Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das James Bond Forum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

james

Agent 007033

  • »james« ist männlich

Beiträge: 127

Registrierungsdatum: 7. Juni 2013

  • Nachricht senden

41

Dienstag, 2. Juli 2013, 15:04

3. Daniel Craig - der Bond von heute, mit allen 'Schwächen', die wohl heute (leider) in einen Bond-Film gehören (Selbstzweifel hatte der Bond der 60er nie!)
Ich weiß nicht woher alle immer diese angeblichen Selbstzweifelvorwürfe nehmen. Wenn einer in den Craig Filmen an Bond zweifelt, dann sind es die Anderen (M, Mallory etc.)...aber nie er selbst!


Die Zweifel anderer an Bond zieht sich durch die gesamte Serie. Angefangen in Ms Büro nach der Golden Girl Szene in GF über die 'Entlassung' in OHMSS und der Szene mit Tanner in OP bis hin zur
Festnahme 007s in QOS. Immer zweifelten seine Vorgesetzten (meistens M) an Bonds Fähigkeiten. Aber er doch nicht an sich selbst.

In der letzten Zeit ist das anders. SF, die Szene nach dem Vorspann in der Bond mit dem Mädchen auf dem Bett liegt. Schau Dir mal genau Craigs Gesichtsausdruck an. Wenn das keine Selbstzweifel darstellt...
Life's a Blast... even when you're different. :thumbsup:

"you dirty double-crossin limey fink, these god-damned diamonds are phoneys" X(

42

Dienstag, 2. Juli 2013, 15:09

Aha...ein kurzer Blick auf Craigs Gesicht in SF führt zu der Aussage, dass Bond in den 2000ern selbstzweiflerisch ist! Das nenne ich mal eine perfekte Argumentationskette...not!

Eher andersrum: Bond regt sich nämlich tierisch darüber auf, dass M an Ihm zweifelte und wirft Ihr das ja auch in Ihrer Wohnung vor. Nach dem Motto: Ich hatte keinen Zweifel daran Patrice zu besiegen...was er ja einige Filmmeter später auch ohne größere Probleme schafft!
"That's one hell of a Pilot!"

james

Agent 007033

  • »james« ist männlich

Beiträge: 127

Registrierungsdatum: 7. Juni 2013

  • Nachricht senden

43

Dienstag, 2. Juli 2013, 15:48


Eher andersrum: Bond regt sich nämlich tierisch darüber auf, dass M an Ihm zweifelte und wirft Ihr das ja auch in Ihrer Wohnung vor. Nach dem Motto: Ich hatte keinen Zweifel daran Patrice zu besiegen...was er ja einige Filmmeter später auch ohne größere Probleme schafft!


Wenn das so wäre, wäre er nachdem er wieder gesund war, sofort nach London gefahren und nicht erst nach dem Anschlag auf das MI6-Gebäude. Und dass er gesund war, zeigt die Szene in der Bar.
Wer saufen und gefährliche Spielchen machen kann ist definitiv gesund.

Die Frage, die er sich stellt ist wohl eher, ob er noch gut genug ist. Und dass er es nicht ist, zeigen ja am besten die Test beim 'neuen MI6'.
Genau dies passt nicht zu einer Figur wie 007. Das coole, von sich selbst überzeugte Auftreten ist der Unterschied zwischen einem z. B. Jason Bourne und ihm.

In der Feuerball-Diskussion wird die Szene erwähnt in der Bond nach der Exekution des Lippe-Kollege den Feuermelder mit dem Ellenbogen aktiviert.
Das ist Bond für mich. Ich brauche kein Sozial-Drama mit irgendwelchen Depri-Szenen, wenn ich einen Bond schaue. Dafür gibt es andere, in diesem Bereich besser gemachte Filme.
Life's a Blast... even when you're different. :thumbsup:

"you dirty double-crossin limey fink, these god-damned diamonds are phoneys" X(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »james« (2. Juli 2013, 15:50)


Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

  • »Kronsteen« ist männlich
  • »Kronsteen« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4 317

Registrierungsdatum: 17. Mai 2013

  • Nachricht senden

44

Dienstag, 2. Juli 2013, 15:53


In der letzten Zeit ist das anders. SF, die Szene nach dem Vorspann in der Bond mit dem Mädchen auf dem Bett liegt. Schau Dir mal genau Craigs Gesichtsausdruck an. Wenn das keine Selbstzweifel darstellt...


Zweifelt Bond da an sich selbst oder ist er einfach nur enttäuscht über das Misstrauen seiner Chefin?
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

james

Agent 007033

  • »james« ist männlich

Beiträge: 127

Registrierungsdatum: 7. Juni 2013

  • Nachricht senden

45

Dienstag, 2. Juli 2013, 15:55


In der letzten Zeit ist das anders. SF, die Szene nach dem Vorspann in der Bond mit dem Mädchen auf dem Bett liegt. Schau Dir mal genau Craigs Gesichtsausdruck an. Wenn das keine Selbstzweifel darstellt...


Zweifelt Bond da an sich selbst oder ist er einfach nur enttäuscht über das Misstrauen seiner Chefin?


Genau darin sind wir uns ja uneinig. ;)
Life's a Blast... even when you're different. :thumbsup:

"you dirty double-crossin limey fink, these god-damned diamonds are phoneys" X(

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

  • »Kronsteen« ist männlich
  • »Kronsteen« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4 317

Registrierungsdatum: 17. Mai 2013

  • Nachricht senden

46

Dienstag, 2. Juli 2013, 16:01

Ich glaube auch eher, dass er zierisch enttäuscht über dieses "Schießen Sie endlich!" ist. Das wirft Bond M später dann ja auch vor.
Ich hab in der Craig-Ära nie das Gefühl, dass Bond nicht an sich glaubt. Ich habe zwar anderer Stelle schon mal Bonds eher mäßige Leistung als Agent in SF bemängelt, aber er selber zweifelt meiner Meinung nach nicht an sich. Es sind eher die anderen, die zu psychologisieren anfangen. Was er selber von dem ganzen Spuk hält, zeigt er in seiner "Ende"-Aussage, als er vom Psychologen zu einer 1-Wort-Antwort zu "Skyfall" genötigt wird. Bond hat die Schnauze voll von diesem Psychozeugs des MI6. So zumindest hab ich das "Ende" verstanden.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

47

Dienstag, 2. Juli 2013, 16:14

Hier entsteht für mein Empfinden wieder der Eindruck eines Craig nicht mögen wollens und eines mittlerweile schon klassischen negativen hineininterpretierens irgendwelcher angeblich unbondigen Verhaltensweisen in den Craigbond, ohne jedoch dafür echte Anhaltspunkte zu haben!
"That's one hell of a Pilot!"

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

  • »Kronsteen« ist männlich
  • »Kronsteen« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4 317

Registrierungsdatum: 17. Mai 2013

  • Nachricht senden

48

Dienstag, 2. Juli 2013, 16:20

Hier entsteht für mein Empfinden wieder der Eindruck eines Craig nicht mögen wollens und eines mittlerweile schon klassischen negativen hineininterpretierens irgendwelcher angeblich unbondigen Verhaltensweisen in den Craigbond, ohne jedoch dafür echte Anhaltspunkte zu haben!


Wir laufen bei uns im Board aber sicher nicht in Gefahr, ein "Craig-Bashing-Forum" zu sein. Ich finde eine gewisse kritische Auseinandersetzung da nicht schlimm. Zumal James ihn ja auf Platz 3 seiner Liste stehen hat. ;)
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

49

Dienstag, 2. Juli 2013, 16:23

Darum geht es nicht, sondern darum, Behauptungen aufzustellen und diese nicht unterfüttern zu können!
Und wir sind immer noch ein Diskussionsforum, was leider allzu oft fehlinterpretiert wird.
"That's one hell of a Pilot!"

Django

Der Andere

  • »Django« ist männlich

Beiträge: 705

Registrierungsdatum: 30. Mai 2013

  • Nachricht senden

50

Dienstag, 2. Juli 2013, 16:29

Habe die Rangliste bisher nicht ausgefüllt und weiss auch nicht, ob ich das tun werde. Die Entscheidung fällt mir einfach zu schwer. Ich finde nämlich, dass alle 6 Schauspieler eine gute Leistung gezeigt haben. Einzig Sean Connery machte sowohl in YOLT als auch in DAF einen ziemlich lausigen Job (in DAF ist er zwar motivierter als in YOLT, hätte aber für die viele Kohle schon etwas mehr Wert auf seine äussere Erscheinung legen können). Die anderen Schauspieler haben sich solche Eskapaden nie erlaubt und sich nicht so gehen lassen. Dies wird aber von den Connery-Fans offenbar meistens ignoriert.

Viel wichtiger, als wer Bond verkörpert ist für mich eh' der Film an sich. Wobei es da natürlich "Wechselwirkungen" gibt - die Filme werden halt schon auch auf die jeweiligen Schauspieler "zugeschnitten". Der wandlungsfähigste Bond-Darsteller ist für mich übrigens Roger Moore - in FYEO zeigte er sehr gut, dass er auch glaubwürdig einen "harten" Bond verkörpern kann. Ich hätte zudem Timothy Dalton gerne noch in weiteren Bond-Filmen gesehen (in den uns leider verwehrten Bonds '91 und 93') und auch George Lazenby hätte in einem (bodenständigeren) DAF eine viel bessere Figur gemacht als Connery...

James

Agent 007033

  • »James« ist männlich

Beiträge: 127

Registrierungsdatum: 7. Juni 2013

  • Nachricht senden

51

Dienstag, 2. Juli 2013, 16:57

Hier entsteht für mein Empfinden wieder der Eindruck eines Craig nicht mögen wollens und eines mittlerweile schon klassischen negativen hineininterpretierens irgendwelcher angeblich unbondigen Verhaltensweisen in den Craigbond, ohne jedoch dafür echte Anhaltspunkte zu haben!


Wir laufen bei uns im Board aber sicher nicht in Gefahr, ein "Craig-Bashing-Forum" zu sein. Ich finde eine gewisse kritische Auseinandersetzung da nicht schlimm. Zumal James ihn ja auf Platz 3 seiner Liste stehen hat. ;)


Danke Kronsteen!

Wir sind leider von der Bewertung der Darsteller etwas abgekommen. DC ist für mich ein toller Darsteller.
Mir gefällt bloss die Richtung nicht, die die Filme in letzter Zeit einschlagen. Ich will mich jetzt an der o. a. Szene nicht festbeissen.
Man kann das sicher so und so sehen. Die Entwicklung, die mir persönlich nicht gefällt, ist die übertriebene Vermenschlichung in den letzten Filmen.

Denke wir mal an den Anfang von CR. 007 killt einen korrupten Abteilungsleiter und jagt danach einen Bombenleger.
Bei seinen Ermittlungen schreckt er nicht davor zurück, in Ms Haus einzudringen bzw. das Eigentum anderer zu beschädigen.
Das ist Bond für mich. Auch am Ende der Flugplatz-Szene erkenne ich im Lächeln von DC den 007, dessen Fan ich bin.

Was soll dann aber wieder eine Szene, in der Bond tot ist (zumindest so gut wie). Was man damals noch als Schockeffekt (FRWL) bzw. aus Tarngründen
gemacht hat (YOLT) wird einem inzwischen als real verkauft. So etwas will ich bei einem Bond-Film nicht sehen. Das einzig Gute an dieser Szene ist doch,
dass er danach an den Spieltisch zurückkehrt, als wäre nichts gewesen.

Und dann diese dauernden Psycho-Gespräche nach dem Tot von Vesper (M-Bond, Camille-Bond im Stollen).
Tracy ist damals auch gestorben und man hat daraus keine riesige Sache gemacht. Warum heute?

Es gibt so viele Probleme in der Welt, warum muss ich mir dann im Kino auch noch meinen Helden in so einem desolaten Zustand anschauen?
Der Erfolg, irgendeinem Trend zu folgen, gibt EON zwar Recht, aber ist das noch der James Bond den sie selber 40 Jahre lang entwickelt haben?

Die letzte Szene von SF stimmt mich aber trotzdem zuversichtlich, dass ‚mein‘ 007 bald zurückkehrt.
Life's a Blast... even when you're different. :thumbsup:

"you dirty double-crossin limey fink, these god-damned diamonds are phoneys" X(

Dalton ist Bond

Agent ohne Rückendeckung

  • »Dalton ist Bond« ist männlich

Beiträge: 246

Registrierungsdatum: 17. Juli 2013

  • Nachricht senden

52

Freitag, 2. August 2013, 10:18

Ich finde es super, wie ihr hier eure Bond-Rankings so ausführlich gelistet habt. Da möchte ich euch meines (als Neuzugang) auch nicht vorenthalten.

1.Timothy Dalton :friends:Ich muss hier gleich gestehen, dass das nicht immer so war. Früher mit zwölf mochte ich Brosnan am meisten. Ich war noch jung und fand satte Action interessanter als gute Schauspielkunst und eine tiefgehende Handlung. Ich habe mit 13 "Der Hauch des Todes" gesehen, und fand Dalton langweilig. Erst (fast) 7 Jahre später als ich mir die große Bond-Blu-Ray Box holte gab es ein erneutes Treffen mit Timothy. Und erst so viele Jahre später erkannte ich was für ein toller Bond er war! Seine beiden Bond-Filme schaue ich mir jeweils mindestens vier mal im Jahr an. Ich kann kaum glauben, dass er mir früher nicht zugesagt hat. Mir gefällt seine menschliche, leicht kühle aber immer noch gefühlvolle Art sehr gut. Mein Favorit. Sein bester Bond ist für mich "Lizenz zum Töten".




2. Pierce Brosnan :zock:Der Bond dessen Filme auch Videospiele hätten sein können :D Er war mein allererster Bond. Und "GoldenEye" mein erster Bond-Film. Ich fand Brosnan lange am besten. Doch inzwischen hat Dalton ihn überholt. Und zwar um einige Meilen wenn ich ehrlich sein darf. Im Grunde ist Brosnan ideal für diese Rolle. Er wurde fast dafür geboren! Aber seinen Filmen und seiner Darstellung fehl meistens die Tiefe die Dalton ausgestrahlt hat. Brosnan spielt Bond etwas zu perfekt, und wirkt dadurch etwas künstlich. Trotzdem kann ich meine Zuneigung zu seiner Bond-Interpretation nicht leugnen. Ich mag Brosnan immer noch sehr. Ein äußerst sympathischer Gentleman dem man einfach gerne zusieht, wie er mit einer AK-47 Gegner wie Moorhühner abknallt. Und die Szene mit dem Panzer in GoldenEye ist meine persönliche Lieblingsszene aus allen Bond-Filmen! Sein bester Bond ist zweifellos "GoldenEye".





3. Sean Connery :kneel:Der Ursprung von allem! Ich finde Connery als 007 einfach genial. Vor allem in seinen ersten 4 Bond-Filmen. Dort spielt er schlichtweg perfekt. Etwas enttäuscht hat er mich in "Diamantenfieber" und "Sag niemals nie".
Ich denke es wäre besser wenn er nicht mehr für diese Teile unterschrieben hätte. Da war er schon etwas zu füllig und alt. Aber ansonsten ist er das absolute Vorbild für alle seine Nachfolger gewesen. Er hatte diese perfekte Eleganz, und diesen männlichen Charme. Das machte ihn wirklich sehr sympathisch. Er hat für mich fast Gleichstand mit Brosnan. Nur Brosnan war halt der Bond meiner Zeit, und ist mir deswegen noch ein bisschen mehr ans Herz gewachsen.
Connerys beste Bonds waren "Dr. No" "Goldfinger" und "Feuerball".



4. Daniel Craig :prost:Der Bier trinkende Blondschopf. Craig ist wirklich ein schwerer Fall. Einerseits finde ich es klasse, dass er im Grunde das fortführt was Timothy Dalton vor vielen Jahren begonnen hat. Andererseits deckt er sich nicht ganz mit meiner persönlichen Vorstellung von 007. Craig ist ein angenehmer Schauspieler, aber er entfernt sich vielleicht schon etwas zu weit von dem Ursprung der Reihe. Naja, seine Filme waren bislang super. (Quantum mit Abstrichen)
Ich habe mich an ihn gewöhnt, und freue mich das er es noch zweimal macht. Trotzdem. Sein Nachfolger sollte wieder ein bisschen mehr in die Richtung der klassischen Filme gehen. Für meinen Geschmack ist Bond inzwischen etwas zu düster geworden. Fast wie Batman.




5. George Lazenby :love:Der heiratende Bond. Obwohl Lazenby recht weit unten in meinem Ranking ist, finde ich ihn sträflich unterschätzt. Für seine geringe Schauspielausbildung konnte er nichts! Er spielte die Rolle ganz solide, und beeindruckte vor allem mit der großen körperlichen Präsenz, was erst Daniel Craig wieder gelungen ist. Sein einziger Bond-Film ist bei mir auf Platz 3 aller Bond-Filme. Lazenby war wirklich nicht so schlecht wie alle sagen. Für einen Anfänger hat er sich sehr gut geschlagen.


6. Roger Moore :bamm:Der Witzereißer. Es tut mir leid, aber mit Moore kann ich immer noch nichts anfangen. Ich finde ihn hochgradig fehlbesetzt in dieser Rolle. Das ist einfach nicht Ian Flemings James Bond, und das ist auch nicht mein James Bond. Schön, dass er so viele Fans hat, aber ich gehöre da nicht dazu.
"Ich helfe Menschen, die Probleme haben." - "Ein Problemlöser." - "Ich würde sagen, mehr ein Problembeseitiger." 8)

Volante

Problembeseitiger

  • »Volante« ist männlich

Beiträge: 284

Registrierungsdatum: 26. Mai 2013

  • Nachricht senden

53

Freitag, 2. August 2013, 10:40

1. Daniel Craig
1. Timothy Dalton



2. George Lazenby



3. Sean Connery

4. Pierce Brosnan

5. Roger Moore
M: Wie konnte sich Bond nur so dumm anstellen? Ich gebe ihm den Doppelnullstatus, und er feiert es, indem er eine Botschaft zusammenschießt. Er muss gestört sein. Wenn früher ein Agent etwas so Peinliches gemacht hat, hatte er den Anstand überzulaufen. Herrgott, wie mir der kalte Krieg fehlt! (CR '06)

[img]http://www.bilder-hochladen.net/files/l8d5-1-c4ca.jpg[/img]

  • »Mr. Fogg« ist männlich

Beiträge: 960

Registrierungsdatum: 4. August 2013

  • Nachricht senden

54

Montag, 5. August 2013, 06:13

Es ist sicher unpopulär, denn CR (1967) ist zweifellos der schlechteste Bond-Film, aber:

In der Liste der Bond-Darsteller müsste m. E. auch Sir David Niven vertreten sein, denn
1) spielte er "den einzig wahren und garantiert echten" (Filmzitat) James Bond in Casino Royale von 1967 und
2) wäre er zunächst die Wahl von Ian Fleming gewesen. Die beiden waren befreundet. Fleming hat ihm in seinem vorletzten Roman YOLT ein sehr liebenswertes Denkmal gesetzt: Kissy erzählt Bond, dass sie mal in Hollywood war und der einzige Mann, der nett zu ihr war, sei David Niven gewesen. Deshalb habe sie ihren Pelikan "David" genannt.

Die Qualität eines Darstellers kann und sollte unabhängig von der Qualität des Films beurteilt werden.
Meine Meinung: 1) OHMSS hat den schlechtesten Darsteller und ist der beste Film.
2) CR (1967) hat den besten Darsteller und ist der schlechteste Film.

Ich möchte hier aus der Filmbuchreihe Citadel/Goldmannn: Scheingraber: Die James-Bond-Filme zitieren: "Casino Royale kann nur zwei Personengruppen empfohlen werden: Den Anti-Bonds und den sehr treuen David Niven-Fans."
Ich selbst stecke hier in einem echten Dilemma.
God save the Queen!

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

  • »Kronsteen« ist männlich
  • »Kronsteen« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4 317

Registrierungsdatum: 17. Mai 2013

  • Nachricht senden

55

Montag, 5. August 2013, 08:46



Die Qualität eines Darstellers kann und sollte unabhängig von der Qualität des Films beurteilt werden.
Meine Meinung: 1) OHMSS hat den schlechtesten Darsteller und ist der beste Film.
2) CR (1967) hat den besten Darsteller und ist der schlechteste Film.


Auch mal ein neuer Ansatz. ;)

Vielleicht sollte ich mir den Film ja doch nochmal anschauen, also zum bisher zweiten Male. :D
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Spree

Bondforumswissenschaftlicher Forscher & Mitglied der QOS-Splittergruppe

  • »Spree« ist männlich

Beiträge: 1 004

Registrierungsdatum: 25. Mai 2013

  • Nachricht senden

56

Montag, 5. August 2013, 12:22

Nein, sorry, ich schätze Niven sehr, aber in dieser Liste hat er nix verloren, genauso wie CR67 nix in einer Liste mit Bondfilmen zu suchen hat. Dann könnte man auch Mike Myers mit reinnehmen.
I never left!

Feirefiz

The Other Fellow

  • »Feirefiz« ist männlich

Beiträge: 564

Registrierungsdatum: 26. Mai 2013

  • Nachricht senden

57

Montag, 5. August 2013, 13:08

Da erschiene in der Tat selbst eine Aufnahme von Barry Nelson in die Liste naheliegender.
We are not now that strength which in old days
Moved earth and heaven, that which we are, we are —
One equal temper of heroic hearts,
Made weak by time and fate, but strong in will
To strive, to seek, to find, and not to yield.

  • »Mr. Fogg« ist männlich

Beiträge: 960

Registrierungsdatum: 4. August 2013

  • Nachricht senden

58

Montag, 5. August 2013, 20:01

Nein, sorry, ich schätze Niven sehr, aber in dieser Liste hat er nix verloren, genauso wie CR67 nix in einer Liste mit Bondfilmen zu suchen hat. Dann könnte man auch Mike Myers mit reinnehmen.
Ich kann diese Haltung sehr gut verstehen. Die Fakten sind jedoch klar:
1) Mike Myers spielte einen Agenten Namens "Austin Powers" - Niven dagegen einen Agenten Namens James Bond 007.
2) Der Autor der Story, auf der CR (67) basiert, ist Ian Fleming, der die Rechte zur Verfilmung für CR Charles K. Feldman überlassen hat.

Mir tut es auch weh, und zwar doppelt: Niven hat bessere Filme verdient/ Casino Royale hat eine bessere Verfilmung verdient! (Die ja dann auch glücklicherweise kam!)

Da erschiene in der Tat selbst eine Aufnahme von Barry Nelson in die Liste naheliegender.
Klar! Allerdings spielte Nelson einen amerikanischen Agenten: James "Jimmy" Bond, der mit dem Briten "Clarence Leiter" zusammenarbeitet. Daher würde ich nicht gerade "naheliegender" sagen, aber in die Liste sollte er sicher auch.

Mein persönlicher Favorit: In den ernstzunehmenden Verfilmungen (Broccolis und NSNA) schwanke ich immer je nach Stimmung. Den ersten Platz teilen sich daher Connery und Moore, manchmal auch Brosnan und Craig.
God save the Queen!

Dalton ist Bond

Agent ohne Rückendeckung

  • »Dalton ist Bond« ist männlich

Beiträge: 246

Registrierungsdatum: 17. Juli 2013

  • Nachricht senden

59

Montag, 5. August 2013, 20:24

Wo wir schon bei den beiden inoffiziellen Bonds Nelson und Niven sind.

Ich persönlich fand Nelson sehr sehr einschläfernd als 007. Sein "Casino Royale" habe ich mir nur zur Hälfte angeschaut. Ansonsten wäre ich wirklich noch eingeschlafen. Er war ja scheinbar ein netter Bursche, aber als Bond passte er wirklich null! Ich finde das Herr Nelson etwas zu pummelig für einen Agenten ist. Aber so gesehen ist er nicht mal ein richtiger James Bond, da man ihn im Film sehr stark amerikanisiert hat und Jimmy genannt hat.

Und jetzt zu David Niven. Ich respektiere die Meinung von dem Herrn da oben der Niven als guten Bond-Darsteller sieht. Gut das auch mal jemand etwas Mut zum Anderssein beweist :trost:
Aber ich selbst kann Herr Niven leider auch nicht so richtig als 007 ernst nehmen. Er ist ein sehr sympathische Gentleman, aber für einen harten Agenten wirkt er etwas zu komödiantisch und hager. Vielleicht wäre es ganz witzig als Qs Assistent oder so. Aber in der Hauptrolle kann ich ihn mir in einem ernsten Bondfilm nicht vorstellen.
"Ich helfe Menschen, die Probleme haben." - "Ein Problemlöser." - "Ich würde sagen, mehr ein Problembeseitiger." 8)

Feirefiz

The Other Fellow

  • »Feirefiz« ist männlich

Beiträge: 564

Registrierungsdatum: 26. Mai 2013

  • Nachricht senden

60

Montag, 5. August 2013, 23:28

Da erschiene in der Tat selbst eine Aufnahme von Barry Nelson in die Liste naheliegender.
Klar! Allerdings spielte Nelson einen amerikanischen Agenten: James "Jimmy" Bond, der mit dem Briten "Clarence Leiter" zusammenarbeitet.

Ja sicher, der Unterschied ist aber, dass Nelsons CR trotz aller Änderungen, die das Format verlangte und dazu Bond dem amerikanischen TV-Publikum näherbringen sollte, eine ernstzunehmende Fleming-Adaption sein soll und bei allen Schwächen unterm Strich auch ist, wenngleich mit dem netten Nebeneffekt, dass dank des Nationalitäten-Wechsels von Bond und Leiter auch hier ein Brite die coolste Figur des Films ist, was freilich weniger für den Film als gegen Nelson spricht. Dafür ist die Quasi-Vesper von der Rollengestaltung wie vom Äußeren her gewiss nicht das schlechteste Bond-Girl, und obwohl der große Peter Lorre seine besten Tage hier schon sichtbar hinter sich hatte, liefert er doch einen guten Schurken und kommt der Romanvorlage näher als seine Nachfolger Orson, den ich gleichwohl, ohne Gert Fröbe missen zu wollen, gerne als GF gesehen hätte (er war der Legende nach die Wunschbesetzung), und Mads.

CR '67, den ich ebenfalls gerade einmal gesehen habe, ist eben nur eine enorm aufgeblasene, dabei streckenweise stilvolle und gutaussehende, doch vor allem alberne Persiflage, egal ob David Niven sich hier James nennt oder Phileas oder Austin. Niemandem sei sein Spaß an diesem Film verleidet, aber er ist eben nur eine Bond-Parodie, vielleicht die erste, aber weiß der Himmel nicht einmal ansatzweise die beste! Was aber nicht David Nivens Schuld ist ....
We are not now that strength which in old days
Moved earth and heaven, that which we are, we are —
One equal temper of heroic hearts,
Made weak by time and fate, but strong in will
To strive, to seek, to find, and not to yield.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Feirefiz« (6. August 2013, 21:02)