr harsche Kritik an diesem Kolumnen-Beitrag von Wolfram Eilenberger. Wir nehmen das zum Anlass, in den kommenden Tagen einen weiteren Beitrag zum Thema Handball und Diversität folgen zu lassen.


Man darf gespannt sein. Handball und Diversität - ein Thema, auf das die Welt wartet.
"Morgen spreche ich endlich mit Malone."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ollistone« (11. Februar 2016, 16:14)


Kronsteen

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379

Freitag, 12. Februar 2016, 12:06

Was für ein unglaublicher Blödsinn!

Zitat

Bereits ein erster Blick auf das Journalistenfoto erhellt: Der Autor hat keine dunkle Hautfarbe oder auch nur südländischen Teint. Es handelt sich, mehr noch, um einen Mann ohne jeglichen Migrationshintergrund. 100 Prozent kartoffeldeutsche Leidensbereitschaft. Wir listen den Vornamen des Autoren vollständig: Wolfram. Alle Achtung! Das muss man 2016 in diesem Land erst einmal hinbekommen.

Offenbar ist dieser Mann sozialdynamisch irgendwo vor drei Jahrzehnten stecken geblieben. Und genau damit wäre auch die gesellschaftlich-politische Alternative benannt, für die Herr Eilenberger in der nun neu entfachten Imagination des Sportfans steht: Er verweist mit aller Macht auf eine selig verklärte, deutsche Selbstkasteiungsgegenwart der letzten Jahre. Wenn Rethy Merkel ist, ist Eilenberger Claudia Roth.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

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380

Freitag, 12. Februar 2016, 13:25

Bei mir verhält es sich ja so, dass ich ein bekennender Befürworter der Anti-Rassismus-Einstellung bin und Fairness vehement verteidigen möchte. Dennoch vermitteln solche Artikel den Eindruck, als müsse man Fremde/Farbige/Andersartige bewusst bevorzugen und sozusagen selbst für jene Fehler büßen, welche die diversen Rassisten über die Jahrhunderte gemacht haben (und teilweise noch machen). Eine andere Volksgruppe als Ausgleich für deren einstiges und teils noch gegenwärtiges Abgelehntwerden zu bevorzugen, stellt aber in Wirklichkeit weder Gleich- noch Gerechtigkeit her, sondern verlagert den Rassismus lediglich in eine andere Richtung, nämlich diesmal gegen die Weißen. Wo ist demnach der Fortschritt? Richtig, nirgendwo, denn am Ende ist nichts gewonnen, wo doch erneut eine Ausgrenzung stattfindet. Weswegen kann man nicht einfach damit aufhören Unterschiede zwischen den Nationalitäten aufzubauen. Unter den Umständen sind solche scheinheiligen Artikel nämlich nicht ansatzweise das wert, was sie oberflächlich betrachtet wert zu sein vorgeben, sodass wir uns diesbezüglich im fehlthematischen Kreise des Rückschritts drehen...
"Loyalität bedeutet mir wesentlich mehr als Geld." - Aus des Problembeseitigers Spiegelbilde sprach die Stimme sanften Verwesens!
Bond '89 - Robert Davi