Zu den Zimmer-Scores kann ich dir nur beipflichten. Früher klangen sie schon immer gleich, jetzt zwar in einer anderen Richtung(fast nur noch über Rythmus und Percussion, s. Batman und Inception) aber ebensowenig innovativ. Der Soundtrack war für mich auch eher eine Schwäche der Batman-Reihe (zumal man ja ein hervorragendes Batman-Thema von Elfman zur Inspiration noch gehabt hätte).
Zur Nolan-Kritik: immerhin rechne ich es ihm an, dass er bei Batman doch einigermaßen aus seinen ruhigeren Fahrwässern (publikumsbezogen) ausgebrochen ist. Hätte er das vermurkst, hätte es ihm jeder um die Ohren gehauen. Und er hat es gewagt und geschafft, seine typischen emotionalen/psychologischen Themen (Voyeurismus, Traumaverdrängung/Erinnerung, Gewissen/Schlaf, Neid/Illusion) mit Batman/Inception auf ein Blockbusterkino zu übertragen (Trauma-/Angstbewältigung, 2. Persönlichkeit, Gut-/Böse-Wandlung/Verführung, Selbstaufgabe/-opferung, Traum/Illusion) und so "seine" Themen verpackt in Popcorn-Kino einem breiten Publikum zugänglich zu machen, ohne sich selbst dabei zu verraten. Und das ist eine Leistung, die mir durchaus imponiert.
Und um ganz ehrlich zu sein, hat er mich auch erst durch TDK auf sich aufmerksam gemacht. Memento und die anderen Filme hab ich mir erst danach ausgeliehen und zum ersten Mal gesehen.
PS/FYI: Der Schauspieler aus Doodlebug Jeremy Theobald war übrigens auch der Hauptdarsteller in Following (fiel mir gleich auf). Eine kleine Rolle hat er in Batman Begins wohl auch bekommen, sonst war es eher still um ihn.