Verstehe ich nicht ganz? Meinst du mit "unverbraucht" jung und kaum Erfahrung? Das ist dann eher das Marvel System, in dem man junge Regisseure verpflichtet die klare Vorgaben haben. Das sind dann eher Produzentenfilme. Von 1962-1989 hatten man durch Cubby jemand der da stark Einfluss genommen hat. Aber ab 1995 hat man ja auch oft die Regisseure gewechselt und das war doch keine unbeschriebenen Blätter die sich erst beweisen mussten. Insbesonders Spottiswoode und Apted waren über 50 Jahre und hatte ein sehr respektablen Namen zu dem Zeitpunkt (Filme wie Gorky Park, Gorillas im Nebel, Mörderischer Vorsprung, Under Fire usw. sind ja schon eine Hausnummer).
In Bondfilmen ging es nie darum ob ein Regisseur Starpower hat oder nicht, das spielt keine Rolle, sondern setzt er das was die Produzenten wollen um. Wie das in Zukunft mit Amazon aussehen wird, keine Ahnung, wie viel kreative Kontrolle der Regisseur bekommt, steht auf einen anderem Blatt. Aber diese Diskussionen werden ja auch bei anderen Franchises immer wieder geführt.
Man könnte ja auch anders herum argumentieren (und nein auch diese Meinung teile ich nicht),solange ein Regisseur nicht bewiesen hat das er Großprojekte stemmen kann, solange ist er nicht qualifiziert genug für Bond. Ich denke es geht darum den passendsten und besten für den Film zu finden, ob der bekannt ist oder nicht ist zweitrangig.