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Mittwoch, 24. Mai 2017, 17:33

Forenbeitrag von: »kananga«

DER DARSTELLER: Roger Moore

Hochgezogene Augenbrauen, ein flotter Onliner für jeden, der ihn umbringen will, ein wunderschönes, klassisches Englisch mit sonorer Stimme - thank you, Sir Roger..."the most genuine Bond in simple Britishness" nannte ihn ein Kritiker...

Donnerstag, 20. April 2017, 16:39

Forenbeitrag von: »kananga«

DER FILM: Spectre

grundsätzlich gebe ich gerne Recht, dass manche gelungene Stunds durchaus Szenenapplaus und ein Lächeln abnötigen - aber gerade dieses Lächeln friert wieder ein, denn die spektakuläre Unglaubwürdigkeit der Stunts allein wird eben amusementhalber veredelt durch ein Augenzwinkern, das Problem-Daniel eben nicht drauf hat, zum Unterschied von Brosnan kann er nicht glaubwürdig auf Moore machen. So sackt er, der in SF noch von überzeugender Kantigkeit war, hier auch darstellerisch ab. Aber der generel...

Donnerstag, 20. April 2017, 16:20

Forenbeitrag von: »kananga«

Der große Gatsby 1974

Soeben die Clayton-Verfilmung aus dem Jahr 1974 gesehen. Redford interpretiert seinen Gatsby viel zurückhaltender als diCaprio, was irgendwie nicht so zu der Rollle passt. Vordergründig nicht- denn Gatsby ist nicht zuletzt auch ein großer Zauderer, und so bleibt viel mehr Platz für die Gesamtstory. Insgesamt betrachtet,genügen der beachtliche Leonardo diCaprio und die bombastischen Spezialeffekte allein für mich bei weitem nicht, die Neuverfilmung mit der wesentlich die werkgetreueren, auch mit ...

Donnerstag, 20. April 2017, 15:26

Forenbeitrag von: »kananga«

DER DARSTELLER: Sean Connery als James Bond

Geschätzter Kollege photographer...ser scharfsichtige und bedenkenswerte Ausführungen! Ich sehe es auch so, dass Connery für die 60er außergewöhnlicher und gewissermaßen auch revolutionärer wirkte, während sich Moore wohl mehr in die damaligen, vor allem auch englischen Zeitgeist-Porduktionen eingereiht hätte ( siehe auchPatrick MacNee etc.) - der aber eben nicht für die aufbegehrende junge Generation gemacht war. Andererseits war das konservative Äußere Connerys, der Schnitt seiner Anzüge etc.,...

Samstag, 11. Februar 2017, 11:30

Forenbeitrag von: »kananga«

DER FILM: Im Geheimdienst Ihrer Majestät

daran ist sicher viel dran, wobei ich allerdings auch darauf hinweisen möchte, dass Lazenby ja im ganzen Film schauspielerisch besonders im Vordergrund stand und gewissermaßen ins kalte Wasser geworfen wurde. Der zweifellos viel überzeugendere und routiniertere Moore wurde da in LALD viel weniger "zentral" behandelt. Tatsächlich wirkt die offensichtliche Amateurhaftigkeit Lacenbys ja mitunter auch erfrischend, und es ist hervorzuwerfen, dass sowohl Connery als auch Diana Rigg, die menschlich mit...

Freitag, 10. Februar 2017, 14:15

Forenbeitrag von: »kananga«

DER DARSTELLER: Sean Connery als James Bond

melde mich hiermit wieder im Forum zurück. Connery und Moore führen für mich gleichauf die besten Liste an (wenn auch Moore mein sentimentaler Favorit ist), aber sie werden für mich immer gleichberechtigt als Repräsentanten der goldenen, der leider untergegangenen Bond-Ära stehen. Connery ist für mich der kompletteste Bonddarsteller und auch somit der, der Flemings Intentionen am umfassenden gerecht wurde. Man muss andererseits aber auch dazusagen, dass man bei ihm, was qualitätsvolle Stoffe bet...

Dienstag, 29. Dezember 2015, 10:39

Forenbeitrag von: »kananga«

Die unterschätztesten Bond-Darsteller

zunächst einmal herzlichen Dank für die vielen Antworten und die rege Debatte! Ich beziehe mich bezüglich unterschätzt darauf, dass so massiv und radikal an Moores generellen schauspielerischen Fähigkeiten gezweifelt wurde. Bei Lacenby ist die "Unterschätzung" damit zu konterkarieren, dass schon Connery, die mit ihm zerstrittene Filmpartnerin Diana Rigg und viele mehr hervorhoben, dass er für einen Anfänger sehr talentiert gewesen sei. Ich persönlich finde jedenfalls, dass seine Darstellung in O...

Montag, 28. Dezember 2015, 15:56

Forenbeitrag von: »kananga«

Die unterschätztesten Bond-Darsteller

Meine persönliche Liste: 1) Sir Roger Moore 2) George Lacenby 3) Pierce Brosnan 4) Timothy Dalton 5) Daniel Craig 6) Sir Sean Connery

Dienstag, 8. Dezember 2015, 13:47

Forenbeitrag von: »kananga«

DER DARSTELLER: Pierce Brosnan

ich stimme Dir völlig zu,dass Connery da sehr gut gelernt hat und auch bezüglich Daltons an sich sehr guten schauspielerischen Fähigkeiten und seiner prinzipiell auch sehr guten Eignung als Bond. Zum "kalten Instrument der Regierung", damit habe ich so meine Probleme und ich weiß auch nicht, ob das Flemings Intentionen entspricht. Bond ist ja, anders als es der Film CR suggeriert, kein Auftragsmörder, sondern jemand, der, siehe das Buch GF, wenn nötig auch widerwilig töten muss. Und schon garnic...

Dienstag, 8. Dezember 2015, 09:08

Forenbeitrag von: »kananga«

DER DARSTELLER: Pierce Brosnan

ich denke aber, es wird unterschätzt, wie sehr Flemings Bond, bei aller Distanz zu klassisch-ritterlichen Helden wie Sherlock Holmes, doch bis in die Haarspitzen und mit völliger Selbstverständlichkeit von britischem Public-School und College-Kodex geprägt ist und sommit sicher nicht primär als eiskalter Berufsmörder oder Schläger konzipiert. Gewiss ist er (auch) ein Killer, aber eben ganz sichr nicht einer, der jederzeit ohne Probleme auch für die andere Seite arbeiten könnte, ein kaltschnäutig...

Montag, 7. Dezember 2015, 19:12

Forenbeitrag von: »kananga«

DER DARSTELLER: Pierce Brosnan

Ja, auch mich erinnert Dalton sehr an Bond, wie Fleming ihn beschrieb. Craig zögere ich aber sehr vor Moore zu nennen, ich wage sogar den Schluss dass Moore bei Fleming tatsächlich zunächst sogar vor Connery kam. Die Behauptung, Fleming habe Moore favorsiert, konnte bis jetzt noch nicht widerlegt werden, wenn Moore auch sicher nicht 1. Wahl war, aber dass man ihn vor 1962 in den engeren Kreis einbezog, erscheint mir durchaus vorstellbar. Zumindest dürfte Moore Fleming damals eher ein Begriff gew...

Montag, 7. Dezember 2015, 11:37

Forenbeitrag von: »kananga«

DER DARSTELLER: Pierce Brosnan

Dalton ging von seiner Fleming-Lektüre aus, unterlag aber m.E. einem Missverständnis: Er betonte stets, dass Bond bei Fleming kein "Superman", sondern ein "ganz normaler Mann" sei, übersah jedoch, dass die "realistischen Einsprengsel" ebenso wie die "Psychologie" bei Fleming im Wesentlichen nie ernst gemeint waren, sondern eher eine augenzwinkerndes Dialogisieren mit dem Publikum, es gibt da viele Äußerungen des Autors in diesem Sinn und die Grundkonzeption eines derartigen Superspions war im Gr...

Montag, 7. Dezember 2015, 09:41

Forenbeitrag von: »kananga«

DER DARSTELLER: Pierce Brosnan

hier wurde schon sehr viel Zutreffendes gesagt. Gewiss war Brosnans Spiel oft zu plakativ, gewiss versuchte er sich zusehr an Connery zu orientieren, wiewohl ihm die augenzwinkernde Moore-Note besser stand. Andererseits ist er weniger "vergeistigt" als Moore, und es gibt bei ihm nicht diese Filme, wie etwa TSWLM, wo nicht nur jedes Bonmot, sondern auch jede Geste, jede Bewegung völlig überzeugend "sitzt". Hier fällt mir noch etwas auf, was m.A. nach klarzustellen ist: die Forderung nach einem "h...

Sonntag, 6. Dezember 2015, 15:37

Forenbeitrag von: »kananga«

SPECTRE vs. SKYFALL

als Traditionalist und eingefleischter, verbohrter Anti-Craigianer gewinnt SF bei mir in allen Punkten: ist übrigens der einzige Craig-Film, der bei mir trotz etlicher gewichtiger Einwände 3 von 5 Punkten auf einer pers. Bewertung einnimmt und immerhin im guten Mittelfeld plaziert ist..SF packt den Bond-Mythos, wie mir auch der geschätzte Mr. Fogg vermittelt hat, als einziger Craig-Film irgendwie an der Wurzel oder "problematisiert" ihn, wenn auch die Art und Weise dieser problematisierung nicht...

Freitag, 4. Dezember 2015, 11:39

Forenbeitrag von: »kananga«

SPECTRE – Erste Reviews

Endlich habe ich die Zeit, mich zurückzumelden und einen (wenn auch nur kurzen) Beitrag zu verfassen. Eines vorweg: ich bin bezüglich Craig nach wie vor in einer Zwickmühle gefangen. Die Zwickmühle rührt simpel daher, dass ich mir redlich alle Mühe gebe, mein ihm und seiner Bond-Intepretation gegenüber mein negatives Urteil zu falsifizieren oder wenigstens in einer oder anderen Hinsicht zu modifizieren und zu relativieren, weil mir dies aber partout nicht und nicht gelingen will. Mein erster Ein...

Freitag, 28. Februar 2014, 16:23

Forenbeitrag von: »kananga«

Fußball-Laberthread

Ahab: ich habe absolut nichts gegen finanzkräftige Mäzene, wenn sie nachhaltig investieren, Rücksicht auf die Traditionen der Fans nehmen und sich persönlich nicht in die sportlichen Belange einmischen. Dass eine solche nachhaltige Vorgehensweise leider oft nicht umsetzbar ist, ist durchaus nicht nur ein spezifisches Problem der Vereine, die den Großfinanziers gehören. Ich finde sogar, dass dieses Modell seine Vorteile hat gegenüber manchen mir nicht durchsichtigen und suspekten öffentlichen Fin...

Freitag, 28. Februar 2014, 14:14

Forenbeitrag von: »kananga«

Fußball-Laberthread

Kronsteen, Corleone: stimme mit eurer Einschätzung der Roten Ochsen durchaus überein, freue mich dennoch grundsätzlich über derartige überraschende rotweißrote Erfolge, umsomehr quält mich der Verdacht, dass da was nicht koscher war. Pressing haben schon viele Mannschaften gespielt, das stimmt, aber nicht in der Radikalität und Perfektion wie die Dosen, da fallen mir höchstens die Borussen ein, und die auch nur letztes Jahr. Sie wollen den Ballbesitz garnicht und verteidigt wird am gegnerischen ...

Freitag, 28. Februar 2014, 12:54

Forenbeitrag von: »kananga«

doping im fussball

habe gestern gerade den FC Red Bull Salzburg bewundert, 3:1 gegen Ajax Amsterdam, Gesamtscore 6:1. Sie hätten eigentl. 9:1 gewinnen müssen. Haben in der Vorbereitung Bayern 3:0 besiegt. Spielen mit totalen Pressing. Wenn das mit rechten Dinge zugeht, ist das die beste österreichische Mannschaft, die wir je hatten. Habe allerdings gerade gelesen, dass der offizielle sportliche Chefmediziner von Red Bull ein gewisser Pansold ist. Deckname "Wendt", angeblicher Spitzname "Mr. Doping" (davon gab es a...

Samstag, 22. Februar 2014, 22:10

Forenbeitrag von: »kananga«

Die "politische Korrektheit" in den James-Bond-Filmen

LALD ist tats. erstaunlich wenig rassistisch, obwohl es viel Kritik gab. Z.B sind zwei Schwarze da, die Bond nicht mehr wie noch in DN als Art Eingeborene dem "Massa", sondern auf eher kollegialer Ebene begegnen: Stratter CIA sowie Quarrel junior "der Mann der alles mit mir teilt, im Notfall sogar die Zahnbürste". Und dann darf man nicht vergessen, dass Mr. Big in Flemings Buch noch "Halbweißer" war, als wolle er die Glaubwürdigkeit von Ms Bemerkung, die Schwarzen würden jetzt auch anfangen, Gen...

Mittwoch, 19. Februar 2014, 18:59

Forenbeitrag von: »kananga«

Die "politische Korrektheit" in den James-Bond-Filmen

Zunächst einmal, herzlich willkommen im Forum, geschätzter Kollege Daniel. ich gebe Dir natürlich recht, dass die Bondfilme immer zeitgeistige Züge aufwiesen, zugleich aber waren sie immer einem ewiglichen Rule Britannia verpflichtet und damit gerade wieder in ihrer Abwehrstellung gegen gewisser Aspekte des Zeitgeistes sehr up to date, denn die Briten zumindest sind sehr konservative Leute. Das gilt in gleicher Weise auch für die Bücher von Fleming, und gerade dieser Spagat, diese Gradwanderung ...