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ollistone

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Freitag, 7. Juni 2013, 10:48

DAS BONDGIRL: Severine

Hier geht's zum alten Thread.

[img]http://sphotos-a.xx.fbcdn.net/hphotos-prn1/c0.0.403.403/p403x403/560718_10151263722959462_1020884774_n.jpg[/img]

Zitat von »Kevin17«


Hier kann man wie gewohnt alles zum neuen Bondgirl Severinè posten.[br][br][Dieser Beitrag wurde am 03.11.2012 - 20:07 von Count_Villain aktualisiert]



Zitat von »Andy007«


Leider verdient sie das Prädikat "Bondgirl" nicht, da hatte Rosie Carver in LALD ja mehr Screentime.

Sie erinnert mich eher an Helga Brandt aus YOLT, die den Opfertod stirbt.

Moneypenny ist es auch nicht, so dass Skyfall tatächlich der erste Film ohne Bondgirl ist.



Zitat von »maxzorin«


Ich war verwundert, dass ihre Rolle derart klein ausgefallen ist. Hatte zuvor eigentlich spekuliert, dass sie die Rolle des "eigentlichen" Bondgirls einnimmt. Schade, denke, dass der Charakter durchaus Potential gehabt hätte. Wenn wir jetzt einmal von Vesper absehen, haben die Bondgirls in der Craig Ära eher unbedeutendere Rollen. Caterina Murino und Gemma Arterton hatten ja ebenfalls sehr rudimentäre Auftritte. Und Olga Kurylenko hatte zwar die Screentime eines Bondgirls; dafür ging sie nicht die obligatorische Liaison mit Bond ein.



Zitat von »DeadEyeDuncan«


Toller Charakter. Ich fand sie einfach wunderschön und interessant. Geheimnisvoll, etwas düster mit einer unschönen Vergangenheit. Definitiv das beste Bondgirl seit Octopussy.

Der Haken an der ganzen Sache. Sie findet kaum statt im Film. Das ist der einzig große Minuspunkt an Skyfall. Ein völlig verschenkter Charakter.



Zitat von »ollistone«


Ein bisschen Probleme hatte ich mit ihrer optischen Darstellung, jedenfalls in der Casinoszene. Völlig überschminkt, und dabei iist sie so natürlich. Was haben die da bloß mit ihr gemacht? Musste man sie auf Teufel komm raus auf chinesische Konkubine schminken?

Dabei ist ihr Auftritt im Casino so stark und so beeindruckend. Durch und durch neurotisch. Zerfressen von Angst vor Silva. Toll gespielt. Auch hier ist Mendes' Einfluss als Theaterregisseur nicht zu unterschätzen.



Zitat von »Whiteout«


Ich war überhaupt nicht angetan von ihr, deshalb begrüße ich die kurze Screentime. Für mich war sie nicht charismatisch und es kam zumindest bei mir keine positive/negative Energie von ihr rüber. Deshalb war mir auch ihr Filmtod schnurzpiepegal.
Schade!

Was ich allerdings nicht verstanden habe, warum sie überhaupt gefesselt und erschossen wurde. Da ging es etwas vogelwild zu in der Geschichte. Sie hat doch Bond zur Insel gebracht. Und das war doch auch von Silva so erwünscht.
Der Typ beim Bild in Shanghai wurde auch getötet, deshalb ist sie für Silva eher eine zuverlässige Mitarbeiterin.
Und auch wenn sie angeblich so viel Angst vor Silva haben sollte (obwohl das nur vor Bond so gespielt wurde), dann war doch ihre Tötung eine Erlösung. Da hat man Potenzial verschenkt, was man mit Angst alles hätte so anstellen können.



Zitat von »Scarpine«


Sehe ich ähnlich. Aus der Rolle, die wirklich originell ist, und dem Angstthema hätte man wesentlich mehr machen können.

Bérénice Lim Marlohe hat sehr viel Talent und man fühlt als Zuschauer schon mit ihr. Sévérines Tod geschieht mir auch etwas zu beiläufig, außerdem hat mich Bonds emotionslose Reaktion darauf ziemlich irritiert. Dafür, dass er ihr im Casino und auf dem Schiff so nahe kam, zeigt er herzlich wenig Anteilnahme für ihr Dahinscheiden (anders als bei Solange und Fields). Der einzige Moment wo ich einen One-Liner im Film so richtig daneben fand. Das hätte man auch etwas anders lösen können.

Ansonsten ist Sévérine ein wunderbar glamouröses Bondgirl, dass leider etwas zu kurz kommt.
"You may be a lover but you ain't no dancer."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ollistone« (7. Juni 2013, 11:04)


Feirefiz

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Donnerstag, 26. September 2013, 21:42

Nach der letzten Sichtung hat SF seinen moderaten Abwärtstrend bei mir gestoppt und etabliert sich als Abschluss der Top 10. Ein wesentlicher Grund dafür wird mehr und mehr Sévérine. So klein die Rolle ist: Bérénice Marlohe sieht nicht nur blendend aus, sie holt aus der überaus geringen Screentime das Maximum raus. Darstellerisch ist wirklich jeder Moment ein Genuss, und das macht es umso bedauerlicher, dass sie so schnell aus dem Film verschwindet!
We are not now that strength which in old days
Moved earth and heaven, that which we are, we are —
One equal temper of heroic hearts,
Made weak by time and fate, but strong in will
To strive, to seek, to find, and not to yield.

Spree

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Donnerstag, 26. September 2013, 22:12

Vollste Zustimmung, sie spielt wirklich toll und subtil!
I never left!

Kronsteen

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Donnerstag, 26. September 2013, 22:21

Kann Deine Worte auch nur unterstützen, Feirefiz! V.a. der Dialog im Casino von Macau ist richtig stark. Auch Deine Beurteilung des gestoppten Abwärtstrends von SF kann ich nachvollziehen. Ging mir ebenso, als ich vor 2, 3 Wochen SF mal wieder angeschaut hatte. Aber in die Top 10 schafft er es leider nicht. Aber auch ein Platz um die 13, 14 ist aller Ehren wert. Und das meine ich ernst.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Ahab

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Freitag, 27. September 2013, 02:23

Abwärtstrend? Oha...
Also ich muss zugeben, ich habe den Film seit der letzten meiner drei Kinosichtungen vor einem halben Jahr nicht mehr gesehen, aber ich bin mir ziemlich sicher, er kommt mindestens in die Top5 wenn er bei mir jetzt dann endlich mal auf DVD dran ist.
Aber gut, das sieht einfach jeder anders. Und ich gehöre nun mal zu den Menschen, die Dinge gern schnell in ihr Herz schließen, was allerdings keinen reservierten Dauerplatz bedeutet sondern sich durchaus auch mal wieder ändern kann.

Die Subtilität von Severine fand ich auch schon im Kino beeindruckend. Die würde bei mehr Screentime aber wohl auch nicht unbedingt gewinnen. Sie lebt auch vom Geheimnisvollen. Ich finde es schon durchaus richtig, die Dame nicht auf Biegen und Brechen durch den Film zu 'ziehen' da ihre Funktion (so blöd das jetzt auch klingt) auf der Insel endet. Ansonsten hätte es mit ihr schnell in das Schema-F (hihi, Schema 'F' ;) ) kippen können. Somit sind die Damen der Craig-Ära doch überraschend abwechslungsreich in ihrer Charakterisierung. Vom Klassiker (Solange) über die epische, filmübergreifende Über-Frau (Vesper) und die ebenso besondere Eve bishin zur so Nervensäge (Fields) passiert viel interessantes. Und selbst wenn Camille von den größeren Frauen-Rollen der letzten Jahre am wenigsten interessant angelegt ist und den Film QoS nicht unbedingt trägt, so sehe ich sie doch sehr gerne (vor allem als Gegenpol zu Fields), und sie ist weit davon entfernt zu nerven oder enttäuschen, was schon so manches Bondgirl in der Vergangenheit perfektioniert hat.