Posts by Django

    Da M neu ist und Bonds fortgeschrittenes Alter ja auch Thema ist, wäre hier eine Quelle für innovative Ideen gewesen.

    Das hat man im EON-Universum ja dann in der Dalton-Ära zumindest mit Moneypenny so gemacht. Und ich muss sagen: Soooo übel fand ich die Besetzung mit Caroline Bliss jetzt gar nicht ;)



    Man hat ja als Kind oft irgendwo reingezappt und hat nicht viel verstanden, aber war von der Atmosphäre fasziniert.

    Ja, genau so war's :prost: !



    dass sie trick- und handlungstechnisch doch eher simpel und durchschaubar ist.

    Das befürchte ich auch. Gibt etliche Filme/Serien, die ich als Kind super gemacht fand und wo ich heute denke: "Du meine Güte - ist das schlecht gemacht, die lausige Tricktechnik auf 100 Meter gegen den Wind erkennbar!" Wir sind halt halt schon verwöhnt worden diesbezüglich. Selbst günstige Produktionen wirken tricktechnisch heute Dank CGI etc. meist besser als Teure Werke von vor 40 Jahren. Okay - Filme von "The Asylum" vielleicht mal ausgenommen ;) . Wobei dort trashige Effekte natürlich durchaus auch beabsichtigt sind

    Ich habe Pamela Salem als Miss Moneypenny in NSNA jetzt leider nicht vor meinem geistigen Auge präsent. Muss das nächste Mal drauf achte, wenn ich den Film sehe. R.I.P.


    Interessant zudem, dass Du die Tripods erwähnst. Auch ich habe als Kind ein paar Folgen gesehen und kann mich noch schwach erinnern. Aber wie es damals so war: Binge Watching war damals noch nicht und einen VCR hatten wir in den 1980ern auch noch nicht. So war es praktisch unmöglich, eine solche Serie mehr oder weniger lückenlos zu gucken und mit ein paar "Fragmenten" war es echt schwer, sich einen Reim draus zu machen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich bis heute schwer tue mit Serien mit einem durchgehenden Handlungsstrang. Ich habe einfach nicht die Geduld und Disziplin dafür.

    Quote

    Komischerweise gewinnt Rocky immer in meiner Erinnerung, vielleicht weil auch die ganze Stimmung am Ende so ist.

    Moralisch gesehen ist er ja auch absolut der Sieger. Für Apollo war es alles andere als ein Ruhmesblatt, gegen einen absoluten Underdog mit Müh und Not nach Punkten und vielen Runden knapp zu siegen.


    Quote

    Wobei das Anfang der 90er mit Rocky 5 und T2 dann insgesamt etwas zugunsten von Arnie gekippt ist, glaube ich.

    Das glaube ich auch. Grad um T2 gab es ja damals einen unglaublichen Hype. Komischerweise ist der Film bei mir nie so recht eingefahren, als ich ihn dann im TV sah. Er war okay, hatte für die damalige Zeit unglaublich gute Special Effects und ein paar ikonische One Liner. Aber irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass das Beste aus den Film bereits in den Making-Ofs sowie im Video-Clip zu Guns N' Roses' "You Could Be Mine" verpulvert wurde. Ansonsten: Nervende Möchtegern-Göre mit Psycho-Mutter... na ja - nicht so meins. Teil 1 finde/fand ich authentischer.


    während Stallone anfangs alles sehr ernst nahm, was dann vor allem in Rambo 3 auf viele unfreiwillig komisch wirkte.

    Da ist echt was dran. Bei gewissen Filmen ist Ernsthaftigkeit richtig am Platz, bei anderen eher weniger. "Es leuchtet blau" :haha:

    Noch was (sorry, aber die Bearbeitungsfunktion hat irgendwie nicht funktioniert...)


    Quote

    aber aus heutiger Sicht muss ich sagen, mit Rocky hat Stallone etwas geschaffen, das eine ganz andere Liga als diese typischen Action-Blockbuster ist, die die beiden sonst so ablieferten.

    Ich mag Arnie und seine Filme (naja - zumindest viele davon) total. Als ich filmtechnisch "sozialisiert" wurde (Ende 1980er/Anfang 1990er) stand Sly eindeutlig im Schatten von Arnie. Dennoch muss ich sagen, dass Stallone der "bessere", tiefgründigere und wandlungsfähigere Schauspieler ist als Arnie. Wenn er den will/wollte ;)

    Zumal der Sieg im ersten Film für Boxprofis schon arg unrealistisch anmutet.

    Sieg? Das hatte ich irgendwie anders bzw. "gewollt unklar" in Erinnerung ;)

    Dass er ab dem dritten Film dann plötzlich eloquenter und gebildeter wirkt, ist mir auch aufgefallen, ich finde es allerdings auch nicht so unrealistisch.

    Jau. Er wandelt sich zwar vom Halb-Analphabeten zum Normal-Gebildeten mit einem gesunden Mass an Menschenverstand und -kenntnis, aber wie Du finde ich das durchaus stringent. Letzteres hatte er eigentlich schon im ersten Teil und dass er sich zumindest eine Grundschulbildung angeeignete ist auch nicht unrealistisch, denn als Champ hatte er auch die Möglichkeiten, das Versäumte endlich nachzuholen. Er hatte ja zuvor nie eine Chance...


    Paulie ist für mich tatsächlich die problematischste Figur der Reihe, die für mich nie so wirklich sympathisch rüberkam.

    Sehe ich auch so. Der Typ ist vom ersten Teil an ein ziemlicher Kotzbrocken, mit dem ich nicht wirklich befreundet sein möchte...


    So oder so: Die Rocky-Filme sind Kult, beste Unterhaltung (zumindest für "Männer" :P ) und ich mag es einfach, die anzugucken :box: :) !

    Stimmt schon: Stromberg wirkt irre bedrohlich. Das schaffte selbst Savalas Blofeld nicht und von Gray will ich gar nicht erst reden. Vor allem hatte Stromberg etwas, was die die Blofelds nie hatten: Einen richtigen, definitiven und "ehrenhaften" Abgang.


    Noch was zu Stromberg (und auch Drax): Er will die Welt verbessern bzw. retten, bedient sich aber in höchstem Masse genau jener Mittel, die die Welt überhaupt so schlecht gemacht haben (Verbrechen, Gewalt, Verrat). Leider gibt's solche Bigotterie nicht nur im Film...

    Gerade in diesem Fall wäre es eigentlich naheliegend gewesen, OHMSS zu verschieben und einen möglichst massentauglichen Bond zu machen und so dem Novizen den Einstieg zu erleichtern. Oder gar Flemings OHMMS-Roman entsprechend umzuschreiben und völlig zu vergeuden.

    Ja, das wäre es. Und zum Glück blieb uns zumindest Letzteres erspart.


    Doch auch wenn namentlich DN viele SF-Momente hat, zeigen die ersten beiden Young-Filme Bond durchaus als seriösen Ermittler. Schon die Ente in der PTS von GF ist eine klare Abkehr davon. Logik wird ab hier weitgehend aufgegeben (trotz der Plot-Verbesserungen von GF im Vergleich zum Roman).

    Absolute Zustimmung. Wobei ich TB insgesamt als etwas "geerdeter" wahrnehme als noch GF. Erst Guy Hamilton hat aus Bond zu dem Bond gemacht, den wir heute kennen (oder wohl eher: "kannten" :( ). Und das war nicht nur positiv, denn eben: Von da an war Logik kaum mehr ein Thema. Erst mit John Glen wurde wenigstens halbwegs versucht, der Logik wieder ein grösseres Gewicht zu geben.



    Doch auch wenn namentlich DN viele SF-Momente hat

    Die SF-Elemente in DN beschränken sich ja eigentlich nur auf die ganze Raketen-Ablenk-Sache und das Kernenergie-Zeugs. Auch wenn das aus heutiger Sicht völlig lächerlich wirkt, so war das halt vor 60 Jahren wohl durchaus im Rahmen des technischen Fortschrittsglauben denkbar. Gestört hat es mich jedenfalls nie wirklich - ich sah es eher als eine Art "MacGuffin" - zwar der Aufhänger, schlussendlich aber doch nicht handlungsrelevant. Auch das mit dem "Drachen" in DN hat mich nie gestört. Eher schon die zum Teil noch recht beschränkten Tricktechniken und der maue Score.

    Vielen Dank für Deine spannenden und informativen Darlegungen.

    wobei zu vermuten ist, dass die Produzenten kalte Füße bekommen hätten und [...] die Handlung allem Anschein nach verkümmert zurückgeblieben wäre

    Ja, das hätte ich auch vermutet. Aber eben: Wir werden es nie erfahren...

    Quote

    ’68 wird einmal Max von Sydow intern für die Rolle vorgeschlagen

    Fun Fact, da ja von Sydow 15 Jahre später in NSNA tatsächlich den Blofeld geben durfte

    Das Argument, dass YOLT vorgezogen wurde, weil OHMSS und TB zu große Parallelen gehabt hätten, habe ich nie nachvollziehen können

    Ich weiss auch nicht, ob das wirklich stimmt oder eher eine Urban Legend ist. Hab das einfach an diversen Stellen/in diversen Büchern gelesen... aber vielleicht habe die Autoren ja einfach gegenseitig voneinander abgeschrieben :P . Ich weiss jetzt auch nicht mehr gerade, was im Abspann von TB genannt wird "James Bond will return in....?". Vielleicht kann mir da jemand helfen.


    Was ich aber definitiv nie verstanden habe, ist der totale Bruch bei der Herangehensweise zwischen TB (und den 3 vorangehenden Filmen) und YOLT. Da wurde m.E. ohne Not (erstmals) ein Drehbuch verfasst, das ausser dem Handlungsort und ein paar Namen rein gar nichts mit der literarischen Vorlage zu tun hat. Zudem hat man mit Dahl und Gilbert zwei Bond-Unerfahrene auf Schlüsselpositionen gesetzt, während "Altbewährte" wie Richard Maibaum und Ted Moore übergangen wurden. Und das, obwohl TB extrem erfolgreich war und es ausserdem noch genügend für die damalige Zeit "adäquate" flemingsche Vorlagen gegeben hätte, die man hätte adaptieren können (unter anderem eben besagtes OHMSS)


    Quote

    Ich glaube eher, dass EON wusste, dass man aus OHMSS keinen Larger-than-Life-Film machen konnte, und einen solchen wollte man wohl haben, nachdem erst GF und dann TB kommerziell durch die Decke gegangen waren.

    Interessante Theorie. Da stellt sich natürlich die Frage, wie man "larger-than-life" definiert. Für mich jedenfalls ist YOLT der erste richtige larger-than-life Bond-Film. Die Filme zuvor (und auch OHMSS) hatten zwar - bis auf FRWL vielleicht - auch alle schon larger-than-life Elemente, waren aber doch noch teilweise "bodenständig". Auf YOLT trifft das nicht mehr zu: Der war einfach durchs Band "abgehoben" - Bond auf zweistündiger Achterbahnfahrt, die er eher passiv über sich ergehen lässt.

    OHMSS war ja ursprünglich als Nachfolger von TB geplant. Es wurde dann aber entschieden, YOLT vorzuziehen (angeblich hatten die Macher die Befürchtung, OHMSS wäre zu sehr "TB im Schnee statt im Wasser"). Wie auch immer: Wäre OHMSS tatsächlich schon 1967 als 5. EON-Film abgedreht worden, wäre zwangsläufig Connery zum Zug gekommen. Wir werden nie erfahren, was dabei rausgekommen wäre ;). Wobei bei diesem Gedankenspiel natürlich auch vieles Anderes zu berücksichtigen ist: Wäre hätte Regie geführt, wer das Drehbuch verfasst etc.? Wenn auch da schon Dahl und Gilbert verantwortlich gewesen wären... nein, daran mag ich mal lieber nicht denken <X . Was schlussendlich für mich bedeutet, dass OHMSS genau so "richtig" ist, wie er ist :)

    Geht mir auch so. TSWLM und MR wirken einfach in sich unglaublich stimmig und unterhaltsam. Da ist die Illusion perfekt, was man bei YOLT leider nicht sagen kann. Und auch ich habe schon mehrmals erstaunt festgestellt, wie gross doch der Sprung zwischen YOLT und den beiden anderen Gilbert-Bonds ist. Da liegen gefühlt wesentlich mehr als 10 Jahre dazwischen. Von daher ist YOLT noch tiefe 1960er, während Spy und MR von der gesamten Machart her bereits 1980er Niveau haben. Man müsste wohl ein paar Dekaden warten, um es richtig beurteilen zu können, aber ich denke, dass da die Unterscheide heutzutage nicht mehr so frappant. CR etwa ist nun auch schon 17 Jahre alt, wirkt für mich aber immer noch voll auf der Höhe der Zeit.

    Ich bin da leider bei Whisper und kann seine Kritik an YOLT praktisch 1:1 unterschreiben. YOLT war der erste Bond-Film, den ich als damals Zehnjähriger gesehen habe. Von daher hatte er lange einen gewissen "Bonus". Dieser ist leider mittlerweile ziemlich verflogen. Für die damalige Zeit wurde da zwar unglaublich viel Geld ausgegeben und der Film hält auch einige wirklich spektakuläre Elemente bereit, aber leider wird das alles durch eine insgesamt qualitativ extrem lausige Umsetzung wieder zunichte gemacht. Ich komme nicht um das Gefühl herum, dass die beiden Herren, die für das Drehbuch und für die Regie verantwortlich waren (und die an anderer Stelle durchaus bewiesen haben, dass sie es eigentlich können) damals eigentlich keine Ahnung hatten, was Bond ist und was einen (guten) Bond-Film ausmacht. Interessanterweise ist es aber dann doch oft YOLT, der im kollektiven Gedächtnis als typischer, klassischer Bond-Film betrachtet wird und der auch die Basis vieler Parodien dient ("Glatzköpfiger Oberbösewicht mit Mieze will den 3. Weltkrieg provozieren und 007 muss somit die Welt retten"). Das macht den Film aber für mich nicht besser. Trotzdem möchte ich YOLT keinesfalls missen und im Gegensatz zu anderen (neueren) Bond-Filmen hat YOLT auch nichts "kaputt gemacht" :prost:

    Mädchen 1: "Warum musste der Bond jetzt sterben?"
    Mädchen 2: "Die suchen doch jetzt einen neuen."

    Weibliche Logik nur oder tickt das Massenpublikum wirklich so? – Einfach nur erschreckend.

    Trotzdem das Ge**ste, was ich in diesem Zusammenhang gehört habe :haha: . Aber ja: Es ist erschreckend. Es zeigt auch, dass sich die Bond-Macher heute so ziemlich alles erlauben können und das Publikum trotzdem in Scharen kommt, weil es offenbar einfach völlig "indifferent" ist und eh' alles gut findet, wenn es ihm auf Social Media derart indoktriniert wurde :(

    Warum dann nicht auch gleich Jeffrey Wright als Leiter zurückbringen?

    Das wäre doch die Idee für den nächsten Film: Q (oder wer auch immer) finden heraus, wie man Tote wieder zum Leben erweckt und voilà - sowohl Bond als auch Leiter sind wieder da in alter Frische. Dass Bond nun etwas anders ausschaut also zuvor... geschenkt, solange er seinen weinerlichen, stets zweifelnden Charakter beibehält 8o



    Ich halte es für durchaus möglich, dass Bonds Tod bei Gelegenheits-Guckern ("Ach, war der nicht tot?") ebensolche Irritationen, nämlich keine, auslöst wie die wiederholten Erstbegegnungen mit Ernst Stavro (derzeit: 3, wenn man Franzl mitzählen mag).

    Das sehe ich auch so. Und ich kann es den Gelegenheitsguckern nicht mal verübeln...


    Bei Moores Debüt ist der Übergang scheinbar schroffer, doch schon die zig Parallelen zu DN deuten eher auf Kontinuität.

    Das ist mir bisher noch nie aufgefallen, aber nun wo Du's schreibst, erkenne ich da auch einige Parallelen. Die Frage ist dabei, ob das tatsächlich gewollt war oder eher Zufall. Damals waren ja 11 Jahre im Bond-Film-Universum eine halbe Ewigkeit. Nicht wie heute, wo man in dieser Zeitspanne grad mal 3 Filme hinkriegt :rolleyes:

    Ich glaube, diese ironische Distanz und die Bereitschaft, heilige Kühe abzuschießen, fehlt Broccoli bei ihrem Sankt Daniel völlig.

    Das befürchte ich eben auch. Und das stimmt mich alles Andere als optimistisch, denn was, wenn sie versucht, das von Craig Vorgegebene in den nächsten Filmen noch zu toppen? Das geht dann definitiv in absolute Horrorszenarien, die hier auch schon diskutiert wurden. Helfen würde hier eigentlich nur eine Stabsübergabe...

    Das wäre wirklich toll gewesen! Aber eben: Craig wollte offenbar die Figur des Bond für immer und somit für alle, die nach ihm kommen "verderben". Niemand nach ihm sollte unbeschwert die Rolle des Bond spielen dürfen. Er hat damit James Bond nicht nur im Film, sondern im wahrsten Sinne des Wortes getötet...

    Man kann nur hoffen, dass Bonds Tod nicht zu einem Running-Gag wird in den kommenden Filmen. Nach dem Motto "Das hat in NTTD so toll funktioniert und der Pöbel hat es geliebt - das bringen wir wieder". So wie bei Kenny in South Park: "Oh mein Gott! Sie haben Bond getötet!" 8o


    Schönen Advent :)

    Bond, der mit Hilfe eines Wetterballons entkommt und vom MI-6 nur für tot gehalten wird, das hätte NTTD für mich um ca. 3000 Prozent verbessert. Und was für einen geilen Einstieg hätte man daraus für seinen Nachfolger machen können...

    Das wäre wirklich toll gewesen! Aber eben: Craig wollte offenbar die Figur des Bond für immer und somit für alle, die nach ihm kommen "verderben". Niemand nach ihm sollte unbeschwert die Rolle des Bond spielen dürfen. Er hat damit James Bond nicht nur im Film, sondern im wahrsten Sinne des Wortes getötet...

    Gerade diese Schilderungen von Bonds Alltag, seinem Büro, etc.

    Stimmt. Das ist etwas, das in den Romanen oft mal vorkam. In den Filme aber (aus naheliegenden Gründen) so gut wie gar nicht


    Quote

    Hat man ja in NTTD mit der EON-üblichen Halbherzigkeit mal aufgegriffen.

    Was auch nicht grad für die Qualität des YOLT-Romans spricht ;) . Die Referenzen in NTTD zum YOLT-Roman sind mir natürlich auch aufgefallen. Und wenn ich mir das nun genauer überlege, ist der Roman in seinem Kanon auf seine Weise genauso "bizarr" wie NTTD. Und auch im Roman ist Bond am Schluss im übertragenen Sinn tot. Und ein Kind hat er auch. Wäre also vielleicht besser gewesen, die Macher von NTTD hätten den YOLT-Roman nie gelesen 8o . Was hingegen TMWTGG betrifft, so kam Fleming aufgrund seines vorzeitigen Todes gar nicht mehr dazu, das Skript zu redigieren und fertig zu stellen. Andererseits denke ich, dass der Roman wohl zumindest von der Story her zu 95% fertiggestellt war und daher wohl kaum nennenswert "besser" geworden wäre, wenn Fleming die Zeit gehabt hätte, das Werk ordentlich zu vollenden.