Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das James Bond Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

ollistone

Consigliere

  • »ollistone« ist männlich
  • »ollistone« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 111

Registrierungsdatum: 27. Mai 2013

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 6. Juni 2013, 09:16

BONDGIRL / BADGIRL / VILLAIN: Elektra King

Hier die vollständige Diskussion.

[img]http://www.wearysloth.com/Gallery/ActorsM/11051-24593.jpg[/img]

Zitat von »Kronsteen«


Schon an der Schwierigkeit, in welche Kategorie man sie einstuft, erkennt man den Facettenreichtum ihres Charakters.
Von Sophie Marceau blendend gespielt ist sie für mich die Gewinnerin des Films.
Sie spielt Renard glatt an die Wand und ist eine der wenigen Frauen, denen Bond wirklich erliegt.



Zitat von »DoctorMoVe«


Ja, Kronsteen, ich empfinde Elektra auch als den gelungsten Kern-Aspekt des Films und ich sehe sie eigentlich auch als den Hauptvillain von TWINE an, denn schließlich dreht sich der gesamte zentrale Handlungskreis im Wesentlichen nur um sie.

Marceau's Rolle gab der strauchelten Brosnan-Ära in ihrer wichtigsten bzw. entscheidenden - weil dritten Episode (siehe GF, TSWLM) eine etwas ausgefeiltere, interessantere charakterliche Thematik und retrospektiv gehört Elektra zu den Elementen dieser Ära die ich mir stets als erstes ins Bewußtsein rufe, wenn ich diese Epoche aus einem postiven Licht beleuchten will.

Die "You know what happens to a man that's strangled"-Szene ist für mich einer der gelungsten Bond-Momente der 90er Jahre...[br][br]



Zitat von »MisterBond«


Tja, optisch stehe ich etwas mehr auf Denise Richards, aber Marceaus Charakter ist klar die stärkere.
Eine der besseren, gelungenen Bondgirl-Charaktere.
Gut, dass erst nach der Hälfte des Films klar wird, dass Sie hinter allem steckt. Sie nutzt ja auch eher Renard aus, um sich an M und ihren Vater zu rächen.



Zitat von »johndoe«


Sophie Marceau spielt in TWINE wirklich sehr überzeugend die labile und doch berechnende Geschäftsfrau. Renard und sie manipulieren sich ja gegenseitig, jedoch finde ich, dass Renard den stärkeren Charakter hat und sie nur nicht weiss, dass er ihr nicht hundertprozentig verfallen ist.
Erwähnenswert ist auch, dass Bond ihr prinzipiell nie etwas bedeutet hat. Jedenfalls wird im ganzen Film nicht klar, ob sie sich wirklich von ihm verführen hat lassen oder ihn nur benutzt hat.
Denise Richards jedoch halte ich für eine Fehlbesetzung, sie wirkt halt überhaupt nicht überzeugend.



Zitat von »Webster«


Elektra ist ganz klar herausragend an dem TWINE-Film, und das beste Bondgirl der Brosnan-Ära. Mit großem Abstand liegt dann Wai Lin bei mir in dieser Skala auf dem 2. Platz - und dann ist es nicht mehr weit bis zum Cigar Girl auf dem 3.Platz. Was die Girls angeht, gibt es in dieser Ära zu viel Kaltschnäuzigkeit.



Zitat von »Scraramanga«


Ich habe gestern mal wieder TWINE angeschaut und
kann mich nur anschließen.

Marceau spielt wirklich klasse, hat aber auch das Glückt starke Sätze und Dialoge bekommen zu haben.
Davon abgesehen spielt sie eine große Rolle,weitaus größer wie die der meisten anderen bond Girls in der Bond Serie. Sie ist aber auch keine Anfängerin damals gewesen,sondern hat schließlich auch schon in Blockbustern wie Braveheart oä mitgespielt.

Aussehen stark, Schauspielerische Leistung ebenso.
Dennoch nicht ganz so stark wie Rigg oder "Vesper".

By the way... sie ist Franzöin oder?
Hab sie letztens in Frankreich in einigen Zeitungen gesehen..

Gruß Scaramanga[br][br]



Zitat von »DoctorMoVe«


In der Süddeutschen Zeitung gibt es ein recht interessantes aktuelles Interview mit Sophie Marceau zu lesen.

Die Schauspielerin wirkt im Film Vermissmeinnicht mit, der am 23. Dezember 2010 in Deutschland anläuft.
"You may be a lover but you ain't no dancer."

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

  • »Kronsteen« ist männlich

Beiträge: 4 317

Registrierungsdatum: 17. Mai 2013

  • Nachricht senden

2

Montag, 27. April 2015, 09:34

Am Freitag habe ich TWINE mal wieder angeschaut.

Unabhängig davon, dass der Film bei mir gar nicht zündet (langweilig und wenig authentisch), ist mir diesmal auch Elektra sehr negativ aufgefallen. Und sie war immer mein Lichtblick in diesem Film.
Das überkandildelte "Das Erbe meiner Familie"-Gelaber ging mir diesmal ziemlich auf den Zeiger. Das Overacting erinnerte schon fast etwas an "Vorgänger" Carver und seine schwache Aportierhundszene.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

Beiträge: 1 806

Registrierungsdatum: 18. Februar 2014

  • Nachricht senden

3

Montag, 27. April 2015, 11:22

Am Freitag habe ich TWINE mal wieder angeschaut.

Unabhängig davon, dass der Film bei mir gar nicht zündet (langweilig und wenig authentisch), ist mir diesmal auch Elektra sehr negativ aufgefallen. Und sie war immer mein Lichtblick in diesem Film.
Das überkandildelte "Das Erbe meiner Familie"-Gelaber ging mir diesmal ziemlich auf den Zeiger. Das Overacting erinnerte schon fast etwas an "Vorgänger" Carver und seine schwache Aportierhundszene.

Du nennst es Overacting, ich nenne es künstlerische Entfaltung einer Zaubergestalt ;)

Hast du mal den zehn Jahre älteren Film "Meine Nächte sind schöner als deine Tage" gesehen (1989)? Hier erstrecken sich ihre Flügel der Ausdruckskraft gar über den gesamten Film, ich mag sie in diesen lebensfernen und fast philosophischen Rollen sehr, sicher nur für eingefleischte Sophie-Fans interessant, aber absolut abgehoben und das meine ich ausnahmsweise positiv.
"Loyalität bedeutet mir wesentlich mehr als Geld." - Aus des Problembeseitigers Spiegelbilde sprach die Stimme sanften Verwesens!
Bond '89 - Robert Davi

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

  • »Kronsteen« ist männlich

Beiträge: 4 317

Registrierungsdatum: 17. Mai 2013

  • Nachricht senden

4

Montag, 27. April 2015, 12:39

Hast du mal den zehn Jahre älteren Film "Meine Nächte sind schöner als deine Tage" gesehen (1989)?


Ich spreche ja nicht von älteren Filmen, sondern speziell von ihrer Rolle als Elektra King (daher der Beitrag auch in diesem Thread).
Ansonsten mag ich Sophie Marceau ganz gerne.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

Beiträge: 1 806

Registrierungsdatum: 18. Februar 2014

  • Nachricht senden

5

Montag, 27. April 2015, 13:05

Hast du mal den zehn Jahre älteren Film "Meine Nächte sind schöner als deine Tage" gesehen (1989)?


Ich spreche ja nicht von älteren Filmen, sondern speziell von ihrer Rolle als Elektra King (daher der Beitrag auch in diesem Thread).
Ansonsten mag ich Sophie Marceau ganz gerne.

Ja, ich weiß, war mehr ein Vergleich, der mir in diesem Zusammenhang passend erschien, da mich ihre Rolle in TWINE an die genannte erinnert, eben ähnlich weit weg von volkstümlicher Normalität, wie in anderen Sphären die in der Form gar nicht existieren, fast schon etwas gestört, aber auf eine psychologisch interessante Weise, die ich gar nicht so recht beschreiben kann. In anderen Worten: Ich finde dass ihre Rolle in TWINE sehr gut geschrieben ist, viel mehr geht da meiner Meinung nach nicht, aber ich kann jeden verstehen dem das Dargebotene schon etwas zu befremdlich und theatralisch erscheint, ist es ja bei nüchterner Betrachtung zweifellos. Schauspielerisch gesehen halte ich sie sogar für das beste Bondgirl, insgesamt ist es aber Talisa :)
"Loyalität bedeutet mir wesentlich mehr als Geld." - Aus des Problembeseitigers Spiegelbilde sprach die Stimme sanften Verwesens!
Bond '89 - Robert Davi

Count Villain

Schurkengraf

  • »Count Villain« ist männlich

Beiträge: 621

Registrierungsdatum: 25. Mai 2013

  • Nachricht senden

6

Montag, 27. April 2015, 18:13

Ich finde auch, dass das Thetralische sehr gut zu der Figur der Elektra King passt. Sie ist eine psychisch instabile Frau, die sich in ihre eigene Traumwelt hineingesteigert hat, in der alles ihrem Willen und ihren Launen unterworfen ist. Dass sich ihre Macht über Renard letztendlich nicht auf ihre komplette Umwelt übertragen lässt, führt letztendlich zu ihrem Scheitern.
Vernichte alles, was wir bei uns haben. Man hat uns enttarnt.

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

Beiträge: 1 806

Registrierungsdatum: 18. Februar 2014

  • Nachricht senden

7

Montag, 27. April 2015, 18:18

Ich finde auch, dass das Thetralische sehr gut zu der Figur der Elektra King passt. Sie ist eine psychisch instabile Frau, die sich in ihre eigene Traumwelt hineingesteigert hat, in der alles ihrem Willen und ihren Launen unterworfen ist. Dass sich ihre Macht über Renard letztendlich nicht auf ihre komplette Umwelt übertragen lässt, führt letztendlich zu ihrem Scheitern.

Super beschrieben!
Genau das dürfte auch das Ziel dieser Darstellung gewesen sein, dass man Elektra eben nicht als Göttin, sondern als ein Opfer ihrer selbst wahrnimmt.
"Loyalität bedeutet mir wesentlich mehr als Geld." - Aus des Problembeseitigers Spiegelbilde sprach die Stimme sanften Verwesens!
Bond '89 - Robert Davi