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Pille

Wibbly wobbly timey wimey... stuff

  • »Pille« ist weiblich

Beiträge: 503

Registrierungsdatum: 9. Mai 2013

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61

Sonntag, 13. Oktober 2013, 19:56

Ich stehe da ganz hinter Kronsteen. Die Wahlen sind längst vorbei, was jetzt noch kommt, ist Nebengeplänkel. Gut, ich gebe zu, das "Streitthema" nicht mehr groß nachgelesen zu haben, nachdem er es geschlossen hatte, aber ich denke, es ist schon okay, so zu handeln, zumal auch Don als einer der Protagonisten es auch soweit gutheißt und man die Diskussion auch für beendet halten könnte, denn Fogg hat eigentlich einen recht hübschen Schlußsatz gewählt. Für weitere Politdiskussionen kann man ja evtl. weiter diesen Thread hier nehmen. Oder man macht einfach einen Politik-Thread auf. Oder man wartet einfach wieder vier Jahre, bis die nächste Wahl-Umfrage läuft. Die Möglichkeiten sind (fast) unbegrenzt und ich denke, wenn es Fogg, Don und JackStraw für wert empfänden, ihre Diskussion fortzuführen, würden sie schon einen Weg finden ;)
Keine Mätzchen mehr, jetzt wird gespielt!

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ollistone

Consigliere

  • »ollistone« ist männlich
  • »ollistone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 969

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62

Sonntag, 13. Oktober 2013, 21:51

Nach meinem Verständnis jedenfalls war in diesem Thread ein Punkt erreicht, in dem zumindest ich eine weitere Diskussion für mehr gefährlich als ergiebig gehalten hätte
Gefährlich?? Warum das denn? Das war eine ganz normale, intensive Diskussion. Die kann von den Disputanten beendet werden, aber nicht von der Moderation. Was soll das denn?! Und dann auch noch den Thread zumachen. 8| "Wie wählt das Bondforum" ist doch mit der BT-Wahl 2013 nicht obsolet geworden.

Warum musstest du handeln, Kronsteen? Echt, ich verstehe das nicht.

Schön, dass Ihr Euch alle so einig seid, aber ich wünsche mir da deutlich mehr Zurückhaltung von der Moderation. Woher kommt denn diese Angst, politische Auseinandersetzungen zu führen? Wir sind uns doch hier über tausend Dinge uneins, selbst bei Bond, und streiten leidenschaftlich über jedes Detail, nur bei der Politik ist ein (sachlich geführter) Streit plötzlich gefährlich und muss unterbunden werden?
"Morgen spreche ich endlich mit Malone."

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

  • »Kronsteen« ist männlich

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63

Montag, 14. Oktober 2013, 11:39

Ich habe in den vergangenen 12, 13 Jahren leider schon zu viele "gute" User wegen absolut unwichtigen Gründen gehen sehen (ich denke da z.B. an venini, Emilio, gargamel, HebusDerTroll, CyrusPoonawalla,...), weshalb ich in diesem Fall nun beschlossen habe, dass ein solches Thema einfach zu explosiv ist. Auch in anderen Foren habe ich schon erlebt, dass kein Thema so sehr polarisiert und zu Konflikten führt wie die Politik. Beim Thema "Bond" schätze ich die Gefahr viel geringer ein - bei all den schönen Meinungsverschiedenheiten. Und da dies das Bondforum ist und nicht das Politikforum, habe ich mir eben in meiner Funktion dieses Recht nach meiner persönlichen Einschätzung heruasgenommen. That's it! Dass Du das anders siehst und eine extrem passive Moderation wünschst, weiß ich natürlich auch.
Im Thread war eigentlich alles gesagt und sowohl Mr. Fogg als auch Don-Corleone scheinen mit der Entscheidung einverstanden zu sein.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

  • »Mr. Fogg« ist männlich

Beiträge: 918

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64

Montag, 14. Oktober 2013, 11:56

Auch von mir zur öffentlichen Kenntnisnahme: Kronsteen, Du leistest hier sehr gute Arbeit und prägst dieses Forum auf für meinen Geschmack edle Weise. Sollte ich Don-Corleone zur sehr "an den Karren gefahren" sein, so war das nicht mein Anliegen. Ich hoffe, er wird mir auch in Zukunft gewogen bleiben.
Gleichzeitig möchte ich aber auch für die weitere Beteiligung von Freunden einer rigoroseren Gangart als der meinen werben - hier betrifft das Ollistone. Eine Suppe ganz ohne Salz schmeckt fade. Mein Tipp - immer mal wieder: Man trenne Sach- und Beziehungsebene!
God save the Queen!

schumi

Agent

Beiträge: 20

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65

Montag, 14. Oktober 2013, 12:43

@Mr. Fogg

So wirklich schlau werde ich aus deinen Bemühungen einigen Verkehrsteilnehmern deine, ich nenne es mal Wahrnehmung von „korrektem Diskussionsverhalten“ zu vermitteln hier nicht. Du sprichst gerne die Trennung von Sach- und Beziehungsebene an. In einer virtuellen Gesprächsrunde, wie der diesen, lassen sich die verschiedenen Gesprächspartner, die hier langjährig mehr oder weniger aktiv dabei sind, nicht wirklich zu irgendwelchen Wunschverhaltensweisen umkrempeln.
Polemik ist nun mal im Dialog nicht immer völlig auszuschließen, aber Sinn der Sache sollte es nicht sein, dass am Ende irgendwelche Diskutanten ihre Mitgliedschaft aufheben, weil verbale Verletzungen überhand genommen haben. Und da hat die Vergangenheit schon öfter einen Tribut im alten Forum gefordert.

In diesem Sinne stehe ich voll und ganz hinter der Aktion, die Kronsteen hier jetzt durchgeführt hat.

  • »Mr. Fogg« ist männlich

Beiträge: 918

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66

Montag, 14. Oktober 2013, 13:43

@Mr. Fogg

So wirklich schlau werde ich aus deinen Bemühungen einigen Verkehrsteilnehmern deine, ich nenne es mal Wahrnehmung von „korrektem Diskussionsverhalten“ zu vermitteln hier nicht. Du sprichst gerne die Trennung von Sach- und Beziehungsebene an. In einer virtuellen Gesprächsrunde, wie der diesen, lassen sich die verschiedenen Gesprächspartner, die hier langjährig mehr oder weniger aktiv dabei sind, nicht wirklich zu irgendwelchen Wunschverhaltensweisen umkrempeln.
Polemik ist nun mal im Dialog nicht immer völlig auszuschließen, aber Sinn der Sache sollte es nicht sein, dass am Ende irgendwelche Diskutanten ihre Mitgliedschaft aufheben, weil verbale Verletzungen überhand genommen haben. Und da hat die Vergangenheit schon öfter einen Tribut im alten Forum gefordert.

In diesem Sinne stehe ich voll und ganz hinter der Aktion, die Kronsteen hier jetzt durchgeführt hat.
Den letzten Satz habe ich verstanden und pflichte ihm bei.

Der erste Teil jedoch entzog sich meinem Begriff selbst nach mehrmaligem Durchlesen. Damit will ich sagen: Wie - genau - lautet jetzt der Vorwurf, den Du mir machst?
God save the Queen!

67

Montag, 14. Oktober 2013, 15:48

Reine sachliche Feststellung:
"Schumi" taucht auch nur alle Jubeljahre auf, wenn es irgendwo Reibereien gibt.

Wie gesagt, nur eine Feststellung...keine Bewertung!
"That's one hell of a Pilot!"

  • »Mr. Fogg« ist männlich

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68

Montag, 14. Oktober 2013, 18:04

Wie bedauerlich! Dann entgeht mir wohl eine Chance, an der Klarheit meiner Ausdrucksweise zu arbeiten.
God save the Queen!

JamesBond

The Man before the GunBarrel

  • »JamesBond« ist männlich

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69

Donnerstag, 7. November 2013, 22:31

Hier wieder was aktuelles, ich hoffe es passt in diesem Thread zum Thema 'Endscheidungen/ Änderungen'
http://www.focus.de/politik/deutschland/…id_1150420.html

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nrw-li…lt/9037792.html

Ich selber finde es nicht gut, das man diese feierlichkeit umändert oder evtl. abschafft. Habe dazu noch viele schöne Erinnerungen aus eigener Kindheit. Ausserdem ist es für die 'kleinen' was besonderes, wenn sie im Dunklen mit ihrer Laterne mit anderen Kindern gehen können. zudem vermittelt die Geschichte um Sankt Martin (geteilter Mantel) wie wichtig das teilen sein kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JamesBond« (7. November 2013, 22:42)


  • »Mr. Fogg« ist männlich

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70

Freitag, 8. November 2013, 06:23

"Dass die
Nachricht von der vermeintlichen Verbannung Sankt Martins so hohe Wellen
schlägt, verwundert dennoch nicht; sie passt zu einem Trend: Immer wieder
machen Politiker und Funktionäre Schlagzeilen, weil sie aus Rücksichtnahme auf
andere Kulturen christliche Bräuche abschaffen wollen."


Es mag paradox klingen, aber ich begrüße es, dass Linke oder Grüne in regelmäßigen Abständen mit vergleichbaren Forderungen kommen. Ich schätze es, wenn Menschen ungeschminkt auftreten und mit offenem Visier kämpfen. "Christliche Feiertage umbenennen, Kirche abschaffen, alle Menschen gleichmachen, Kreuze abhängen, Bilder zerstören,..." Wunderbar! Solche Postulate gehören doch zum klaren Erscheinungsbild jeder Form von Sozialismus (auch von diesem speziellen von mehr nationaler Ausrichtung). Die Bühne der Welt lebt gerade von konsequent ausgefüllten Rollen. Ich möchte es nicht mit Gegnern zu tun haben, die die gleichen Texte haben wie ich! Und hinter bestimmte menschliche Grundhaltungen können auch jene ja nicht zurück: Sie möchten Heiligenverehrung abschaffen - gut! Dann aber bauen sie ihre eigenen "Heiligen" auf: Marx, Lenin, Stalin und ähnliche. Die Bibel verbieten - gut! Als "Ersatz" dann: "Das Kapital" und "Das kommunistische Manifest". Wie drückte es Billy Wilders Komodie Eins, zwei, drei so treffend aus: "Sie marschieren um gegen das Marschieren zu demonstrieren."
Klare Konturen erleichtern das Erkennen!
God save the Queen!

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

  • »Kronsteen« ist männlich

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71

Freitag, 8. November 2013, 07:22

"Sie marschieren um gegen das Marschieren zu demonstrieren."


Oder "Krieg dem Kriege".

Ich weiß nicht, wem diese aufgezwungene Neutralität nutzen soll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Moselm in irgendeiner Weise diskriminiert fühlt.
Wer sich dafür entscheidet, in ein anderes Land überzusiedeln muss auch damit umgehen können, dass dort evtl. andere Bräuche herrschen.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Ahab

MI6 Staff

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72

Freitag, 8. November 2013, 08:46

Oh, ich hab auch ein Zitat! Darf ich? ;)
"Sie haben die Bibel nur erfunden, um selber Gott zu sein"
Das singt eine Hamburger Band namens Herrenmagazin.

Und mal zum konkreten Thema:
Wenn man den Focus-Bericht komplett liest, relativiert sich der Fall sehr schnell wieder. Nur nicht in einem Punkt: Dass einige Gegner dieser vermeintlichen (!) Umbenennung anonyme Gewaltandrohungen senden ist in meinen Augen schon bedenklich. Für mich geht davon eine durchaus greifbare Gefahr aus als von - entschuldigung Mr. Fogg - einer ziemlich konstruierten Verbindung zwischen Grünen, Marx, Lenin und Stalin. Das riecht für mich verdächtig nach gutem alten schwarz/weiß Ost/West oder auch Gut/Böse- Denken welches so sehr in die Zeit passt wie ein alter, spritfressender Mercedes: Fühlt sich gut an, gibt einem Geborgenheit, trotzdem wird seine Zeit nie wieder kommen.
Und das sag ich als Besitzer eines solchen ;)

73

Freitag, 8. November 2013, 09:03

Irgendwie sehe ich jetzt (mangels realem Bild von dir) einen Whisper, der in einem goldbraunen W123 durch Harlem kurvt und seine Bitches checkt! :thumbup:
"That's one hell of a Pilot!"

  • »Mr. Fogg« ist männlich

Beiträge: 918

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74

Freitag, 8. November 2013, 11:35

Oh, ich hab auch ein Zitat! Darf ich? ;)
"Sie haben die Bibel nur erfunden, um selber Gott zu sein"
Das singt eine Hamburger Band namens Herrenmagazin.

Und mal zum konkreten Thema:
Wenn man den Focus-Bericht komplett liest, relativiert sich der Fall sehr schnell wieder. Nur nicht in einem Punkt: Dass einige Gegner dieser vermeintlichen (!) Umbenennung anonyme Gewaltandrohungen senden ist in meinen Augen schon bedenklich. Für mich geht davon eine durchaus greifbare Gefahr aus als von - entschuldigung Mr. Fogg - einer ziemlich konstruierten Verbindung zwischen Grünen, Marx, Lenin und Stalin. Das riecht für mich verdächtig nach gutem alten schwarz/weiß Ost/West oder auch Gut/Böse- Denken welches so sehr in die Zeit passt wie ein alter, spritfressender Mercedes: Fühlt sich gut an, gibt einem Geborgenheit, trotzdem wird seine Zeit nie wieder kommen.
Und das sag ich als Besitzer eines solchen ;)
Durch Dein Zitat erkenne ich Dich als ein Mitglied jenes von mir bevorzugten Vereins der klaren Worte. Das ist gut!

Es erstaunt mich immer wieder, dass es Menschen gibt, die sich darüber wundern, dass von Anderen agressiv reagiert wird, wenn man "beantragt", Ihnen ihre Heimat, ihr Heiligstes und ihre Traditionen zu nehmen! Da spreche ich wohl für mehr als 90 % der Weltbevölkerung, vor allem für Christen, Juden und Moslems. Ich würde einfach sagen: Finger weg!

Nun gut, wie ich schon formulierte, begrüße ich - es ist also kein Geheimnis - Gegner, die Farbe bekennen. Das betrifft hier in erster Linie die Linken, sekundär aber auch die Grünen, die sich selten zu schade waren, "alte", linke Parolen aufzugreifen. Ja, und in Folge dessen - ich bekenne es - vermisse auch ich den kalten Krieg. Ich weigere mich, es mir in der vermeintlichen Sicherheit gemütlich zu machen und aufzuhören zu denken, nur weil der große Gegenspieler zur Abwechslung mal auf dem Rücken liegt und sich den Bauch kraulen lässt.
God save the Queen!

Zardoz

MI6 Staff

  • »Zardoz« ist männlich

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75

Freitag, 8. November 2013, 13:21

Wenn man den Focus-Bericht komplett liest, relativiert sich der Fall sehr schnell wieder. Nur nicht in einem Punkt: Dass einige Gegner dieser vermeintlichen (!) Umbenennung anonyme Gewaltandrohungen senden ist in meinen Augen schon bedenklich. Für mich geht davon eine durchaus greifbare Gefahr aus als von - entschuldigung Mr. Fogg - einer ziemlich konstruierten Verbindung zwischen Grünen, Marx, Lenin und Stalin. Das riecht für mich verdächtig nach gutem alten schwarz/weiß Ost/West oder auch Gut/Böse- Denken welches so sehr in die Zeit passt wie ein alter, spritfressender Mercedes:


An dieser Stelle muss ich Ahab einmal beipflichten. Wenn man sich die diversen Berichte zu dem Thema im "Netz" durchliest, stellt man fest, dass hier viel Lärm um Nichts betrieben wird. Die Vertreter der muslimischen Gemeinde in Deutschland distanzieren sich deutlich von diesem Quatsch. Scheinbar sind da ein paar verwirrte Kindergarten-Linke (?) über das Ziel hinausgeschossen. Das ist in erster Linie peinlich - mehr aber auch nicht. Wie auch Ahab, stufe ich jedoch eher die Morddrohungen als bedenklich ein. Ein bis zwei Eier, gegen die Scheiben des Kindergartens, dürften da wohl mehr als ausreichend sein ;) - alles andere sollte straftrechtlich verfolgt werden.

Dennoch hoffe ich, dass der Trend zur übertriebenen politischen Korrektheit bald endlich einmal ein Ende findet!
"Fuck you, I'm going to Hollywood!"

Ahab

MI6 Staff

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76

Freitag, 8. November 2013, 14:52

@Chris:
Es ist ein W116, jägergrün metallic und heißt Selma, wg. 280SElma. :)
Und wie Whisper seh ich leider nicht aus. Bitches checken? Niemals. ;)

@Mr. Fogg:
Mit deinen ganzen 'Feinde', 'Gegner' und 'Gegenspieler' in den letzten zwei Beiträgen kommen wir wohl auch nicht so schnell auf einen Nenner. Mir persönlich ist das viel zu sehr verallgemeinert. Dazu scheue ich Verallgemeinerungen einfach viel zu sehr (um nicht zu sagen ich verabscheue sie). Gerade in so einer komplexen Welt wie die in der wir leben. Nicht dass sie früher weniger komplex gewesen wäre, das war sie aus meiner Erfahrung nur oberflächlich gesehen.

Zitat

Es erstaunt mich immer wieder, dass es Menschen gibt, die sich darüber
wundern, dass von Anderen agressiv reagiert wird, wenn man "beantragt",
Ihnen ihre Heimat, ihr Heiligstes und ihre Traditionen zu nehmen! Da
spreche ich wohl für mehr als 90 % der Weltbevölkerung, vor allem für
Christen, Juden und Moslems. Ich würde einfach sagen: Finger weg!
Zum Thema Traditionen pflege ich gerne den Standpunkt zu vertreten, dass die Menschen heute nicht weniger Recht darauf haben Traditionen zu schaffen wie die Leute damals es hatten. Und auch die Heimat so wie wir sie kennen ist ein sich ständig wandelnder Ort bzw. Zustand. Eine Gesellschaft die sich geweigert hätte sich oder seine Heimat zu verändern hätte wohl kaum Kunst oder Kultur entwickeln können. Wieviele beeindruckende Baudenkmäler würden heute überhaupt existieren, wenn man damals gesagt hätte Lass mal lieber alles so lassen wie es ist... ? Von Künstlern die neue Wege gegangen sind ganz zu schweigen. Wie würde unsere Heimat heute aussehen?

Und, dass immer mal wieder Leute die absurde Abschaffung oder Anpassung von irgendetwas Vertrautem fordern kommt einfach vor. Um mich über jeden dieser Fälle aufzuregen fehlt mir einfach die Zeit, zumal für mich von solchen Forderungen keine konkrete Gefahr ausgeht. Ganz im Gegensatz zu einer Panikmache um den Verlust alter Werte unserer Heimat, welche Ängste schürt und das offene, faire und vertrauensvolle Umgehen miteinander erschwert bzw. gezielt sabotiert.


@ Zardoz:
Als ich gelesen habe, dass du mich zitierst, hab ich schon mit heftigem Gegenwind gerechnet. Dass das nicht der Fall ist, freut mich! Ich bewundere deine offene Meinung zu dem Thema und werde mich hüten demnächst vor dem Lesen von etwas (falschem) auszugehen!
Dass wir grundsätzlich leicht unterschiedliche Ansichten haben is ja auch völlig okay.

  • »Mr. Fogg« ist männlich

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77

Freitag, 8. November 2013, 15:29

"Stell Dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin! (...)"
Zum Thema Traditionen pflege ich gerne den Standpunkt zu vertreten, dass die Menschen heute nicht weniger Recht darauf haben Traditionen zu schaffen wie die Leute damals es hatten. Und auch die Heimat so wie wir sie kennen ist ein sich ständig wandelnder Ort bzw. Zustand. Eine Gesellschaft die sich geweigert hätte sich oder seine Heimat zu verändern hätte wohl kaum Kunst oder Kultur entwickeln können. Wieviele beeindruckende Baudenkmäler würden heute überhaupt existieren, wenn man damals gesagt hätte Lass mal lieber alles so lassen wie es ist... ? Von Künstlern die neue Wege gegangen sind ganz zu schweigen. Wie würde unsere Heimat heute aussehen?

Und, dass immer mal wieder Leute die absurde Abschaffung oder Anpassung von irgendetwas Vertrautem fordern kommt einfach vor. Um mich über jeden dieser Fälle aufzuregen fehlt mir einfach die Zeit, zumal für mich von solchen Forderungen keine konkrete Gefahr ausgeht. Ganz im Gegensatz zu einer Panikmache um den Verlust alter Werte unserer Heimat, welche Ängste schürt und das offene, faire und vertrauensvolle Umgehen miteinander erschwert bzw. gezielt sabotiert.
Na, Du hast es Dir ja recht gemütlich gemacht! Aber ganz so einfach ist es nicht.
1.) Traditionen werden nicht geschaffen. Sie wachsen und werden überliefert (das Wort sagt es.).
2.) Die Verbundenheit zur Tradition bedeutet nicht, Neuem gegenüber nicht aufgeschlossen zu sein. Vielmehr handelt es sich um eine Skepsis gegenüber der Abschaffung von Werten.
3.) Sicher, viele Dinge "kommen einfach vor", speziell das 20. Jahrhundert hat uns da reichlich beschert. Und ich finde, es ist Pflicht, sich hier und da aufzuregen, aufzuwachen, sich zu bewegen oder zu äußern. Wir wissen, dass Schweigen und Zusehen viel Schaden anrichten kann.

"...dann kommt der Krieg zu Euch!"

(Brecht)
God save the Queen!

Ahab

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78

Freitag, 8. November 2013, 19:23

Also in Punkt 3 kommen wir zusammen. Keine Frage. Das war aber wohl auch nicht der Kernpunkt unserer Diskussion.

Bei Punkt 1 und 2 wird es schon schwieriger, weil man da wieder ziemlich viel differenzieren kann und eigentlich auch muss.
Zu 1: Ich kann trotzdem eine neue Tradition schaffen, in dem ich in meiner Familie anfange am Tag der deutschen Einheit bspw. ein spezielles Essen zu kochen. Wenn ich dies überzeugend genug durchziehe, wird das die nächste Generation übernehmen und spätestens dann ist es Tradition. Auch nach Definition. Zwar nur in meiner Famile, aber es ist Tradition*. Jede Tradition hat irgendwann ihren Anfang gehabt. Ob in der Familie oder der Gesellschaft. Nur ist es schwieriger heute eine Tradition zu etablieren welche von einem großen Teil der Gesellschaft gelebt wird, da das Individuum heute eine viel größere Rolle spielt als noch vor 50 oder mehr Jahren. Früher gab es viel mehr gesellschaftliche Zwänge und auch Gehorsam, welche die Entstehung von Traditionen zweifellos begünstigt hat.

Und da sind wir dann automatisch bei Punkt 2: Der direkte Zusammenhang zwischen einer Tradition und einem Wert müsste ebenfalls erst einmal definiert werden. Gerade im Kontext mit der heutigen Zeit! Hier wo ich wohne ist es zum Beispiel Tradition, dass man am Sonntag in die Kirche geht. Und damit nicht genug, hier wird eine strenge Trennung des Geschlechts in der Kirche erwartet: Frauen sitzen auf der linken Hälfte der Kirchenbänke, Männer auf der rechten Seite. Nun die Frage: Ist diese Tradition sinnvoll? Ist sie zeitgemäß? War sie es jemals? Sind die negativen Folgen des am-Sonntag-nicht-in-die-Kirche-gehens die man in der Dorfgemeinschaft erleiden musste jemals moralisch zu rechtfertigen gewesen? Und die gab es definitiv, wenn sie auch heute nicht mehr in dieser starken Form auftreten.
Gerade die katholische Kirche hat so viele Traditionen hervorgebracht, deren moralischer Wert (gerade in Anbetracht der Handlungen der Kirche selbst) im höchsten Maße zweifelhaft ist, dass ich einfach nicht guten Gewissens Tradition mit moralischen Werten gleichsetzen kann.
Dieses St. Martins Larternen Gedöns ist dagegen der reinste Kindergeburtstag. Nur sind leider nicht alle Traditionen dermaßen harmlos. Ich könnte, gerade was kirchliche Traditionen angeht, wohl ein Buch über die Schattenseiten verfassen.

Das soll jetzt übrigens keine Verbitterte Abrechnung mit der Kriche werden. Nochmal: Das soll nur verdeutlichen, dass ich Tradition nicht per se mit Werten gleichsetzen will, die es zu beschützen gibt. Eine schützenswerte Tradition wird meiner Meinung nach auch am ehesten durch die Durchführung und das Leben selbiger besser geschützt als durch einen erbitterten Kampf.

* Hier könnte man übrigens auch die Unterschiede zwischen Tradition und Brauchtum definieren, aber das würde wohl im Moment zu weit führen.

Martin

Brosnans Last Line of Defense

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79

Freitag, 8. November 2013, 21:49

Mir persönlich ist das viel zu sehr verallgemeinert. Dazu scheue ich Verallgemeinerungen einfach viel zu sehr (um nicht zu sagen ich verabscheue sie).


Das heißt, du verabscheust auch das von dir angebrachte Zitat dieser Hamburger Band?

Zardoz

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  • »Zardoz« ist männlich

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80

Freitag, 8. November 2013, 22:14

@ Zardoz:
Als ich gelesen habe, dass du mich zitierst, hab ich schon mit heftigem Gegenwind gerechnet. Dass das nicht der Fall ist, freut mich! Ich bewundere deine offene Meinung zu dem Thema und werde mich hüten demnächst vor dem Lesen von etwas (falschem) auszugehen!
Dass wir grundsätzlich leicht unterschiedliche Ansichten haben is ja auch völlig okay.


Ja, die Betonung sollte auf "leicht" liegen. Ich outete mich ja bereits im Wahl-Thread als Wechselwähler (SPD/CDU - was durchaus kein Widerspruch sein muss). In erster Linie wähle ich Köpfe und Ideen, keine Partei-Ideologien. Auch sehe ich mich politisch in der "Mitte", wenngleich (zurecht) die Frage nach der Definition derselben gestellt werden darf. Ich vermag aus deinen bisherigen (das Forum bereichernden) Beiträgen schließen, dass du dieser politischen Haltung nicht allzu fern liegst. Gleichwohl schätze ich dich einen "Hauch weiter Links" ein, was ja auch vollkommen in Ordnung ist. Und wo du gerade meine "offene Meinung" ansprichst: Gerade in diesem Punkt, bist du doch einer der Maßstäbe in diesem Forum, immerhin scheust du dich nicht, trotz des teilweise heftigen Gegenwindes, deine Standpunkte argumentativ sowie fair darzulegen und sie ggf. zu "verteidigen". Am Ende zählt allein nur dies, unabhängig davon, ob die eigene Meinung einen hohen Deckungsgrad mit der Mehrheit aufweist.

PS: Ich fahre 365 Tage im Jahr einen W124; gern dürfte es etwas "barocker" sein, aber für den W116 bin ich wohl zu feige. :)
"Fuck you, I'm going to Hollywood!"

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Zardoz« (8. November 2013, 22:21)