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ollistone

Consigliere

  • »ollistone« ist männlich

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1 021

Montag, 4. Januar 2021, 10:24

Disney+ habe ich eigentlich nur gebucht, um mir "Mandalorian" anzusehen. Danach wollte ich wieder kündigen, habe aber die Rechnung ohne meinen Nachwuchs gemacht. Vorteil: Etwas überraschend bescherte mir das Abo den neuen Pixar-Film "Soul", der Corona-bedingt direkt im Streaming gelandet ist.

Produktionen aus dem Hause Pixar versprechen leider inzwischen nicht mehr die durchgehend hohe Qualität und den Innovationsreichtum der ersten Dekade. Echte Highlights wie "Alles steht Kopf" oder "Coco" wechseln sich mit überflüssiger Animations-Massenware von der Stange ab ("Onwards"). Selbst Fortsetzungen wie "Toy Story 4" sind schön anzusehen, haben aber nicht mehr den verrückten Drive der frühen Werke. Den gibt es in "Soul" zu sehen - teilweise. Nachdem der Protagonist Joe das irdische Dasein verlassen hat und im Jenseits landet, beginnt die vielleicht schrägste und experimentellste halbe Stunde, die Pixar je kreiert hat. Überwältigend, auf welche Ideen die Macher kommen und mit welcher visuellen Wucht sie umgesetzt werden. Übertrifft selbst die surrealen, Picasso-esken Momente in "Alles steht Kopf" - die Handschrift von Pete Docter ist unverkennbar. Nur um dann in eine etwas lahme Körpertausch-Geschichte überzugehen, auf die ich ja grundsätzlich so gar nicht stehe. Finde ich nur mäßig lustig. Bei meinem neunjährigen Sohn verhielt es sich freilich genau umgekehrt.

Gute Ansätze, hätte man aber konsequenter und mutiger inszenieren können.

3 von 5 Schreibtischlampen.
"You may be a lover but you ain't no dancer."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ollistone« (4. Januar 2021, 12:09)


Mister Bond

Felix Leiter

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1 022

Freitag, 8. Januar 2021, 11:17

Ich bleibe innerlich auch mal gerne Kind und schaue mir die alten DuckTales immer noch sehr gerne an oder DIe Gummibärenbande und Chip & Chap.
Die meisten Disney & Pixar Zeichentrick/Animationsklassiker besitze ich zwar auf BD, addieren den Rest aber durch Disney + dazu. Ansonsten hoffe ich aber weiter auf Star Wars Serien, die aber auch mit The Mandalorian mithalten können.

Zu Soul lese ich aber weiter was ganz anderes. Die Wertungen sind ja überall super und eine 8.2 bei imdb, das ist schon mal eine Ansage. Da ich in den letzten Wochen mal wieder die alten Disney Klassiker rauskramte und zur Abwechslung mal im O-Ton konsumierte, also von Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937) bis Robin Hood (1973), werde ich demnächst einen Break machen und Soul nachholen.
Onward finde ich aber anscheinend auch besser als du. Die ersten 10 Minuten war mir der ältere Bruder noch zu nervig überdreht, aber gerade zum Finale hin packt der Film doch und das Ende ist halt Disney/Pixar in Bestform. Ich mag diese Filme, weil da im Endeffekt doch immer eine Aussage, eine Botschaft dahinter steckt und nicht nur bloßer Slapstick ist.
Und auch Toy Story 4, zwar nicht mehr die allererste Sahne wie die ersten drei Filme, ist noch eine Hausnummer.
Die stärkste Phase hatte Pixar für mich wohl von 2008 bis 2010. Wall-E, Oben und Toy Story 3 sind Meisterwerke und zu Recht die mit der besten Wertung auf imdb.

Meine Pixar-Bestenliste, aktueller Stand:

1) Toy Story 3
2) Oben
3) Wall-E
4) Toy Story
5) Toy Story 2
6) Alles steht Kopf
7) Toy Story 4
8 ) Die Unglaublichen


Andere "Lieblinge" wie Die Monster AG oder Findet Nemo, finde ich dagegen als schon zu kindlich. Da fehlt mir auf jeden Fall die größere Message, die halt auch jeden Erwachsenen anspricht. Da wird mehr auf zuckersüßes gesetzt. Dagegen finde ich aber noch Arlo & Spot ganz witzig und auch die Fortsetzung von Die Unglaublichen gelungen.
Coco muss ich auch mal eine weitere Chance geben, hat mich emotional nämlich gar nicht so gepackt wie die Toy Story Filme, Oben, Wall-E oder Alles steht Kopf.

  • »Martin« ist männlich

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1 023

Samstag, 9. Januar 2021, 23:45

Coco muss ich auch mal eine weitere Chance geben, hat mich emotional nämlich gar nicht so gepackt wie die Toy Story Filme, Oben, Wall-E oder Alles steht Kopf.


Interessant. Coco hatte ich mit relativ wenigen Erwartungen mal angetestet und bin dann ziemlich geflasht und auch emotional mitgenommen bis zum Ende drangeblieben. Auch wenn ich die Aufarbeitung der Thematik grundsätzlich etwas kritisch sehe, fand ich ihn dramaturgisch und handwerklich extrem gut.

  • »Martin« ist männlich

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1 024

Sonntag, 7. Februar 2021, 23:58

The Rhythm Section (2020)
Gestern mal den Fremdgänger von Eon Productions gesichtet und war doch ziemlich ernüchtert. Wenn das die Art Film sein soll, die Babs und Michael abseits von Bond gern machen würden, muss man sich schon sehr wundern. Die Regie empfand ich als sehr uninspiriert und kraftlos. Die meisten Aufnahmen sind unterbelichtet, sehr oft kommt ein Weitwinkel mit eher unprofessionell wirkenden, verwaschenen Rändern zum Einsatz. Soll wahrscheinlich irgendeinen künstlerischen Mehrwert haben und ist wohl modern, da mir das letztens auch in The Current War eher unangenehm aufgefallen ist.

Dazu kommt mit Blake Lively eine Hauptdarstellerin mit der charismatischen und erotischen Ausstrahlung eines glutenfreien Haferkekses. Warum diese Schauspielerin überhaupt Hauptrollen bekommt, ist mir bisher ein Rätsel geblieben. Von einer Charlize Theron in Atomic Blonde etwa meilenwert entfernt, auch von Zoe Saldana in Columbiana oder auch Gina Carano in Haywire. Drehbuch und Regie schaffen es in keiner Szene des Films, die Protagonistin irgendwie sympathisch wirken zu lassen oder ihr Motiv glaubwürdig zu vermitteln. Die Rückblenden mit ihren Eltern wirken irgendwie unpassend für eine erwachsene Frau. Da wäre eine eigene Familie als Hintergrund glaubwürdiger gewesen. Ihre Wandlung ist auch nicht wirklich packend, während Verfolgungsjagden schreit und quiekt sie völlig planlos, obwohl sie angeblich schon Monate der Ausbildung hinter sich hat.

Insgesamt bietet der Film nichts, was man nicht irgendwo schon mal besser gesehen hat. Wenn Eon damit ein alternatives Franchise zu Bond etablieren wollte, ist der Schuss wohl gründlich nach hinten losgegangen. Ich gönne ihnen in diesen Zeiten wirklich jeden Dollar, aber man muss sagen, dass dieser Flop nicht unverdient war. Bei der Wahl des Regisseurs haben sie ähnlich daneben gegriffen wie mit Lee Tamahori. Selbst der Score von Hans Zimmer enttäuscht. Der Film wirkt ähnlich uninspiriert und kraftlos, wie Broccoli und Wilson selbst in letzter Zeit rüberkommen.

Mister Bond

Felix Leiter

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1 025

Freitag, 26. Februar 2021, 11:59

Blake Lively ist doch der einzige Lichtblick in diesem ansonsten eher biederen Film. Mich überzeugte Sie auch in "The Shallows" und "Für immer Adaline". Ansonsten kenne ich Sie noch aus "The Town", da war ihre Rolle eher kleiner, aber auch nicht schlecht. Für "Green Lantern" kann Sie auch weniger, der Film ist insgesamt bunter Rotz und in "Savages" musste Sie nur gut aussehen.
Die anderen Negativpunkte teile ich aber, wobei ich irgendwie so ziemlich alle Agentenactionfilme, die in den letzten 10 Jahren versuchten eine weibliche Protagonistin einzuführen, nicht mal ansatzweise auf dem Niveau der Bond- und Mission: Impossible Filme sehe.
Am ehesten gefiel mir "Salt", aber der ist auch schon von 2010 und "Atomic Blonde" kommt mir zu hipstermäßig rüber. Nach dem Motto:
Gutaussehende, wohlproportionierte Frau --> Check
Ansammlung cooler Songs aus den 1980ern, auch wenn Sie zeitlich nicht ganz passen --> Check
Übercooler männlicher Co-Star/Gegenpart --> Check
Fights im Bourne-Stil --> Check

Zuletzt Ava mit Jessica Chastain gesehen. Auch so ein Agenten Dingsbums. Bei Chastain bleibt mir eh immer die Spucke weg. Aber hier setzt Sie in einigen Outfits noch den Hammer drauf (lechz). Der Anfang war auch ganz gut, nur dann ging es bergab.
Warum? Weil die Idioten quasi denselben Rotz erzählen wie in "Rhythm Section". Ok, kein Verlust der Eltern, aber Agentin war Alkohol- und Drogenabhängig und hadert mit Beruf und Privaten.
Die lernen es auch nicht :bamm: Der Film fühlt sich auch inkonsequent an. Als wenn es zwei Filme in einem sind:
1) Familiendrama um Protagonistin Chastain und ihre Schwester, deren Ehemann und der Mutter (Bonuspunkt der sympathischen Geena Davis)
2) Agentenaction mit Chastain, John Malkovich und Colin Farrell
Und das Ende, selten so etwas blödes gesehen (Chastain vs Farrell)

Wenn die ernsthaft einen weiblichen Agentenaction Gegenpart zu Bond, M:I etablieren wollen, dann sollen die auch konsequent sein und die Agentin auch als solche agieren lassen! Einfach mal kompetent wirken lassen und auf Mission schicken. Dazu sollten aber auch die Bilder und Locations passen.


Ansonsten habe ich in letzter Zeit Querbeet geguckt.
Da ich mir doch die Star Wars 4k UHD Box gönnte, inklusive normalen BDs, bin ich jetzt da wieder dabei.

Spontan fallen mir noch diese ein:

Hitchcocks Der falsche Mann. Wann lief der überhaupt zuletzt im TV? Bestimmt nicht die letzten 15-20 Jahre! Frechheit, aber lineares TV ist nur noch Schrott mit Dauerwiederholungen.

Mit einem Kumpel ein Cary Grant-Triple:
Der unsichtbare Dritte
Charade
Über den Dächern von Nizza

Muss man nicht viel sagen, famose Klassiker mit prächtig aufgelegten Stars, tollen Bildern, toller Musik (Bernard Herrmann, Henry Mancini) und staerker Regie (Hitchcock, Stanley Donen).

Phantasm I & II. Der erste Teil hatte ja erst im November 2018 auf Arte Free-TV Premiere, obwohl der von 1978/79 ist. Fantastischer Horror, für jeden empfehlenswert, der gerade die fantastischen Horrorfilme dieser Epoche etwas abgewinnen kann.Wie ich halt.

The Gentleman. Endlich mal wieder ein guter Guy Ritchie. Matthew McConaughey ist gut, Charlie Hunnam überzeugt auch, den Vogel schießen aber Hugh Grant und besonders Coln Farrell ab. Colin Farrell hat ja in den letzten Jahren eine gute Nische gefunden. Die merkwürdigen, abgehalfterten oder abgedrehten Charaktere liegen ihm. zumal dieser hier auch nicht ganz unsympathisch ist.

Die unglaubliche Geschichte des Mr.C. Jack Arnold Klassiker von 1957 und wohl Vorbild für Ant-Man. Tolle Tricks und eine äußerst philosophische Endlösung. Sollte man geguckt haben.
Der Schrecken vom Amazonas. Der andere Jack Arnold Klassiker von 1954 und ebenfalls Vorbild für viele andere späteren Kiemenmonster-Filme/Figuren (Abe in Hellboy & besonders "The Shape of Water"). Außerdem mit einer sehr attraktiven Julie Adams ("Meuterei am Schlangenfluss") als Begierde der Kreatur. Unterwasseraufnahmen von Ricou Browning (u.a. "Feuerball").

Quigley, der Australier. Etwas unterschätzter in Australien gedrehter und spielender Western von 1990 mit einem sehr coolen Tom Selleck und Alan Rickman in seinem herrlichen Antagonisten-Modus. Die Musk ist toll, besonders das Leitmotiv. Hatte davon mehrere Tage einen Ohrwurm. Auch sonst prächtig gefilmt und eine Empfehlung wert, für jeden, der Western und Abenteuerfilme mag.
Ja, Tom Selleck hätte durchaus noch mehr solcher Filme als Abenteurer drehen sollen. Da verstehe ich schon, weshalb er den Indiana Jones spielen sollte.

Die komplette Stirb langsam-Reihe im Dezember/Januar. Muss man auch nicht viel schreiben. Von Film zu Film nimmt die Qualität ab. Von 1-3 allerdings nur sehr leicht, finde alle drei genial.
Dann aber offensichtlich. Teil 4 bewahrt sich noch etwas Charme und macht Spaß. Bei Teil 5 braucht man etwas mehr Bier und insgesamt ist der freilich hohl.


Die Kanonen von Navarone (1961) mit Gregory Peck, David Niven, Anthony Quinn
Agenten sterben einsam (1968) mit Richard Burton und Clint Eastwood
Beide Filme sind ja nach dem Thriller Autor Alistair MacLean und halt ähnlich in der Grundhandlung, aber natürlich differenziert umgesetzt.
Ich bin kein großer Fan von Kriegs- und Anti-Kriegsfilmen, aber dieses Genre, der ja mehr dem Agentenaction/Thriller folgt, begeistert mich halt sehr.
Es ist wie eine Mission: Impossible, lediglich während des Zweiten Weltkriegs. Dazu gibt es knackige Action, tolle Sets, Locations und markige, gut aufgelegte Stars.
Andere Filme dieser Art waren ja "Das dreckige Dutzend" (1967) oder "Der Adler ist gelandet" (1976).
Aber "Die Kanonen von Navarone" und "Agenten sterben einsam" sind eindeutig meine Favoriten.
"Gesprengte Ketten" (1963) ist auch ein Meilenstein, hat aber weder mit einem herkömmlichen Kriegsfilm, noch etwas mit Spione auf Mission zu tun. "Die Wildgänse kommen" (1978) wiederum etablierte die späteren, aber auch schlechteren Söldner-Filme.



Ps.:
Ich bin überglücklich, dass PIDAX am 30.04.2021 endlich DEN Robin Hood Film schlechthin, man kann auch sagen, DEN Errol Flynn Film schlechthin, nämlich Die Abenteuer des Robin Hood - König der Vagabunden, endlich, endlich auf BD veröffentlicht. So lange halte ich noch meine DVD im Haus, die ja schon ein tolles Bild hatte.
Aber diesen Film gibt es in den USA, in Spanen, Frankreich schon seit mehr als 10 Jahren auf BD und selbst Amazon Video hat den seit Jahren in HD-Qualität. Dazu noch die mehrfachen Ausstrahlungen auf Arte 2014, 2016 und 2020.
Pidax-film.de

Whisper

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Samstag, 27. Februar 2021, 01:51

Mit einem Kumpel ein Cary Grant-Triple:
Der unsichtbare Dritte
Charade
Über den Dächern von Nizza
Muss man nicht viel sagen, famose Klassiker mit prächtig aufgelegten Stars, tollen Bildern, toller Musik (Bernard Herrmann, Henry Mancini) und staerker Regie (Hitchcock, Stanley Donen).
Diese drei Filme habe ich auch alle auf Bluray. Der unsichtbare Dritte ist für mich der "bondigste" Hitchcock-Film. Ich kann aber auch die beiden früheren Hitchcock-Filme mit Cary Grant empfehlen (Verdacht und Berüchtigt). Sie wirken aus meiner Sicht aber etwas ernster (wenn nicht sogar verstörender) als die Grant Filme aus deinem Triple. Beim Verdacht bin ich mir bis heute nicht sicher, ob Johnny Selbstmord oder Mordabsichten gehabt hat.
Whisper, das Tor! Aber langsam Whisper, langsam. Unsere Gäste sollen Zeit haben, sich zum Dinner zu versammeln.

Mister Bond

Felix Leiter

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1 027

Sonntag, 28. Februar 2021, 21:31

Ich sammle alles, so weit es natürlich möglich ist, auch auf BD. Und als Hitchcock UND Cary Grant Fan, kenne ich freilich auch die Frühwerke. Wobei mir "Berüchtigt" besser gefällt. In "Verdacht" ist das Ende doch zu schnell auf Happy End getrimmt. So etwas freut meine Freundin oder meine Mutter, ich hätte aber das Ende mit einem tatsächlich fiesen Grant gewünscht.
Andererseits kann man den Film halt so sehen, dass Joan Fontaines Charakter die ganze Zeit extreme Paranoia geschoben hat.
"Der unsichtbare Dritte" ist sogar mein Lieblings-Hitchcock. Der Film sieht einfach toll aus, Eva Marie Saint ist atemberaubend und James Mason einer der feinsten und elegantesten Antagonisten. Dazu noch Bernard Herrmanns toller Soundtrack und ein hervorragender Martin Landau als Masons rechte Hand.

Whisper

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Gestern, 00:16

Ich habe auch nahezu alle Hitchcock Filme auf BD. Einmal habe ich sogar anstelle des üblichen Bond-Marathons einen Hitchcock Marathon gemacht. ;)

Das Bild ist auf den Hitchcock BDs meist sehr gut, aber der Ton liegt leider immer nur in Mono vor. Da wurden die Bondfilme inzwischen doch wesentlich besser aufbereitet (bei meinen ersten Bond-DVDs lag der deutsche Ton von DN bis MR übrigens auch nur in Mono vor).

Interessant bei Hitchcocks "Verdacht" ist, dass der Roman ein ganz anderes Ende vorgesehen hat, nämlich das von dir gewünschte "fiese" Ende. Aufgrund des Hays Codes musste im Film aber ein Happy End her, das dann tatsächlich sehr abrupt eintritt.
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Django

Der Andere

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Gestern, 07:42

Zitat

Beide Filme sind ja nach dem Thriller Autor Alistair MacLean

Wobei MacLean bei "Agenten sterben einsam" nicht nur die Romanvorlage, sondern auch das Drehbuch verfasst hat.

Zitat

"Der unsichtbare Dritte" ist sogar mein Lieblings-Hitchcock

Meiner auch :thumbup:. Vor allem wirkt der Film in Anbetracht des Erscheinungsjahrs stilistisch unglaublich "modern". Das war definitiv nicht mehr angestaubtes 50er Jahre Kino.