Posts by TheSilencer

    Ghostbusters (2016/ 3D/ Kino)


    So lange hat der Streifen gebraucht, bis er fertig war. Und dann kommt nur der teuerste Fan-Film der Welt dabei heraus. Das Ergebnis ist eine Handvoll Spaß, die als wohlige Erinnerung an Jugendtage funktioniert - spätestens wenn das originale Ghostbuster-Thema ertönt.


    Aber zum Blockbuster reicht's dann nicht. Die bemühten Cameos sind leider unterirdisch schlecht. Liebte man die Originale, verzeiht man es schmallippig lächelnd. Ansonsten ist's irgendwie als trifft man den alzheimerkranken Onkel wieder, der früher mal eine Partykanone war ... jetzt aber eben nicht mehr.


    Ich mag den Film. Auch die Darstellerinnen machen einen klasse Job. Aber es bleibt leider nur ein Aufguß.


    Übrigens: wenn der Nachspann kommt: sitzenbleiben.


    (Einen vierten (oder zweiten) Teil wird es wohl nicht geben, da die Einspielergebnisse hinter den Erwartungen zurückblieben.)


    5/10

    Kann es sein ... unter Umständen ... eventuell ... möglicherweise ... daß Simon Peggy da mal ganz gehörig bei SkyFall

    und Mars Attacks

    geklaut hat?


    Als halbseidener Trekkie gefiel mir der Film. Des neuen (Film-)Stoffs wegen. Aber so richtig überrascht hat mich nichts. Unterm Strich könnte man sagen, daß man sich auf die Gesichter der Reboot-Crew verlassen und auf eine innovative Story verzichtet hat. Die übriggebliebene ist dann noch völlig unlogisch.


    Die 3D-Technik wurde wieder als Kopierschutz eingesetzt, anstatt das Filmerlebnis zu steigern (yup, empfinde ich bei gutgemachten 3D-Effekten so). Gerade bei SciFi-Filmen könnte man doch so viel Spaß haben ...


    Und dann noch dieser Titel. "Beyond". Wovon? Einer guten Handlung?


    Sulus

    ist zwar unnötig, aber filmisch dennoch genial plaziert - völlig selbstverständlich, man übersieht's fast.


    Auch wenn die U.S.S. Enterprise schon des öfteren gelitten hat, so schön visuell zerlegt wurde sie selten.


    Ab Reboot für mich der schlechteste Streifen.


    Wenn Pegg das Drehbuch aufgehübscht hat, frage ich mich, wie strunzdoof es davor war.


    Nichtsdestotrotz freue ich mich auf den 4. Teil. Nach zwei coolen Streifen verzeihe ich den Durchhänger.

    Ich glaube, George strebte nie nach "Weltruhm". Er komprimierte sein Können in hiesigen Formaten und bekam dadurch Anerkennung, die ihm völlig ausreichte.


    Seine Traumrolle - sein Vater Heinrich George - hat er sich 2013 von der Seele gespielt. Mehr als grandios.


    Deutschland hat einen weiteren seiner Besten verloren.


    Notwendiger erscheint mir, dass Purvis & Wade aufhören.


    Au ja!
    Das hat mittlerweile so einen Inzuchtcharakter.


    Nicht umsonst bleibt Casino Royale eines der genialsten Bond-Drehbücher. Hätten Patrick und Spongebob die Dialoge alleine geschrieben, hätten wir einen der langweiligsten Filme präsentiert bekommen.


    Habe sowieso nie kapiert, warum Babsi an den beiden nach der Brosnan-Ära festhielt.


    Mit Tom Hiddleston als Nachfolger könnte ich leben. Wobei ich ihn optisch zu nah an Craig finde. Helle Haare, blaue Augen, sogar der Gang erinnert stark an Craig. Falls man die Story um Blofeld/Oberhauser mehr oder weniger kontinuitiv fortführen möchte, wäre genau das allerdings wieder ein Vorteil. Wäre aber schon schräg, "Loki" mal als der gute, heldenhafte Bruder. Bei Hiddleston würde die ironische, verschmitzte Seite Bonds wieder etwas mehr zum Tragen kommen, was ich nicht schlecht finden würde.


    Genau mit diesem Zwiespalt lebe auch ich. Allerdings sah ich Craig auch skeptisch, und heute sehe ich ihn für die beste Entscheidung der Serie.


    Wenn man unterstellt, daß Fleming eigentlich immer sich selbst als optische Vorlage nahm - nur ein ganz klein wenig optimiert, räusper - wäre die Morphose von Craig zu Hiddleston geradezu perfekt und das Alpha-Männchen Connery, das Connery-Double Lazenby und der Simon-Templar-Klon Moore irgendwie die Fehlbesetzungen. Aber da das ja Blasphemie ist, behalte ich den Gedanken wohl besser für mich.


    Oh, wait ... :bleah:

    Ich sehe das ganze entspannt.


    Jeder Stammschauspieler pokert mittlerweile um seine Gage und um die Vertragsdetails. Warum also nicht auch Craig?


    Ich denke mal, wir kennen nur einen Teil des ganzen. Wie immer beim Bond-Universum.


    Auch wenn ich Craig liebe, hätte ich mit einem Abschied keine Probleme. Der Schluß von SPECTRE war hierfür geradezu perfekt.


    Ob es einen passenden Nachfolger gibt? Ich sehe das mittlerweile ganz nüchtern. Wenn etwas dran ist, daß man tatsächlich mit schwarzen Darstellern Gespräche geführt hat, ist man bereit, jeden Hinterhof-Dödel in die Rolle zu pressen. Das 007-Konzept draufgeklatscht und der Film läuft. Ob es dem langjährigen Fan interessiert, kümmert die Produzenten schon lange nicht mehr. Das haben wir spätestens bei Craig gelernt.

    Bleibt er James Bond oder nicht? Daniel Craig hat sich angeblich entschieden


    Sehen wir Daniel Craig in „Bond 25“ noch einmal als 007? Laut der Daily Mail herrscht nun Gewissheit: Der Schauspieler soll einen Mega-Deal abgesagt haben.


    Daniel Craig hat sich angeblich entschieden, nicht mehr James Bond zu spielen. Dies berichtet die Daily Mail. Die Boulevardzeitung verweist auf angebliche Insider-Quellen und behauptet, dass Craig bereits direkt nach „Spectre“ den Verantwortlichen bei MGM mitgeteilt habe, dass es vorbei sei. Trotzdem glaubten die Studiobosse bis zuletzt daran, ihn noch umstimmen zu können und seien bereit gewesen, dafür tief in die Tasche zu greifen.


    So seien Craig laut der Daily Mail fast 90 Millionen Euro (68 Millionen britische Pfund) für zwei weitere Filme als Hauptdarsteller und Co-Produzent angeboten worden. Die Summe beinhaltet bereits Einnahmen aus mit dem Part verbundenen Werbedeals und die Beteiligung an erwarteten Einnahmen. Craig habe aber dieses Angebot abgelehnt.


    Craig sei auch nicht dadurch umzustimmen gewesen, dass das Studio entschied, mit „Bond 25“ auf ihn zu warten. Der Schauspieler verpflichtete sich nämlich erst einmal für die TV-Serie „Purity“. Als Grund für Craigs Absage berichtet die Quelle der Daily Mail, dass der Schauspieler grundsätzlich erschöpft sei und auch wegen seiner Knieprobleme den Part nicht mehr bekleiden wolle.


    Auch wenn Nachrichten der Daily Mail, einer britischen Boulevardzeitung, mit Vorsicht zu genießen sind, hat man dort gerade in Sachen „James Bond“ oft über gute Quellen verfügt. Auch die sehr detaillierten Aussagen zum Prozedere und möglichen Vertragsinhalten sprechen meist für zuverlässige Informationen. Es schaut also ganz danach aus, als würde die Suche nach einem Nachfolger laufen. Nachdem dafür immer wieder Idris Elba und „Homeland“-Star Damian Lewis im Gespräch waren, kursierte zuletzt der Name von Tom Hiddleston verstärkt. Einige britische Wettanbieter erlauben sogar keine Wetten mehr auf den „Thor“-Star, weil diese so zunahmen.


    Noch ist nicht bekannt, wann „Bond 25“ in die Kinos kommen soll.


    (Quelle: Filmstarts.de )



    (Mal wieder 'n bißken Öl ins Feuer kippen ... :skull: )


    Das würde ich so nicht unterschreiben. Ob man ihm eine andere Synchro hätte verpassen können, steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls würde ich ihn nicht annähernd in die Nähe eines Hayden Christensen rücken - der war nun wirklich mal ein tiefer Griff ins Klo.


    Im Original habe ich die Szenen noch nicht gesehen. Womöglich gibt es da tatsächlich einen anderen Eindruck. Dennoch kommt er mir zu soft 'rüber.


    Christensen war für mich Teil eines Murks, den ich anfänglich sogar noch toll fand, einfach, weil es neues Star-Wars-Material war. Optisch wie inhaltlich waren diese ausgekotzten CGI-Regenbögen eine Masse, in der Christensen nicht weiter auffiel.

    Star Wars - The Force Awakens (2015)
    - Ich hatte gehört, daß in Kinos großes Gelächter ausbrach, als Kylo Ren seinen Helm abnahm, und ich hatte vermutet, daß das an den sichtbaren Segelohren des Schauspielers lag. Die waren aber gar nicht zu sehen. Weshalb wurde genau gelacht?
    - Daniel Craigs Cameo. Ich habe ihn allerdings nicht sofort erkannt.


    Bis auf ein Detail - Craigs Cameo - bin ich völlig unverspoilert in den Film gegangen.


    So war auch ich völlig überrascht, als der böse Psychopath mit der bösen Stimme seine Maske abnimmt und ein Jüngling mit Softi-Stimme zum Vorschein kommt, der in eine Teenie-Schmonzette a la Twilight paßt. Ich gestehe: auch ich habe gelacht. Und ich war damit nicht allein.
    Für mich ist die Besetzung dieser Figur die Fehlbesetzung des Jahres. (Natürlich gehörte das Helm-Abnehmen zur Handlung, aber auch das fand ich spannungstechnisch ungeschickt und hätte es in einem späteren Film platziert. Wie beim Opa.)


    Zu Craigs Cameo: wie gesagt, darüber hatte ich vorher leider gelesen. Entdeckt hätte ich ihn auch nicht, wäre nicht seine Stamm-Synchronstimme Dietmar Wunder zum Einsatz gekommen.