Die Gerüchte scheinen sich zu verdichten ....
Gerüchteküche Bond 26
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Die Gerüchte scheinen sich zu verdichten ....
Hinsichtlich Aaron Taylor-Johnson?! Echt?
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Ja, scheinbar.
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Der Regiesseur von MI kann ruhig gerne mal einen 007 drehen.
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Der Regiesseur von MI kann ruhig gerne mal einen 007 drehen.
Grundsätzlich könnte ich mit McQuarrie auch ganz gut bei Bond vorstellen, aber so direkt nach M:I wäre das wohl eher unklug. Immerhin hat er bewiesen, dass er Action, Suspense und auch Humor kann. Letzteres fehlt mir bei Villeneuve beispielsweise völlig. Und er wäre nicht völlig abhängig vom Drehbuch, da er einer der wenigen Hollywood-Regisseure ist, die auch gut als Autor sind. McQuarrie war ja im Prinzip so etwas wie der John Glen der M:I-Reihe.
Aus der Reihe könnte ich mir auch Brad Bird sehr gut vorstellen. Sein Film hatte für mich die bisher beste Mischung aus Spaß, Action und Thriller. Das wäre eigentlich exakt der Stil, den ich mir für die nächsten Bondfilme wünschen würde. Dass Bird nach seiner Mission nicht weiter in dem Bereich arbeitete, hat mich schon etwas gewundert. Die Nationalität der Regisseure ist ja mittlerweile eh wurst.
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Brad Bird wäre eine sehr gute Idee. MI 4 hat der Mission Impossible Reihe einen gehörigen Schub gegeben und seine Inszenierung war klasse.
Die Mischung aus kreativer Action, Humor und Spannung hat für mich super gepasst. Diese Leichtigkeit würde ich mir auch bei einem zukünftigen Bond
wünschen.
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Was Jeff Bezos' Marketing-Team in naher Zukunft erschaffen wird? Um mit Rhett Butler zu sprechen: "Frankly my dear, I don't give a damn!"
Wie im anderen Thema angekündigt, hier ein paar Zeilen dazu.
Mir geht es da ähnlich. Und in Fankreisen ist nach meinem Empfinden kaum mehr was los. Das verläuft sich zusehends. Und 007 ist auch bei mir nicht mehr sonderlich präsent. Zumindest filmisch. Aktuell höre ich wieder die Scores und habe große Freude daran. Aber ansonsten widme ich mich vermehrt anderen Themen (siehe "Hermann"), die mich begeistern (Romane, Comics etc.).
Wie es mit Bond weitergeht? Es ist mir ehrlich gesagt ziemlich gleichgültig. Der Schnitt von der Eon- zur Amazon-Ära ist ein harter und irgendwie hat man mit der Serie in der Form, in der sie jetzt besteht, abgeschlossen. Auch hier kann ich den Jubilar vom 21. März für Bonds momentane Situation nochmals zitieren: "Er ist an einem toten Punkt angelangt."
Kurioserweise ist mir in letzter Zeit einmal mehr aufgegangen, wie unwichtig wir Fans eigentlich für die Serie und ihren Erfolg waren und sind. Als "Bond-Experte" werde ich von meinem Umfeld erstaunlich regelmäßig gefragt: "Wer wird denn der neue Bond?", "Wann wird es verkündet?", "Wie geht es weiter?" und "Gibt es schon News zum nächsten Film?"
Tatsächlich sind viele Fans ebenso 'bondmüde' wie ich. Aber die große Masse giert nach einem neuen Bondfilm. Nach einem neuen Darsteller. Das Interesse der allgemeinen Kinogänger und Konsumenten an 007 ist immer noch sehr groß. Zumindest sie sollten Amazon und Denis Villeneuve nicht enttäuschen...
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Du sprichst mir aus dem Herzen. (Auch) ich brauche keinen neuen Bond-Film. Jedenfalls nicht in der Form der letzten Filme. Und ich mache mir auch keine Hoffnung, dass sich das ändern wird. Seien wir realistisch: Es gibt kein zurück mehr. Es ist wie in gescheiterten, Beziehungen zwischen Menschen: Einmal kommt der Punkt, wo zu viel kaputt gegangen ist und das kann man einfach nicht mehr "auslöschen".
Was mir aber bleibt, sind rund 20 "klassische" Bond-Filme, mit denen ich schönen Erinnerungen verbinde und die ich mir - wenn auch gewisse mehr und gewisse etwas weniger - immer wieder gerne anschaue. Und bei allem Respekt für CR oder auch QoS: Alles, was nach 2002 kam, konnte rückblickend das Feuer meines Fan Seins einfach nicht mehr "befeuern". Dass ich DAD zwar weiterhin grottenschlecht finde, mittlerweile aber meinen Frieden mit diesem Beitrag geschlossen habe, sagt irgendwie alles.
QuoteKurioserweise ist mir in letzter Zeit einmal mehr aufgegangen, wie unwichtig wir Fans eigentlich für die Serie und ihren Erfolg waren und sind. Als "Bond-Experte" werde ich von meinem Umfeld erstaunlich regelmäßig gefragt
Auch ich beobachte immer stärker, dass die Ansprüche der "Fans" und jene der "grosse" Masse divergieren. Egal, wie der nächste Bond-Film werden wird: Die grosse Masse wird dafür sorgen, dass auch dieser ein riesiger finanzieller Erfolg wird. Dazu braucht's keine Fans. Aber ich bin raus...
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Ich bin ebenso schuld am Verlaufen des Fandoms und am Sterben des Forums.
Doch abgesehen davon, dass sich mein Enthusiasmus ebenfalls aufgespalten bzw. verlagert hat: Ich könnte hier kaum noch etwas beitragen, das ich nicht schon in den letzten fast anderthalb Jahrzehnten wieder und wieder geschrieben hätte.
Selbst in meinem letzten Post im Dalton-Thread habe ich mich selbst zitiert. In den Kommentaren, die darauf folgten, erkannte ich diverse alte Posts von mir wieder, selbst die Zitate, nicht weil sie kopiert waren, sondern weil (ich hoffe: nur fast) jeder Gedanke schon - mehr als - einmal gedacht worden ist. Erst recht zu Bond.
Es bräuchte jenseits von gelegentlichen Detailbeobachtungen/-analysen neue Fans, doch die wachsen nicht mehr nach. Und wenn doch, verstehen sie unter Bond etwas ganz anderes als wir. Wir femdeln mit vielem, was nach 2002 oder allerspätestens nach 2015 kam. Sie haben keinen Bezug zu allem davor – und müssen es auch nicht. Goldfinger ist über 60 Jahre alt. 60 Jahre vor seinem Start hatte der Dreh von Metropolis noch nicht einmal begonnen.
Sehen wir ein, dass wir älter geworden sind. Wenn’s hilft: wie guter Wein.
Aber auch das habe ich hier schon vor Jahren gesagt (und es stimmt nach wie vor, Scarpine und Django haben es in ihren letzten Posts für sich festgestellt): Bond-Filme werden nicht für die Fans gemacht. So wenig wie die Star-Trek-Filme und -serien für die Trekkies. Über Letztere habe ich mich früher schon einmal gerne lustig gemacht, doch sie unterscheiden sich kaum von uns und sind im Alltag inzwischen ähnlich schwer zu finden. Wie sollte ich mich da über Bond-Gucker echauffieren, die mit uns alten Säcken nichts mehr anfangen können?
Bond gehört nicht uns. Aber unseren Bond kann uns keiner nehmen.
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Quote
Aber unseren Bond kann uns keiner nehmen.
Schön gesagt

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Ich würde mich auch zur Gruppe der "Hardcore Fans" bezeichnen und in den letzten 25 Jahren habe ich in dem Bondfandom durch solche Sachen wie die Gründung des James Bond Clubs, kennenlernen der anderen Bondclubs, Bond Fanreisen sehr viele Menschen kennengelernt. Ich bin mal so dreist zu behaupten, das es weltweit vielleicht 2.000 - 3.000 Menschen die so leidenschaftlich sich dem Thema widmen. Okay gehen wir mal davon aus, dass ich viele nicht kenne und nicht organisiert sind und sich nicht zu erkennen geben, das wir Deutschland vielleicht 10.000 Bondfans haben die sich intensiv mit dem Thema beschäftigen und das als eine ihrer großen Leidenschaften bezeichnen. Und ganz ehrlich es sind NIE und NIMMER so viele.
Ins Kino gehen in D im Schnitt sagen wir ca. 6 Mio Zuschauer! Warum sollte es irgendeinen Produzenten interessieren, früher, jetzt oder in Zukunft was nicht einmal 0,1% der Zielgruppe für eine Meinung hat? Diese Frage meine ich ernst oder völlig ironiefrei, und diese Mini Gruppe ist in ihrer Meinungen und Wünschen zum Teil so weit auseinander, das wenn sie nachdem gehen würden, genauso viel wüssten als vorher - nämlich ein Sammelsurium von völlig konträren Vorstellungen und Vorlieben.
Ich teile viele Meinungen hier im Forum und viele nicht, so ist es nun mal. Mir persönlich gefallen alle Filme von 1962 - 1989 sehr und von den Brosnans GE und TND sehr und die anderen 2 sind okay, bei Craig ist CR top und mit dem danach fremdle ich immer mehr und der letzte Film das lassen wir lieber

Wenn zukünftig was rauskommt was mir gefällt super, wenn nicht, ich habe so viele Filme die mir keiner nimmt, das reicht mir vollkommen
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Warum sollte es irgendeinen Produzenten interessieren, früher, jetzt oder in Zukunft was nicht einmal 0,1% der Zielgruppe für eine Meinung hat?
Sollte es auch nicht. Und das hat es und wird es auch nie. Es ging nur um die Bond-Müdigkeit, die weite Teile des Fandoms erfasst hat. Und es ist wohl ein Generationen-Konflikt, wie Feirefiz es andeutete. Aber das betrifft auch mich und ich würde mich noch zu der jüngeren Garde zählen (Unter 40). Die breite Masse ist da ohnehin anders. Die freut sich offenbar und giert nach einem neuen Bondfilm. Kurios ist nur, dass seit Casino Royale und damit seit 20 Jahren (!) quasi keine neuen Fans mehr in die Fan-Blase gespült wurden. Und das war früher anders und hat auch immer wieder Leben in die Fankultur gebracht sowie Diskussionen angestoßen.
Feirefiz meinte auch, dass Jüngere keinen Bezug zum älteren Bond entwickeln würden, weil ein Film wie Goldfinger über 60 Jahre alt sei. Aber stimmt das? Ich verstehe das Argument, auch mit den zeitlichen Abständen (Metropolis). Seinerzeit bin ich mit Brosnan eingestiegen. Da hätte ich die Connery- und Moore-Streifen auch für altmodischen Plunder halten müssen. Wenn jemand heute Star Wars für sich entdeckt, sagt die Person doch auch nicht: Diese prähistorischen Filme von 1977-1983 schaue ich mir erst gar nicht mehr an. Es muss folglich andere Gründe haben, weshalb 007 sein 'Mojo' bei der Jugend verloren hat. -
Nein, Scarpine! Wenn Du mit Brosnan zu Bond gekommen bist, war damals selbst DN nur ca. 30-35 Jahre alt. So alt wie aus heutiger Sicht Jurassic Park. Und nicht wie z.B. ein Christopher-Reeve-Superman – oder noch viel mehr DN.
GF oder selbst TSWLM sind für die heutige Generation so was wie für die meisten von uns (auch für Dich, der Du 10 Jahre jünger als viele hier, aber auf sympathischste Weise nicht repräsentativ für Deine Altersgenossen bist – und selbst wenn, wäre das Phänomen nur um 10 Jahre verschoben) wie ein Clark-Gable-Abenteuerfilm aus den 30ern: hat seine Fans, lockt aber keine Heerscharen mehr vor den Bildschirm oder gar ins Kino. Frag mal Deine Altersgenossen, wer Clark Gable war.
Die von uns Verbliebenen heißgeliebte Phase bis 1989 ist kein Massenphänomen mehr und wird es nie mehr werden. Craig ist die Referenz und – bestenfalls – Brosnan der Klassiker. Es wird immer mal wieder exotische Neu-Fans geben, die auch Connery und Moore lieben lernen, aber das ist nicht die allgemeine Richtung. Sollte beim Amazon-Neustart (meine Prognose: Sie werden es ähnlich verhunzen wie „Disney“ (nicht Walt) bei Star Wars) auch mal was für mich abfallen: schön. Wenn nicht, dann nicht. So schrieb es der Don ungefähr oben, so schrieb es ich schon irgendwo vor vielen Jahren und sicher schon manch anderer lange vorher, spätestens zu CR.
Das klingt wahrscheinlich viel bitterer, als es gemeint ist. Ich bin und bleibe Bond-Fan (habe im letzten Jahr alle Filme bis 2002 gesehen und genossen). Nur betrachte ich ihn inzwischen als historische Größe.
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GF oder selbst TSWLM sind für die heutige Generation so was wie für die meisten von uns (auch für Dich, der Du 10 Jahre jünger als viele hier, aber auf sympathischste Weise nicht repräsentativ für Deine Altersgenossen bist – und selbst wenn, wäre das Phänomen nur um 10 Jahre verschoben) wie ein Clark-Gable-Abenteuerfilm aus den 30ern: hat seine Fans, lockt aber keine Heerscharen mehr vor den Bildschirm oder gar ins Kino. [...] Die von uns Verbliebenen heißgeliebte Phase bis 1989 ist kein Massenphänomen mehr und wird es nie mehr werden.
So weit liegen wir gar nicht auseinander. Dass ich in meiner Generation (geb. 1980-1995) eher die Ausnahme bin, sehe ich übrigens genauso. Auch wenn ich weitere nicht-repräsentative Personen kenne. Aber das ist fraglos die vernachlässigbare Minderheit. Was ich eigentlich betonen wollte, war: Wenn ich Fan von etwas werde, ist es egal, wo ich einsteige und wie lange die Historie zurückreicht. Dann möchte ich mir alles ansehen. Doctor No genauso wie die Original Star Trek-Serie. Das ist der Inbegriff des Fan-Seins; nicht dass man alles gleichermaßen wertschätzt, aber dass man zumindest alles kennt. Craig mag die Referenz sein, aber man ist doch auch neugierig auf das, was davor war. Worum es ja eigentlich ging: Wieso generiert Bond kaum noch Fans? Und das kann ja nicht daran liegen, dass die Serie schon so alt ist. Das betrifft andere Marken ja auch.
007 hat meines Erachtens zwei Achillesfersen: Die eine ist der Wandel des multimedialen Konsums an sich. Bond ist und war klassische Unterhaltung in 120 Minuten im Medium des Films. Das ist sein Korsett. Funktioniert er anders? Man weiß es nicht. Man hat es nie probiert. Vermutlich nicht. Andere Franchise sind oder können flexibler sein (Star Trek, Star Wars, Marvel etc.). Heute haben wir den Siegeszug der Serien-Formate hinter uns, die den klassischen Film eigentlich an die Wand drängt. Man schaut Folge für Folge. Wann man will. Wo man will. In Endlosschleife. Weil es ja so komplex ist und man so viel zu erzählen hat. Man steigt ein, wo man möchte. Schaut, bricht ab, fängt wieder an. Wie ein TikTok-Stakkato. Viele bringen gar nicht die Aufmerksamkeit für 120 Minuten am Stück auf, weil es nicht mehr den heutigen Sehgewohnheiten entspricht. Aber das ist Bond. Er ist gefangen in den Rahmenbedingungen von vorgestern. Und: Durch die diversen Serien-, Action-, und sonstigen Blockbuster-Formate in einer immer multipolareren Medienwelt wird eine einzelne Marke, auch wenn sie mal groß war, immer redundanter und bedeutungsloser. Früher war Bond ein prachtvoller Fisch im überschaubaren Teich, heute ist er nur noch ein großer Fisch im weiten Meer.
Das zweite Problem für 007 ist sein ureigener Wirkungsraum: Das Kino. Das Kino ist in der heutigen Medienwelt ein einziger Anachronismus. Weil man öffentlich konsumiert. Mit alter Technik. Mit anderen. Nicht privat. Ohne digitales Endgerät (so man kann...). Man lässt sich zwei Stunden oder mehr den Medienkonsum diktieren und bestimmt ihn nicht mehr selbst. Wenn man realistisch ist, wird das keine Zukunft haben. Die heutigen Generationen werden anders geprägt. Das Kino verhält sich zur heutigen Medienwelt wie vielleicht zuvor sonst nur die Malerei zur Fotografie. Sie ist bestenfalls noch ein luxuriöses Kunstmedium, aber keines mehr, das für Unterhaltung oder zur Abbildung der Welt benötigt wird. Das Kino war aber seit jeher der Missionsort für Bond. Hier lud die ikonische Pistolenlaufsequenz zu Superlativen im 120 Minuten-Format ein. Aber - wie Feirefiz es schon sagte - die Glanztaten unseres Helden liegen lange zurück. Es waren die 1960er- und 1970er-Jahre als 007 noch Maßstäbe setzte und die Zuschauer elektrisierte. Von diesem Mythos zehrt die Reihe - wenn man ehrlich ist - bis heute und die Wirkmacht lässt spürbar nach. Schon ab den 1980er-Jahren setzte Bond keine Standards mehr, sondern schwamm nur noch - wenn auch meist auf souveränem Niveau - mit dem Strom.
Insofern hast du durchaus einen Punkt, Feirefiz. In den 1990er-Jahren konnte eine mythische Figur mit ihrem 1960er- und 1970er-Glanz noch punkten. Heute - 30 Jahre später - verblasst ein Held zusehends, den man nur noch im Muff des modrigen Kinosessels alle Jubeljahre mal erleben kann...
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Für mich sag ich einfach mal so:
Es gibt Darsteller und insbes. Filme, die ich mehr oder weniger mag. Bei Filmen sogar innerhalb einer Ära.
Die Welt dreht sich weiter und so gab es auch im Bond-Universum diverse Veränderungen.
Ich lasse mich einfach mal überraschen, was kommt und werde dann sehen, wie es mir gefällt.
Am Meisten nervt mich die lange Zeit des Wartens

James Bond will return

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@ Scarpine: Du triffst es sehr gut auf den Punkt. Das Kino und damit auch Bond sind ein Anachronismus. Und ich frage mich auch oft, was gewesen wäre, wenn CR '06 der erste Bond-Film gewesen wäre? Der Film wäre womöglich auch so erfolgreich gewesen, hätte die Craig-Ära aber wohl kaum überlebt. Wenn überhaupt. Und mit Bonds Hinscheiden in NTTD wäre die ganze Sache eh' für allemal beerdigt gewesen.
QuoteWeil es ja so komplex ist und man so viel zu erzählen hat.
Ich denke, das ist auch ein Problem, das uns die Craig-Filme eingebrockt haben: Dieses Übergreifende, Komplexe. Einst stand jeder Bond-Film für sich alleine. Wenn es vereinzelt Anspielungen auf vergangene Filme gab, so waren diese primär als Easter Egg für "Kenner" gedacht und handlungstechnisch nicht von Bedeutung. Das Setting war abgesehen von ein paar Grundelementen und -figuren bei jedem Film komplett neu - die Vergangenheit mehr oder weniger ausgelöscht. Und dazu brauchte es nicht mal einen Darstellerwechsel. Das beste Beispiel ist für mich der Wechsel zwischen dem wahrlich abgehobenen MR und dem für Bond-Verhältnisse sehr geerdeten FYEO. Trotz diesem vermeintlich harten Stilwechsel blieb der Bond-Groove absolut erhalten. Keine Experimente diesbezüglich. Und das fand ich gut so! Spätestens seit Craig (oder möglicherweise schon seit Cubby Broccolis Tod) ist den Verantwortlichen dieses Händchen leider abhanden gekommen.
QuoteKurios ist nur, dass seit Casino Royale und damit seit 20 Jahren (!) quasi keine neuen Fans mehr in die Fan-Blase gespült wurden.
Ja, und wenn, dann sind es so Typen, die auch hier sporadisch auftauchen (und zum Glück meist bald wieder verschwinden) vom Schlag "Boah hey - habe mir grad NTTD angesehen. Der erste Bond-Film, den ich je gesehen habe. Bin jetzt daher auch voll Bond-Fan. Krass, dass Bond stirbt, oder. Aber so geil! Was meint Ihr dazu? Hammer, oder?". Was will ich mit denen diskutieren? Verschwendete Zeit...
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Finalisten für neuen Bond-Darsteller?!?
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