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Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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  • »Kronsteen« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4 317

Registrierungsdatum: 17. Mai 2013

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1

Freitag, 7. Juni 2013, 09:49

DAS BONDGIRL: Camille Montes

Hier bitte alles über Camille!

[img]http://en.rian.ru/images/15828/60/158286088.jpg[/img]

Hier der alte Thread im archivierten razyboard.

Und hier die Beiträge im einzelnen:

Zitat von »Scarpine«

Komisch will sich keiner zum aktuellen Bondgirl äüßern Na dann lege ich mal los...

Für mich ist Olga Kurylenko eine der besten Hauptdarstellerinnen und Camille eines der besten Girls der ganzen Serie.

Camille ist sehr selbstbewusst und kämpferisch und doch, aufgrund ihrer Vergangenheit, auch sehr angreifbar und verletzlich. Ein richtiger Charakter eben, im Gegensatz zu manch anderen Bondgirls.

Wie sehr nagt an dieser Frau doch der Gedanke ihre getötete Familie zu rächen. Die Tatsache, dass sie nach Medranos Tod mit einem Gefühl der Leere zurückbleibt, offenbarrt Bond, dass Rache niemanden weiterbringt ("Ich glaube den Toten ist Rache gleichgültig.") und führt wohl dazu, dass er Yusef am Ende am Leben läßt. Und doch findet sie ihre Aufgabe wohl darin den Menschen in Bolivien das gestohlene Wasser zurückzugeben und Greenes Dämme zu zerstören.

Auch wenn der Zuschauer deutliche Einblicke in Camilles Seelenzustand bekommt, bleibt dennoch manches an ihr geheimnisvoll. Arbeitet sie wirklich für den bolivianischen Gehimndienst? Wie steht sie wirklich zu Bond?

Im Hinblick auf diese Fragen, fände ich es interessant wenn Camille tatsächlich in Bond 23 oder 24 zurückkehren würde. Ein erneutes Teamup mit Bond gegen die Ränkespiele von Quantum mit obligatorischer Liebesszene am Schluss wäre durchaus interessant.

By the way: Habe ich schon erwähnt, dass Olga Kurylenko auch optisch einiges hermacht?


Zitat von »Spirit54«

Camille hat die äußerst undankbare Aufgabe, in die Fußstapfen der schon jetzt legendären Vesper zu treten, und das auch noch in einem Film, der direkt an CR anknüpft. Gemessen daran macht Kurylenko ihre Sache wirklich sehr gut!

Ihre Hintergrundgeschichte gefällt mir auch gut. Dass ihr Vater, wie sie zugibt, selbst ein grausamer Militärangehöriger war, empfand ich als erfrischende Drehbuchidee. In anderen "Rachefilmen" wird von den Menschen, die gerächt werden, oft ein klischeehaft überzogen idyllisches Bild gezeichnet. Als ob es Rache irgendwie plausibler machen würde, wenn die Getötenen herzensgute Knuddelmenschen waren.

Allerdings muss ich auch sagen, dass gerade diese Auf-Rache-Fixiertheit von Camille verhindert, dass mir der Charakter wirklich sympathisch ist. Komischerweise kann ich da mit Melina aus FYEO mehr anfangen, obwohl deren Figur sehr ähnlich angelegt ist.


Zitat von »webster«

Die Figur der Camille ist wie ich finde das große Highlight an QOS, sowohl was Handlung, Charakter, Dramaturgie und die Darstellung durch Olga Kurylenko angeht. Es ist einfach klasse, wie Bond zu ihr ins Auto steigt.

Alles weitere wurde glaube ich schon gesagt.


Zitat von »ollistone«

Ich finde sie ziemlich groß.

Und extrem schlecht gekleidet.



Der Akzent nervt, und ihr erster Auftritt mit Greene ist einfach nur zum Davonlaufen - da hat Paul Haggis Sch... gebaut.

So, das mal zu den Oberflächlichkeiten. Ich mag sie irgendwie, man fühlt ja doch mit ihr. Die Frage ist - unabhängig von der Darstellung, die top ist -, ob man diesen drehbuchbedingten Typ Bond-Girl mag. Wie schon Spirit sagte, ein bisschen wie Melina. Die ganze Zeit wütend, besessen von Rache, kaum ein Lächeln. Ich bin ja zum Beispiel ein großer Freund von Konstellationen wie zwischen Bond und Dr. Goodhead. Oder auch Pam Bouvier, oder auch streckenweise Vesper.

Wo es frotzelnd hin- und hergeht, man sich die Bälle zuspielt, funkelnde Dialoge. Wobei mir Triple X einfällt ("Genauer gesagt Sardinien"), das macht Spaß, das hat Charme.

Andererseits passt Camille einfach zu QOS wie die Faust aufs Auge. Wie sie mit Bond durch die Wüste läuft - ich könnte mir keine andere vorstellen. Die macht sich auch mal schmutzig, während man sich eine Vesper kaum mit staubigem Gesicht vorstellen kann.

Dementsprechend steht ihr auch der alte Käfer besser als der Ford.


Zitat von »Ahab«

Bei sz-online gibts den neuen Campari-Kalender zu sehen, in dem die Gute zwölf Monate lang zu sehen ist.
Ich würd ihn natürliche schon aufhängen, wenn ich ihn hätte. Auch wenn ich die Bilder etwas kühl, künstlich und steril finde. Das ist zwar bei Modelfotografie gerade recht angesagt, trifft aber nicht ganz meinen Geschmack.

http://www.sueddeutsche.de/,abild2m1/le … 49/bilder/

(Mir fällt gerade auf, wie absolut garnicht das eigentlich in diesen Threat passt. Aber extra einen aufmachen fände ich auch zu viel)


Zitat von »ollistone«

Habe ich neulich in einer Fernsehreportage gesehen - den wirst du wohl nicht käuflich erwerben können, der ist streng limitiert (ich glaube, auf 9.999 Stück).

Die Fotos sind ja sowas von gar nicht mein Fall... jede natürliche Schönheit weggeschminkt und wegtoupiert, nee danke.


Zitat von »Volante«

naja aber: die muss man sich wahrscheinlich erst schöntrinken - am liebsten mit Campari!
So kann man den Umsatz auch steigern


Zitat von »Ahab«

Meine Rede, ollistone...


Zitat von »Carsten«

Eigentlich ist die Figur nicht schlecht und bietet durchaus neue Facetten eines Bond-Girls. So ist sie - korrigiert mich, wenn ich mich irre - das erste Bond-Hauptgirl, mit dem Bond nicht ins Bett gegangen ist. Rachesuchende Frauen hatten wir bei Bond schon öfters (Tilly Masterson, Melina Havelock, Anya Amasova, Dominio Derwall, usw.) Leider wurde in QoS die Charakterentwicklung sehr kurz gehalten und durch die Actionszenen ein wenig in die Belanglosigkeit gedrückt. So wird die Motivation von Camille im verhältnismäßig kurzen Dialog in dem Schluckloch abgearbeitet, um gerade noch rechtzeitig vor dem Angriff auf das Hotel Camilles Feuerphobie zu erklären. Hier hätte man mehr draus machen können. Zum Beispiel hätte man anstelle der kreisrunden Brandnarbe auf dem Rücken auch mal den Mut haben können, Camille mit einer Brandnarbe im Gesicht zeigen können. Dies hätte zum einen Camilles Rachedurst noch glaubhafter gemacht und hätte außerdem endlich mit dem alten Filmklischee, dass nur die Schurken körperliche Makel haben, aufgeräumt. Fleming hatte dies nämlich anders gemacht: So hat zum Beispiel seine Honey Rider aus Dr.No eine verunstaltete Nase, was als Erinnerung an eine Vergewaltigung übrig geblieben ist.


Zitat von »DoctorMoVe«

Die Wiener Zeitung widmet sich anläßlich ihrer aktuellen Filmrollen in einem Porträt dem Starbild von Olga Kurylenko.


Weitere Meinungen zu Camille?
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"